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was soll ich nur tun???

jenny71

Neues Mitglied
Hallo,

hm, wo soll ich nur anfangen? Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Eine Tochter mit 20 und eine mit jetzt 10 Monaten. Mein Mann hat eine Tochter aus vorheriger Beziehung, sie ist 8 Jahre alt. Um dieses Kind geht es. Eigentlich müsste ich mich aus dem Streit zwischen der Ex und meinem Mann raushalten. Aber das geht nicht. Ich bin genauso mit eingebunden wie alle Beteiligten. Mein Mann hat Aufenthaltsbestimmungsrecht für jeden Montag, Mittwoch und jedes 2. Wochenende. Das ist seit 4 Jahren so. Als ich meinen Mann kennenlernte war er schon 1 Jahr getrennt. Als ich dann "neu" dazu kam, war hier die Hölle los. Diese Frau beschimpfte, beleidigte, drohte uns aufs Äußerste. Es kam zu Verfolgungsjagden mit dem Auto, sie schlug die Kleine mit Absicht, damit der Papa sich sorgen macht und bei ihr vorbeikommen muss. Sie behauptete im Bekanntenkreis (Kindergarten), dass die Kleine Angst vor mir hat, ich eine alkoholsüchtige, böse Frau wäre und redete das auch dem Kind ein. Mein Mann erzählte mir warum er sich von dieser Frau getrennt hatte und sein Kind bei ihr lassen musste. Während dieser Beziehung (sie waren nie verheiratet) drohte sie sehr oft sich umzubringen, die Kleine umzubringen oder ihn. Sie ging 2 mal mit einem Messer auf ihn los, kümmerte sich von Geburt der Kleinen an, nie um die Tochter, lästerte über ihn und der Kleinen das sich die Balken bogen. Sie gab das ganze Geld mit Bestellungen aus. Schuhe, Taschen usw. Täglich kamen mehrere Pakete. Bis irgendwann der Zeitpunkt für ihn gekommen war zu gehen. Sie behauptete dann er hätte Aids und darf die Kleine nicht mehr sehen, sie hätte einen Privatdetektiv beauftragt uns zu beobachten, fuhr hier Tag und Nacht vorbei, machte Randale auf der Terrasse und drohte uns. Der Kleinen trichterte sie ein, dass der Papa sie nicht mehr liebt sondern jetzt diese alte und hässliche Frau.

Es kam alles anders. Die Kleine versteckte sich von Anfang an hinter mich und ihrem Papa. Sie weinte viel und wollte nicht mehr zurück zur Mama. Das war schon vor 4 Jahren so und es wird immer schlimmer. Sie ist jetzt 8 Jahre alt und braucht noch einen Schnuller (tagsüber sowie nachts). Sie beschimpft ihre Mama und will einfach nicht mehr zurück. "Die Mama ist immer so komisch und hat mich nicht lieb. Sie nimmt mich nie in den Arm und sagt immer ich sehe aus wie der Papa und das hasst sie. Deshalb färbt sie mir immer die Haare". Sie wird von der Mutter geschlagen und sie darf ihren Papa nicht anrufen. Sämtliche Telefone werden weggesperrt und Nummern versteckt. Die Ex schreibt immernoch Liebesnachrichten per SMS und es geht sogar soweit, dass sie kleine Videos schickt auf denen sie "an sich selber rumspielt".
Irgendwann fing ich an im Internet zu rechachieren. Und ich fand Unglaubliches: Groß und breit war sie im Internet tätig. Sie besorgt sich Drogen aus dem Ausland. Nicht irgendwelche Tablettchen, sondern richtige harte Drogen. Speed, Koks, BZP, Cannabis, Ritalin, Tramadol. In einem Forum für Drogenabhängige war sie fleißig unterwegs. Schrieb dort Seitenweise und jahrelang wie, wann, warum sie was nahm. Ihr Grund dafür war, dass sie nur mit Speed eine gute Mutter sein kann, denn dann wäre sie gut drauf. Ansonsten schläft sie nur und leidet unter Depressionen. Drogen nahm sie aber schon vor der Kleinen. Also seit fast 20 Jahren. Steigerung natürlich inbegriffen. Auch schrieb sie in diesem Forum, dass sie einen Dealer hat der bei uns um die Ecke wohnen muss. Ich rechachierte. Tatsächlich, mir wurde zugetragen, dass die Gute seit vielen Jahren die beste Kundin sei.
Ich war geschockt. Ich habe lange überlegt und es dann doch meinem Mann erzählt. Er war zu tiefst geschockt. Konnte 2 Tage nicht auf Arbeit deswegen. Er hatte nie etwas bemerkt. Er dachte immer, dass sie unter Depressionen leidet und manchmal ihre guten Tage hatte. Ihm war schon aufgefallen, dass sie manchmal tagelang wach war und danach nur noch schlief. Alles war ihr sch.... egal. Jetzt konnte er sich alles zusammenreimen. Und jetzt?

