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Was wäre wenn...bisschen philosophieren

G

Gelöscht 75067

Gast
Ein Männerpaar kann sich mit einem Frauenpaar zusammentun und Kinder zeugen. Natürlich können sich Homosexuelle fortpflanzen, es ist nur schwieriger.

Und daraus folgt hier meine philisophische Frage: Hätte die Menschheit überlebt, wenn die Mehrheit homosexuell wäre?
Eher nicht. Die Natur ist eben nicht so schön philosophisch (und bei einigen moralisch) wie man es gern hätte. Es hat wohl seinen Grund warum Homosexualität sich nie als biologische Mehrheit durchsetzen konnte, sondern nur als geringer Prozentsatz überleben konnte. Hätte es kein Grund wäre es schon längst als Natur gegebene Mehrheit vorhanden.
 

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cafard

Aktives Mitglied
Was ich mich immer gefragt habe:

Was wäre, wenn wir die Möglichkeit hätten, zu erfahren, wie unser Leben gelaufen wäre, wenn wir uns früher anders entschieden hätten, wenn wir also unsere alternativen Lebenswege sehen könnten.

Interessant wäre das, aber wer weiß, welchen ungeheuren emotionalen Aufruhr es verursachen würde.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Was ich mich immer gefragt habe:

Was wäre, wenn wir die Möglichkeit hätten, zu erfahren, wie unser Leben gelaufen wäre, wenn wir uns früher anders entschieden hätten, wenn wir also unsere alternativen Lebenswege sehen könnten.

Interessant wäre das, aber wer weiß, welchen ungeheuren emotionalen Aufruhr es verursachen würde.
Ich denke, dass sich jeder Gedanken macht von Zeit zu Zeit. Ich ebenso. Leider führt dieser Gedankengang, dass man zu sehr in der Vergangenheit lebt und die verpassten Chancen und Fehlentscheidungen nachtrauert, anstatt sich im Herz und Jetzt zu befinden und dort die Chancen und richtigen Entscheidungen zu ergreifen.
 
G

Gelöscht 114884

Gast
Ich denke, dass es trügerisch ist rundum glücklich sein zu wollen. Denn wie kann man glücklich sein, wenn man nicht weiß wie das Gegenteil davon aussieht? Oft sind die Menschen sogar eher bestrebt an Unglück festzuhalten als das Glück anzusteuern.
Jepp, daher gehört es auch zu dem Teil mit den unrealistischen Antworten. Daher müsste der Antwortgeber sich Gedanken machen wie das funktionieren müsste, dass der Wert vom Glücklichsein nicht darunter leidet, wenn man auf einmal Unglück nicht mehr kennt. Es wäre auch wichtig, dass es alles Mitmenschen zugleich betrifft. Denn wenn ich zum Beispiel eine traurige und ernste Phase habe, dann gibt es nichts schrecklicheres, wenn mir irgendjemand mit seiner Positivität irgendwann nur noch auf die Nerven geht. So einer möchte ich ja auch nicht werden.. :D

So ein Dauerglücklichkeitszustand würde mich aber interessieren, weil so viele Bedürfnisse wegfallen würden, die wir ansonsten nachgehen, um sich zumindest etwas glücklich zu fühlen. Denn wenn man auf einmal jeden Zustand als schön und zufriedenstellend empfinden würde, würde sich so vieles ändern. Der Antwortgeber müsste sich halt Gedanken machen, dass es so stattfindet, dass es einen nicht selbst anfängt zu nerven. Es wäre wohlmöglich auch gleichzeitig der Untergang von uns, aber ein glücklicher. :D
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Jepp, daher gehört es auch zu dem Teil mit den unrealistischen Antworten. Daher müsste der Antwortgeber sich Gedanken machen wie das funktionieren müsste, dass der Wert vom Glücklichsein nicht darunter leidet, wenn man auf einmal Unglück nicht mehr kennt. Es wäre auch wichtig, dass es alles Mitmenschen zugleich betrifft. Denn wenn ich zum Beispiel eine traurige und ernste Phase habe, dann gibt es nichts schrecklicheres, wenn mir irgendjemand mit seiner Positivität irgendwann nur noch auf die Nerven geht. So einer möchte ich ja auch nicht werden.. :D

