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Was denkt ihr, ist die Moral von dieser Geschichte?

Kurono

Mitglied
Es gab einmal ein Land mit 7 Wäldern, umschlossen von 7 Gebirgen,
darin lebten 7 junge Bären, jeder für sich ganz allein und keiner
konnte zum anderen gelangen. Sie lebten bescheidene Leben und etwas
einsam aber waren halbwegs zufrieden damit. In einem anderen Land
gab es eine Familie von Vögeln und einer von ihnen sagte eines
Tages "Ich möchte durch die Welt reisen und andere Tiere kennen-
lernen.". Da sagten die anderen Vögel "Aber warum willst du denn
sowas machen? Das hat noch nie einer aus unserer Familie gemacht.
Bist du hier mit uns nicht zufrieden?". Der Vogel antwortete "Doch,
ich bin hier sehr glücklich aber ich möchte trotzdem mal Freund-
schaften mit anderen schließen." und begab sich auf seine Reise.

Er kam in das Land mit den 7 Wäldern, in denen die 7 Bären lebten.
Alle der Wälder überflog er und sah die Bären und die Bären sahen
auch ihn. Doch erst beim 7. Bären machte der Vogel halt, um sich
niederzulassen. Der Vogel und der dortige Bär lernten sich kennen
und wurden beste Freunde. Von diesem Tag an war dieser Bär der
glücklichste von allen, denn er hatte einen Freund mit dem er viel
Spaß hatte.

Viele Jahre vergingen und die Bären wurden alt. Da sagte der Vogel
zu seinem Freund, dass er sich wieder auf die Reise machen wolle,
um noch mehr von der Welt zu sehen und weitere Tiere kennenzulernen.
So flog er auf und davon und ließ den Bären allein zurück. Da sagte
der Bär "Du s*#%§& Vogel! Du bist so ein A?#*@! Ich will gefälligst
wieder einen Freund haben! Und zwar sofort! Das habe ich verdient!".
Doch es kam niemand mehr, um sich zu ihm zu gesellen und er musste
den Rest seines Lebens wieder so wie die anderen Bären verbringen.

Kurz darauf starben die 7 Bären und stiegen auf in den Bären-Himmel.
Dort trat ihnen der Bären-Gott gegenüber und fragte sie "Nun, wie
waren eure Leben?". Die ersten 6 Bären sagten "War ganz ok.". Der 7.
Bär aber antwortete "Mein Leben war total s*#%§+@, man!".

Ende
 

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Schroti

Namhaftes Mitglied
Nein, keinesfalls.
Man darf nur nicht den Fehler begehen und Zustände als unendlich betrachten.
Jede Bindung bringt uns weiter, macht uns klüger.
 

Daoga

Urgestein
Der Bär in der Geschichte war passiv und blieb es. Er dachte gar nicht daran, sich eigenständig einen neuen Freund zu suchen. Er dachte nicht daran, daß er kein Besitzrecht auf die Freundschaft des Vogels hat. Man weiß natürlich nichts über den Charakter der Figuren, vielleicht ist solche Gedankenlosigkeit typisch für Bären. (In diesem Märchen.) Statt sich über die Gnade dieser Freundschaft zu freuen, bewies er hinterher Undankbarkeit. Die Tiere in so einem Märchen sind natürlich immer verkleidete Menschen, die Fabel ist eine Lehre für die Zuhörer/Leser der Geschichte.
 

cafard

Aktives Mitglied
Man sollte froh sein, etwas gehabt zu haben und nicht jammern, dass es eines Tages wieder fort ist. Zu diesem Jammern neigen die Menschen, und es ist in vieler Beziehung auch absolut nachvollziebar, wenn z.B. ein geliebter, wichtiger Mensch stirbt. Man ist dann erst einmal trauriger, als wenn man diesen Menschen nie gehabt hätte, weil man ihn ja vermisst und nicht vermissen würde, wenn man ihn nicht gehabt hätte. Aber dennoch war es ein Geschenk des Schicksals, ihn gehabt zu haben, und das sollten wir eben würdigen und nicht zu sehr in der Trauer und schon gar nicht im Selbstmitleid vergehen.
 

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