Er hat (wir haben) sehr große Angst um die Kleine. Sie leidet unter der Mutter. Unter den künstlichen Aufs und Abs. Unter den Depressionen und dann wieder unter den euphorischen Ausrastern. Die Ex kümmert sich nicht um ihre Tochter. Sie gibt das Geld viel lieber für Schönheits-Ops aus. Oberweite machen, Lippen vergrößern, Fett absaugen, Wimpern verpflanzen. Allen erzählt sie, dass mein Mann keinen Unterhalt zahlen würde und sie kein Geld hat. Die Oma von der Mutter glaubt das anscheinend "meine arme Enkelin" und schiebt natürlich fleißig Geld rüber. Wir werden im Ort schräg angeschaut und haben mitbekommen, dass sie behauptet, er hätte Nacktbilder im Internet von sich reingetstellt.

Das Jugendamt will solche Geschichten nicht hören. Es heißt dann nur, wir würden Unruhe schaffen wollen und es ginge nicht um das Kindeswohl. Das Jugendamt weiß nichts vom Drogenmissbrauch, wir trauen uns nicht, denn er möchte seine Tochter bei uns haben - für immer.

Was soll ich (wir) nur tun ???
 

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Heidenade

Aktives Mitglied
Hallo Jenny ,

ähnliche Situationen gibt`s täglich Tausende Male in Deutschland....:(

In meinem Umfeld erlebe ich auch Deine geschilderten Probleme.
Ich habe tiefstes Mitgefühl mit den Kindern und Jugendlichen -
was für eine Prägung bekommen sie für ihre ZUKUNFT ?????????????

Und wer spricht hier noch von : wir lieben unsere Kinder...

Vom Jugendamt gibt`s genau diese Antworten und schlimmer, aber
alle Mitarbeiter bekommen ihr sattes Gehalt jeden Monat auf`s Konto ;

auf Kosten der heranwachsenen jungen Menschen ... ?

Jenny , hier kann Dir keiner wirklich helfen, Vereine vielleicht ja,
gerade ehrenamtliche Leute helfen oft, weil ihnen die jeweiligen Probleme
tatsächlich am Herzen liegen.

Das Jugendamt schafft viel zu oft die betroffenen Kinder in
Betreuungsfamilien , wo so manches Mal auch nicht mehr alles
richtig läuft, die Kinder ja auch integriert werden müssen.

Dein Mann sollte, wenn ihr es aufrichtig und ernst mit der Kleinen
meint, unbedingt zu einem Anwalt gehen und bei Gericht das
Sorgerecht beantragen, nur so hat das Kind eine Chance,
bei Euch zu leben in geordneten Verhältnissen.

