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Waden werden heiß / hart

fearfully

Mitglied
wer meine ganzen beiträge kennt, der sollte merken, das bei mir irgendwie immer was los ist ^^
Und wo ich grad schonmal dabei bin, habe ich Probleme mit meiner rechten Wade, wenn ich laufe passiert es des öffteren, das diese ganz heiß und hart wird, und das das laufen richtig schmerzt, links ist das auch etwas, aber hauptsächlich rechts.

Kennt ihr das? Bzw. was macht man dagegen?

Also das geht von der wade bis runter zum fußgelenk, zumindest fühlt sich das so an. Dies hab ich schon aber ca. 4 Jahre, nur es wird immer häufiger.
 

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Serafina

Aktives Mitglied
Achtung Thrombosegefahr!

Nimmst du die Pille? Sofort absetzen!

Dringend zum Arzt

Wärme und Schmerzen sind Anzeichen für Blutstauung und Entzündung!
 

Serafina

Aktives Mitglied
Symptome [Bearbeiten]

Je nach Lage, Art und Größe der Thrombose können die Symptome sehr unterschiedlich sein, viele Thrombosen werden von den Betroffenen gar nicht bemerkt. Diagnostisch besonders kritisch ist, dass selbst schwere, im späteren Verlauf zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führende Thrombosen im Anfangsstadium fast symptomfrei verlaufen und dadurch oft unentdeckt bleiben.
Typisch sind zumindest bei ausgeprägten Venenthrombosen:

  • Schwellung und Wärmegefühl im betroffenen Körperteil,
  • gerötete und gespannte Haut, eventuell Blaufärbung,
  • Spannungsgefühl und Schmerzen in Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung).
Venenthrombosen betreffen zum weit überwiegenden Teil die Beine und das Becken. Die Arme und der Schultergürtel sind selten betroffen. Von tiefen Venenthrombosen (TVT) spricht man, sobald die tiefliegenden und direkt zum Herz führenden großen Venen betroffen sind. Zur Abgrenzung werden oberflächliche Thrombosen als Thrombophlebitis bezeichnet. Krampfadern sind dafür die häufigste Ursache. Oberflächliche Thrombosen können jedoch ins tiefe Venensystem "hineinwachsen" oder gespült werden und zu einer tiefen Thrombose werden. Bei jedem Verdacht auf eine Thrombose ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich.

Lokalisation [Bearbeiten]

Am häufigsten von tiefen Venenthrombosen betroffen sind die Beine. Man spricht dann von Wadenvenen- oder Beinvenenthrombosen. Sind sowohl die Wade, die Kniekehle als auch der Oberschenkel betroffen spricht man von einer Mehretagenthrombose. Eine Beckenvenenthrombose ist demgegenüber seltener, allerdings wegen der Größe des Gefäßes und des höheren Lungenembolierisikos gefährlicher. Gefürchtet ist die Beckenvenenthrombose bei Schwangeren, die sich nach der Geburt durch die fehlende Kompression der Gebärmutter lösen und zur Lungenembolie führen kann.
Auch die oberflächliche Thrombophlebitis findet sich am häufigsten an den Beinen. An den Armen entsteht sie spontan sehr selten. Sie wird am Unterarm nicht selten durch Venenkatheter erzeugt.

Diagnose [Bearbeiten]

Die ersten Symptome sind meist uncharakteristisch. Schmerzen und Schwellungen im Unter- oder Oberschenkelbereich lassen einen ersten Verdacht auf eine tiefe Unterschenkelthrombose zu, insbesondere ungewöhnliche größere Schwellungen, welche die Gelenke überdecken mit sichtbarer Einlagerung von Flüssigkeit in einem Bein. Eine Beckenvenenthrombose kann oft eine Schwellung beider Beine zeigen.
Weitere Thrombosezeichen: Nicht beweisend aber charakteristisch für eine solche Beinvenenthrombose ist ein Schmerz an der Fußsohle des betroffenen Beines. Insbesondere als Druckschmerz ist dies dann zu diagnostizieren, der meist auch an anderen Stellen in der Nähe zu finden ist.
Zur sicheren Diagnose einer Venenthrombose verwendet man Ultraschall (Doppler-Sonographie) und die Phlebographie (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel). Ist ein modernes Ultraschallgerät vorhanden und ist der Untersucher ausreichend erfahren, muss die aufwändigere und den Patienten belastendere Phlebographie nur noch selten zum Einsatz kommen. Fibrinspaltprodukte als Abbauprodukt von Thromben können mit einem D-Dimer-Test im Blut nachgewiesen werden. Mit einer Sensitivität von 95 % ermöglicht es ein negativer D-Dimer-Test bei gleichzeitig niedrigem Risikoscore nach Wells[1], das Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose mit ausreichender Sicherheit auszuschließen. Die Spezifität hingegen ist gering, so dass erhöhte D-Dimere keinesfalls als Beweis für eine Thrombose ausreichen.

