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Warum stehen Chefs immer auf Schleimer?

G

Gast

Gast
Der Titel sagt es schon und dies ist in der Tat eine Frage die mich schon länger beschäftigt:

Warum haben die größten Schleimer bei den Chefs auch noch immer den besten Stand? Müsste das den Chefs nicht eigentlich auch zuwider sein? Warum merken alle Anderen wenn sich jemand offensichtlich einschleimt- nur der Chef nicht?

Richtig schlimm wird es dann noch wenn solche Personen auch noch permanent bevorzugt werden. Ich dachte eigentlich immer das im Berufsleben Leistung zählt und nicht die Tatsache wie tief man im Allerwertesten des Chefs steckt.

Wie ihr Euch denken könnt wird dieser Gedanke in mir angeheizt durch einen aktuellen Fall in meinem beruflichen Umfeld.

Besagte Person findet einfach immer nur alles super und toll und macht einen auf chronische Frohnatur. Für mich wirkt das einfach nur aufgesetzt und absolut unauthentisch- ich mag Menschen mit Ecken und Kanten.

Beim Chef kommt das aber wie gesagt offenbar toll an. Vielleicht gibt es ja auch bestimmte "Cheftypen" die auf sowas besonders abfahren?

Kennt Ihr auch solche Typen? Wie schafft man es sich nicht permanent über sie aufzuregen?

Grüsse von einem reichlich genervten Gast
 

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~*broken-angelwings*~

Aktives Mitglied
Naja, es möchte eben jeder Mensch gemocht werden...
Wenn ein Chef bei allen verhasst ist, spürt er es auch- schiebt es aber möglicherweise auf die anderen.
Falls dann jemand kommt, der ihm hilft, Komplimente macht etc- ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass er dann verdrängt, dass diese Person sich nur bei ihm einschleimen, ihn ausnutzen will?
 

giggis

Mitglied
Ich habe meinem Chef auch Paroli geboten und das war
richtig für mich.
mein Anwalt sagte das.
Mein Chef war auch so,alle waren schuld nur er nicht.:confused:
 
D

Dr. Rock

Gast
Mein Chef ist ein oberschlaues /&%$§, alle doof, ausser er...na ja, von uns schleimt sich wirklich niemand ein...aber generell würde ich sagen dass ein solcher Chef in einem "Schleimi" vielleicht keine Gefahr sieht, ihm den Platz streitig zu machen, er also kein renitentes Verhalten zu befürchten hat...und somit den anderen ggb. entsprechend bevorzugt wird...was meint ihr?
 

giggis

Mitglied
loner du hast recht

wenn ich mich nicht gewehrt hätte und jetzt vors arbeitsgericht ziehen würde, wäre ich mit mir unzufrieden.
Der Chef würde aber seine Hände reiben und sagen " So ein D..p"
Man darf sich nichts im Leben gefallen lassen,den JEDER
hat hier in Deutschland seine Rechte, egal wie klein er ist.:p
 
D

Dr. Rock

Gast
Gut gemacht Giggis !

Leider ist das immer so ein Drahtseilakt, wieviel Paroli man so einem Typen bietet...die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes ist halt zu groß...verhaltensbedingte Kündigung...gerade in der aktuellen Wirtschaftslage...

Aber wenn eine Konfrontation, wie vermutlich in deinem Fall, nicht zu vermeiden ist, sollte man nicht kneifen...alleine schon, damit man sich beim rasieren weiterhin im Spiegel in die Augen blicken kann! ;)
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
hmmmmmmmmmmmmm.....................so einen Chef habe ich zum Glück noch nicht kennengelernt!

Meine Chef´s mochten es immer, wenn man ihnen "Paroli" gibt und selbstbewußt ist.................und das find ich auch gut so!
 
M

Monarose

Gast
Hallo,

meine Chefin interessiert sich nicht für Schleimer oder Nicht-Schleimer, sondern für gute Arbeit. Wer sein Ding gut durchzieht, zuverlässig und teamfähig ist, hat gute Karten. Da ist es egal, ob wer schleimt. Kein Chef bevorzugt einen unfähigen Mitarbeiter, nur weil der dem Boss schmeichelt. Wäre ja auch schlecht für den Betrieb.
Es ist allerdings manchmal auch so, dass einige Leute mit ihrem Chef gut auskommen, auch mal über ein gemeinsames Interesse reden oder Privates besprechen. Wenn betreffender Mitarbeiter davon unabhängig gute Arbeit leistet, die auch honoriert wird, heißt es von Seiten der anderen Mitarbeiter dann gerne: "Ach, so ein Schleimer!...." Ist ja auch einfacher, die Erfolge des anderen zu schmälern als über eigene Misserfolge nachzudenken.

Liebe Grüße

Monarose
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Aus persönlicher Erfahrung "auf der anderen Seite" kann ich sagen, dass ich mit Leuten, die mit an meinem Strang zogen, immer besser auskam und wir einen besseren Draht zueinander hatten.

Natürlich wurde diesen von ihren Kollegen Schleimerei unterstellt.

Nun ist die Frage, wo ist die Grenze von gutem Sozialverhalten hin zur Schleimerei?

Schleimen ist für mich, wenn mir jemand völlig ungerechtfertigt Komplimente macht, mich bauchpinselt, wie toll ich wäre und wie gut ich meine Arbeit machen würde.

Guter Kontakt ist, normal und höflich miteinander reden, auch mal lachen und ansonsten gut zusammen arbeiten. Und natürlich mag ich auch Leute lieber, die nicht permanent meine Ansagen in Frage stellen. Manchmal muss man halt unpopuläre Entscheidungen treffen. Wenn man sich auf fachlicher Ebene auch kritisch auseinander setzt, dann ist gut. Aber Nörgelei und kindische Renitenz sind ätzend.

Gruß
Weidebirke
 

sapphyr

Aktives Mitglied
Hallo Gast,
was stört dich jetzt eigentlich genau?
Daß dein Kollege/deine Kollegin permanent gut gelaunt ist und wie n Flummi durch die Gänge hüpft?
Die Bevorzugung durch den Chef?
Oder vielleicht, daß es bei dir nicht so gut läuft?

Frohnaturen können nerven, klar! Das heißt aber noch nicht, daß sie schlechter arbeiten.

LG
Sapphyr
 

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