Viel zu oft schauen wir Menschen einfach nur noch hilflos zu
 

rick69

Aktives Mitglied
Hallo
das hört sich ja sehr hart an.
Also wenn Du so viele Fakten hast und die alle wahr sind dann ist es kaum glaubhaft das sich das Jugendamt nicht darum kümmern möchte. Könnte sein das dem so ist, könnte auch sein Du übertreibst in Deiner Wahrnehmung...(?)

Es gibt da aber noch mehrere Institutionen die mit eingebunden gehören...
Um beim JA dampf zu machen solltest Du/Dein Partner über einen Anwalt ans Familiengericht direkt gehen. Die stellen auch Gerichtshelfer ab die oftmals mit mehr Herzblut sich die Dinge genauer anschauen.
Dann würde ich noch auf jeden Fall die Polizei einschalten wegen Bedrohung mit Messer -aber Hallo!
Und wegen des Drogenproblems. Der Dealer sollte auch mit Hopps genommen werden. Wenn besagte "Erziehungsberechtigte" mal ein Vorstrafe hat wegen Drogenbesitz/ oder auch dealen dann kann das JA auch nicht mehr so wegschauen...

Und gegen die Verleumdungen im Kindergarten etc. würde ich ganz offen vorgehen und um einen Termin bei der Leitung bitten. Diese muss dann die Erzieher/innen auch informieren das da eine Gegendarstellung erfolgt ist.

Solche Streitigkeiten können sich lange hinziehen, aber nicht allein hinhalten. Sucht euch Ansprechpartner die helfen können und sammelt Beweise (Zeugen) etc.

Viel glück!
 

jenny71

Neues Mitglied
Hallo
das hört sich ja sehr hart an.
Also wenn Du so viele Fakten hast und die alle wahr sind dann ist es kaum glaubhaft das sich das Jugendamt nicht darum kümmern möchte. Könnte sein das dem so ist, könnte auch sein Du übertreibst in Deiner Wahrnehmung...(?)

Es gibt da aber noch mehrere Institutionen die mit eingebunden gehören...
Um beim JA dampf zu machen solltest Du/Dein Partner über einen Anwalt ans Familiengericht direkt gehen. Die stellen auch Gerichtshelfer ab die oftmals mit mehr Herzblut sich die Dinge genauer anschauen.
Dann würde ich noch auf jeden Fall die Polizei einschalten wegen Bedrohung mit Messer -aber Hallo!
Und wegen des Drogenproblems. Der Dealer sollte auch mit Hopps genommen werden. Wenn besagte "Erziehungsberechtigte" mal ein Vorstrafe hat wegen Drogenbesitz/ oder auch dealen dann kann das JA auch nicht mehr so wegschauen...

Und gegen die Verleumdungen im Kindergarten etc. würde ich ganz offen vorgehen und um einen Termin bei der Leitung bitten. Diese muss dann die Erzieher/innen auch informieren das da eine Gegendarstellung erfolgt ist.

Solche Streitigkeiten können sich lange hinziehen, aber nicht allein hinhalten. Sucht euch Ansprechpartner die helfen können und sammelt Beweise (Zeugen) etc.

Viel glück!