Embolie [Bearbeiten]

Eine gefürchtete Komplikation der Thrombose ist die Embolie.
Einen Thrombus, der sich von seiner Entstehungsstelle löst und vom Blutfluss durch den Körper geschwemmt wird, bezeichnet man als Embolus. Verstopft der Embolus eine Engstelle im Gefäßsystem, wird das Gewebe hinter der betroffenen Stelle nicht mehr ordnungsgemäß durchblutet und nimmt Schaden, man spricht von einem Infarkt.
Besonders gefährdet für Embolien nach Venenthrombosen sind die großen und kleinen Gefäße beider Lungenflügel mit Folge einer Lungenembolie, da sich in der Lunge das gesamte Blut aus dem venösen Kreislauf sammelt und dort der Gasaustausch geschieht (CO2 wird abgegeben, das Blut mit O2 angereichert).
Die Infarktpneumonie ist nach einer bereits überstandenen Lungenembolie die gefürchtetste aber nahezu regelmäßige Zusatzkomplikation. Hierbei handelt es sich um eine Lungenentzündung, hervorgerufen durch eine erneut lebensgefährliche Invasion von Erregern, die durch die während der Embolie nicht mehr ausreichende Blutversorgung verursacht wurde.

Ursachen [Bearbeiten]

Ursachen der Entstehung eines venösen Thrombus sind (Virchowsche Trias):


  • potenziell alles, was zu einer starken Verlangsamung des Blutstroms führen kann (Stase, Immobilisation):
    • erweiterte Venen (Varizen) und Krampfadern,
    • durch äußeren Druck eingeklemmte Gliedmaßen,
    • durch Bettlägerigkeit verursachte Bewegungsunfähigkeit (u. a. nach Operationen oder im Gipsverband),
    • langes - insbesondere im Knie angewinkeltes - Sitzen mit eingeengter Bewegungsmöglichkeit (z. B. bei Bus- und Flugreisen) bei Vorliegen u. g. Risikofaktoren

  • Schäden der inneren Gefäßwände (Intima),
    • Schäden traumatischer Natur (Verletzungen, Quetschungen, OPs),
    • degenerative Veränderungen (z. B.: altersbedingt),
    • entzündliche Veränderungen der Venen,
    • Diabetes mellitus,
    • diskutiert werden durch Kohlenmonoxid (Rauchen) bedingte hypoxische Wand-Schädigungen.

Risikofaktoren [Bearbeiten]


  • ererbte oder erworbene Gerinnungsstörungen (z. B. Synthesemangel bei Leberzirrhose, Faktor-V-Leiden)
  • Östrogene (Schwangerschaft oder die Einnahme oraler Kontrazeptiva = "Pille")
  • Bewegungsmangel
    • durch Bettlägerigkeit: bei Patienten, die weniger als sechs Stunden täglich außerhalb des Bettes verbringen, kommt es statistisch häufiger zur Thrombose
    • bei Flug- oder Busreisen, („Reisethrombose“, im Volksmund auch Touristenklasse-Syndrom, economy class syndrom)
    • bei im Gipsverband ruhiggestellten Gliedmaßen
    • Übergewicht
  • Flüssigkeitsmangel (Exsikkose), welcher die Fließfähigkeit des Blutes verringert
  • manche Krebserkrankungen
  • generell das Auftreten von Thrombosen in der Vergangenheit
  • intravenöser Drogengebrauch (Heroin) durch Verletzung der Blutgefäße

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombose
 

fearfully

Mitglied
hm okay, habe mir das soweit durchgelesen, und überflogen, nur letztendlich, wie behandelt man das? was passiert wenn man es nicht behandelt`?

Die Pille nehme ich seid 4 Monaten nicht mehr, setze eher auf Kondome
 

fearfully

Mitglied
Haben diese Medikamente irgendwelche nebenwirkungen?

Letztendlich müsste ich ja eh erstmal zum arzt

Aber gibt es nicht auch Thrombose Spritzen? wofür sind die denn?
 

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