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Warum nur habe ich das Gefühl, dass die Welt da draußen voller Täter ist?

Weltkind

Aktives Mitglied
Muss man denn deiner Meinung nach unbedingt Opfer ODER Täter sein?
Gibt es nichts neutrales dazwischen?
Ich bin mit Sicherheit kein Täter.
Und ich sehe mich auch nicht per se als Opfer.

Den Artikel empfinde ich übrigens überwiegen als Bullshit.
Wäre jemand meiner Meinung nach nur Täter ODER Opfer, hätte ich Beitrag 176 nicht verfasst.
Ich FRAGTE, wie sich Gastschreiberling sieht.

Deine Sicht sei Dir unbenommen, vielkeicht ist dennoch das sogenannte Dramadreieck interessant, nicht nur für Dich.


Siehe "positives Verhalten"


 

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Weltkind

Aktives Mitglied
Zwischen Täter und Opfer gibt es einen Unterschied, zum Opfer werde ich durch andere gemacht, zum Täter aber, mache ich mich selbst.
Wenn andere mich zu einem Opfer machen, kann ich nichts dafür und auch nichts dagegen tun, aber ich kann mich aktiv dagegen entscheiden zum Täter zu werden.
So ist meine Sicht.
Du beziehst Dich mit dieser Aussage rein auf Straftaten u. ä., mit meinem Post 176 hat das nicht viel zu tun.

Doch niemand muss in einer Opferrolle verharren, weil er irgendwann etwas Schlimmes erlebte. Dadurch wird man zum Täter. Zum Täter an sich selbst. Man BEGIBT sich weiterhin in die Opferrolle.


ZITAT:
"Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig."
 

beihempelsuntermsofa

Namhaftes Mitglied
Wäre jemand meiner Meinung nach nur Täter ODER Opfer, hätte ich Beitrag 176 nicht verfasst.
Ich FRAGTE, wie sich Gastschreiberling sieht.

Deine Sicht sei Dir unbenommen, vielkeicht ist dennoch das sogenannte Dramadreieck interessant, nicht nur für Dich.


Siehe "positives Verhalten"


Du sieht alle Menschen als Täter UND Opfer.
Ich denke, man kann auch weder - noch sein.
Und meiner Meinung nach entstehen Dinge wie dieser Zeit Artikel und dieses Drama-Dreieck in einer Zivilisationsgesättigten Gesellschaft.

Ich bin schon ziemlich bei mir.

Ich denke, uns fehlt Bodenständigkeit und Erdung, auf gewisse Weise Einfachheit. Eine Verbindung mit der Natur und uns selbst.
Und auch das kannst du nicht verallgemeinern.
Ich nehme mich davon aus.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Du sieht alle Menschen als Täter UND Opfer.
Ich denke, man kann auch weder - noch sein.
Und meiner Meinung nach entstehen Dinge wie dieser Zeit Artikel und dieses Drama-Dreieck in einer Zivilisationsgesättigten Gesellschaft.

Ich bin schon ziemlich bei mir.



Und auch das kannst du nicht verallgemeinern.
Ich nehme mich davon aus.

Weder-noch ließe neutral.

Das wäre absolut bemerkenswert, wenn es Dir möglich wäre, IMMER neutral zu sein und Dich perfekt und der Situation angemessen zu verhalten.
Mir gelingt das nicht. Dir auch nicht.

Alleine Deinen Beitrag in "Amerika brennt..." sehe ich nicht als neutral.

Wir werten. Du wertest. Das ist nicht neutral.

Du jammerst nie? Ich schon.
Ich lästere auch mal.

Wenn Du einen Artikel als "Bullshit" bezeichnest, bist Du nicht neutral. Ein neutraler Beitrag sähe anders aus. Deine Äußerung hingegen beinhaltet eine Form von Aggression.
Mit dieser Aussage verfolgst Du einen Zweck, egal ob bewusst oder unbewusst. Und bist Täter.

Mit dieser Behauptung werde dann ich zum Täter, dränge Dich in eine Rolle. Die Du nicht haben willst. Nicht so sehen willst.

Und letztlich sind wir beide Opfer einer (Über?)Empfindlichkeit.
Denn weshalb halten wir es für nötig auf die Aussage eines Unbekannten hier etwas zu erwidern? Irgendetwas in uns springt an.
Warum? Was wird da ausgelöst? Worauf geht das zurück?