Hallo,

meine Wahrnehmung ist noch untertrieben. Ich habe Dinge erlebt (wir haben sie erlebt), die einem in einen Schockzustand verweisen. Beweise habe wir tausende, von SMS bis Ausdrucke aus dem Internet mit Bild usw. Dieser Kampf geht seit 4 Jahren jetzt. Er möchte in kleinen Schritten erst das gemeinsame Sorgerecht erkämpfen, dann das Alleinige anstreben. Die Mutter hat es leider geschafft, das Jugendamt zu "belullen". Sie spielt dort die arme alleinzerziehende Mutter. Ich weiß das, da das Jugendamt angerufen hat und uns damit konfrontiert hat. Wie gesagt, das Jugendamt weiß vom Drogenmissbrauch noch nichts. Das Jugendamt sieht nur die Streitigkeiten. Es wurde uns damals geraten nichts mehr dem Jugendamt zu melden, sonst würde es nach "Krieg" aussehen und nicht das Kindeswohl in den Vordergrund zu stellen. (Aussage vom Jugendamtmitarbeiter).Die Mutter jedoch bombadiert das Jugendamt mit Lügen über uns. Hört ihr auch schön fein zu. Von uns kommt keine Gegenwehr, denn uns wurde ja geraten nicht zu reagieren, sonst ginge es nur hin und her und das hätte mit der Kleinen nichts zu tun. Äh, ja. Und nun? Der Anwalt sagt, dass wir noch warten sollen auf das neue Gesetz bei dem es unverheiratete Väter leichter haben gemeinsames Sorgerecht zu beantragen. Ein Sorgerechtsantrag wurde vom Gericht schon abgelehnt, da die Mutter weinend im Gerichtssaal saß und log bis sich die Balken bogen. Das Kind wurde auch schon gehört. Letztes Urteil: mit Caritas elterliche Gespräche führen. Also beide sollen mit einem Caritasmitarbeiter über die gemeinsame Tochter sprechen, damit sie beweisen können, dass sie in der Lage sind Probleme und Fragen der Kleinen gemeinsam zu lösen. Die Mutter war 1 mal beim Gespräch und da wollte sie über die vergangene Beziehung sprechen. Ihr ist das zu blöd war ihre Aussage. Tja, das ist jetzt Monate her. Keine Chance die Mutter zu den Gesprächen einzuladen. Ob sich die Caritasmitarbeiterin noch an die Aussagen vor Monaten erinnern kann ? Ich habe fast den Verdacht: nein. Aber ihre Einschätzung hat Gewicht. Der Richter verlässt sich auf ihre Einschätzung.
 

rick69

Aktives Mitglied
Hallo,

...und wenn ihr so viele Beweise habt warum konnte die Gegenseite so lügen das sich die Balken bogen?
Habt ihr eurem Anwalt das alles mitgeteilt, gezeigt???

Im JA sitzen nicht immer die hellsten Leuchten, das Problem kenne ich von einem Freund von mir, aber der schlägt genauso mit Gegendarstellung zurück wenn da Lügen und Beschuldigungen gegen ihn erhoben wurden.
Das JA hat das alles ans Familiengericht weitergeleitet (da haben die am wenigsten Arbeit mit selbst zu recherchieren) und so konnte da einiges wieder richtig gestellt werden.

Und das mit der Caritas und vergessene Ausagen:
Warum schreibt ihr für euch nicht ein protokoll mit und auch ein e-mail/Brief an die Caritas hinterher?

etwa so...

sehr geehrte blablabla,

blablabla .. wir danken Ihnen für das freundliche Gespräch am <DATUM> in Ihrem Hause, das sehr aufschlussreich für uns war.
Dabei wurde u.a. auch besprochen dass:
...balabla ...

Ausserdem möchten wir Sie bitten die Aussage von Frau xxxx festzuhalten, die meinte das sie -wörtlich- "Keine Zeit für diesen Blödsinn hier hat"
....
Wir würden uns freuen sehr bald weitere Gespräche in Ihrem Hause führen zu können.


Damit habt ihr etwas in der Hand und wenn die Caritas-Tante nicht widerspricht gilt das als stillschweigendes Einverständnis.
Wenn der Richter so viel Wert darauf legt muss er das auch zur Kenntnis nehmen.
 

Mistermoon

Mitglied
Liebe Jenny, ich kenne mich in diesem Bereich nicht zu sehr aus und in deinem Text schreibst du bisher auch nichts von diesem Vorschlag - Es ist auch eher ein sehr allgemeiner Rat, aber habt ihr euch schon mal von einem Anwalt beraten lassen? Sei es jetzt ein Fachanwalt für Familienrecht oder auch ein normaler Anwalt um einfach mal die Geschichte zu erzählen und sich beraten zu lassen ob und was man da tun kann. Evtl. kann man gegen die SMS und Videobotschaften auch eine Unterlassungserklärung erwirken - ist nicht die Welt, aber man hat wenigstens etwas in der Hand.
Ich hoffe dir vllt. etwas geholfen zu haben und ansonsten wünsche ich dir viel Kraft und Mut.
Alles Gute!
 

