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Warum lassen einen Ärzte im Stich - ists das Geld?

A

annakarina

Gast
Ich beziehe meine Medis immer noch von einem Arzt außerhalb, sehe ihn nur selten, aber halte ihn auf dem Stand.
Bisher waren er und ich damit zufrieden - doch zunehmend gibts Probs mit den Medis, vor allem gegen Quartalsende.
Auffällig.
Habe nachgehakt - aber null Antwort.
Wer macht auch die Erfahrung, dass er zum Quartalsende nicht mehr so uneingeschränkt seine Medikamente bekommt wie davor?
Kassenpatienten - werden sie immer mehr zu solchen zweiter oder dritter Wahl?
 

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primechecker

Aktives Mitglied
Ich persönlich finde schon, dass man von den Ärzten in Stich gelassen wird. Das ist schon alles sehr bedenklich, wenn einem ja keiner mehr helfen kann bei Gesundheitsproblemen. Die Ärzte scheinen kein primäres Anliegen mehr daran zu haben, Patienten gesund zu pflegen. In meinem persönlichen Fall, ist es so, dass alle Ärzte mir sagen, dass ich nichts habe und gesund bin, obwohl ich mich regelmäßig und chronisch schlecht fühle und auch mehrere symptomatische Probleme habe. Finde das alles sehr schade und einfach nur verwerflich.
 

Kannja

Aktives Mitglied
Ich beziehe meine Medis immer noch von einem Arzt außerhalb, sehe ihn nur selten, aber halte ihn auf dem Stand.
Bisher waren er und ich damit zufrieden - doch zunehmend gibts Probs mit den Medis, vor allem gegen Quartalsende.
Auffällig.
Habe nachgehakt - aber null Antwort.
Wer macht auch die Erfahrung, dass er zum Quartalsende nicht mehr so uneingeschränkt seine Medikamente bekommt wie davor?
Kassenpatienten - werden sie immer mehr zu solchen zweiter oder dritter Wahl?
Naja, ich denke Ärzte müssen auch einer gewissen Verantwortung nachkommen, indem sie einen Patienten regelmäßig während einer Medikamentenbehandlung sehen. Das habe ich jetzt auch gerade: Normalerweise kann ich mir mein Folgerezept problemlos zwischendurch aus der Facharztpraxis abholen - doch auf einmal nicht. Mein Arzt bestand darauf mich erst bei einem Termin persönlich zu sprechen. Hat mich erst gewundert, aber ich kann mir schon vorstellen, dass der Arzt damit Vorschriften einhält.

Dass andere Leistungen zum Quartalsende nicht so locker verordnet werden, weiß man ja. Denn Ärzte haben doch ein begrenztes Budget. Das gilt aber meines Wissens nicht für dringend benötigte bzw. Langzeit-Medikamente. Dramatischer finde ich, dass es vorkommt, dass manche Ärzte aufgrund einer Fallpauschale nicht gründlich genug bzw. nicht weitergehend untersuchen oder behandeln, weil sie für den jeweiligen Patienten eben nur einmal innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes Geld bekommen. Oder, wenn ein Oberarzt aus ähnlichen Gründen Patienten aus dem Krankenhaus entlässt, die noch längst nicht stabil sind. Die letzten beiden Dinge habe ich leider zweifelsfrei so beobachten und erleben müssen. Schuld ist hier das Gesundheitssystem bzw. die Gesetzgebung, die Ärzte dahin treibt. Oder auch ein allgemeines, immer gewinnorientierteres Denken überall.
 

grisou

Aktives Mitglied
Habe nachgehakt - aber null Antwort.

klar kann der arzt nicht einfach medis verschreiben. nur, antworten kann er schon und sagen. kommen sie in die klinik, dann bekommen sie das rezept. oder?

und ja, die krankenkassen setzen ärzte massiv unter druck. deswegen kann es gut sein. es gibt dann auch ärzte die sagen ganz klar. bitte nächstes quartal wieder kommen. die haben nur das budget x und alles drüber zahlen die aus eigener tasche. bei hausärzten ist das so. fachärzte entweder ist das budget größer oder die haben mehr möglichkeit.

am besten ist die ambulanz einer klinik dran. die haben so ihre wege wie sie abrechnen.

rede mal mit der apotheke. die haben vielleicht alternativen. also können dir sagen, es gibt andere packungsgrößen, die kann der arzt dann verschreiben zum anfang vom monat. die sind oft preiswerter. oder es gibt alternative mittel von einer anderen firma. dann kannst du mit dem arzt drüber reden.
 
