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Warum darf ich nicht glücklich sein?

phoenix

Mitglied
Egal was ich anfange, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, nichts ist von langer Dauer und immer mehr die Kraft zum Kämpfen schwindet. Ich kann nicht mal mehr sagen, wann ich das letzte Mal wirklich glücklich war. Was nützt mir das Loben in den höchsten Tönen, wenn ich am Ende doch wieder meinen Job verliere? Was nützt mir das Offenbaren von Gefühlen, wenn man doch nur im Bett landet? Ja, ich habe selber in der Vergangenheit vieles falsch gemacht. Bin vom Weg abgekommen und mich trotzdem wieder ins geregelte Leben zurückgekämpft. Doch wofür, wenn nichts von langer Dauer ist?`

Jetzt Anfang dreißig und mein bisheriges Leben nur allzu gern eintauschen würde. Ich war eigentlich seit jeher ein warmherziger, gefühlsvoller, emotionaler und besonders nachdenklicher Mensch. Doch langsam fühlt sich mein Herz wie versteinert an. Wenn ich doch mal offen über meine Gefühle spreche, tritt man es mit Füßen oder es wird nicht verstanden. Warum kann ich nicht wie andere sein? Wieso denke ich so viel über alles Mögliche nach? Warum darf ich nicht glücklich sein? Trotz all der Rück- und Schicksalsschläge, immer weiter gekämpft. Es fällt mir aber immer schwerer und es mich müde macht.
 

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Raniyah

Mitglied
Sorgen Sie sich um etwas Schlimmes in der Vergangenheit oder haben Sie Angst vor Ihrer Zukunft? Ich auch. Ich bereue häufig meine Vergangenheit und mache mir Sorgen um meine Zukunft. Deshalb können wir nicht glücklich bleiben. Sobald wir aufhören, Vergangenheit und Zukunft zu leben, können wir in diesem Moment glücklich sein
 

Binchy

Aktives Mitglied
Hallo Phönix,

in Deinem kurzen Beitrag hast Du 3 x das Wort "kämpfen" erwähnt. Warum immer kämpfen? Oft liegt im Loslassen, nicht mehr kämpfen, geschehen lassen die Kraft. Annehmen, was ist, aber dennoch daran arbeiten, es zu ändern. Vermutlich bei Dir die innere Haltung oder auch die Dankbarkeit?
Hast Du schon mal meditiert? Gerade Menschen, die viel nachdenken, alles Mögliche analysieren und „zerdenken“, finden oft innere Ruhe und ein Gefühl von Frieden, wenn sie meditieren lernen und lernen, die Gedanken loszulassen. Es gibt viele Videos auf youtube mit geführten Meditationen.

Wenn ich mich im Leben auf das Negative konzentriere oder das Positive nicht genug wertschätze, dann ist es klar, dass ich dann auch mehr Negatives erlebe.

Wenn uns etwas Unangenehmes passiert, wir Fehler machen, wenn uns etwas Schmerzhaftes passiert, dann konzentrieren wir uns darauf und leiden. Oft leiden wir dann noch mehr, weil wir uns immer und immer wieder dieses Negative vergegenwärtigen.

Solche Dinge ereignen sich aber im Leben, damit wir aus ihnen lernen, damit wir lernen, woran wir arbeiten müssen, wie es besser geht, wie wir wieder auf den für uns richtigen Weg kommen. Oft müssen wir nur die Einstellung, den Fokus ändern. Sich beklagen, sich etwas anderes wünschen, als man hat, bringt einen nicht weiter, sondern man leidet nur wieder mehr.

Im Leben ist wenig von langer Dauer und die wenigsten sind immer glücklich und wenn, dann liegt es nicht an äußeren Umständen, sondern innerer Einstellung.
Was genau meinst du mit "vom Weg abgekommen"? Welche Fehler hast Du gemacht?
Mit dem richtigen Menschen ist das Offenbaren von Gefühlen sicherlich eine schöne Sache. Man darf nur nicht allzu viel erwarten vom anderen, dass er dann genau dieselben Momente so fühlt. Das kann sein, muss nicht sein. Und man landet selten gegen seinen Willen mit jemandem im Bett, dazu gehören meistens 2 Menschen dazu.

