Ich hatte mal einen Hamster. Den habe ich dann nach dem Auslauf nicht mehr gefunden. Bibber, zitter... Sicherheitshalber die Tür an seinem Käfig sperrangelweit offen gelassen und doch irgendwann ins Bett. Am nächsten Morgen lag die Kleine seelenruhig in ihrem Häuschen und schnarchte. Ich hatte sie erst nicht gesehen und ein bisschen rumgeruckelt am "Bettzeug", da stupste eine kleine Nase durch den Kapok vor und zwei sehr müde Augen schauten mich ganz flehend an... War ich erleichtert!
Ein anderes Mal hatte ich 4 Kaninchen. Beim Check-up zum Einzug des letzten ging es zum Tierarzt. Der meinte, alles ok mit dem Mädel. Die Kaninchen lebten im Garten, in zwei Ställen, je ein Rammler mit einer Häsin. Das neueste Mädel war immer so seltsam mit ihrem Partner... Ständiges Hickhack und stubenrein war sie auch nicht, gelinde ausgedrückt. Der fand nichts und meinte, wir sollten mal Partnertausch probieren... die beiden kastrierten Rammler zusammen, und die zwei Mädels. Gesagt, getan... - weniger Rauferei, aber dafür mehr Gejage durch den Neuzugang... Dann plötzlich kam ich eines morgens raus und - tadaaaa - liegen plötzlich frisch geschlüpfte Babyhasen im Garten. Nach dem ersten Schock erst mal ab die Post zum Tierarzt damit (manche leider ohne sichtbare Lebenszeichen). Ich konnte mir das gar nicht erklären - schließlich waren zu der Zeit die beiden Rammler zusammen, und die beiden Mädels separat. Da hätte ja nichts passieren sollen. Deshalb schaute sich der Tierarzt die Kleine noch mal an - und es war doch keine Kleine, sondern ein Kleiner!! Auf Anraten des Tierarztes hatten wir also den einzigen nicht kastrierten, unerkannten Rammler mit einem Mädel zusammengesetzt. Mann, hab ich mich geärgert - über den Tierarzt!
Aber trotzdem war's wunderschön, die Babys großwerden zu sehen. Hier mal ein Eindruck:
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