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Was denkt ihr über Vetternwirtschaft in einem Ort?

H

Helloweninteressiertdas

Gast
Was denkt ihr über Vetternwirtschaft in einem Ort?

Findet ihr das gut, wenn ihr selbst eingeborene seid oder findet ihr das total überholt und altbacken bzw. unfair derer, die sich wirklich aktiv einbringen wollen und aber keine Chance bekommen, weil sie immer als "die Zugezogenen" gelten.
 

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V

Vertriebener

Gast
Ist nicht nur in Orten so, sondern generell im Leben:
Macht und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden.
Ist der Preis der Freiheit, da ist Moral nicht gefragt.
Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen.
Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage.
Sie Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage.
Verantwortungsbewusst handelt nur, wer seiner inneren Stimme folgt.
Moral ist Flucht vor Verantwortung.
 
G

Gelöscht 114494

Gast
Unglaublich nervig. Ich bin in meinem Ort aufgewachsen, aber da ich ein stilles Wasser bin, introvertiert und kein Interesse an Vereinsleben und Co. habe, halten mich einige für eine "Zugezogene". Jedes Mal, wenn man eine andere Meinung hat als die "Vettern", wird man angeblökt, man solle doch wieder in die Stadt zurück gehen aus der man herkomme. Ich habe hier beispielsweise das Problem, dass jeden Sommer Party gemacht wird als wären wir auf dem Ballermann. Wochenende, unter Woche, scheißegal. :cautious: "Gut", dass mal aufgrund von Corona eine Saison Ruhe war.

Ich kenne auch ein paar Zugezogene, die haben sehr große Probleme Anschluss zu finden. Wenn man ein bisschen anders ist als die "Eingeborenen", dann wird man direkt ausgegrenzt. Ich finds zum Kotzen, denn den Ort an sich finde ich schön. Aber die Menschen... boah.
 
  • Love it
Wertungen: Eva

roman12

Aktives Mitglied
Ich habe auch schon viele Menschen aus Ballungsräumen erlebt, die so sind - für die beginnt hinter dem Ende des S-Bahn-Netzes terra incognita. Das Phänomen findet man nicht nur auf dem Land, sondern gleichermaßen in großen Städten. Denn dort findet man leichter seine Peer Group. An sich gut, aber wenn man nur mit Gleichgesindten abhängt, bekommt man weniger Impulse. Wer in der Stadt lebt, ist also nicht immer kosmopolitischer, weil sich manche dort nur auf ihre Peer Group konzentrieren.
[PS: Auf dem Land gibt es nicht immer die Peer Group, die man gerne hätte, also ist man dort mangels Menschen mit vielen gleichen Interessen schneller gezwungen, die zur Verfügung stehenden Menschen zu nehmen wie sie sind.]

Man sollte sich an die Menschen halten, die auch mal eine andere Perspektive kennengelernt haben oder zumindest zu einem Perspektivenwechsel in der Lage sind.
Dranbleiben, denn überall gibt es solche und solche.
 

Jusehr

Aktives Mitglied
Was denkt ihr über Vetternwirtschaft in einem Ort?

Findet ihr das gut, wenn ihr selbst eingeborene seid oder findet ihr das total überholt und altbacken bzw. unfair derer, die sich wirklich aktiv einbringen wollen und aber keine Chance bekommen, weil sie immer als "die Zugezogenen" gelten.
Vetternwirtschaft scheint mir eine Art von Egoismus zu sein. Kann man bei derselben von Trump auch sehen.

Dass "Fremde" auch nützlich sein können, wir aus "dogmatischen" Gründen gar nicht erst in Erwägung gezogen. Eine Art "Neanderthaler-Mentalität". Aber selbst die haben sich teilweise mit Fremden angefreundet ;-).
 
G

Gelöscht 114494

Gast
Ich habe auch schon viele Menschen aus Ballungsräumen erlebt, die so sind - für die beginnt hinter dem Ende des S-Bahn-Netzes terra incognita. Das Phänomen findet man nicht nur auf dem Land, sondern gleichermaßen in großen Städten. Denn dort findet man leichter seine Peer Group. An sich gut, aber wenn man nur mit Gleichgesindten abhängt, bekommt man weniger Impulse. Wer in der Stadt lebt, ist also nicht immer kosmopolitischer, weil sich manche dort nur auf ihre Peer Group konzentrieren.
[PS: Auf dem Land gibt es nicht immer die Peer Group, die man gerne hätte, also ist man dort mangels Menschen mit vielen gleichen Interessen schneller gezwungen, die zur Verfügung stehenden Menschen zu nehmen wie sie sind.]
Sehe ich persönlich nicht so. Bei uns gibt es jedenfalls viele Leute, die benehmen sich rücksichtslos und arrogant, sobald jemand mit fremden Stallgeruch in den Ort kommt. Hat nix mit "Peer Group" zu tun, das ist nichts anderes als schlechte Kinderstube.
 
H

Helloweninteressiertdas

Gast
Das geht auch so weit, indem die Arbeitgeber eine öffentlich ausgeschriebene Stelle dann doch nur wieder an Personen vergeben, die sie kennen bzw. die aus der eigenen Firma (und Familie) nur die Abteilungen wechseln.


Ich habe mich als HFM beworben. Dort stellte man dann jemanden aus der GuK ein. Diese Person bekam dann auch noch von der Chefin eine Weiterbildung und für einige Wochen wurde eine Hilfskraft auf geringfügiger Basis eingestellt, solange bis Fräulein Meyer wieder einsatzfähig und frisch ausgebildet zurück in den Betrieb kam.
 

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