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Was wäre wenn...bisschen philosophieren

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Was wäre, wenn wir immer genau wüssten, was der andere denkt und fühlt, wenn wir auch denken und fühlen könnten, was andere denken und fühlen ohne uns dabei selber zu vergessen?
Könnte gut sein, könnte schlecht sein.
Gut wäre es, wenn mit dieser Fähigkeit dann automatisch mehr Empathie und Rücksicht einhergeht.
Ich denke, dass muss aber nicht zwingend sein.
Ein Mensch, der egoistisch und manipulativ drauf ist, könnte die Fähigkeit, die Gedanken und Gefühle anderer Menschen zu spüren, auch eher zu weniger schönen Zwecken nutzen.
 

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Alböguhl

Gast
In der Philosophie / Forschung könnte es wohl nichts Interessanteres geben als das Nichts.
Die Beziehung zwischen dem "Nichts" und dem "Etwas" bleibt spannend und wird uns noch sehr lange Zeit beschäftigen.
Einleuchtende Antworten auf solche Fragen sind oft nicht möglich – einerseits weil sie mit einfachen Worten schwer vermittelbar sind, andererseits aber, weil keiner selbst endgültige Antworten noch gar nicht kennt.
All dies erschließt sich – unter anderem wegen der Knappheit der Darstellung – nur dem ausgewiesenen Fachmann der jeweiligen Forschungsfelder.
Ist es erwiesen dass das Nichts so instabil ist, dass früher oder später Universen daraus hervorgehen müssen?
Oder gibt es doch noch was vor dem Nichts?
Aber was war dann davor, was kommt danach, das Ende von allem, wieder das Nichts....
Ein Paradoxon, der Widerspruch in sich:
Paradoxien sind Denkfallen, die uns zugleich die Grenzen unseres Verstandes und der Logik vor Augen führen.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
In der Philosophie / Forschung könnte es wohl nichts Interessanteres geben als das Nichts.
Die Beziehung zwischen dem "Nichts" und dem "Etwas" bleibt spannend und wird uns noch sehr lange Zeit beschäftigen.
Einleuchtende Antworten auf solche Fragen sind oft nicht möglich – einerseits weil sie mit einfachen Worten schwer vermittelbar sind, andererseits aber, weil keiner selbst endgültige Antworten noch gar nicht kennt.
All dies erschließt sich – unter anderem wegen der Knappheit der Darstellung – nur dem ausgewiesenen Fachmann der jeweiligen Forschungsfelder.
Ist es erwiesen dass das Nichts so instabil ist, dass früher oder später Universen daraus hervorgehen müssen?
Oder gibt es doch noch was vor dem Nichts?
Aber was war dann davor, was kommt danach, das Ende von allem, wieder das Nichts....
Ein Paradoxon, der Widerspruch in sich:
Paradoxien sind Denkfallen, die uns zugleich die Grenzen unseres Verstandes und der Logik vor Augen führen.
Ich denke schon, dass etwas vor dem Nichts gab. Das Nichts sollte auf das Geschichte des Universum nicht wörtlich sehen. Das Nichts beschreibt aus meiner Sicht die Zeit, in der Raum und Materie nicht in der heutigen Form existierten. Ich kann mir vorstellen, dass es "schon immer" etwas gab was das Universum erzeugen konnte. Eben das was früher als Gott bezeichnet wurde.
 
G

Gelöscht 88259

Gast
Was wäre, wenn es eine perfekte Welt geben würde in der es gar keine Gerichte, kein Geld, keine Gewalt, keine Gesetze, keine Zwänge, keine Hierarchien geben würde weil das alles nicht notwendig wäre?

Eine Welt in der jeder Mensch positiv wäre, unvoreingenommen, liebevoll und treu?
 
G

Goast

Gast
Oh das gefällt mir!

Ist der Weg den ich gehe, der mir vorbestimmte?
Oder war ein anderer für mich vorgesehen?
Oder gibt es gar keine vorgesehenen Wege?
Wäre ein armseliges Leben, wenn das vorbestimmt wäre.
Du könntest ja nicht anders, keine eigene Entscheidung, Verantwortung für dein tun.
Du wärst ewig Kind, die haben das ja auch nicht:
Fragen und Antworten sind die ersten Denk-akte.
Fragen bezeichnen die Weite des Geistes, Antworten seine Feinheit.
Doch die Angst vor der Entscheidung bleibt.
Was, wenn du es hinterher bereust, wenn es die falsche Entscheidung war!
Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen?
 
A

Alböguhl

Gast
Ich denke schon, dass etwas vor dem Nichts gab. Das Nichts sollte auf das Geschichte des Universum nicht wörtlich sehen. Das Nichts beschreibt aus meiner Sicht die Zeit, in der Raum und Materie nicht in der heutigen Form existierten. Ich kann mir vorstellen, dass es "schon immer" etwas gab was das Universum erzeugen konnte. Eben das was früher als Gott bezeichnet wurde.
Gibt es einen Gott? Gibt es Beweise dafür?
Woher kam dieser Gott, gibt es nur diesen einen, oder gar Mehr?
Nur der Zufall reicht nicht aus, um die Entstehung des Lebens zufriedenstellend zu erklären.
Wenn wir die Komplexität unseres Lebens und des Alls betrachten, dann ist es vernünftig anzunehmen, dass ein intelligenter Schöpfer alles geschaffen hat.
Woher kommen Liebe, Pflichtbewusstsein und Mitgefühl, die Evolutionstheorie liefert hier keine Erklärungen.
Es ist nicht sonderlich schwer solche Behauptungen aufzustellen.
Obwohl - man bräuchte schon einiges an philosophischen Erfahrungen und Menschenkenntnis um solche Aussagen zu formulieren, die genau ins Schwarze treffen.

 

cafard

Aktives Mitglied
Was wäre, wenn man sich selber hätte schaffen können, sich sein Geschlecht, sein Aussehen und seine Eigenschaften selber hätte aussuchen dürfen?
 
A

Alböguhl

Gast
Was wäre, wenn Kinder sich ihre Eltern aussuchen dürften oder Eltern sich ihre Kinder?
Können wir deshalb auf Wahrheit verzichten, auf deine:
Wahrheit ist vielleicht nur eine Ausprägung eines allgemeineren Phänomens, der Richtigkeit.
Was hättest du gern für ( richtige ) Eltern?
Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.
Es gibt viele Möglichkeiten, Karriere zu machen, aber die sicherste ist noch immer, in der richtigen Familie geboren zu werden.
 

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