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Was auf der Welt so passiert

_Alpha_

Aktives Mitglied
Manchmal fällt es mir schwer zu verkraften, was auf dieser Welt für schreckliche Dinge passieren.
Ich bin ein eher kalter Mensch.
Aber wenn ich mitbekomme, was Menschen Menschen manchmal antun, spüre ich in mir ein loderndes Gemisch aus Wut, Hass und purer Enttäuschung.
Auch wenn ich die Motive und Hintergründe von solchen Menschen aus wissenschaftlicher Sicht verstehe:

Erklärungen sind keine Entschuldigung.
 

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mitohnealles

Mitglied
Ich war ziemlich lange liiert mit einer Inderin und mehrmals in Indien weil ihr Visum für Deutschland bis auf 2 mal abgelehnt wurde (weil ihre "Rückkehrbereitschaft" angezweifelt wurde obwohl ich gebürgt habe natürlich). Was ich dort gesehen habe ist Schönheit und Kunst und Kultur, die Fremde willkommen heißt - und außerhalb mehrheitlich eine Armut, die mich so beschämt hat (mal Rikscha in Mumbai gefahren? Gesehen dass "heilige Kühe" genauso im Dreck leben wie Menschen, die nichtmal lesen oder schreiben können und behandelt werden wie Sklaven und trotzdem freundlich sind? Mal einen echten (steinalten) Yoga-Meister gesehen statt vollbusiger Werbeprospekte mit weissen schlanken Frauen der Achtsamkeits-und-Selbstfindungsdustrie mit ihren fuXXing Hochglanzentdeckungen und von Krankenkassen geförderten Werbetexten? (und ich dachte ich wüsste wie das ist ein "Sklave" zu sein mit meiner billigen Kapitalismuskritik, meinem neverending kindlichen Schmerz und dem ganzen Quatsch), dass ich kurzfristig mich entschieden hatte sie heiraten zu wollen (also nicht dass das jetzt als Sextourismus verstanden wird, meine damalige Partnerin und ich waren seit mehr als 3 Jahren ein "komisches" Paar und sie hat einen Universitätsabschluss, war auf einem Mädchen-Internat wo Freddy Mercury um die Ecke (Jungen-Internat) seine junge Zeit verbrachte (Panchgani), spricht fließend Besatzer-englisch (und damit besser als ich) besser als Hindi etc. und wir hatten uns durch Zufall kennengelernt weil sie hier in DE war und ich neugierig und dachte, dass wäre alles kein Problem (Grenzen)) . Diese Welt ist total kranke ScheiXXe! Weiss nicht was du referenzierst aber ich gebe dir recht...
was versteht denn deine "wissenschaftliche Sicht" an der Offensichtlichkeit dass nicht alle Menschen dieses Planeten gleich sind an Geburtsrechten ausser auf intellektuellen Papieren und irgendwelchem Charity-Popanz? (jetzt komm' nicht mit "wir sind nicht das Weltsozialamt" -> ich bin hier geboren, ich hatte reines Glück das "Sozialamt" mittlerweile in Anspruch zu nehmen, und meine Vorfahren waren Nazis... toll)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ca!N89

Mitglied
Manchmal fällt es mir schwer zu verkraften, was auf dieser Welt für schreckliche Dinge passieren.
Ich bin ein eher kalter Mensch.
Aber wenn ich mitbekomme, was Menschen Menschen manchmal antun, spüre ich in mir ein loderndes Gemisch aus Wut, Hass und purer Enttäuschung.
Auch wenn ich die Motive und Hintergründe von solchen Menschen aus wissenschaftlicher Sicht verstehe:

Erklärungen sind keine Entschuldigung.
Was der Mensch dem Mensch antut ist ja nur ein Teil von dem was abgeht.
Der Mensch ist eine Krankheit für die Welt, er quält nicht nur erbarmungslos seine eigene Spzie sondern nutzt alles was Leben in sich trägt für seine Zwecke.
Quält und ermordet grausam jedes Tier und nimmt sich jedes Recht heraus den Planeten zu zerstören der ihm die Grundlage zum Leben bietet.

