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Was stimmt mit mir nicht?

G

Gast

Gast
Hallo zusammen,

ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.

Und zwar geht’s um folgendes,

ich bin derzeit 22 Jahre alt (m) und seit ca. 2 Jahren bin ich bereits bei meinem Hausarzt wegen starker Erschöpfung. Erschöpft hab ich mich vorher schon häufig gefühlt doch seit der Zeit ist es extrem. Zum Arzt bin ich gegangen als mir beim Autofahren andauernd die Augen zugefallen sind. Der Arzt hat bereits diverses getestet bzw. testen lassen, doch bisher noch nichts gefunden. Das einzige was ich dagegen getan habe ist den Koffeinkonsum extrem zu steigern (besonders vor dem Fahren) und die Fahrten aufs Minimum zu beschränken.

Bereits passiert:

• Überprüfung der Ernährung (das ist auch das einzige was sich bis heute nicht geändert hat)
• Langzeit-EKG
• Blutuntersuchung (Schilddrüse, Leber und was sonst noch getestet wird)
• beim Pulmologen ein Gerät zur Überwachung der Schlafs bekommen
• im Schlaflabor gewesen
• beim Neurologen ein paar Tests mitgemacht und MRT machen lassen

Generell fühl ich mich so als würde ich nie wirklich wach sein sondern mehr im Halbschlaf rumlaufen.
Außerdem hatte ich in den letzten 2 Jahren mehr Magen-Darm-Beschwerden als vorher in meinem ganzen Leben.

Was mir sonst noch an mir aufgefallen ist:

• ich fühle mich andauernd niedergeschlagen
• Antriebslos (gerade was alltägliche Dinge wie z.B. Einkaufen oder Essen machen angeht)
• Freud-, Interessenlos
• Konzentrationsprobleme
• ich fühle mich bereits bei einfachen Aufgaben schnell gestresst und überfordert
• ich bin sehr schnell gereizt und andauernd schlecht gelaunt
• Überempfindlich (Wenn Freunde oder Andere mal ein Spruch bringen, bin ich ziemlich schnell genervt und selbst wenn ich weiß dass das Meiste nicht ernst gemeint ist, denk ich Tage später manchmal noch dran. Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Art. Normalerweise kontere ich den Spruch und alles ist wieder gut.)

Außerdem hab ich seit Anfang Dezember durchgehend eine lästige Erkältung, das Gefühl schlechter Luft zu bekommen und Schmerzen im Brustkorb und teilweise auch ein extremes Stechen in der linken Seite. Der Arzt meinte es wäre wohl eine Rippenfellentzündung und hat mir dagegen Medikamente verschrieben, doch ganz weg ist das Problem nicht. Ich bin mir nicht sicher ob das was anderes ist oder auch hier zu gehört, deshalb habe ich das sicherheitshalber kurz mit angesprochen.

Momentan mache ich bei der Medivitan Aufbaukur mit, da die ja gegen diese Symptome helfen soll, doch nächste Woche bin ich damit durch und ich merke keine Veränderung. Ich habe deshalb Ende nächster Woche mal wieder ein Gespräch mit meinem Hausarzt und deshalb richte ich mich an dieses Forum, da ich mich unbedingt wieder besser fühlen möchte und deshalb auch schon evtl. Lösungswege suche, die man beim Arzt ansprechen kann. Also wenn ihr noch Ideen habt worum es sich alles handeln könnte, lasst es mich wissen.

Vielen Dank schon mal im Voraus. :)
 

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G

Gast

Gast
Laktoseintoleranz getestet?
Andere Nahrungsallergien getestet?
Glutenunverträglichkeit ausgeschlossen?
Wie äußern sich denn Deine Magen-Darm-probleme? Auch wenn es unappetitlich ist, schreib uns darüber. Durchfall? Oder eher Blähungen? Wann?
Vielleicht hilft Dir ein auf Allergien spezialisierter Arzt?

Wenn auch diese Tests alle negativ ausfallen, also nichz gefunden wird, dann könnte es die Psyche sein, die auf die Verdauung schlägt. Was geschieht sonst so in Deinem Leben? Was machst du beruflich? Bist du sonst zufireden? Hast du freunde? Familie? Hobbies?
 
