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War hier schon mal jemand in nem Obdachlosenwohnheim?

Gretchen Wieners

Aktives Mitglied
Hallo,

ich muss bis ende januar umziehen, diesmal in ein obdachlosenwohnheim.
ich bin einerseits froh, weil ich dann endlich nen gesicherten wohnraum habe
und die leute da besser zu mir passen als die wo ich früher wohnen musste.
und weil es da ja auch betreuer gibt die sich (etwas) um mich kümmern und
ich mich dort mit all meinen problemen endlich outen darf.

aber ich hab auch bisschen bammel vor, weil ich noch nie in so nem heim war.
und viele sagen halt so was wäre die letzte absteige und da kotzen se alle in
den flur oder was weiß ich liegt inna dusche.
oder vll auch das man da beklaut wird. oder gebrauchte spritzen wo rumliegen.
ich habe deswegen auch etwas angst davor.

hat hier jemand schon selber erfahrungen mit solchen wohnheimen gemacht?
oder vll mal in einem gearbeitet oder weiß sonst was darüber? kennt wen der dort war?
ich würde gerne wissen was dort wirklich auf mich zu kommt.

danke!
 
Zuletzt bearbeitet:

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Shorn

Sehr aktives Mitglied
Hallo

Ich war sieben Monate in einem Obdachlosenheim.
Es kommt darauf an wo du hingehst,hier in meiner stadt gibt es getrennte für Junkys oder eben Menschen ohne Suchtproblematik.
Dort wo ich war gab es sogar getrennte Wohn und Sanitäranlagen für Frauen.
Auch Raufereien oder ähnliches waren eher selten,alles in allem ok.
Um 7.00 Uhr war wecken dann konnte man entweder bleiben oder gehen,Einlass bis 23.00 Uhr.
Die Hebseligkeiten wurden weggesperrt und bei Verlangen jederzeit ausgehändigt.
Am Bett gab es einen Spind für die Sachen des täglichen Bedarfs.
Pro Übernachtung 0,50 €,der Spind 10€ /Einmalzahlung bei Verlassen der Einrichtung bekam man die 10€ wieder erstattet.
Natürlich wäre es besser für dich es gäbe andere Möglichkeiten für dich und die gibt es bestimmt sogar.

Vielleicht kann ich dir ein paar Tips geben wenn du möchtest muss nur wissen in welcher Stadt
 

Gretchen Wieners

Aktives Mitglied
hi shorn,
danke für deine hilfe! also ich wohn in berlin!
also von dem her was ich weiß gibt es hier eigentlich nur eine sorte von wohnheimen.
ab und an auch mal eins nur für junkies oder nur frauen. aber das sind ausnahmen.

pro übernachtung 0,50€? das sozialamt sagte aber, dass die miete im monat ca. 600€ kostet
was natrl zum großteil oder ganz vom amt übernommen wird.
is auch kein tagesheim oder so, meinst du das vll? also keine tagesstätte oder notübernachtung.

also anscheinend gibt es keine anderen möglichkeiten, sonst hätte man mir das doch gesagt?
naja obwohl...nee, hätte man wohl nich.-,-
 
S

sonnenl

Gast
hi shorn,
danke für deine hilfe! also ich wohn in berlin!
also von dem her was ich weiß gibt es hier eigentlich nur eine sorte von wohnheimen.
ab und an auch mal eins nur für junkies oder nur frauen. aber das sind ausnahmen.

pro übernachtung 0,50€? das sozialamt sagte aber, dass die miete im monat ca. 600€ kostet
was natrl zum großteil oder ganz vom amt übernommen wird.
is auch kein tagesheim oder so, meinst du das vll? also keine tagesstätte oder notübernachtung.

also anscheinend gibt es keine anderen möglichkeiten, sonst hätte man mir das doch gesagt?
naja obwohl...nee, hätte man wohl nich.-,-
darf ich mal was fragen?
du schribst das amt sagt 600euro im monat.....da bekommst du doch schon ne keline wohnung für, warum ist das für dich nicht möglich?
 
E

engelbonn

Gast
Es gibt verschiedene Modelle in den meisten Städten:

1. betreutes Wohnen für Obdachlose, mit festem Zimmer wo man mehrere
Monate fest wohnt und Hilfe bekommt Solzialleistungen und eine Wohnung zu finden.

2. Obdachlosenheime wo man immer nur für die Nacht hingeht, dort 50 Cent oder
eine Euro für ein Bett und ein Essen zahlt und am nächsten morgen quasi
wieder rausgeschmissen wird.

3. Es werden spezielle Wohnungen der Wohnbaugesellschaften für Einzelpersonen
oder Wohngruppen zur Verfügung gestellt, Leistungsträger ist hier oft die Agentur für
Arbeit wenn es im Rahmen einer beruflichen und gesellschaftlichen Wiedereingliederung dient.
 

Gretchen Wieners

Aktives Mitglied
Es gibt verschiedene Modelle in den meisten Städten:

1. betreutes Wohnen für Obdachlose, mit festem Zimmer wo man mehrere
Monate fest wohnt und Hilfe bekommt Solzialleistungen und eine Wohnung zu finden.

2. Obdachlosenheime wo man immer nur für die Nacht hingeht, dort 50 Cent oder
eine Euro für ein Bett und ein Essen zahlt und am nächsten morgen quasi
wieder rausgeschmissen wird.

3. Es werden spezielle Wohnungen der Wohnbaugesellschaften für Einzelpersonen
oder Wohngruppen zur Verfügung gestellt, Leistungsträger ist hier oft die Agentur für
Arbeit wenn es im Rahmen einer beruflichen und gesellschaftlichen Wiedereingliederung dient.

ja, bei uns heißt nr. 1 obdachlosenwohnheim, nr.2 notübernachtung und nr. 3 therapeutische wohngruppe
 

Gretchen Wieners

Aktives Mitglied
hallo OldCat,

danke für den link! frauenbedacht wäre auch für mich die erste wahl,
wenn ich denn die möglichkeit hätte auszusuchen!
am montag werde ich gleich rumtelefonieren!

warum würdest du es nie wieder tun, was war so schlimm dort?

lg
 
M

Monarose

Gast
Gretchen, das gefällt mir gar nicht! Du bist so empfindsam und klug - du brauchst einen ruhigen, sicheren Ort. Warum ist Betreutes Wohnen nicht möglich?
 

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