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Was stimmt mit mir nicht?

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Gast

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Hallo, ich habe ein Problem, und zwar fühle ich mich seit einigen Monaten kraftlos, einsam und depressiv. Ich war schon immer ein Mensch, der viel nachdenkt und sich über alles stundenlang Gedanken macht, es wird aber immer schlimmer. Diese Gedanken zerfressen regelrecht meinen Kopf. Mir fällt es ausgesprochen schwer mich zu konzentrieren, sei es in der Arbeit oder während einem Gespräch. Zudem habe ich die Lust an meinen Hobbys verloren. Früher ging ich gerne mit Freunden etwas trinken oder ins Kino, aber jetzt möchten ich mich am liebsten den ganzem Tag in meinem Zimmer vergraben, niemamden sehn, hören oder geschweige denn mit jemanden reden. Mir kommt es vor als wäre ich innerhalb einiger Monate um 70 Jahre gealtert. Sogar die einfachsten Dinge wie Zähneputzen oder das Fenster öffnen fallen mir so unendlich schwer. Ich schlafe fast nicht mehr, reagiere schnell gereizt auf andere, weine sehr häufig und Schotte mich allmählich von meiner Umgebung ab. Ich bin gerade einmal 17 Jahre alt, ich sollte mein Leben leben, aber es fühlt sich so an, als würde ich nur noch existieren.

Leide ich vielleicht an Depressionen? Ich hoffe ihr könnt mir helfen..
 

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Gast

Gast
Guten Abend,
Mein Opa sagt einst, das Leben ist eine Achterbahn, ein auf und ab, nach jeden Tal kommt auch wieder ein Berg.

Jedoch kann ich dich gut nachvollziehen, da ich selbst (21) dazu neige mein Gehirn damit zu zermartern wie ich Probleme löse ohne dabei auf eine Lösung zu kommen. Ich denke das dies kein Anzeichen für Depressionen ist, bin aber auch kein Experte, das mit dem Kopf zerbrechen würde ich eher als eine Art Eigenschaft eines intelligenten Menschen bezeichnen.

Viele Freunde hat man im Leben eh nicht, aber Freunde kommen und Freunde gehen, bis man die richtigen gefunden hat, was manchmal auch etwas länger dauern kann, so war es bei mir.

Das mit dem abschotten und zurückziehen kommt mir ebenfalls von mir sehr bekannt vor.

Was ich aber auch nicht als Depressionen ansehen würde, da das zurückziehen ja eher daher rührt, das man Angst hat davor in irgend einer Art und Weise verletzt zu werden. So ist es jedenfalls bei mir, in dieser Situation ist es wichtig das man nicht aufgibt und man versucht sich selbst so gut wie möglich zu motivieren.

Hobbys, hab ich selbst auch keine mehr und trinken oder feiern mache ich auch nur noch selten, das hängt aber wohl eher mit dem Alter zusammen, zumindest bei mir. Bei dir könnte es aber auch sein das du Angst hast davor den Anschluss zu verlieren, du dran Teil nimmst, obwohl du aber vielleicht gar keine Lust dazu hast, zu den Hobbys lässt sich sagen das jede Aktion irgendwann an Reiz verliert je öfter man es tut was bei dir durch mangelnden Antrieb vielleicht etwas schneller geht als gewünscht.

Ich hoffe das kann dir etwas helfen

Gruß
 

Jez

Mitglied
Hallo Gast,
ja, das könnte schon eine Art von Depression sein was du da beschreibst.
Vielleicht gehst du einmal zu einem Jugendtherapeuten, der kann dir da sicher weiterhelfen. Normal ist dein verhalten auf jeden Fall nicht und es ist auch wichtig, dass di weißt, dass du dich so nicht fühlen musst. Man kann dir da auf jeden Fall helfen.

Viele Grüße,
Jez
 

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