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Was kann man mit einer warscheinlich an Demenz kranken Frau machen?

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
MDK ist der medizinische Dienst der Krankenkassen. Der kommt Deine Oma besuchen und schätzt ein welchen Pflegegrad sie bekommt und in welchem Maß sie Hilfe bekommen muss.

Die sind eigentlich ganz nett und können mit den Kranken ganz gut umgehen.

Letztlich muss sie ja Hilfe bekommen. Anders geht es ja nicht.
 

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Sisandra

Moderator
Teammitglied
Sowohl meine Oma als auch meine Mutter waren dement. Beide haben zu Zeiten als sie das noch ganz klar sagen konnten, also Jahre vor der Demenz geäußert, dass sie auf keinen Fall in ein Heim wollen und bei beiden ist es bis zum Schluss gelungen, sie in der gewohnten Umgebung zu lassen. Die Konzepte waren unterschiedlich aber jeweils sinnvoll.
 

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Sowohl meine Oma als auch meine Mutter waren dement. Beide haben zu Zeiten als sie das noch ganz klar sagen konnten, also Jahre vor der Demenz geäußert, dass sie auf keinen Fall in ein Heim wollen und bei beiden ist es bis zum Schluss gelungen, sie in der gewohnten Umgebung zu lassen. Die Konzepte waren unterschiedlich aber jeweils sinnvoll.
Kommt immer darauf an, ob es machbar ist oder letztlich zu gefährlich zuhause zu bleiben.

Meine Schwiegermutter wusste sowieso nicht mehr, dass es ihr zuhause ist und es wurde auch zu gefährlich für sie da.

Letztlich hat es ihr im speziell dafür ausgerichteten Demenz-Heim viel besser gefallen als zu Zeiten als sie noch zuhause war. Die Pfleger sind einfach besser dafür ausgebildet und wissen besser damit umzugehen und haben auch viel besser gewusst, welche Beschäftigung sich für die Kranken eignet.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Bei meiner Oma wurde der Herd abgeklemmt und Essen auf Rädern bestellt. Das hat gut geklappt. Die Hausmeisterin, die meine Oma ja kannte kam mehrmals am Tag um beim Waschen, Ankleiden und Essen behilflich zu sein. Sie hat würde vom Pflegegeld bezahlt. Eine Nachbarin schaute auch öfter vorbei und meine Mutter, die etwas weiter weg wohnte kam einmal die Woche.

Wenn die Hausmeisterin in Urlaub ging kam meine Oma in ein Heim für Kurzzeitpflege. Das hat sie akzeptiert.

Glück in dem Fall war, dass meine Oma nur noch sehr schlecht laufen konnte und somit auch keine Weglaufgefahr bestand.

Bei meiner Mutter haben wir zunächst jemanden zur ambulanten Unterstützung gesucht und auch gefunden. Als das zu wenig war sind wir zu 24-Stunden-Pflege gewechselt. Da hatten wir über private Kontakte zwei sehr nette Pflegerinen gefunden, die um Wechsel kamen.

Meiner Mutter wurde bis zuletzt jeder Wunsch von den Augen abgelesen. In einem Heim wäre es mit Sicherheit nicht so gut gewesen. Das sagte auch der Hausarzt, der wöchentlich kam. Als meine Mutter sich überraschend, vermutlich wegen eines leichten Schlaganfalls wundgelegen hatte wurde ein Pflegebett mit Spezialmatratze bestellt und eine ambulante Krankenschwester hinzugezogen.
 

kasiopaja

Namhaftes Mitglied
Meine Schwiegermutter ist halt weggelaufen und sie hat alles gegessen, was sie in die Finger bekommen hat , auch Kerzen und sowas. Klar haben wir dann alles weggeräumt, aber dann hat sie die Pflegerinnen verhauen und sich mit dem Rollator auf die Straße geschmissen, egal , ob ein Auto kam oder nicht.

Gleichgewichtsstörungen kamen auch noch dazu, so dass sie nicht mehr auf ihren normalen Stühlen sitzen konnten und runter gefallen ist.

Irgendwann waren wir ständig in der Notaufnahme. Und es ging nicht mehr.
 

In Flow

Aktives Mitglied
Ich denke, die Anlaufstellen, damit zügig etwas passiert, wären der Hausarzt Deiner Oma und der sozialpsychiatrische Dienst.
Deine Mutter kann ja mal beim Hausarzt anrufen, die Lage schildern und um einen Hausbesuch bitten... und dann solltet ihr dabei sein, damit sie den nicht gleicht an der Haustür abwimmelt.
 

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