Ich guck schon Jahrelang keine Nachrichten mehr und ziehe mich vom Weltgeschehen zurück. Bin auch wie du eher kalt, aber das verstehe ich nicht mehr und bin ja selber mittendrin.
Ist ja nicht so das ich kein Teil davon bin. Klar ich bin mehr oder veniger Veganer und kaufe keine Sachen die mit Tierversuchen zu tun habe. Versuche meine Einkäufe zu überdenken und spende auch mal ab und an, mache mir viele Gedanken. Aber was mache ich denn aktiv?
Ärzte ohne Grenzen etc. finde ich echt heftig, aber ich selber würde nicht mal für Geld nach Afrika fahren in einen Brennpunkt. Viel zu viel Angst da abgeknallt zu werden oder mir eine Krankheit einzufangen.

Davon ab frage ich mich immer ob ich bereit wäre eine kleine Mahlzeit am Tag zu essen um überleben zu können damit alle anderen das auch können. Pauschal würde man ja antworten, aber wenn es so käme würde ich das so hinnehmen obwohl ich weiterhin den ganzen Tag arbeiten müsste und trotzdem auf alles Verzichten soll? Ist jetzt nur mal so eine drastische Darstellung, wir hätten eigentlich locker genug zu Essen für alle aber das kriegen ja dann lieber die Masttiere oder es wird weggeschmissen weil das ja sonst zu teuer ist das weiter zu schicken.

Sind aber so Grundgedanken die ich mir dann immer ins Gedächtnis rufen.
Denke dann auch immer
"ich bin nicht schuld daran das dass so ist, das ist Jahrzenhte vor mir entstanden, bin ja auch so aufgewachsen"

Im Endeffekt bin ich aber ein Teil des Ganzen und mir geht es ja gut, ab und an, so wie jetzt durch diesen Thread, werde ich wieder daran erinnert wie es ist und das ich die Augen einfach verschließe.
"Kann man ja eh nicht ändern, was kann ich schon tun wenn die mächtigen Leute da nichts machen"

Erst gestern habe ich was für 39€ bei PayPal gekauft, da stand dann das ich 1€ dem SOS Kinderdorf spenden kann.
Habe kurz inne gehalten, habe ich auch schon mal gemacht, aber gestern dachte ich mir dann
"kommt da eh nicht an" und habe es nicht getan. Was aber wenn er doch ankommt?
Das sind nur so Kleinigkeiten, aber ich bin da einfach ehrlich zu mir selber.

Ich persönlich bin der Meinung das die Welt erst ein besserer Ort ist wenn es keine Menschen mehr gibt bzw. nur noch ganz wenige die es wirklich verstehen im Einklang zu leben.
 
M

Miezie

Gast
Wenn man die Nachrichten liest, dann hört man nur von Katastrophen.
Heute liest man die Regierung fordere mehr Klimaschutz wegen der aktuellen Flutkatastrophe. Das Traurige ist, es wird auch durch das nicht viel passieren.
Denn was der Mensch wirklich will, so scheint es, ist so weiter machen wie immer.
Menschen, die etwas zu ändern versuchen, werden nicht selten beschimpft ausgelacht oder verhöhnt. Wieso?
Weil solche Menschen am Ego jener kratzen, die es nicht so machen. Sei es in Sachen Klimaschutz, Gesundheit, Menschenrechte usw.
Der Mensch muss andere runter ziehen, oder zum Schweigen bringen, oder seine Macht demonstrieren, um sich selbst besser zu fühlen.

Auch das aktuelle Dauerthema zeigt es ziemlich gut. Auf der einen Seite sprechen sie vom Leid anderer Menschen und Solidarität, doch was einen wirklich interessiert ist doch nur das eigene Wohl.
Solidarität ist es nicht wirklich, wenn die Hauptantreiber der eigene Urlaub oder der Kaffeeklatsch mit Freunden sind. Selbstbezogen und keineswegs gedacht an das Wohl anderer.
Oder in der Priorität einer der ersten gewesen sein, weil man so krank ist, dass es nun mal nötig ist zum eigenen Schutz.
Aber an anderer Stelle jene anfeinden, die nicht so entschieden haben. Denn was wir machen ist eine Gesellschaft noch mehr spalten.
Menschliches Tun durch Zwang. Wenn man selbst nicht betroffen ist, gerne mal abgenickt statt sich zu fragen ob Zwänge wirklich für die Zukunft zielführend sind.
Doch jeder Zwang, jede Unterdrückung ist recht, auch heutzutage.

