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War ein halbesJahr in der Klinik jetzt alles noch schlimmer

Miss Marple

Mitglied
Hallo ihr,
ich war ein halbes Jahr in der Psychatrie habe nun meine Arbeit und meine wenigen Freunde verloren. Bin nur noch alleine mit meinen Ratten zu Hause und vereinsame total.Habe zwar noch Betreuer und eine Therapeutin, habe aber das Gefühl nicht erhrlich über mich reden zu dürfen ohne das Sie mich wieder einweisen. Dabei brauche ich doch nur Freunde.
Weiß nicht wirklich weiter, aber vielleicht hilft es, hier ein bisschen zu reden.
 

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Miss Marple

Mitglied
dANKE für deine Antwort.zu meinen Eltern habe ich seit Jahren keinen Kontakt erstens kommen sie nicht mit meiner psychischen Erkrankung "Borderline" klar, zweitens hatte ich keine besonders schöne Kindheit und daher eh ein schlechtes Verhältnis zu Ihnen gehabt. Ich habe auch keine Familie.
Gruß Miss Marple
 
N

Nell

Gast
Hallo ihr,
ich war ein halbes Jahr in der Psychatrie habe nun meine Arbeit und meine wenigen Freunde verloren. Bin nur noch alleine mit meinen Ratten zu Hause und vereinsame total.Habe zwar noch Betreuer und eine Therapeutin, habe aber das Gefühl nicht erhrlich über mich reden zu dürfen ohne das Sie mich wieder einweisen. Dabei brauche ich doch nur Freunde.
Weiß nicht wirklich weiter, aber vielleicht hilft es, hier ein bisschen zu reden.
Hallo Miss Marple

Konntest du in der Psychatrie ehrlich reden? Wenn ja, dann haben sie dich sicher in gutem Gewissen entlassen. Die Wahrheit muss man nicht schönreden. Sie ist wie sie ist. Falls du doch eher sagtest, was sie hören wollten, um wieder raus zu kommen, dann würd ich mit deiner jetzigen Thera sprechen. Nicht um unbedingt wieder eingewiesen zu werden, sondern um ihr oder ihm mitzuteilen, dass du in einer Psychatrie dich nicht öffnen kannst. Und es gerne Ambulant versuchen möchtest. Sofern das möglich ist, da ich deine Probleme und dich nicht kenne.

Vllt bist du einfach auch überfordert, in deiner neuen Situation. Alles weg, Freunde und keine richtige Familie. Kein Job. Das nagt auch an psychisch immer schon gesund gewesenen Menschen. Das ist sehr vieles, oder zu vieles auf einmal. Du brauchst dringend Menschen, um irgendwie aufgenommen zu werden. Hast du irgendeinen Verein der dir zusagen würde, in deine Nähe?

Lg. Und es tut mir leid, dass es dir gerade nicht gut geht.

Nell
 

Miss Marple

Mitglied
Hallo Nell, ja in der Klinik habe ich nachher nur gesagt was die hören wollten, ich soll in ein Wohnheim aber daswill ich gar nicht mehr, habe viel schlechtes davon gehört.Wenn ich das aber nun sage dann sind alle sauer weil sie das ja nun in die Wege geleitet haben. gruß Miss Marple
 
N

Nell

Gast
Sowas wie mit dem Wohnheim und in die Wege leiten ist für die fast Alltäglich. Mach dir darum keine Sorgen, und schon gar kein schlechtes Gewissen. Was zählen sollte, bist ganz allein du. Stell dir vor, du würdest jetzt alles machen und sagen, was sie gerne hören wollten. Wem hilfst du damit? Dir leider überhaupt nicht. Sowas ist leider wieder ein erlerntes Verhalten, um zu überleben im Geitigen sinne.

Ich kann dich aber sehr wohl verstehen, indem du so wurdest, wie sie dich gerne gehabt hätten. Dies ist auch teilweise ein für dich normales Verhalten, dass du vllt schon in deiner Kindheit entwickeln musstest?! Genau dies wäre auch ein wichtiger Hinweis für deine Verarbeitung. (wenn ich richtig liege mit dem Verhaltensmuster) Warum du dich heute noch fügen musst, um deine daseins Berechtigung von dir haben zu dürfen...Was führte dazu, Wer führte dazu, und was kannst du machen

Lg. Nell
 

Miss Marple

Mitglied
Hallo Nell ich danke dir für deine Worte, wagrscheinlich ist es wirklich ein verdammt altes Muster es allen recht zu machen, kann es einfach nicht ertragen wenn jemand sauer auf mich ist. Aber wenn ich nicht in diese Einrichtung gehe und dann noch mal in die Klinik komme, dann sagen doch alle das sie recht gehabt hätten, dazu kommt noch das die in der Klinik dafür gesorgt haben das ich ein Betreuer für das Aufenthaltbestimmungsrecht bekommen habe. das heißt diese Person kann jederzeit dafür sorgen das ich in die Klinik komme. Und was mach ich jetzt weiter, ich habe einfach kein Plan mehr.
 

Benedikt

Mitglied
Hallo Miss Marple,
Deine "Schwester" war eine sehr fähige Detektivin. Sie hatte keinen Respekt vor Leuten, die sich aufgespielt haben und hat ihnen ziemlich schnell "das Kostüm aufgemacht".
Sie hat gelächelt, wenn jemand von ihr überrascht war und hat still in sich hineingelächelt, wenn sie jemand für eine alte Schachtel hielt, die nichts versteht. Leute, die sie belächelt haben, konnte sie dann plötzlich so überraschen, dass sie buchstäblich auf den Hosenboden gefallen sind.
Kann es sein, dass Du einen großen Sicherheitsabstand gewählt hast, um nicht so schnell verletzt zu werden und manche Leute Dich wie eine Außenseiterin behandeln.
Dass kann erhebliche Vorteile haben. Die echte Miss Marple könnte Dir da einiges erzählen. Dass mußt Du aber nicht zur Regel machen.
Manchmal dauert es länger, bis wir die Menschen finden, die zu uns passen und wir zu ihnen.
Wenn wir ganz eigene Wege gehen, werden wir schnell als nicht normal gesehen. Das wäre nicht so tragisch, wenn wir nicht selbst in dieses Lied einstimmen.
Stelle Dir vor, was Miss Marple, diese so selbstbewusste Frau Dir raten würde, wenn Du ihre geliebte Tochter wärst.
Übrigens konnte diese Miss Marpleganz hintergründig lächeln. Ich glaube, dass sie nicht alles so ernst genommen hat,wie es die Leute von ihr erwartet haben.
Mir sind beim Lächeln immer die besseren Ideen gekommen.
Ich kann verstehen, dass Du nicht nicht wohl fühlst und wünsche Dir eine erfolgreiche Suche nach den richigen Freunden. Welche es sind, wirst Du sofort merken.
Wer sich mit solchen Schwierigkeiten herumschlägt, vor der habe ich wirklich Respekt.
Alles Gute
wünscht Dir
Benedikt
 
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