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Was sind "Terraristen"?

Napoleoni

Neues Mitglied
Unser Dozent hat uns aufgegeben, den Begriff "Terrarist" an Hand dieses Textes zu erklären. (Kollegschule, fürs Abi 2009)

Kapiert das jemand?


Kometa:
Dichters Buntblümelein an Bett- und Eisschollkanten

Wow, schwarze Milch der Perma-Dichter,
die Gletscher dichterisch bedenken -
der trüben, ausgeblasenen Laser, Lichter,
für eisbärlose Zukunft schenken.


Hej, Pulk der öko-ewgen Altpennäler,
das sturweg auf der Schulbank schwitzt,
der taffen Forscher und Krakeeler,
das Grönland-Eis-Bohrkerne schnitzt.


Yeah, Volk der Narren, Zahlenidioten,
das herzhaf Öko-Fähnchen schwenkt,
und als Terraristen sich mit roten
und uns zu Farm und Fahn’n behängt!


Oh Pedantenvolk, das ewig unvollendet,
zerforscht in Leidenswegen geht -
hej - von dem Natur sich abgewendet,
weil sie der Menschen Rätsel nicht versteht?


(Dieses Gedichtchen soll irgendwo im Internet stehen. - Ich habe da keine blasse Ahnung. Bin froh, hier ein Hilfe-Forum entdeckt zu haben.)

Terrarist: Ich halte es für eine kritische Verballhornung von Terrorist für möglich, als Ableitung zur Etymologie "terra" (lat. für Erde).

Gibt es also nicht nur Umweltsünder und -Verschmutzer und Ich- und Ökoferkel mit Abgasen oder Chemikalien oder Elektrosmog etc. - sondern sind auch "Terraristen", die sich heiß, innig und teuer mit Umweltthemen beschäftigen, aber keinerlei Wirkung als Verzicht und Reduktion und Beherrschung der noch verbliebenen Rohstoffe bewirken und so viel Aufwand und Energie und weitere Verschmutzung betreiben und Ressourcen verbrauchen und Zugang zu unberührten Gebieten verkehrstechnisch aufwändig erschließen und die Regalien Luft, Wasser, Erde und Tier- und Menschenkörper nanomäßige Partikel belasten, den Weltenraum durch wöchentliche Raketenstarts belasten, ihn zuschrotten; ja, so viel technologisch großkotziges und unnützes Zeugs erforschen, was im Kern schon längst bekannt ist als anthropogener Klimawandel – und schlicht und einfach beschließen könnten, durch Verzicht, Vorbild und durch Informationen als Appell:

Wir reduzieren Energieverbrauch, wir verzichten auf Atomtechnik, wir vermeiden technischen und chemikalischen und IT-Luxus und Schickeria - und geben den Ländern, die unserem Industriealismus nacheifern wollen, samt Atom- und Weltraumangebereien:
Wir sind eine Erde – und als Menschen gleich. Wir können es alles bescheidener konsumieren und produzieren - und weniger naturbelastend!

Wenn wir aufhören, um den Nordpol rumzukurven – und daraus ein fünfjähriges Forschungsprojekt machen – und den CO2-Austausch in einem Jahr um 5 % runterfahren und aufs Luxus-Jetten verzichten (in Fliegern und Kreuzfahrerbetten) - haben die vielbewunderten Eisbären eher die Chance, feste Eisschollen vorzufinden; und Küstenbewohner in Haiti, Florida, Kuba und den US-Südstaaten etc. bessere Chancen bei Wirbelstürmen..
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Deine Antwort klingt doch schlüssig - könnte die richtige Spur sein. Wobei ich als Lösungsansatz ergänzen würde: Weniger Nachkommen, vielleicht so ungefähr ein Kind pro Frau maximal. Dann wären wir in ca. 100 Jahren ein gutes Stück weiter. Wenn wir es nicht tun, macht es die Natur wohl selbst irgendwann ...

Gruß, Werner

P.S. Bin ich froh, dass ich die Schulzeit lange hinter mir habe ;)
 

aphrodite

Aktives Mitglied
Hallo Napoleoni,

hm, ich würde auch sagen, dass dein Ansatz recht gut ist - viel mehr fällt mir dazu auch nicht ein (und ich studiere Germanistik - das heißt, ich hab schon öfters versucht, verschlüsselte Gedichte zu entwirren :D).

Was du aber vielleicht noch unterbringen könntest: Der Text wirkt ein wenig "neo-expressionistisch" - Weltuntergangsszenarien waren Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Expressionisten allgegenwärtig (1. Weltkrieg).
 

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