Ich kopiere Dir mal rein, was ich in einem anderen Thread geschrieben habe:

"Ich weiß nur, dass wir durch unsere Gedanken unsere Gefühle lenken können. Wenn wir positive, aufbauende Gedanken haben, dann fühlen wir uns gut, wenn wir negativ denken, kritisieren, pessimistisch denken, dann fühlen wir uns auch so.

Wir haben es in der Hand, unsere Gefühle von negativ auf positiv zu polen, indem wir z.B. Dankbarkeit praktizieren, also Dinge aufzählen, für die wir dankbar sind oder wenn wir an etwas denken, was uns ein schönes warmes Gefühl im Herzen gibt: ein Baby, jemanden, den wir lieben, ein Katzenvideo gucken etc. . In diesen Momenten steigt unsere Energie, wir schwingen positiver und ziehen auch positivere Dinge an.

Das ist sehr schön beschrieben in den Büchern:
1. Lynn Grabhorn: Aufwachen, dein Leben wartet
2. Esther & Jerry Hicks: die Sara Trilogie
3, Rhonda Byrne: The secret - Film oder Buch

Viele meinen, dass wir unseren Gefühlen ausgeliefert sind, aber das stimmt nicht. Wir haben durch unsere Gedanken in der Hand, wie wir uns fühlen, wie wir ein Ereignis beurteilen. Natürlich ist das in einigen schweren Fällen schwer, bei Schicksalsschlägen, aber im normalen Alltag kann man das gut probieren. Man muss einfach mal etwas sein Denken beurteilen: wenn wir bei schönen Dingen direkt negativ denken, dass sie ja eh nicht halten, dann können wir sie nicht so genießen. Wenn wir hingegen uns bedanken, dass uns etwas Schönes widerfährt, dann können wir uns länger daran erfreuen.

lg, Nina
 

phoenix

Mitglied
Sorgen Sie sich um etwas Schlimmes in der Vergangenheit oder haben Sie Angst vor Ihrer Zukunft?
In der Vergangenheit ist vieles passiert und schiefgelaufen. Im Grunde von einem Schicksal ins Nächste getaumelt. Das verfolgt mich bis heute direkt oder indirekt und selbst bei größter Anstrengung immer wieder von vorne anfangen muss.

  • Schwester lange schwerkrank
  • Scheidung der Eltern
  • Freundin mit 15 tödlich verunglückt
  • Suizid von Freunden
  • Freund mit Anfang 20 abgestochen
  • Mit exzessivem Feiern und BTM Konsum vor mir selbst weggerannt
  • Ausbildung abgebrochen
  • Zwei insolvente Arbeitgeber, eine betriebsbedingte Kündigung
Ich habe mein Leben komplett gedreht, keine BTM mehr konsumiere und mir meine Arbeit verdammt wichtig ist. Doch egal was ich mache oder anstelle und wie sehr ich mich auch anstrenge, immer und immer zurückfalle und von vorne beginnen muss. Ich sehe das Leben meiner Schulfreunde, schaue auf meines und mir wird schlecht. Ich lächle, obwohl ich weine und mich alleine fühle. In meinem Umfeld keinen kenne, der mich wirklich zu verstehen kann.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Meine Güte - das ist ja eine geballte Ladung, da kann ich verstehen, dass es Dir nicht gut geht. Hast Du mal Therapie gemacht? Wenn nein, würde ich Dir da auf jeden Fall zu raten.
 