So hart es klingt, aber was aktuell geschieht sind die Früchte unseres Tuns.
Das Thema Gesundheit interessiert doch nicht wirklich. In den letzten 30 Jahren haben wir uns eine ungesunde Gesellschaft heran gezüchtet, die immer dicker wird.
Oder seit Jahrzehnten wissen wir dass der Klimawandel voran schreitet. Und was machen wir?
Warten bis Naturkatastrophen sich an uns rächen. Weil uns das Thema nicht wirklich interessiert.
Stattdessen reden wir über Gendergerechte Sprache. Schwarzfahren muss aus unserem Wortgebrauch nun gestrichen werden, das sind die Leistungen der Politik, während an anderer Stelle durch genau dieselbe Politik Menschen an den Auswirkungen des Klimawandel sterben.

Und wir können uns solchen Themen ja auch nicht annehmen, weil wir auch heute noch viel zu sehr damit beschäftigt sind uns gegenseitig anzufeinden. Wegen Macht, Geld, Territorium.

Das ist eben der Mensch.
 

LW84

Aktives Mitglied
Es gibt gute Menschen, es gibt schlechte Menschen. Wer in der Überzahl ist, kann ich nur vermuten. Wahrscheinlich meinst du sowieso Gewalttäter, Vergewaltiger, Kinderschänder etc.? Ich bin der Überzeugung, dass manche Menschen nicht therapierbar sind und eine Gesellschaft entsprechende Maßnahmen ergreifen muss. Man könnte jetzt eine Diskussion über Strafen führen, aber das ist wohl der falsche Ort.

Außerdem spricht so ziemlich alles dafür, dass eine Ordnung, die davon ausgeht, dass Menschen mit einfachen Instinkten aus den niedrigsten Beweggründen (Geld) schon irgendwie Gutes schaffen werden, nicht förderlich ist. Das wirkt wie ein Durchlauferhitzer für Dinge, die einer Gesellschaft an sich schaden. Es gibt etwa zig Untersuchungen die belegen, dass prekäre Lebensverhältnisse und ein wenig bis kaum vorhandenes Gemeinwesen Gewalttaten und Verbrechen fördern.

Ich guck schon Jahrelang keine Nachrichten mehr und ziehe mich vom Weltgeschehen zurück. Bin auch wie du eher kalt, aber das verstehe ich nicht mehr und bin ja selber mittendrin.
Nachvollziehbar, aber keine Lösung. Wie will man politische Entscheidungen treffen, etwa bei Wahlen, wenn man keine Nachrichten und das Weltgeschehen verfolgt? Schwer zu verstehen ist dabei auch wenig, es geht im Grunde eigentlich immer nur um (Wirtschafts-) Interessen und hier und da ein paar Religioten, die von interessierter Seite allerdings auch gerne instrumentalisiert werden. Wie etwa die Taliban von den USA damals gegen die UdSSR.

Oder seit Jahrzehnten wissen wir dass der Klimawandel voran schreitet. Und was machen wir? Warten bis Naturkatastrophen sich an uns rächen. Weil uns das Thema nicht wirklich interessiert. Stattdessen reden wir über Gendergerechte Sprache. Schwarzfahren muss aus unserem Wortgebrauch nun gestrichen werden, das sind die Leistungen der Politik, während an anderer Stelle durch genau dieselbe Politik Menschen an den Auswirkungen des Klimawandel sterben.
Bei "wir" denke ich immer an die BILD, denn es sind eben nicht alle, die so denken und handeln. Mir ist das etwas zu einfach. Der Mehrheit mangelt es aber sicher an politischer Bildung, das ist offensichtlich. Wobei Politikverdrossenheit aus vielerlei Gründen nachvollziehbar ist, weil viele eben das Gefühl haben (häufig zurecht), dass Politik gar nichts mehr ändern und beeinflussen kann. Wenn etwa Regierende von "alternativloser Politik" sprechen, ist das eine Bankrotterklärung. Abgesehen davon wird Identitätspolitik selbst innerhalb etwa linker Strömungen kritisch diskutiert, weil das Gendersternchen oder das Streichen von Wörtern an den realen Verhältnissen tatsächlich wenig bis nichts ändert.
 

