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W, 24: Trotz Beziehung verliebt. Sie beachtet mich nicht.

Kat27

Neues Mitglied
Ich bin seit einigen Jahren glücklich in einer Beziehung mit meinem Freund. Doch seitdem ich meine Ausbildung angefangen habe, klopft mein Herz bei einer Mitschülern. Ich bin verknallt. (Sie hat übrigens auch einen Freund, mit dem sie glücklich vergeben ist) Allerdings bin ich mir sicher, dass ich meine Beziehung nicht aufgeben möchte. Ich würde einfach gerne mit diesem Mädchen befreundet sein. Doch das klappt einfach nicht. Über Whatsapp hatte ich sie vor ein paar Wochen angeschrieben und dann am nächsten Tag in der Schule hat sie sich neben mich gesetzt und wir haben uns sehr nett unterhalten. Aber das hielt nicht lange und nun haben wir wie vorher nichts mehr miteinander zu tun. Zugegebener Maßen bin ich auch sehr schüchtern, aber ich habe schon ein wenig versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen, was aber keine Nachhaltigkeit mit sich gebracht hat. Mit meinen anderen Mitschülerinnen kann ich besser Kontakt aufnehmen, was auch irgendwie an deren Art liegt, was für mich schwer ist zu erklären. Ich würde dieses Mädchen/diese Frau in die ich verliebt/verknallt bin nicht schüchtern nennen. Aber vielleicht verschlossen. Und da ich unter sozialen Ängsten leide, kann ich damit irgendwie nicht so umgehen. Ich habe dann ständig das Gefühl, dass es unangemessen oder komisch wäre wenn ich jetzt einfach auf sie zu gehe. Das habe ich übrigens auch schon mit meiner Therapeutin besprochen..
Das Problem an alle dem ist nun, dass ich das Gefühl habe, sie mag mich nicht besonders oder eher ich sei ihr total egal. Eine kurze Zeit lang dachte ich, sie würde auch mit mir befreundet sein wollen, aber jetzt fühlt sich das ganz anders an. Vielleicht hat sie auch festgestellt, dass sie mich doch nicht so mag.
Und das noch größere Problem daran ist, dass es mir in der Schule psychisch schlecht geht, wenn ich merke, dass sie mich nicht beachtet. Und dann hat sie in letzter Zeit sich auch sehr stark mit einer anderen Mitschülerin angefreundet. Sie umarmen sich trösten sich und da herrscht eine starke Vertrautheit. Und das macht nicht total eifersüchtig. Ich weiß, dass das dumm ist. Aber mir geht es dafür echt schlecht. Und ich beziehe das denn auf meinen ganzen Selbstwert und denke, dass niemand mich mag und verfalle dann in meine Depression, die eigentlich schon viel besser geworden war, halt jetzt nur durch diese Situation ist es wieder schlechter geworden. Besonders heute, weshalb ich diesen Text schreibe. Ach, und dann habe ich auch noch generell dass Gefühl, dass ich eine Außenseiterin bin. Die, mit der ich mich letztens das erste mal getroffen habe, hat nun auch kaum mit mir gesprochen.
Was kann ich tun? Oder bin ich einfach nicht für Freundschaften gemacht? Vielleicht denken die auch, wenn ich depressiv bin und folglich etwas zurückgezogen, dass ich kein Interesse an ihnen habe? Aber in meiner Klasse haben glaube ich einige psychische Schwierigkeiten. Meine beste Freundin hat vorgeschlagen ich könnte einzelnen Personen sagen, dass ich wenn ich zurückgezogen bin das an meinen sozialen Ängsten liegt. Aber kommt das nicht komisch? Was soll das denn eigentlich bringen?
Vielleicht hat ja jemand irgendeinen Ratschlag für mich. Ich bedanke mich schon mal im Vorraus
Liebe Grüße
Kat
 
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Aktives Mitglied
was bringt das aufbauen einer freundschaft zu jemand, in den du verknallt bist? sowas geht fast immer schief. lass es bleiben. offensichtlich passt ihr nicht zueinander (kann an ihr, an dir, oder an beiden liegen - letzteres ist meistens der fall), wozu da irgendwas forcieren? so entwickelt sich keine freundschaft. und wenn du ehrlich zu dir selbst bist, interessiert sie dich eben auch auf andere art und weise.
 

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