So ein Dauerglücklichkeitszustand würde mich aber interessieren, weil so viele Bedürfnisse wegfallen würden, die wir ansonsten nachgehen, um sich zumindest etwas glücklich zu fühlen. Denn wenn man auf einmal jeden Zustand als schön und zufriedenstellend empfinden würde, würde sich so vieles ändern. Der Antwortgeber müsste sich halt Gedanken machen, dass es so stattfindet, dass es einen nicht selbst anfängt zu nerven. Es wäre wohlmöglich auch gleichzeitig der Untergang von uns, aber ein glücklicher. :D
Wenn Unglück dauerhaft ausgelöscht wird, verliert Glück seinen Wert. Und langfristig würde es zu einer verstörenden Dystopie kommen, in den einerseits (wenn auch nur unterschwellig) über ein totalitäres System normale menschliche Gefühle unterdrückt und nur die "richtigen Gefühle" zugelassen werden, während das Glück und Glücklich sein zu einer Farce verkommen, da sie inflationär, wertlos und von Grund auf unecht geworden wär.

Idealer wäre eher eine Gesellschaft, die Glücklich und Unglücksein als gleich wichtige Bestandteile des Lebens versteht und einen gesunden Umgang damit lehrt. Also: Was mache ich nach einer Trennung, wenn ein geliebter Mensch stirbt, einen Job verliere, ....? Welch wertvolle Lehren kann ich daraus ziehen? Wie lange ist es sinnvoll darüber zu trauern und klagen? Wie kann nach dem Unglück wieder zum Glück finden? Wo ist das "Glück im Unglück"? War das unglückliche Ereignis nicht doch das was ich brauchte, um das eigentliche Glück zu finden?
 
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Goast

Gast
Was wäre wenn, oder überhaupt?
Ist ja nicht mal die Welt, Realität, Wirklichkeit für jeden das selbe.
Wie soll es da eine Antwort auf was geben?
Und ob die stimmt, erfährt man ja erst in der Zukunft.
Es gibt keine Wirklichkeit, das ist nur eine Erfindung eurer Software im Gehirn, des Geistes.
Und die Antwort auf die Frage woher der Geist kommt, erübrigt sich, denn es gibt ja NICHTS !
 
G

Gelöscht 114884

Gast
Idealer wäre eher eine Gesellschaft, die Glücklich und Unglücksein als gleich wichtige Bestandteile des Lebens versteht und einen ungesunden Umgang damit lehrt.
Stimmt, das ergibt Sinn. Wenn Unglück auch somit als Wert gesehen würde, dann bräuchter keiner sich mehr fragen: "Warum ausgerechnet ich?". Es bräuchte keinen Neid, dass andere gerade glücklicher sind und keine Aufschiebungen des Umgangs mit dem Unglück, indem man erstmal die Schuld bei anderen oder das Leben an sich sucht.

Soweit habe ich nicht gedacht.. und der Ansatz wäre für einen fiktiven Antwortgeber gar nicht mal so unrealistisch, wie die andere Version. :)
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Grad so ein Gedanke von mir: was wäre , wenn man Sozialabgaben zu einer freiwilligen Sache machen würde? Also jeder der arbeitet, zahlt in die Sozialkassen soviel wie er zu geben bereit ist.
Ich denke, da wäre ganz schnell gar nichts mehr in den Sozialkassen.
Von daher ist es wohl schon gut, dass man dazu gezwungen wird.
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Grad so ein Gedanke von mir: was wäre , wenn man Sozialabgaben zu einer freiwilligen Sache machen würde? Also jeder der arbeitet, zahlt in die Sozialkassen soviel wie er zu geben bereit ist.
Ich denke, da wäre ganz schnell gar nichts mehr in den Sozialkassen.
Von daher ist es wohl schon gut, dass man dazu gezwungen wird.
Ja, das ist so, der Mensch ist ein Egomane, weswegen Utopien wie das Bedingungslose Grundeinkommen zwangsläufig zum Scheitern verurteilt sind.
 

cafard

Aktives Mitglied
Was wäre, wenn wir immer genau wüssten, was der andere denkt und fühlt, wenn wir auch denken und fühlen könnten, was andere denken und fühlen ohne uns dabei selber zu vergessen?
 

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