Ca!N89

Mitglied
Nachvollziehbar, aber keine Lösung. Wie will man politische Entscheidungen treffen, etwa bei Wahlen, wenn man keine Nachrichten und das Weltgeschehen verfolgt? Schwer zu verstehen ist dabei auch wenig, es geht im Grunde eigentlich immer nur um (Wirtschafts-) Interessen und hier und da ein paar Religioten, die von interessierter Seite allerdings auch gerne instrumentalisiert werden. Wie etwa die Taliban von den USA damals gegen die UdSSR.
Verstehe was du meinst, auch das Argument das auch mal Menschen dafür gestorben sind das ich Wählen darf ist ein Argument was ich mal von mir anführen kann.
Aktuell gibt es keine politische Gesinnung die ich sympathisiere oder die meine Interessen in dem Ausmaß vertreten das es mir wert ist mich damit zu beschäftigen.
Man kann nur zwischen Scheiße und Scheiße wählen.

Leider kommt man ja an manchen Dingen nicht vorbei, finde es auch super das die ganzen Reichen Fatzkes jetzt in All fliegen und damit so viel Treibstoff verballern wie ich in acht Leben für meinen Arbeitsweg aber dann 1,70€ für Sprit bezahlen darf.

Aber ich kann mich ja einfach für ein "CO2 neutrales Elektroauto" *husthusthustlachkrampfhusthust* entscheiden, dann muss ich das halt mal "günstig" Leasen wenn ich keine 40k auf den Tisch legen kann ist das mein Pech.
 
M

Miezie

Gast
@LW84

Wir bedeutet ja auch im Endeffekt die breite Masse, die Mehrheit, welche das weltliche Geschehen lenkt.
Klar ist nicht jeder so, und kann auch gar nicht gemeint sein.
Doch man sieht es auch jetzt was die Mehrheit macht. Die Welt vereinfachen.
Jeder der sich nicht bereitwillig impfen lässt ist gleich ein Querdenker. Und sofort assoziiert mit rechter Gesinnung.
Da wird nicht der Einzelne extrahiert, jeder für sich angeschaut und angehört.
Dieses Bildungsniveau sozusagen überstrahlt unseren Alltag.

Ein Beispiel von vielen.
Deshalb wir. Denn das Wir lenkt. Das Wir bestimmt.
Und dieses Wir will selbst nicht ins Handeln kommen müssen, sondern so im Gewohnten verharren wir immer. Weil das am Gemütlichsten ist.

Sonst würden sich alle ab sofort bemühen gesund zu leben, würden um Billigfleisch der Umwelt zuliebe verzichten, und würden auch mal auf den Urlaub zu Gunsten der Umwelt verzichten und auch insgesamt mehr aktiv werden in ihrem alltäglichen Leben.
Aber genau das machen doch nur die Einzelnen, nicht das Wir.
 

LW84

Aktives Mitglied
Aktuell gibt es keine politische Gesinnung die ich sympathisiere oder die meine Interessen in dem Ausmaß vertreten das es mir wert ist mich damit zu beschäftigen. Man kann nur zwischen Scheiße und Scheiße wählen.
Wenn ich wählen kann, ob etwa die Bahn privatisiert und damit nach Vorbild UK komplett abgewickelt werden soll oder eben nach Schweizer Modell viel mehr Geld in den Ausbau des ÖPNV fließt, dann sind das schon Unterschiede. Selbiges etwa beim Arbeitsmarkt: Das rechte Spektrum möchte den fast schon lächerlich niedrigen Mindestlohn nicht erhöhen oder gar abschaffen, die anderen sind für eine teils deutliche Anhebung. Das konservativ-neoliberale Lager will zudem den Arbeitsmarkt noch weiter flexibilisieren und befristete Beschäftigung ausweiten, das linke Lager spricht sich dafür aus, solche Beschäftigungsverhältnisse einzudämmen und wieder stärker zu regulieren. D hat ja mittlerweile den größten Niedriglohnsektor Westeuropas. Auch bei der Umwelt-, Wohnungs- oder Steuerpolitik gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Parteien, die auf die Mehrheitsbevölkerung Auswirkungen haben.

