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vom kündigungsgeschützten Arbeitsplatz weggelockt und dann auf dem Arbeitsmarkt verheizt

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Also ich sehe jetzt nicht, wie Du auf dem Arbeitsmarkt verheizt wird.

Du bekommst pro Monat 1 bis 4 Jobvorschläge, denen Du nicht entsprechen musst. Du bist in der Transfergesellschaft sozialversicherungspflichtig angestellt, bei der es keine Anwesneheitspflicht gibt. Danach wirst Du ALG I erhalten und kannst sehr bald ohne Abschläge in den Vorruhestand gehen.

Was ist denn Dein Problem eigentlich?
 

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Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Man muß nicht ständig anwesend sein.
Also lassen die euch in Ruhe.
und falls doch mal ein
Jobangebot zugestellt werden würde, so stünde einem die Transfergesellschaft mit Rat und
Tat zur Seite.
Hast du dort die "Bombardierung" angesprochen ?
wir reden sehr wenig
Hm... da wird es u. U. schwierig :D

Also ganz so stressig, wie du das beschreibst, ließt es sich für mich nicht.

Kann es sein, daß deine Kollegen doch Angebote bekommen ?

Gruß Hajooo
 
A

Ano Nüm

Gast
die Anderen bekamen überhaupt keine Jobangebote bis jetzt, ich stehe in Kontakt mit denen.

Nochmal zusammenfassend:
Wenn man jemand kurz vor der Rente von seinem sicheren Arbeitsplatz mit falschen Versprechungen
weglockt, um ihn anschließend übers Arbeitsamt an andere Firmen zu vermitteln, dann finde ich persönlich das moralisch nicht in Ordnung. Egal ob es jetzt mich betrifft oder jemand Anderen.

Ich finde auch nicht dass man diesen Vorgang irgendwie schönreden kann.

Richtig und ehrlich wäre es gewesen den Betreffenden darauf hinzuweisen, dass durch dessen
berufsspezifische Eignung die Bundesagentur sehr wahrscheinlich mit Jobangeboten reagiert.
Schließlich sind die Berater von der Transfergesellschaft ja Fachleute und kennen sich in solchen
Angelegenheiten aus, im Gegensatz zu den meisten ihrer Klienten.

Dann wäre man gewarnt gewesen und hätte so einen Vertrag sicherlich nicht unterschrieben.
In dem Alter u. U. noch zu einer Zeitarbeitsfirma wechseln zu müssen erinnert an eine Verurteilung
mit Höchststrafe.

Deswegen warne ich an dieser Stelle jeden über 60 davor, falls er einen sicheren Arbeitsplatz hat,
gutgläubig und fehlinformiert einen solchen Vertrag zu unterzeichnen, es sei denn,
die Versprechungen liegen schriftlich vor, und werden nicht nur mündlich in Einzelgesprächen
daher gelabert.

viele Grüße
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Wäre es vielleicht gut, doch mal mit der Transfergesellschaft zu reden, wie es denn jetzt für Dich weitergeht, ob Du auf Jobangebote reagieren musst etc. - eben all Deine Unsicherheiten?
Bestimmt kann Dir das von deren Seite nochmal erklärt werden.

Du könntest dafür auch einen Termin bei einem Sozialverband vereinbaren oder bei einem Anwalt. Und bei der Rentenberatungsstelle. So bekommst Du genaue Informationen und kannst beruhigt Deiner Rente entgegensehen.

Ich würde mich aufgrund der nervlichen Belastungen der letzten Monate auch bezüglich einer Reha beraten lassen.


Was bei solchen Verträgen wichtig ist, ist sich nicht unter Druck setzen zu lassen, schnell zu unterschreiben.
Immer von Rentenberatungsstelle, Steuerberater, evtl. Sozialverband, beraten lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sollilja

Aktives Mitglied
@TE , nach so viele Jahren im Unternehmen hast Du sicherlich eine hohe Abfindung erhalten, ansonsten hättest Du wohl nicht unterschrieben. Zu glauben, dass die Arbeitsagentur dich in Ruhe lassen, finde ich etwas naiv. Warum sollte denn jemand von der TG verbindlich zusagen können, wie sich die Arbeitsagentur verhält?
In Anbetracht der oben beschriebenen Umstände (kaum Verpflichtungen durch die TG) finde ich, du kannst jetzt mal ganz entspannt mit den paar Vermittlungsvorschlägen umgehen. Man kann die Bewerbung auch so verfassen, dass sie beim suchenden Unternehmen durchs Raster fällt. Das geht sicher auch, ohne dass die Arbeitsagentur das merkt, denn die haben sowieso null Ahnung vom Arbeitsmarkt.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
die Anderen bekamen überhaupt keine Jobangebote bis jetzt, ich stehe in Kontakt mit denen.