phoenix

Mitglied
Vermutlich bei Dir die innere Haltung oder auch die Dankbarkeit?
Ja, ich bin ich wirklich dankbar noch zu leben. Ich bin dankbar für so vieles und kann trotzdem nicht verstehen, warum mich das Leben immer wieder so hart bestraft. Ich musste mich als Kind durchkämpfen. Für meine Geschwister da sein, für meine Freunde da sein. Ja eigentlich immer für jeden das offene Ohr war, wenn es Probleme, Ängste, Sorgen oder Nöte gab. Ich war in meiner Clique der einzige Kerl, der ständig bei Weiberabenden eingeladen war. Freunde haben sich bei mir ausgeheult und mich immer hinten angestellt habe. Irgendwie nie jemanden hatte, der mich wirklich verstehen konnte.
Hast Du schon mal meditiert?
Nein, ich habe noch nie meditiert.
Wenn ich mich im Leben auf das Negative konzentriere oder das Positive nicht genug wertschätze, dann ist es klar, dass ich dann auch mehr Negatives erlebe.
Das ist ja das, was ich nicht verstehe. Ich habe selbst nach tiefen Schicksalsschlägen nie die Lust am Leben oder so verloren. Ich habe das Leben dadurch als besonders kostbar schätzen gelernt. Trotzdem nagt es an mir, das ständig alles auf halber Strecke wieder zunichtegemacht wird. Egal wie sehr ich mich auch bemühe, egal wie sehr ich mich einbringe, immer und immer wieder falle ich damit auf die Schnauze.
Was genau meinst du mit "vom Weg abgekommen"? Welche Fehler hast Du gemacht?
Eine gute Freundin ist mit 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Etwa 10 Minuten vorher habe ich mich umentschieden, nicht mitzufahren. Nach dem Unfall - den eine Freundin mit ansehen musste - lief alles schief. Erst konnte ich mehrere Monate nicht zur Schule. Mir schien es langsam besser zu gehen, dabei habe ich mich nur ins Feiern gehen geflüchtet. Erst floss viel Alkohol, irgendwann folgten harte Drogen. Meine Ausbildung abgebrochen, meinen Job danach verloren. Kurz darauf auch meine Wohnung und sich Menschen von mir abgewendet haben. Selbst meine alte Clique war nicht mehr da. Im Winter plötzlich auf der Straße saß. Von der Polizei aufgegriffen und von dort in eine Notunterkunft. Zwei Schulfreunde begannen Suizid, ein weiterer wurde mit Anfang 20 abgestochen. Zuletzt verunglückte ein Schulfreund mit 29 tödlich auf der Arbeit.

Ich habe dann doch die Kurve gekriegt, weg von BTM, Wohnung, Job und mich in Arbeit stürze. Doch was ist, immer und immer wieder zurückfalle. Meine Schulden komplett abbezahlt, es folgten zwei insolvente Arbeitgeber und eine betriebsbedingte Kündigung und alles kommt wieder. Jetzt wieder ein neuer Arbeitgeber der mich in den höchsten Tönen lobt. Doch Festvertrag Fehlanzeige. Andere tun nichts, sind mehr "krank" als anwesend und werden trotzdem übernommen. Ich nehme jede Überstunde mit, mache und tue und am Ende doch wieder vor die Tür gesetzt werde. Beziehungs-technisch läuft es auch nicht besser. Wirklich mal mein Herz öffne und jemanden tief in mich Blicken lasse und was passiert, nichts. Ja ich weiß, man kann Gefühle nicht erzwingen und es gehören immer zwei dazu. Trotzdem hat mich das wirklich getroffen. So schnulzig oder blöd es klingen mag, ich habe in meinem ganzen Leben nie solche krasse Gefühle für eine Frau empfunden.