N

Nero1990

Gast
Depressionen können auch vielfältige körperliche Symptome hervorrufen. Wenn es mir mal wieder besonders schlecht geht bekomme ich auch Magenprobleme und stechende Schmerzen in der Brust. Niedergeschlagenheit und Interessenslosigkeit begleiten mich auch schon lange. Bei einer typischen anspruchslosen Strecke die ich oft gefahren bin kämpfe ich auch mit Sekundenschlaf.
Versuch es vielleicht mal mit Kraft und Ausdauersport im Fitnessstudio. An Mittelchen kannst du mal Vitamin D3+K2 versuchen.
 
G

Gast

Gast
Ist oft das Symptom einer Angsterkrankung, wenn Organisch alles OK; Ist.
Verdrängte Gefühle machen krank.
Wer unangenehme Gefühle permanent unterdrückt, wird über kurz oder lang krank.
Tatsächlich gibt es Zusammenhänge zwischen der Verdrängung und einigen Krankheiten.
Das Unterdrücken unangenehmer Gefühle ist ein allgemeiner Abwehrmechanismus, den jeder Mensch von Zeit zu Zeit nutzt.
Wird das aber zum unbewußten Lebensinhalt, ist es oft Vermeidung.
Diese Menschen zeichnen sich dadurch aus, daß sie einerseits angeben, wenig Angst zu verspüren, und sich andererseits sehr defensiv verhalten, also wenig risikofreudig sind und stets eine hohe Kontrolle über sich und die jeweilige Situation suchen.
Aufgrund ihres hohen Kontrollbedürfnisses sind Represser in der Regel sehr diszipliniert und motivierter, ihren Lebensstil an die Krankheit anzupassen.
Würden diese Ressourcen genutzt, könne sich das günstig auf den Therapieerfolg auswirken.
https://www.angst-panik-hilfe.de/angst-gefuehle-zulassen.html
 
G

Gast

Gast
Vielen Dank für die Antworten :)

Also ich glaube nicht das es sich um eine Allergie handelt, da ich vor einigen Jahren gegen diverse Allergien getestet wurde, unter anderem auch Laktoseintoleranz.

Die Magen-Darm-Beschwerden sind eher Durchfall und Magenschmerzen.

Dass es irgendetwas mit der Psyche sein könnte, habe ich mir auch schon überlegt, da ich mich seit einiger Zeit nur noch durch die Ausbildung quäle und mich auch die ganze Zeit frage ob der Bereich überhaupt weiterhin noch was für mich ist. Lust habe ich keine mehr darauf, doch ich weiß auch absolut nicht was ich alternativ machen soll, da ich ja auch nichts weiter kann bzw. mich mit nichts richtig auskenne. Mein Vater meint auch ich solle endlich anfangen Geld zu verdienen und meine Mutter meint immer nur in meinem Alter sollte man wissen, was man beruflich machen will.

Kraft und Ausdauersport habe ich bis Ende März hobbymäßig 4 bis 5 mal die Woche im Fitnessstudio gemacht, doch seit dem ich mir Ende März dann den Rücken verletzt hatte, da ich gedanklich überhaupt nicht mehr bei der Sache war, bekomm ich das gar nicht mehr auf die Reihe da regelmäßig hinzugehen. Ich fiel Monate lang aus. Manchmal habe ich einen Motivationsschub und schaffe es tatsächlich ein paar Mal hinzugehen, doch dann kommt irgendwann die Zeit wo ich mich zu fertig dafür fühle oder krank bin und mich schonen soll.

Mit der Angsterkrankung weiß ich nicht so recht. Ich halte mich ja selber für recht gefühlskalt, da mir vieles ziemlich egal ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich auch noch nie mit irgendjemanden über so etwas geredet habe.

Wie ich das hier herauslese sollte ich auf jeden Fall das Thema Psyche beim Arzt ansprechen, doch wie spricht man denn so etwas beim Arzt an? Geht man da einfach hin und sagt ich glaube es stimmt psychisch etwas nicht mit mir oder wie macht man das? Entschuldigung aber ich fühle mich irgendwie albern, wenn ich sowas sage. Wenn ich so darüber nachdenke, ist mir das generell schon recht unangenehm über dieses Thema zu sprechen.
 