 

Rose

Urgestein
Es gibt Täter und Opfer die zu Tätern werden.
Wie würden wir urteilen - wenn ein Vater oder eine Mutter den Mörder ihres Kindes tötet ?
Wie würden wir über den Mörder dieses Kindes urteilen ? In beiden Fällen ist es Mord und dennoch stehen wir gefühlsmäßig auf der Seite des indirekten Opfers, der sein Kind verlor und dadurch zum Täter wurde. Wir alle wollen und wünschen uns Gerechtigkeit..............aber ist es wirklich so einfach, gerecht zu urteilen?
Für mich ist es einfach. Jemand der ein Kind tötet ist Abschaum, ohne Diskussion.
Die Eltern die den Mörder ihres Kindes töten, handeln aus ganz anderen Gründen. Nachvollziehbare Gründe. Deswegen gibt es bei Gericht auch etwas milde.

Hi,
nur weil in einer Zeitung ein Artikel steht in dem man schreibt das wir alle Opfer und Täter sind, zähle ich mich noch lange nicht dazu. Meiner Meinung nach weiß man das selbst am besten wo man dazu gehört und wo nicht, oder etwa nicht?
Oder sind neuerdings alle Täter unzurechnungsfähig, weil psychisch krank, bzw. weil der Mensch eben einfach so ist?
Ich für meinen Teil wehre mich entschieden dagegen mit Tätern auf eine Stufe gestellt zu werden. Ich bin kein Täter, bin noch nie dazu geworden und werde es auch zukünftig nicht werden. Denn das entscheide ganz alleine ich!

LG
Danke dem kann ich mich nur anschließen.


Muss man denn deiner Meinung nach unbedingt Opfer ODER Täter sein?
Gibt es nichts neutrales dazwischen?
Ich bin mit Sicherheit kein Täter.
Und ich sehe mich auch nicht per se als Opfer.

Den Artikel empfinde ich übrigens überwiegen als Bullshit.
Dann das empfinde ich auch so.
 

Hr. Pinguin

Aktives Mitglied
Wenn Du einen Artikel als "Bullshit" bezeichnest, bist Du nicht neutral. Ein neutraler Beitrag sähe anders aus. Deine Äußerung hingegen beinhaltet eine Form von Aggression.
Mit dieser Aussage verfolgst Du einen Zweck, egal ob bewusst oder unbewusst. Und bist Täter.

Mit dieser Behauptung werde dann ich zum Täter, dränge Dich in eine Rolle. Die Du nicht haben willst. Nicht so sehen willst.
Ich denke nicht, dass man diese Art von "Tätersein" mit Gewalt- und Missbrauchstaten, sowie jahrelangem Mobbing vergleichen kann.

Von daher war ich tatsächlich nie Täter, kann mit meinem Gewissen gut leben und weiß nicht, warum ich kein "friedliebendes Wesen" sein sollte.
 

Rose

Urgestein
Weder-noch ließe neutral.

Das wäre absolut bemerkenswert, wenn es Dir möglich wäre, IMMER neutral zu sein und Dich perfekt und der Situation angemessen zu verhalten.
Mir gelingt das nicht. Dir auch nicht.

Alleine Deinen Beitrag in "Amerika brennt..." sehe ich nicht als neutral.

Wir werten. Du wertest. Das ist nicht neutral.

Du jammerst nie? Ich schon.
Ich lästere auch mal.

Wenn Du einen Artikel als "Bullshit" bezeichnest, bist Du nicht neutral. Ein neutraler Beitrag sähe anders aus. Deine Äußerung hingegen beinhaltet eine Form von Aggression.
Mit dieser Aussage verfolgst Du einen Zweck, egal ob bewusst oder unbewusst. Und bist Täter.

Mit dieser Behauptung werde dann ich zum Täter, dränge Dich in eine Rolle. Die Du nicht haben willst. Nicht so sehen willst.

Und letztlich sind wir beide Opfer einer (Über?)Empfindlichkeit.
Denn weshalb halten wir es für nötig auf die Aussage eines Unbekannten hier etwas zu erwidern? Irgendetwas in uns springt an.
Warum? Was wird da ausgelöst? Worauf geht das zurück?

Mit solchen Äußerungen wäre ich vorsichtig.
 

beihempelsuntermsofa

Namhaftes Mitglied
Weder-noch ließe neutral.

Das wäre absolut bemerkenswert, wenn es Dir möglich wäre, IMMER neutral zu sein und Dich perfekt und der Situation angemessen zu verhalten.
Mir gelingt das nicht. Dir auch nicht.

Alleine Deinen Beitrag in "Amerika brennt..." sehe ich nicht als neutral.

Wir werten. Du wertest. Das ist nicht neutral.

Du jammerst nie? Ich schon.
Ich lästere auch mal.

Wenn Du einen Artikel als "Bullshit" bezeichnest, bist Du nicht neutral. Ein neutraler Beitrag sähe anders aus. Deine Äußerung hingegen beinhaltet eine Form von Aggression.
Mit dieser Aussage verfolgst Du einen Zweck, egal ob bewusst oder unbewusst. Und bist Täter.

