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Wäre ich insgeheim lieber Single?

G

Gelöscht 116802

Gast
@Wildkatz Wo liest Du raus dass ich es jedem recht machen will?? Nicht böse gemeint, bin grad etwas verwundert. Wenn du das aufs Spanisch lernen beziehst, das hab ich schon vor der Beziehung angefangen und ich glaub sogar unterbewusst wegen dem Drama aufgehört
Hmm seltsam... da steht, du bist dran. Findest du das nicht widersprüchlich? Du verteidigst dein Verhalten.
 

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Knirsch

Aktives Mitglied
@Knirsch Die ausgangsfrage war Ob ich im Inneren lieber Single wäre und DIESE Beziehung lieber nicht führen würde... trotzdem danke für deine Theorie :) es stimmt natürlich dass ich mich auch frage ob es an mir liegt dass ich die Beziehung nicht will. Aber allgemein auf Beziehungen hab ich das nicht bezogen. Trotzdem ein super Ansatz
[/QUOTE]

Ah entschuldige, dann habe ich das zu wörtlich genommen. Dann ändere ich das leicht ab: ;) Du willst tatsächlich lieber Single sein, aber du hältst es für unmöglich. Ich glaube aber, dass der Preis, den du für diese Beziehung auf lange Sicht zahlst, viel höher ist als der, den du zahlen würdest, wenn du dich trennst. Es wirkte nämlich nicht so als würdest du die Person an sich mögen (kann aber auch hier wieder falsch liegen), sondern eher die Umstände der Trennung, die Gerüchteküche, die psychischen Auswirkungen und Co fürchten.
Die nächste Frage wäre dann: Was brauchst du deiner Meinung nach, um dir eine Trennung zu ermöglichen?
 
G

Gelöscht 117528

Gast
@Wildkatz
Hä? Ich verteidige gar nichts. Höchstens vielleicht dass ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich bin dran heißt in dem
Fall ich habe angefangen und werde irgendwann weitermachen... Dran bleiben heißt für mich nicht zwanghaft dauerhaft dran bleiben. Ist bei dir wohl anders. Missverständnisse darf man ja wohl noch aufklären dürfen oder? Ich finde das nicht widersprüchlich, nein. Das hat auch nichts mit Leute zufrieden machen zu tun, im Gegenteil. Und ich würde mich auch zurückhalten damit irgendwas basiert auf einem Missverständnis festzulegen.

@Knirsch Jap, tut mir leid ^^ Du liegst tatsächlich sogar teilweise richtig. Ich mag ihn natürlich, weiß aber nicht ob ich diese Beziehung wirklich führen kann... Und wovor ich Angst habe hast du ziemlich gut verstanden
Ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Ich weiß ja noch nicht mal was ich will. Es hängt einfach zu sehr dran. Wäre ich nicht ich selbst, nicht mit ihm in einer Band, hätte nicht meine Vorgeschichte und somit auch emotionale Stabilität würde ich mich wohl trennen. Andererseits hab ich auch die Hoffnung dass es wieder so wird wie früher, als alles gut war. Die hätte ich wohl auch, wenn ich diese Hindernisse nicht hätte. Ich glaube also nicht dass ich als Person die Trennung schaffe und weiß nicht ob es irgendwas gibt was mir das ermöglichen würde
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Ok, du magst ihn also irgendwie schon. Aber dennoch denkst du, du würdest dich trennen, wenn dir nicht so viel im Weg stehen würde und du nicht eine besondere Vorgeschichte hättest. Und du hoffst irgendwie, dass es wieder besser wird.

