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Was machen die Leute gegen stark steigende Mietpreise?

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777

Mitglied
Ich muss sagen, dass Ich in der glücklichen Lage bin einen älteren längeren Mietvertrag zu haben. Habe damals in einer 2er-WG gelebt. Als dann mein WG-Partner ausgezogen war, war die Wohnung eigentlich zu groß für mich alleine. Bin damals aber in der Wohnung geblieben, da mir ein Umzug zu aufwendig war und eine kleinere Wohnung auch nicht sooo viel Ersparnis gebracht hätte. Mittlerweile bin Ich sehr froh in der Wohnung geblieben zu sein, da Ich mittlerweile verheiratet bin und meine Frau mit eingezogen ist. Zwar gabs zwischenzeitlich eine Mieterhöhung, aber die Miete ist im Vergleich zu den Preisen bei Neuvermietungen relativ günstig.

Angesichts der angespannten Mietsituation denke Ich, dass das WG-Konzept sich auch bei alleinlebenden Menschen mittleren Alters und vor allem bei den Rentnern etablieren wird Auch werden die Mehrgenerationenhäuser womöglich eine Renaissance erleben. Eine alte Freundin ist vor kurzem erst zusammen mit ihrem Partner wieder in ihr Elternhaus gezogen, weil sie nach einer Eigenbedarfskündigung keine vernünftige bezahlbare Wohnung gefunden haben. Ich denke auch, dass alternative Wohnkonzepte wie TinyHouses oder Trailerparks hierzulande zunehmen werden.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Hi @777 ,

das sind in der Tat interessante Gedankenansätze, speziell im letzten Absatz. Da gebe ich dir Recht, gut möglich, dass es in diese Richtung geht.

Jedes einzelne davon:

Mehrgenerationenhäuser
wieder in ihr Elternhaus gezogen
wäre für mich der blanke Alptraum auf Dauer und hat wenig mit einem selbstbestimmten Leben zu tun.
Zum Glück isses noch nicht soweit.

Übrigens... TinyHouse und Wohnwagen sind aufgrund des sehr schlechten Oberfläche zu Raum-Verhältnisses und der zumeist miesen Dämmung absolute Klima-Killer beim Heizen... aber das nur am Rande.
Sollte aber eigentlich nicht im Sinne unserer Oberen sein, sowas zu etablieren.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Beim Rückzug ins Elternhaus kommt es oft zum Knatsch mit der alten Generation, in WGs gibt es häufig jemanden mit dem man sich nicht versteht - gibt in diesem Forum genug Threads dazu -, und auf Campingplätzen möchte mit TinyHouse oder Campingwagen auch nicht jeder auf Dauer leben. Das kann man mal 4 Wochen im Urlaub machen, aber danach dürften die meisten wieder froh sein für vier massive Wände samt sicherer Eingangstür um sich herum und etwas mehr Platz zum Ausstrecken.
Mehrgenerationenhäuser haben sich durch Corona als Todesfallen für die besonders gefährdete ältere Generation erwiesen, deshalb gab es in Italien in der ersten Welle so viele Todesfälle, weil das Mehrgenerationenhaus dort noch Standard ist. Die Jungen brachten die Krankheit mit heim, die Alten starben daran.
Außerdem lassen sich ältere Menschen nicht mehr gern auf eine WG mit irgendeinem "Fremden" ein, mit zunehmendem Alter vertiefen sich die eigenen Gewohnheiten und Tics, und man ist zugleich nicht mehr so tolerant für die Gewohnheiten und Tics von jemand anderem.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Stadt ist auch nicht gleich Stadt, wer unbedingt nach Berlin oder München will ist selber schuld. Es gibt genug geruhsame kleine Landstädtchen, die nicht mehr Pampa sind, wo es aber sowohl Arbeitsstellen als auch bezahlbare Wohnungen gibt, und viele davon haben sogar einen kleinen Bahnhof, wenn man sich kein eigenes Auto leisten will oder kann, aber trotzdem mal wegfahren will. Deutschland besteht nicht nur aus Großstadt oder Urwald, mit nix dazwischen!
 

Hobelbank

Mitglied
Deswegen würde ich auch strafen einführen wer vermieten kann soll es auch tun und die Geldstrafen werden dann immer höher bis die Stadt eben die Wohnung des Eigentümers vermietet.
Das wohnungsangebot würde sogleich mal zweistellig schmelzen und viele neue Wohnungswesen kämen hinzu.

Wir haben alle grosses Glück, dass du politisch nie etwas zu sagen haben wirst.
 
Auf dem Dorf zu leben ist auch nicht so toll.
Bei uns kommt der Bus einmal in der St bis 20 Uhr Wochenende überhaupt nicht.
Wenn ich in die Stadt will oder mein Sohn muss ich über eine st fahren.
Wir haben auch hier im Dorf keine Grundschule mehr wenn meine Tochter nächstes Jahr eingeschult wird muss sie in der Stadt zur Grundschule gehen.
Ich habe Glück gehabt das meine Tochter einen Platz in der einzigen Kita im Dorf bekommen hat.

Ich würde ehrlich gesagt auch viel lieber in der Stadt wohnen und nicht im Dorf mir blieb aber nach der Scheidung von meinem Mann damals nichts anderes übrig.
Als alleinerziehende von zwei Kinder hast du kaum eine Chance eine Wohnung zu bekommen entweder ist sie nicht bezahlbar oder doch wollen die Vermieter bloß keine Kinder im Haus haben.
Was ich ehrlich gesagt kinderfeindlich finde.
Wenn die Regierung möchte das man auch in den Dörfern zieht sollte man dafür sorgen das auch mehr Busse kommen Schulen bauen Kitas.
 

Sofakissen

Aktives Mitglied
Das ist aber genau das was ich meine: @Große Schwester : Nachfrage in beliebten Gegenden senken, indem man die Infrastruktur an Orten wie deinen ausbaut. Und wenn es steuersubventioniert ist. Ob ich als Staat jetzt bei dir für den zusätzlichen Bus Geld drauflege oder ob ich in der Großstadt millionenweise Wohngeld zahle (weil zu viele sich sonst die Miete nimmer leisten können), macht unterm Strich keinen Unterschied. Im Gegenteil, aktuell zahle ich dem einen in der Großstadt sein Wohngeld und bei dir dem potenziellen Busfahrer Hartz4.
Ich kenne nämlich so viele, die gerade wegen solchen Dingen überhaupt erst in die Städte sind und durchaus bereit wären, zurückzugehen (bzw. dies sogar wöllten), so sie dann nicht wieder auf einem toten Fleck Erde sitzen.

Kann dich aber gut verstehen. Bus bis um 20 Uhr - das wäre in meiner Jugend noch mein Traum gewesen. Der fuhr nur bis 17 Uhr (blöd, wenn die Schule aber bis 17.15 geht), am Wochenende gar nicht und auch in den Ferien konnte man mal ein paar Wochen vergebens auf den Bus warten. Da wollte ich auch nur noch weg.
 

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