LG Phoenix
 

phoenix

Mitglied
Meine Güte - das ist ja eine geballte Ladung, da kann ich verstehen, dass es Dir nicht gut geht. Hast Du mal Therapie gemacht? Wenn nein, würde ich Dir da auf jeden Fall zu raten.
Nach dem Tod meiner Freundin war dreimal zum Gespräch beim Psychologen, weil ich nichts mehr konnte. Ich saß zu Hause in meinem dunklen Zimmer und wollte nicht mehr. Ich bin drei-vier Monate nicht zur Schule und nur meine Freunde irgendwie an mich ran gelassen habe. Irgendwann ging es - zumindest schien es so. Für alles, was danach kam, nie eine Therapie gemacht habe. Im Grunde war ich die letzten ~10 Jahre damit alleine und es ist immer mehr dazu gekommen. Ich konnte zuletzt nicht mal mehr einem Schulfreund die letzte Ehre erweisen. Ich habe selber auch schon über professionelle Hilfe nachgedacht, mein Selbstwertgefühl ist bereits so im Keller, das es nur bei dem Gedanken blieb.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Das ist wirklich sehr sehr hart. Das würde fast jeden aus der Bahn werfen, was Du schon alles erlebt hast. Ich habe das Gefühl, dass Du bisher nur geflohen bist und gekämpft hast und Du hast auch schon viel erreicht. Andere hätten sich da nicht rauskämpfen können.

Aber ich denke, dass Du diese ganzen Sachen nicht wirklich verarbeitet hast, nicht therapeutisch mal aufgearbeitet hast. Es ist hilfreich, wenn man zu jemandem gehen kann - einem Therapeuten - , der einem zuhört, der einen durch gute Fragen auf Erkenntnisse bringt, der einem begleitet aus dem Tal.

Es klingt für mich, als wenn Du Dich selbst nicht leiden kannst, kann das sein? Wenn dem so ist, werden Dich andere auch so wahrnehmen, wie Du Dich wahrnimmst und Dir auch nicht die Wertschätzung entgegen bringen, die du verdienst - so wie jeder Mensch.

Falls Du es noch nicht tust, würde ich anfangen, sowohl mit Therapie als auch spirituell an dir zu arbeiten. Vielleicht suchst Du Dir, wenn Dich das anspricht, eine Meditationsgruppe - buddhistische Mediation oder auch andere formen - wenn es denn aufgrund von Corona wieder geht.

Es tut sehr weh, wenn ein Mensch, für den wir tiefe Gefühle haben, nicht diesselben Gefühle hat. Aber das kann sich auch ändern. Wichtig ist erst mal, was Du Dir gegenüber fühlst.

Guck mal den Film "The secret" - gibt es frei auf youtube, glaube ich.

Viele glauben, dass Glück etwas Externes ist, was auf uns zukommt durch schöne Ereignisse, wunderbare Menschen und dass wir dann auf wundersame Weise selbst glücklich werden. Doch das ist nicht so, oder nicht immer. Wenn wir keine Resonanz in uns haben, dann ziehen wir diese Dinge nicht an bzw. erkennen sie nicht, weil wir uns innerlich auf unser Unglück konzentrieren.
Das ist das Resonanzgesetz, dass man das vermehrt anzieht, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet: im Positiven wie im Negativen.

Ich denke, dass es jetzt eine gute Zeit ist, dass Du manche Deiner Themen bearbeitet und hier zu schreiben ist ein toller erster Schritt.

Und ja - bitte denk über Therapie nach - bzw. mach es doch mal, ich denke, alleine ist es sehr schwer da rauszukommen.

Lg, Nina
 

phoenix

Mitglied
Aber ich denke, dass Du diese ganzen Sachen nicht wirklich verarbeitet hast, nicht therapeutisch mal aufgearbeitet hast. Es ist hilfreich, wenn man zu jemandem gehen kann - einem Therapeuten - , der einem zuhört, der einen durch gute Fragen auf Erkenntnisse bringt, der einem begleitet aus dem Tal.
Das ist auch meine eigene Befürchtung und so auch zu dieser Plattform gefunden habe. Ich wollte die Anmeldung eigentlich schon wieder abbrechen, von wegen "was soll mir das bringen". Dazu sage, dass ich aus der Nachtschicht zurück bin und seit dem wie ein Schlosshund heule. Ich habe keinen dem ich mich so öffne und in Anonymität einem vieles doch etwas leichter von den Lippen fällt.
Es klingt für mich, als wenn Du Dich selbst nicht leiden kannst, kann das sein?
Das kann ich teilweise bejahen. Vieles hängt halt mit meinem Lebenslauf zusammen und die ständige Konfrontation, warum bei einem selber immer dieser Mist ist und bei anderen es scheinbar läuft. Ich war mal eine richtige "Rampensau", locker, selbstbewusst und mich für andere stark gemacht habe. Mein Selbstbewusstsein läuft inzwischen gegen null, bin verschlossen und mir von Tag zu Tag immer schwerer fällt, jemanden näher an mich herankommen zu lassen.
Guck mal den Film "The secret" - gibt es frei auf youtube, glaube ich.
Werde ich mir später auf jeden Fall anschauen.