Mit dieser Behauptung werde dann ich zum Täter, dränge Dich in eine Rolle. Die Du nicht haben willst. Nicht so sehen willst.

Und letztlich sind wir beide Opfer einer (Über?)Empfindlichkeit.
Denn weshalb halten wir es für nötig auf die Aussage eines Unbekannten hier etwas zu erwidern? Irgendetwas in uns springt an.
Warum? Was wird da ausgelöst? Worauf geht das zurück?

Das ist Haarspalterei.
Dasselbe was sich Veganer immer wieder anhören/lesen dürfen.
"Solange du nicht 100% ohne Tierleid zu produzieren leben kannst brauchst du gar nicht erst anfangen."
Ich sehe mich nicht als Opfer...auch wenn ich oft ungerecht behandelt werde.
Wieso sollte ich mich dann Täter nennen (lassen) wenn ich niemandem absichtlich was tue?
Ich lebe einfach. Versuche Leid zu vermeiden. Für mich und andere.
 

Apollina

Aktives Mitglied
Doch niemand muss in einer Opferrolle verharren, weil er irgendwann etwas Schlimmes erlebte. Dadurch wird man zum Täter. Zum Täter an sich selbst. Man BEGIBT sich weiterhin in die Opferrolle.
Ich halte diese Aussage für sehr problematisch. Generell bin ich kein Fan von dem Begriff "Opferrolle", weil man diese "Rolle" nicht einfach so übernimmt, wie bspw. die Rolle als Freund/Freundin oder die Rolle als Student/Studentin übernimmt, sondern aus niederen Beweggründen von außen umgestülpt bekommt. Wenn es eine Tat gibt, dann gibt es automatisch auch ein Opfer. Dann einfach zu sagen, man muss nicht in der Opferrolle verharren, ist viel zu einfach gedacht und kann darüberhinaus weiteren Schaden anrichten. Außerdem kann man sich unter vielen Rollen zumindest ansatzweise etwas vorstellen - wir wissen ungefähr, wie die Mutterrolle aussieht. Aber wie soll das bei der Opferrolle aussehen? Und wann kann man sagen, dass jemand aus der Opferrolle raus ist? Wenn er aufhört zu jammern oder sich selbst zu bemitleiden? [Das wird Opfern ja oft vorgeworfen und entspricht absolut nicht meiner Meinung] Warum sollte man nicht über sein Leid sprechen dürfen, wenn doch so viele Taten langwierige Konsequenzen mit sich bringen?
Und noch ein wichtiger Punkt: Indem man sagt, jemand solle nicht in der Opferrolle verharren, wird die Tat und der Täter vollkommen ausgeblendet. Das Problem wird auf das Opfer geschoben - aber das Problem liegt nicht bei dem Opfer, sondern beim Täter. Der Täter muss sein Verhalten ändern, nicht das Opfer.

Wir werten. Du wertest. Das ist nicht neutral.
[...]
Wenn Du einen Artikel als "Bullshit" bezeichnest, bist Du nicht neutral. Ein neutraler Beitrag sähe anders aus. Deine Äußerung hingegen beinhaltet eine Form von Aggression.
Mit dieser Aussage verfolgst Du einen Zweck, egal ob bewusst oder unbewusst. Und bist Täter.
Das mag deine persönliche Definition von Täter sein und man kann sich bestimmt darüber streiten, wann man von einer Tat sprechen kann. Aber z.B. einen Artikel als "Bullshit" zu bezeichnen kann doch niemals mit z.B. einer schweren Gewalttat verglichen werden. Für mich ist es auch eher eine Meinungsäußerung ohne Täter und/oder Opfer und Meinungsäußerungen sind nie neutral, aber das nur am Rande.
Die Schwere der Tat hat zudem eine immens große Bedeutung. Genauso wie die Intention dahinter. Eine Person kann z.B. jemanden unwillentlich und unwissend verletzen; z.B. durch eine (unüberlegte) Aussage. Hier steckt aber kein Beweggrund dahinter, d.h. die Person möchte niemanden verletzen. Schlägt die Person aber jemanden zusammen, dann geschieht das gerade aus diesem Grund: Die Person möchte jemanden verletzen, wenn es nicht gerade Notwehr ist - das kann verschiedene Gründe haben. Kurz: Die Intention, die hinter einer Tat steckt, spielt immer auch eine Rolle.
Es ist z.B. was anderes, wenn eine Person aus "Mordlust" tötet/ermordet als wenn jemand den Mörder des eigenen Kindes tötet/ermordet.
 
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