Schneefussel

Mitglied
Liebe Jenny,

Deine Geschichte liest sich wie ein Teil meiner und ich kann Dir hier gerade nicht antworten. Die Erinnerung sitzt wie ein dicker Kloß im Hals nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, aber ich möchte Dir mein Mitgefühl ausdrücken, Dir/Euch viel Kraft wünschen und das Ihr den Kampfgeist nicht verliert. Ich weiß das was Ihr da durchmacht ist die Hölle und das schon 4 Jahre lang. Meine/unsere Hölle hat von 2003 bis 2010 gedauert. Dann war es endlich vorbei..........die Kinder waren erwachsen. Heute sind sie 2 seelische Wracks.............und das JA hat nur zugeschaut und sehr spät reagiert............es hat sehr lange gedauert bis sie die Mutter durchschaut haben.

Vielleicht mal mehr über PN, wenn Du Fragen hast.

LG. Schneefussel
 

jenny71

Neues Mitglied
Hallo,

...und wenn ihr so viele Beweise habt warum konnte die Gegenseite so lügen das sich die Balken bogen?
Habt ihr eurem Anwalt das alles mitgeteilt, gezeigt???

Im JA sitzen nicht immer die hellsten Leuchten, das Problem kenne ich von einem Freund von mir, aber der schlägt genauso mit Gegendarstellung zurück wenn da Lügen und Beschuldigungen gegen ihn erhoben wurden.
Das JA hat das alles ans Familiengericht weitergeleitet (da haben die am wenigsten Arbeit mit selbst zu recherchieren) und so konnte da einiges wieder richtig gestellt werden.

Und das mit der Caritas und vergessene Ausagen:
Warum schreibt ihr für euch nicht ein protokoll mit und auch ein e-mail/Brief an die Caritas hinterher?

etwa so...

sehr geehrte blablabla,

blablabla .. wir danken Ihnen für das freundliche Gespräch am <DATUM> in Ihrem Hause, das sehr aufschlussreich für uns war.
Dabei wurde u.a. auch besprochen dass:
...balabla ...

Ausserdem möchten wir Sie bitten die Aussage von Frau xxxx festzuhalten, die meinte das sie -wörtlich- "Keine Zeit für diesen Blödsinn hier hat"
....
Wir würden uns freuen sehr bald weitere Gespräche in Ihrem Hause führen zu können.


Damit habt ihr etwas in der Hand und wenn die Caritas-Tante nicht widerspricht gilt das als stillschweigendes Einverständnis.
Wenn der Richter so viel Wert darauf legt muss er das auch zur Kenntnis nehmen.


Hallo,
Danke für diesen Anstoß mit der Caritas-Tante !!! Diese sitzt leider nur da und hört zu und macht sich nämlich keine Notizen sagt mein Mann.

Der Anwalt sagt, dass er den richtigen Zeitpunkt abwarten möchte.