Ich bin wirklich extrem dankbar für Deine/Eure Beiträge. Ich hätte schon viel eher mal den Mut haben sollen, mir manches irgendwo von der Seele zu schreiben. Auch einsehe, dass ich über eine Therapie nachdenken muss. So wie jetzt kann es nicht weiter gehen und es nur noch mehr an mir nagt.

PS:
Entschuldige bitte, wenn meine Rechtschreibung und Grammatik gerade unter aller Sau ist. Schreibe hier zwar frei von der Leber weg, trotzdem mit Geheule nicht ganz so einfach.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Lieber Phönix,

das tut mir so leid zu hören, dass Du jetzt weinst und ganz alleine bist. Und ich bin froh, dass Du es hierhin geschafft hast, weil ich das Gefühl habe, dass Dir das was bringen kann. Dich mal auszusprechen, verschiedene Sichtweisen zu bekommen, Impulse zu bekommen. Das wünsche ich Dir sehr.

Ich weiß nicht, ob ich das hier zitieren darf - ich tue es mal - ich habe mal Phönix gegoogelt:

zitiert aus Wikipedia:

"Die Redewendung wie Phönix aus der Asche oder wie ein Phönix aus der Asche wird heute zumeist genutzt, um einen Neuanfang nach einer großen Niederlage zu beschreiben. Sie fußt auf der mythologischen Geschichte des Phönix und findet Entsprechungen in der Mythologie vieler Völker. Allen Beschreibungen gemeinsam sind die Kräfte mythologischer Vögel. Sie steht in ihrer Bedeutung für Auferstehung, Barmherzigkeit, Unsterblichkeit, Tugend, Freiheit, Selbsterkenntnis, Wahrheit, Kraft, Wissen über den Tod und das ewige Leben. "

Ich finde, das ist ein guter Name und ein Symbol für dich, Dich auf einen neuen Weg zu machen. Ehrlich gesagt, finde ich Dich sehr sympathisch, hätte ich Dich als im Mittelpunkt stehende Rampensau kennengelernt, hätte ich das sicherlich nicht sympathisch gefunden. So wirkst Du authentisch.

Du hast vielleicht in Deinem Leben zu viel für andere getan, warst für sie da, hast Dich dabei aber vielleicht selbst etwas zu wenig berücksichtigt und Dich verloren. Aber man kann so vieles im Leben ändern. Tränen sind heilsam, sie spülen Dinge raus aus einem und lösen Verhärtungen auf.

Schreib weiter, ich freue mich, wenn es Dir gut tut. Schön, dass Du für eine Therapie offen bist. Manchmal braucht man kleine Impulse nur, einen Satz, ein Buch, etwas, um auf den Weg zu kommen und dann finden sich weitere Meilensteine für einen.

Du schaffst das - aber nicht, indem Du Dich unter Druck setzt, sondern loslässt, weinst, alles rauslässt, schreibst, "aufweichst" und alles annimmst, was Dir geschehen ist. Es ist leider so, ändern kannst Du es nicht.

Ein anderes gutes Buch (etwas amerikanisch, aber trotzdem gut) ist: Dale Carnegie: Sorge Dich nicht, lebe. Wenn es mir nicht gut geht, gucke ich oft rein. Und gucke Tiervideos, dann geht es mir schon etwas besser :).

Lg, Nina
 
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