S

Scilicet

Gast
Das liegt nicht an den Ärzten, sondern am System.
Wenn du meinst du bist gesund, geh mal zum Arzt.
Die Pharmafirmen sind die Sklavenhändler, Patienten die Sklaven, Ärzte die Sklaven Fänger.
Also haben die ein Interesse dran, den Patienten nicht heilen, das mus Chronisch werden.
Und dann kann der Herr / Frau Dr.verschreiben ohne Ende.
Richtig lohnt sich das nur für teure neuere Medikamente, wie z.B. etwa Sovaldi gegen Hepatitis.
Oft auch welche gegen seltene Erkrankungen.
Für den Arzt lohnt sich das verschreiben von Standard Pillen nicht, Medikamente, die schon länger auf dem Markt sind, werden keiner Nutzenbewertung mehr unterzog.
Du teuer für die Pharmaka Industrie.
Hast du nur eine Massen Erkrankung, wird eh mit deinem vorzeitigen sozialverträglichen Frühableben gerechnet.
Zum wohle der Solidargemeinschaft.
Dazu dienen ja auch die Nebenwirkungen der Medikamente, geht`s nicht flott genug, wird die Dosis erhöht.
Ps; Es wird auch nach dem Motto; Habe Medikament entwickelt, such Krankheit, gearbeitet.
 
A

annakarina

Gast
Mir fehlt eigentlich weiter nichts Schlimmes, es sind Standardmedis für meien Psyche und er war damit einverstanden. Und ich fahre einmal im Jahr dorthin, um mich checken zu lassen. Was NICHT geht, ist, von jetzt auf gleich Medis zu kappen ohne Vorwarnung.
Ich werde mir im nächsten Jahr eine Arzt hier vor Ort suchen, aber macht sowas mal vor Weihnachten - null Chancen in einer Großstadt!

PS: Aber nach mehrmaligen Mahnen sind dieRezepte für die Medis gestern angekommen.....
 
A

annakarina

Gast
Hallo annakarina,

auf dem Stand halten muss sich der Arzt selbst. Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Laborergebnisse.
Es wäre verantwortungslos und unseriös von ihm, immer nur Folgerezepte auszustellen ohne dich regelmäßig zu untersuchen. Von daher ist es gut, dass er so handelt!


Ich würde das auch verstehen, wenn es mit entsprechender VORankündigung käme. Aber von jetzt auf gleich erstmal das Zusenden von Rezepten mit jahrelanger Medikation einzustellen ist genauso verantwortungslos, weil es massive gesundheitliche Probs nach sich zieht.
Wenn ein Arzt das so nicht mehr handhaben will, hat er das rechtzeitig anzukündigen, damit der Patient die Chance hat, sich einen anderen Doc zu suchen. Doch SO wie genannt gehts echt nicht.
Damit bringt er seinen Patienten uU in gesundheitliche Gefahr!

PS: Nur am Rande: Auch als ich noch Patientin vor Ort war, sind keine näheren Kontrollen erfolgt, weil die Medikation lief und alles klappte.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Scilicet

Gast
Da bist du doch auch selbst in der Verantwortung, auch was ich ( Nicht ) tue kann mir zum Nachteil gereichen.
Die Erwartungshaltung nicht zu hoch schrauben als " Kassenpatient ", da warst du früher schon nur eine Nummer.
Und jetzt sind es nur 0 + 1 im Daten System.
Grad als Psychisch Kranker ist man heute ein Kostenfaktor ,der das Brutto sozial Produkt schmälert.
Es ging und geht immer um Geld, Gewinsteigerung und Maximierung.
Daran ist nix neu, wird nun aber immer deutlicher.
Bist du nicht selbst in er Lage deine Belange durchzusetzen, Arschkarte gezogen.
Sozialverträgliches Frühablegen ist die Forderung oder ist es bald gar so: Jahr 2022 - die überleben wollen | Film 1973 | moviepilot.de
 

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