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Was ich mit 18 gerne schon gewusst hätte ...

Werner

Sehr aktives Mitglied
An alle "Über-18-Jährigen" hier mal die Frage: Was hättet ihr gerne mit 18 schon gewusst, das ihr erst später gemerkt, gelernt, erfahren habt - und das euch Schule und Elternhaus nicht mitgegeben haben?

Ein Beispiel:

Ich habe mit 18 noch geglaubt, dass Ärzte - auch Zahnärzte und speziell Psychiater durchweg "Bescheid wissen" und man sich ihnen immer zu 100% anvertrauen kann. Erst im Laufe der nächsten Jahre wurde mir klar, dass es auch hier enorme Unterschiede in Sachen Fachwissen, Qualität und Charakter gibt und man sich jeden vorher so gut wie möglich ansehen sollte (falls man das noch kann).

Und dass man oft mit ein bisschen Recherche Dinge herausfinden kann, die der Arzt nicht weiß, nicht wissen will oder nicht verrät ;)
 

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Serafina

Aktives Mitglied
Das man nicht nach "der Wahrheit" suchen kann, weil es unendliche viele Wahrheiten gibt, je nach Ansichtsweise. Und um das zu begreifen, muss man erst begreifen wie unendlich die Kombinationsmöglichkeiten der Ansichten sind.

Heute suche ich mir in jedem Lebensbereich die Art zu denken für mich heraus die sich intuitiv für mich richtig und gut anfühlt. Wenn sich in meinem Leben irgendetwas mühsam anfühlt laufe ich nicht mehr vor die Wand wie früher, sondern wechsele einfach die Perspektive und erhalte so eine neue Lösung. Meistens viel einfach und besser.
 
M

Monarose

Gast
Wenn ich mit 18 gewusst hätte, dass ich WIRKLICH ein schöner, liebenswerter, sinnlicher Mensch bin, hätte ich nicht mit so vielen Idioten geschlafen....Ich musste dieses Nicht-Wissen immer irgendwie durch Spiegelung ersetzen.
Prima für die Idioten, doof für mich. So im Nachhinein....

Liebe Grüße

Monarose
 

Suchende

Mitglied
Ich hätte gerne gewußt, daß man nicht immer eine brave Tochter sein muß um den Eltern zu gefallen. Sein Leben und Träume leben und nicht den Traum der Eltern.

Späte Einsicht........leider!
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Danke den bisherigen Schreiberinnen - so schöne Antworten hätte ich gar nicht erwartet! :) :)

Was ich auch viel zu spät gelesen und verstanden habe: Dass man sich für viele elementare Fragen selbst die für einen selbst passende Antworten geben darf - und eben nicht suchen muss, wer die "richtige" Antwort hat, weil die keiner hat.

Zum Beispiel auf Fragen wie "Was ist das Leben?", "Was ist der Sinn des Lebens" oder "Was passiert wenn man stirbt?".
 
N

Nikka

Gast
Ich habe vieles in den letzten Jahren hart lernen müssen. Vor allem mich selber besser. Dafür bin ich dankbar, obwohl es wirklich hart war und viel Zeit gekostet hat. Aber dadurch kann ich viel besser auf mich eingehen.
Ich kann viele Schwierigkeiten, die mich immer gewundert haben, mit meiner Vergangenheit in Kontext bringen. Das verändert vllt. noch nicht wirklich, aber es erleichertert mich so. Dabei muss ich fast heulen :)

Einiges konnte ich durch das Verstehen doch ändern, fällt mir auf :)

Vor ein paar Jahren hätt ich manches nicht hören wollen, das verstand ich erst als gar nix mehr ging und es mir vollk. beschissen ging.
 
M

Mikel1

Gast
vieles, vor allem hätte ich gerne gewußt wie meine zukunt aussieht...jetzt weiß ich es, da diese in der vergangenheit liegt, jetzt ist die zukunft die gegenwart und ich kann sagen ich habe viel gelernt, aber jetzt kann ich auch sagen ich werde immer noch viel lernen, weil ich von der gegenwart in eine ungewisse zukunft gehe in der ich noch vieles lernen kann. und ich glaube ich werde das "nichtwissen" mehr geniesen als in der vergangenheit,aus dem grunde ,ich kann die dinge differenzierter sehen und besser den je daraus lernen.
 

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