Ich verstehe, dass man in einer Situation zu so einer Sicht kommen kann.
Aber mir persönlich erscheint eine Beziehung, in der einer den anderen zum Sex zwingt einfach unvorstellbar. Auf was hinauf sollte das denn besser werden? Und wo soll das Ganze hinführen? Solche Grenzüberschreitungen werden in der Regel eher schlechter, umso sicherer sich die Person der Beziehung ist und umso mehr sie merkt, dass sie mit diesem Verhalten durchkommt. Ein mitfühlender Mensch käme ja gar nicht auf die Idee so etwas überhaupt zu machen. Da könnte es vielleicht dazu kommen, dass man mal über das Thema Sex streitet oder dass einer ab und zu weniger Bock hat als der andere. Aber wenn du das Wort "zwingen" verwendest, dann reden wir hier von Vergewaltigung?! Berichtige mich, wenn ich das falsch verstehe. Hier kommt oft nicht alles gut rüber schriftlich.
 

Alopecia

Aktives Mitglied
das absolute verurteilen einer therapie ist so ähnlich wie wenn leute, ohne dich zu kennen, dir den titel schlampe aufdrücken. das ist dir klar, oder?

einerseits findest du dies (zurecht) nicht ok, andererseits handelst du aber genauso. da hast du direkt schon ein kernproblem, weshalb du auch diesen menschen (die dich so sehen) zuliebe in dieser beziehung verweilen und alles mit dir machen lassen willst.

ich kann dir nur den rat geben, dir eine GUTE therapie zu suchen. keinen psychologen (das sind die, die mit den tabletten um sich werfen) sondern einen gesprächstherapeuten. welcher genau, keine ahnung. darüber solltest du z.b. mit deinem hausarzt reden, was er denkt, wen er dir empfehlen würde, aber natürlich kannst du dich auch selbst schlau machen.

du trägst nen rucksack an problemen mit dir rum, bist in beziehungen körperlich und seelisch missbraucht worden (auch aktuell), aber machst dir noch immer gedanken darüber, wie ANDERE dich sehen. wen interessiert die meinung anderer, wenn es der person, um die es DIR gehen sollte, schlecht geht? nämlich dir selbst?
 
G

Gelöscht 117528

Gast
@Alopecia
Ich schätze deine Meinung. Es ist nur so dass ich es immer als sehr schwierig betrachte, wenn Menschen von außen urteilen. ich finde dass ein Unterschied besteht zwischen dem Therapie Verweigern (ich will das Wort verurteilen nicht benutzen weil es meiner Meinung nach nicht zutrifft), die man bereits durchgemacht hat und dem verurteilen (hier passt es nämlich wieder) einer Person die man nicht kennt. Du hast in dem Punkt recht, als dass ich vielleicht mehr recherchieren könnte, was für Therapiemöglichkeiten es noch gibt aber zu diesen Therapiemöglichkeiten habe ich mich nicht geäußert, denn ich urteile über nichts was ich nicht gemacht habe. Ich verurteile gar nichts. Ich verweigere lediglich das, was ich schon kenne und ich denke das ist zumindest auch mein gutes Recht. Aber das was ich kenne und von dem ich traumatisiert wurde, da darf ich mir zu recht eine Meinung bilden. Wenn mich jemand allerdings nicht kennt und sich allein von Gerüchten eine Meinung bildet, dann sehe ich da einen nicht außer acht zu lassenden Unterschied!
So total therapieresistent bin ich ja auch gar nicht, da ich bereits den Mut gefasst habe mir Hilfe in Form von der Beratungsstelle zu suchen.
Ich mache mir ja nicht NUR Gedanken was andere denken, wiederholen möchte ich meine ganzen Gründe aber nicht, einfach weil ich das schon sehr oft getan hab und sowieso jeder nur rausfiltert was er als am wichtigsten betrachtet.
Ich finde persönlich übrigens auch nicht, dass das ein Grund für eine Therapie ist, weil ich denke dass vor allem junge Menschen relativ oft wert auf die Meinungen anderer legen. Das legt sich meistens von selbst, ich hab da auch schon sehr viel Arbeit reingesteckt...
Obwohl ich nicht finde dass das eine große Leistung ist (meine Beraterin allerdings schon) und ich absolut nicht gerne davon erzähle, würde ich gerne anmerken dass ich es nach Abbruch der Therapie allein durch (dann nur noch) 8 Jahre Mobbing, SVV, suizidale phasen und Essstörung alleine durchgeschafft habe, ohne therapie und jetzt zumindest mal stabil bin und es schaffe ein relativ normales Leben zu führen. Das ist eine Leistung, die man eventuell nicht außer acht lassen sollte, bevor man über mich urteilt und mir Tipps gibt. Bis jetzt habe ich nämlich gelernt diesen Rucksack zu tragen und mit ihm zu leben (und mich vielleicht sogar damit abgefunden dass ich ihn für immer tragen und nebenbei aber leben werde)
Also im Notfall würde ich wahrscheinlich auch das wieder ohne Therapie schaffen.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Obwohl ich nicht finde dass das eine große Leistung ist (meine Beraterin allerdings schon) und ich absolut nicht gerne davon erzähle, würde ich gerne anmerken dass ich es nach Abbruch der Therapie allein durch (dann nur noch) 8 Jahre Mobbing, SVV, suizidale phasen und Essstörung alleine durchgeschafft habe, ohne therapie und jetzt zumindest mal stabil bin und es schaffe ein relativ normales Leben zu führen. Das ist eine Leistung, die man eventuell nicht außer acht lassen sollte, bevor man über mich urteilt und mir Tipps gibt. Bis jetzt habe ich nämlich gelernt diesen Rucksack zu tragen und mit ihm zu leben (und mich vielleicht sogar damit abgefunden dass ich ihn für immer tragen und nebenbei aber leben werde)
Also im Notfall würde ich wahrscheinlich auch das wieder ohne Therapie schaffen.
Hallo, da hast Du wirklich schon sehr viel geschafft, alle Achtung.

