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Warum leben gerade in Deutschland so viele zur Miete?

Hallo,

Mehr als die Häflte in DE lebt zur Miete. Einer der Hauptgründe ist das viele sich ein Haus/Wohnung nicht mehr leisten können oder sehr flexibel sind wegen dem Job.
Nun verstehe ich aber nicht warum in etlichen Foren und überall in den Medien die Leute meckern das sie kaum über die Runden kommen. Das liegt daran das heutzutage die Mietpreise teuer sind und eine Mietwohnung min. 800€ im Monat kostet wobei der Durchschnitt um die 1500€ verdient. Da bleibt dann nicht mehr viel übrig vor allem wenn man Kinder hat.

Es wäre doch besser in den jungen Jahren Geld zu sparen und mit einem Kredit eine Wohnung zu kaufen, wobei die Eltern sicher auch etwas mitfinanzieren, wobei das natürlich von der Siatuation abhängt.

In anderen EU Ländern vor allem Spanien und Italien bauen sich viele Kinder den Dachboden zu einer Wohnung aus und Zahlen keine Miete. Warum macht man das hier nicht in DE warum gleich mit 18 schon wegziehen und das meiste Geld für die Miete ausgeben.

Man muss vor allem Bedenken wenn man in Rente ist und die Rente sehr gering ist geht die ganze Rente nur mehr für die Miete drauf.

Das trifft jetzt nicht auf alle zu, wie bei Studenten oder einkommensschache Familien. Aber es wäre doch eine Lösung wenn in anderen Ländern die Lebenserhaltungskosten sogar teuer sind hat fast jeder eine Eigentumswohnung.

Was sind eure Meinungen?
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Lieber TE,

zur Miete wohnen macht flexibel. Heute hier, morgen dort.
Als Erwachsener in Muttis Dachkammer zu leben, ist nicht jedermanns Ding.
Ich verstehe nicht ganz, warum du nicht einfach Frieden mit deiner Situation schließt und stattdessen immer wieder versuchst, dir und den anderen etwas schünzureden, was dir eigentlich eine große Last ist.
Du hast durch das Haus deiner Eltern einen Klotz am Bein, der deine Zukunft belastet und dir Angst vor einer Beziehung macht.
DU müsstest eigentlich recht gut wissen, was am eigenen Haus abschreckend sein kann.
 
Lieber TE,

zur Miete wohnen macht flexibel. Heute hier, morgen dort.
Als Erwachsener in Muttis Dachkammer zu leben, ist nicht jedermanns Ding.
Ich verstehe nicht ganz, warum du nicht einfach Frieden mit deiner Situation schließt und stattdessen immer wieder versuchst, dir und den anderen etwas schünzureden, was dir eigentlich eine große Last ist.
Du hast durch das Haus deiner Eltern einen Klotz am Bein, der deine Zukunft belastet und dir Angst vor einer Beziehung macht.
DU müsstest eigentlich recht gut wissen, was am eigenen Haus abschreckend sein kann.
Warum habe ich ein Klotz am Bein? Ich hatte zwar viele Ausgaben und bin Glücklich. Die Frage ist nicht auf mich bezogen sondern im Allgemeinen.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
In deinem anderen Faden schilderst du recht anschaulich, wie unfrei so ein Besitz machen kann.
Und "glücklich" würde ich mich nicht schätzen, wenn ich schon vor Beginn einer Beziehung darüber spekulieren müsste, wie ich meiner Partnerin in spe Geld aus den Rippen leiere, damit die Raten mich nicht auffressen.
Warum ist dir so daran gelegen, anderen dieses Modell schmackhaft zu machen?
 

Eva

Aktives Mitglied
Andere Länder, andere Sitten.

Hier hat sich das halt so entwickelt, dass jeder sein eigenes Leben lebt. Nicht umsonst gibt es in Deutschland so viele einsame Menschen. Hat bestimmt auch damit zu tun, dass es in manch anderen Ländern mehr Großfamilien gibt.