Leider kommt man ja an manchen Dingen nicht vorbei, finde es auch super das die ganzen Reichen Fatzkes jetzt in All fliegen und damit so viel Treibstoff verballern wie ich in acht Leben für meinen Arbeitsweg aber dann 1,70€ für Sprit bezahlen darf.

Aber ich kann mich ja einfach für ein "CO2 neutrales Elektroauto" *husthusthustlachkrampfhusthust* entscheiden, dann muss ich das halt mal "günstig" Leasen wenn ich keine 40k auf den Tisch legen kann ist das mein Pech.
Verständlich. Ich finde es nahezu pervers, dass etwa ein Herr Bezos seine jungenhaften Träume auslebt, während diejenigen, die all das Geld für solche Träume erwirtschaftet haben, mit Urinbeuteln in den Lagern schuften, dauerüberwacht werden und vieles mehr. Herr Bezos könnte ja offenbar allein mit seinen Vermögenszuwächsen während der Corona-Zeit jedem seiner Angestellten 100.000 Dollar auszahlen, wenn ich das richtig vernommen habe.

Dass die Kosten einer Mobilitätswende auf der Normalbevölkerung abgeladen werden sollen, ist tatsächlich mehr als fragwürdig. Mal ganz abgesehen davon, ob E-Auto nun die Lösung sind oder nicht, haben die Parteien dazu aber auch ganz unterschiedliche Konzepte vorgelegt. Es kann aus meiner Sicht jedenfalls nicht sein, dass zukünftig nur noch reiche Leute in teuren E-Autos umherfahren, während sich der Rest in überfüllte Züge quetschen soll.
 
M

Miezie

Gast
Dass die Kosten einer Mobilitätswende auf der Normalbevölkerung abgeladen werden sollen, ist tatsächlich mehr als fragwürdig. Mal ganz abgesehen davon, ob E-Auto nun die Lösung sind oder nicht, haben die Parteien dazu aber auch ganz unterschiedliche Konzepte vorgelegt. Es kann aus meiner Sicht jedenfalls nicht sein, dass zukünftig nur noch reiche Leute in teuren E-Autos umherfahren, während sich der Rest in überfüllte Züge quetschen soll.
Da ist wieder die Frage was nützlicher ist: Die Verantwortung des Einzelnen oder Systemkritik?

Manches ist sichtlich unattraktiv für den Einzelnen. Wenn Sojamilch fast 3 Euro kostet, Kulmbach nur ein paar Cent und durch Subventionen künstlich verbilligt wird, ja, dann hat es der Einzelne schwer.
Dasselbe in Sachen E Autos.

Andererseits tönt es dann nicht selten Gesundheit sei Privatsache. Ja, nur tragen die Kosten dafür die Allgemeinheit.
Da wäre ich durchaus für mehr Eigenverantwortung.
Wenn es toll ist zu rauchen, und man besonders jetzt dafür argumentiert diese Freiheit haben zu wollen, den Anreiz schaffen die Kosten für spätere Behandlungen durch Folgeerkrankungen dadurch selbst zahlen zu müssen.
Dann ist der Einzelne wieder mehr in der Verantwortung und Gelder könnten solchen zu Gute kommen, die wirklich nichts dafür können erkrankt zu sein. Kinder mit Krebs, Menschen mit Autoimmunerkrankungen usw.
Solche Anreize sind doch im Gesundheitsthema andernorts auch okay. Wieso nicht so?
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Hmm...

ich gebe @_cloudy_ dahingehend Recht, dass es hier mit Sicherheit nicht um die Deutsche Bahn oder Herrn Bezos und dessen Finanzen gehen soll.
Das Xte mal Anti-Kapitalismuspropaganda mit Beispielen von Usern die man aus anderen Threads schon fast auswendig kennt, finde ich wenig zielführend.

@_Alpha_ magst du uns mal konrketer sagen, welche Denkanstösse du dir wünschst oder zumindest welches Ergeignis dich konkret zu diesem Faden bewogen hat?
 

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