Aber Du hast hier ja nicht ohne Grund geschrieben: glücklich bist du nicht, trennen schaffst Du nicht, weil Du Angst hast, es psychisch nicht zu packen und Du sehnst Dich insgeheim nach einem unbeschwerten Singleleben und lebst mit einem Partner, der Dich nicht gut behandelt- wenn ich das alles so richtig verstanden habe.

Da wäre eine therapeutische Begleitung schon sinnvoll, denke ich. Bis jetzt hast Du es ja alleine nicht geschafft, da rauszukommen. Es gibt ja verschiedene Angebote an Therapieformen.
 
G

Gelöscht 117528

Gast
@Binchy
Ja, ist richtig so :). Ich gehe da sehr offen damit um, sowohl mit dem was ich geschafft habe allein, als auch mit dem Fakt, dass es mir immer noch nicht gut geht. Aber wie gesagt, ich lebe eben damit. Ich weiß auch gar nicht ob ich da überhaupt rauskann. Vielleicht schaff ich es mit mehr Zeit, vielleicht bin ich jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich mich selbst nicht mehr heilen kann und das sind jetzt die Dinge mit denen ich leben muss und die ich nicht loswerde.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Vielleicht schaff ich es mit mehr Zeit, vielleicht bin ich jetzt an dem Punkt angelangt, wo ich mich selbst nicht mehr heilen kann und das sind jetzt die Dinge mit denen ich leben muss und die ich nicht loswerde.
Bist du 19 oder 85?
Du musst dich nicht alleine heilen, es gibt super Therapeutinnen.
Komm auf die Füße, finde zu DIR und lach das Jungchen aus.
 
G

Gelöscht 117528

Gast
@Schroti
19 ;) Ich hab mich bis jetzt halt immer allein geheilt, bin es nicht anders gewohnt und weiß auch nicht ob ich überhaupt zur Therapie soll oder muss. Ich hab ja bis jetzt auch alles alleine geschafft. Also wieso jetzt externe Hilfe? Außerdem fällt mir das auch wegen dem Trauma sehr schwer, ich hoffe das ist verständlich. Vielleicht wird auch gerade unterschätzt dass ich bis jetzt immer allein auf die füße gekommen bin und deswegen die Therapie vorgeschlagen... ich finde generell das Selbsthilfe leider oft massiv unterschätzt wird
 

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