Ach Mensch, die Kleine liegt mir sehr, sehr am Herzen. Sie schmiegt sich an mich wenn sie da ist und hat mich auch schon gefragt ob sie mich Mama nennen darf. Ich erklärte ihr, dass sie es mal tun darf wenn wir zuHause sind aber in der Öffentlichkeit nicht. Sie hat eine richtige Mama. Sie nannte mich nur am ersten Tag Mama, danach wieder bei meinem Namen. Ich glaube es war ihr wichtig, dass ich nicht nein sage. Wenn ich sie so dasitzen sehe mit ihrem Schnuller im Mund blutet mir das Herz. Die Kleine bräuchte einen Psychologen. Die Mutter verstrickt sie in einen Loyalitätskonflikt - nennt mich Nasenbär und den Papa Schlappschwanz. Das erzählt uns die Kleine. Wir fragen schon sehr lange nicht mehr nach was die Mama sagt oder nicht. Wenn die Kleine bei uns ist soll sie sich wohl fühlen, das ist uns das wichtigste. Bei uns fällt kein Wort über die Mama. Sie erzählt uns von sich aus manchmal. Manchmal rutscht es ihr auch raus. Z.B., dass die Mama im Auto raucht wenn sie dabei ist und in der Wohnung auch. Bei der Oma auch, obwohl die Alt ist und Nichtraucherin. Die Kleine leidet an Asthma und hatte schon mehrere schwere Anfälle. Die Mutter raucht trotzdem. Die Mutter geht auch nicht mit zum Lungenarzt, das "darf" dann doch der Papa machen. Er braucht das Krankenkärtchen, dass er sich dann bei der Kosmetikerin abholen muss weil ihr das wichtiger ist. Ins Krankenhaus haben wir die Kleine letztens bringen müssen wegen Asthma. Die Mutter hatte keine Zeit, denn sie hatte eine Stunde später einen Termin beim Wimpern machen.

Sie ist stolz auf ihre kleine Stiefschwester und natürlich auf die große Stiefschwester die 20 ist. Man merkt, dass sie Ruhe haben will. Endlich Frieden findet und bei jemanden ist der ihr Liebe gibt und zeigt. Wir machen das, nur leider die Mutter nicht. Wenn sie wieder nach Hause muss vom Papa-Wochenende dann zählt sie die Stunden. "Wann muss ich wieder zur Mama?"

Ich muss einfach nur k.....
 

jenny71

Neues Mitglied
Liebe Jenny,

Deine Geschichte liest sich wie ein Teil meiner und ich kann Dir hier gerade nicht antworten. Die Erinnerung sitzt wie ein dicker Kloß im Hals nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, aber ich möchte Dir mein Mitgefühl ausdrücken, Dir/Euch viel Kraft wünschen und das Ihr den Kampfgeist nicht verliert. Ich weiß das was Ihr da durchmacht ist die Hölle und das schon 4 Jahre lang. Meine/unsere Hölle hat von 2003 bis 2010 gedauert. Dann war es endlich vorbei..........die Kinder waren erwachsen. Heute sind sie 2 seelische Wracks.............und das JA hat nur zugeschaut und sehr spät reagiert............es hat sehr lange gedauert bis sie die Mutter durchschaut haben.

Vielleicht mal mehr über PN, wenn Du Fragen hast.

LG. Schneefussel

Hallo Schneefussel,

Danke für die lieben Worte. Gerne nehme ich das Angebot über private PN an. Anscheindend kann ich erst nach 2 Tagen "Mitgliedschaft" hier private Nachrichten versenden. Oder ich bin zu blöd dafür gerade...? grins.

Ich muss über die Sache einfach nur k....!

Ich behandle die Kleine wie meine eigene Tochter. Sie hört auch auf mich wenn ich etwas sage. Sie wartet regelrecht darauf. Manche Außenstehenden könnten meinen ich wollte der Mutter das Kind wegnehmen, sie hintergehen um die Kleine auf meine Seite zu ziehen aber das stimmt nicht. Sollte ich extra böse zu der Kleinen sein, damit sie freudestrahlend zur Mama läuft? Ich habe der Mutter auch schon versucht klar zu machen, dass das Kind ECHTE Liebe braucht und keine künstlich herbeigeführte durch Drogen. Die Mutter kauft der Kleinen andauernd Spielsachen vom Feinsten. Kauft sozusagen die Kleine. Lapotop, einen echten Hund, Barbie (sie hat zu Hause mind. 200 Stück - ungelogen), Fotoapparat. Und das alles "nur mal so". Sie will sie zu sich nach Hause locken. Diese Geschenke gibt es immer dann wenn sie vom Papa-Wochenende nach Hause kommt.
 

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