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Warum bin ich so undankbar?

Hallo,ich absolviere gerade einen BFD. Dort arbeite ich ca 4 Stunden am Tag und habe gefühlt nichts zu tun. Seitdem ich dort arbeite, bin ich permanent unzufrieden. Ich mache immer die gleichen Aufgaben und es ist verdammt monoton in diesem einsamen Labor.Eigentlich sollte ich dankbar sein, so viel Freizeit zu haben, stattdessen bin ich gelangweilt und depressiv. Ich will das eigentlich gar nicht raushängen lassen, aber bisher habe ich zwei Doktoranden erzählt, dass meine Stimmung immer in den Keller sackt, sobald ich anfange, zu arbeiten. Die denken sich bestimmt, ich hätte Luxusprobleme. Mein Selbstwertgefühl ist in den Keller gesackt. Ich will endlich ein positives Umfeld haben, mich in etwas reinstürzen, wofür ich leidenschaftlich brenne. Denkt ihr, es ist gerechtfertigt, unzufrieden zu sein? Ich werde mich fürs Sommersemester Biotechnologie bewerben, obwohl ich eigentlich Medizin studieren wollte. Ich halte diese Langeweile und die komischen Leute da nicht aus...
 

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Sorn

Mitglied
Zum Burnout gibt's auch Boreout. Ich hatte Mal ein halbes Jahr wenig auf Arbeit zu tun und es war furchtbar. Ich find's teilweise schlimmer, als wenn man zu viel zu tun hat. Die Zeit vergeht einfach auch nicht.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Weil es dir noch nicht schlecht genug ging.
Man ist dankbar, wenn der Schmerz aufhört.
DAS ist echte Dankbarkeit.

(Wieso sind das plötzlich "komische Leute"? :confused: Neulich warst du noch voll verknallt in einen von denen. Dein Problem ist nicht der Job. Sondern die Diskrepanz zwischen Überheblichkeit und mangelndem Selbstwertgefühl. Du spielst dir und der Welt vor, etwas ganz anderes zu sein, als du bist. Das ist sehr anstrengend und wird dir jeden Arbeits-oder Studienplatz verleiden.
Mein Rat: Lerne, ehrlich zu dir zu sein. mach dir nichts mehr vor.)
 

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