N

Nero1990

Gast
So wie es dir mit deiner Ausbildung geht, geht es mir mit meinem Studium und ich bin gut 4 Jahre älter als du ;).
4-5 Mal die Woche ins Fitness Studio ist ja schon sehr viel. Versuchs vielleicht mal mit 2-3 Mal die Woche, so kritische Übung wie Kreuzheben muss man ja auch nicht unbedingt machen.

Wegen den psychischen Problemen kannst du ruhig zum Hausarzt gehen. Kannst ihm ja sagen, dass du denkst, dass eine Beschwerden auf eine Depression zurück zu führen sein könnten. Glaub mir in der heutigen Zeit hat der doch ständig damit zu tun.
 
G

Gast

Gast
da mir vieles ziemlich egal ist.
Das ist wohl eher so, das du es nicht zulassen willst und so verdrängst!
Unangenehmes wird oft (un)bewußt verdrängt
Kommt immer auf den leidensdruck an, ob du was an dir ändern willst.
Muß ja keine Angsterkrankung sein, Symptome passen oft auf viele Störungen.
Das kann nur ein Fachmann entwirren.
 
G

Gast

Gast
Das mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom klingt für mich irgendwie nach einer Ausrede für Ärzte, damit die nicht sagen müssen, dass sie keine Ahnung haben.

Also ich war inzwischen am Donnerstag beim Arzt und habe auch direkt angesprochen das ich denke, dass die Probleme psychische Gründe haben könnten und habe das mit der Arbeit erzählt und das ich kaum noch positiv denken kann. Daraufhin wurde das Gespräch etwas komisch und ich habe mich eher wie bei der Bundesagentur für Arbeit als beim Arzt gefühlt. Ich habe mir irgendwie mehr von dem Gespräch erhofft als den Tipp mich noch das halbe Jahr durch die Ausbildung zu quälen und mir dann was anderes zu suchen. Am Freitag hatte ich auch mit meiner Mutter darüber geredet und ich hab glaub ich noch nie so oft gehört, das ich in meinem Alter wissen muss was ich will. Ich hab da naher auch gesagt: "Ich weiß, ich muss... ich muss ... ich muss... Doch ich weiß es einfach nicht!" Auf Verständnis oder Hilfe da zu hoffen, ist eher vergebens.
Am Wochenende habe ich mir dann überlegt, was will ich denn nach der Ausbildung machen und das was ich am Liebsten machen möchte ist studieren zu gehen. Ich habe bereits vor der Ausbildung mit den Gedanken gespielt, mich dann allerdings doch für die Ausbildung entschieden. Danach ging es mir den Sonntag und Montag auch erstaunlich gut, doch Montagabend fingen dann die negativen Gedanken wieder an und Dienstag bin ich nach der Arbeit komplett fertig von der Arbeit gekommen und dachte irgendwie an nichts anderes als das ich das Studium sowieso nicht packen werde, da ich sowieso zu blöd dazu bin. Das hat auch nicht gerade geholfen, als ich meinem Vater und meinem Bruder von diesem Plan erzählt habe und Beide dann anfingen zu lachen und ebenfalls gesagt haben, das pack ich nie im Leben.

Meiner Meinung nach verlang ich ja eigentlich nicht viel, ich will mich nur wieder "normal" fühlen und nicht immer diese negativen Gedanken im Kopf haben, sondern wieder Spaß an dem was ich tue haben. Ich habe mir schon öfter vorgenommen, wenn ich merke das ich wieder nur negativ Denke, an was anderes zu denken oder mich abzulenken, doch das klappt überhaupt nicht. Ich will mich nicht das halbe Jahr durchquälen und jedes mal auf dem Weg zur Arbeit mit den Gedanken spielen; "Wenn ich jetzt in das fahrende Auto reinspringe, dann muss ich nicht zur Arbeit ...".
Weiß einer von euch sonst einen Rat, was ich selber machen kann? Denn ich habe ehrlich gesagt keine Hoffnung, das mir ein anderer da hilft.
 
N

Nero1990

Gast
Letztendlich ist es dein Leben und wenn du wirklich den Wunsch hast zu studieren, dann solltest du dies auch tun.
In welche Richtung soll das Studium denn gehen?

Vielleicht wäre ein Studium inklusive Tapetenwechsel wirklich etwas was dir neuen Antrieb geben kann.
Neue Stadt, WG und viele neue Leute in deinem Alter kennen lernen.
 

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