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Was ich am Alterstod so sehr hasse.....

G

Gelöscht 119550

Gast
Helga - nun bist auch du gegangen..... Wer bleibt noch vom Kreis übrig? Fast niemand mehr....

Das ist es, was ich am alt werden so sehr hasse: Es gehen ZUviele Menschen vor einem..... So nun auch du.....

Adieu, Helga - may be, we`ll see us in Heaven again!
I hope, I`ll follow you soon.....

Thanks for all.
 

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Baffy

Aktives Mitglied
Geht mir auch so. Habe das Gefühl im Jahr auf mindestens 2 Beerdigungen zu gehen, von Menschen, die ich mochte, mit denen ich schon als Kind gespielt habe. Viele wurden nicht einmal 50 Jahre alt. Mal ganz abgesehn von der Verwandtschaft, wo sich etliche auch vor dem "Alter" schon verabschiedet haben.
 

Roselily

Aktives Mitglied
Ja, hat was von "Leichen pflastern meinen Weg". Je älter ich werde, um so grösser werden die Verluste 😟
Hat aber nicht unbedingt mit dem Alter zu tun. Die meisten haben sich früher verabschiedet
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Calacitea

Gast
Viele wurden nicht einmal 50 Jahre alt. Mal ganz abgesehn von der Verwandtschaft, wo sich etliche auch vor dem "Alter" schon verabschiedet haben.
Ich weiß wie sich das anfühlt. Die Menschen und Tiere entgleiten einem regelrecht aus den Fingern. Meine Tante starb mit 39 Jahren an Diabetes, angeblich ausgelöst durch ihre Schizophrenie-Medikamente (Adipositas). Mein Onkel starb mit 33 Jahren an ungeklärter Ursache, für mich ist "einfach tot umgefallen" keine Ursache, sondern eine Beschreibung. Vermutlich plötzlicher Herztod. Er war schwerer alkoholiker und hat geraucht. Ich hatte zu beiden viele Jahre lang keinen Kontakt mehr. Waren übrigens beide von mütterlicher Familienseite. Dass sie mir einfach so vor der Nase wegsterben finde ich schade. Hätte ich gewusst dass sie bald sterben, hätte ich zumindest noch einmal Kontakt aufgenommen, obwohl ich sie ungerne sehen hätte wollen. Jetzt kann ich nur noch ihre Leichen besuchen.

Meine mütterliche Familienseite ist geprägt von Adipositas, Diabetes und psychischen Problemen (meine Großmutter hat Borderline), während meine väterliche Seite eher geprägt ist von Nierenproblemen und Tumoren. Immerhin werden die Familienmitglieder aus väterlicher Seite recht alt, meine Urgroßmutter ist jz 92 Jahre alt, wenn ich mich nicht irre.

Zusätzlich dazu musste ich mich schon von vielen liebgewonnenen Pferden und ein paar Katzen verabschieden. Darmverschlingung nach Fohlengeburt, gebrochenes Bein, natürlicher Tod, Krebstod, "kaputte Beine", Einschläferung wegen sehr geringer Überlebensmöglichkeit, usw.

Der Tod ist allgegenwärtig. Damit müssen wir leben.
 

Yang

Sehr aktives Mitglied
Wir wissen zwar alle, dass der Tod unausweichlich kommen wird. Aber wenn der Tod einen
Menschen in unserer direkten Umgebung ereilt, dann begreifen wir erst, dass das Leben endlich ist.
Eine nicht wieder zu schließende Lücke tut sich auf, es bricht immer eine Welt zusammen.
Der Schmerz des Abschieds bleibt für immer und er tut weh, auch, wenn wir darauf hoffen und vertrauen, dass der Verstorbene jetzt an einem besserem Ort ist.
Wir können nur dankbar sein für die Zeit, die wir gemeinsam miteinander verbringen konnten.
Niemand weiß, wie viel Zeit uns noch bleibt, deshalb sollten wir auf diese Zeit vertrauen, die uns allen geschenkt wurde und nutzen, um bewusst zu leben.
 

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