Heute glauben die Deutschen, dass sie kein Geld für ein Haus haben. Das liegt aber meiner Meinung nach nicht immer am fehlenden Geld (Geringverdiener nicht mit einbezogen), sondern an den Wünschen der Eltern und der Kinder. Ich gehöre noch zur Generation, deren Eltern so gut wie nie in Urlaub gefahren sind, spät das erste Telefon und das erste Auto hatten. Wenig Klamotten, wenig Spielzeug für die Kinder (trotzdem hatte ich eine glückliche Kindheit). Die Möbel von damals waren qualitativ besser, und hielten eine komplette Ehe. Heute muss immer wieder etwas Neues her, da unmodern. Diese Aufzählungen kann man noch endlos weiter führen...
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ein Haus oder eine Eigentumswohnung müssen instand gehalten werden und kosten ständig Geld.
Was für den einem der richtige Weg ist, muss für den anderen zwangsläufig nicht auch das non plus ultra sein.
Oft stellt sich erst im Laufe eines Lebens heraus, ob der eingeschlagene Weg denn auch der Bessere war.
 

Yang

Aktives Mitglied
Ein starkes Argument sich gegen Wohneigentum zu entscheiden ist die Flexibilität.
Durch die Globalisierung ist es von großem Vorteil flexibel zu sein.
Hat man Eigentum, sitzt man fest an einem Ort und ist auf die ortsansässigen Arbeitgeber angewiesen.
Passen die Umstände nicht mehr, z.B. die Nachbarschaft, sitzt man ebenfalls fest und hat u.U. sein Leben lang Stress.
Eigentum verpflichtet. Die Unterhaltskosten des Hauses und durch die Zufälle des Lebens, kann es mitunter sehr lange dauern, bis man wieder genügend Eigenkapital hat, um eine Sanierung selbst zu stemmen. Oder fällt es der Gemeinde z.B. ein die Straße zu sanieren wird man gezwungen sich an den sehr hohen Kosten zu beteiligen.
Ein Mietobjekt ist hingegen schnell gekündigt und ein entsprechend passenderes schnell wieder gefunden.
Wenn man gegenrechnet, wie viel man für ein Mietobjekt (auch dabei ist zu bedenken, dass im fortgeschrittenem Alter ein kleineres - wenn die Kinder aus dem Haus sind - oftmals ausreicht) und einer Eigentum Immobilie an Kapital aufbringen muss, gewinnt meistens das Mietobjekt.
 

Mirila

Aktives Mitglied
die Mietpreise teuer sind und eine Mietwohnung min. 800€ im Monat kostet wobei der Durchschnitt um die 1500€ verdient.
Das sind irgendwelche Daten, die hohl aus der Luft gegriffen sind. Um welche Wohnungsgröße gehts? Welche Region?
In anderen EU Ländern vor allem Spanien und Italien bauen sich viele Kinder den Dachboden zu einer Wohnung aus und Zahlen keine Miete. Warum macht man das hier nicht in DE warum gleich mit 18 schon wegziehen und das meiste Geld für die Miete ausgeben.
Das liegt daran, weil die wirtschaftliche Situation für die jungen Leute in diesen Ländern ganz schlimm ist. Das ist mit Deutschland überhaupt nicht vergleichbar. Zudem ist es für viele eine absolute Horrorvorstellung so eng mit den Eltern zu leben. Und es tut auch mal gut die Heimat zu verlassen, um sich zu Bilden oder was Neues kennen zu lernen, finde ich.
Man muss vor allem Bedenken wenn man in Rente ist und die Rente sehr gering ist geht die ganze Rente nur mehr für die Miete drauf.
Wir haben uns das mal von einer Bank berechnen lassen. Ein Haus in unserer Region hätten wir trotz guten Einkommen und einer guten Menge Eigenkapital erst mit 70 abgezahlt. Man sollte den Kredit, aber dringend vor der Rente beglichen haben, denn ein künftiger Rentner kann sich einen Kredit noch weniger leisten als Miete. Das ist ein wahnsinns Risiko, was gut durchgeplant werden muss! Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann...
 
Zuletzt bearbeitet:

tonytomate

Aktives Mitglied
Ist doch ganz einfach. Wenn man keine 2000-3000 netto hat, keine Vermögenwerte, keinen unbefristeten Vertrag oder nicht verheiratet ist und nicht 20% Eigenkapital hat, kann man einen Kreditantrag komplett vergessen. Job in normaler Firma kann auch schon KO Kriterium sein. Bist Du im öffentlichen Dienst oder gar Beamter, bekommst du viel eher Kredit. Zudem sind Eigentumswohnungen teuer. Unter 150000 findet man bei uns keine 2 Zimmer Bude mehr.
 

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