Nochmal zusammenfassend:
Wenn man jemand kurz vor der Rente von seinem sicheren Arbeitsplatz mit falschen Versprechungen
weglockt, um ihn anschließend übers Arbeitsamt an andere Firmen zu vermitteln, dann finde ich persönlich das moralisch nicht in Ordnung.
DAS Arbeitsamt = viele verschiedene Orte, viele verschiedene Sachbearbeiter.
Von denen jeder einzelne seinen Job auf seine Weise erledigt, wie überall. Das sind ganz normale Menschen wie Du und ich.

Und Dein Sachbearbeiter schickt eben Jobangebote raus, während andere dies nicht tun, vielleicht sagen: "schauen Sie einfach in die Jobbörse, mehr als da steht kann ich ihnen auch nicht schicken."
Oder einer ist unerfahrener oder der supergenaue Oberbürokrat, während ein anderer, erfahren in der Abwicklung von Rentenanwärtern, das gelassen laufen lässt.

Was bringt es, sich da aufzuregen?
Verfasse genau 1 x eine schlechte Bewerbung und sende die dann per E-Mail an die jeweiligen Unternehmen. Der Aufwand ist derart minimal, das ist kaum der Rede wert.
 
A

Ano Nüm

Gast
Wäre es vielleicht gut, doch mal mit der Transfergesellschaft zu reden, wie es denn jetzt für Dich weitergeht, ob Du auf Jobangebote reagieren musst etc. - eben all Deine Unsicherheiten?
Bestimmt kann Dir das von deren Seite nochmal erklärt werden.

Du könntest dafür auch einen Termin bei einem Sozialverband vereinbaren oder bei einem Anwalt. Und bei der Rentenberatungsstelle. So bekommst Du genaue Informationen und kannst beruhigt Deiner Rente entgegensehen.

Ich würde mich aufgrund der nervlichen Belastungen der letzten Monate auch bezüglich einer Reha beraten lassen.


Was bei solchen Verträgen wichtig ist, ist sich nicht unter Druck setzen zu lassen, schnell zu unterschreiben.
Immer von Rentenberatungsstelle, Steuerberater, evtl. Sozialverband, beraten lassen.
hab mich erkundigt beim VDK: Anwalt zu nehmen ist hoffnungslos, eben wegen diesen
Einzelgesprächen ohne Zeugen.

Jetzt heißt es "Ohren anlegen und möglichst windschlüpfrig da durch".
 
A

Ano Nüm

Gast
@TE , nach so viele Jahren im Unternehmen hast Du sicherlich eine hohe Abfindung erhalten, ansonsten hättest Du wohl nicht unterschrieben. Zu glauben, dass die Arbeitsagentur dich in Ruhe lassen, finde ich etwas naiv. Warum sollte denn jemand von der TG verbindlich zusagen können, wie sich die Arbeitsagentur verhält?
In Anbetracht der oben beschriebenen Umstände (kaum Verpflichtungen durch die TG) finde ich, du kannst jetzt mal ganz entspannt mit den paar Vermittlungsvorschlägen umgehen. Man kann die Bewerbung auch so verfassen, dass sie beim suchenden Unternehmen durchs Raster fällt. Das geht sicher auch, ohne dass die Arbeitsagentur das merkt, denn die haben sowieso null Ahnung vom Arbeitsmarkt.
da hast Du sicher recht, natürlich war das irgendwo naiv. Aber es waren alle Kollegen über 60 naiv
genug diesen Vertrag zu unterschreiben, und dort, warum auch immer, funktioniert die mündliche
Absprache auch gut.
Mit über 60 ist man einfach ausgebrannt und oftmals krank (Knie, Rücken), und will nur noch weg.

Ich habe halt die A.... -Karte gezogen.
 

kasiopaja

Sehr aktives Mitglied
da hast Du sicher recht, natürlich war das irgendwo naiv. Aber es waren alle Kollegen über 60 naiv
genug diesen Vertrag zu unterschreiben, und dort, warum auch immer, funktioniert die mündliche
Absprache auch gut.
Mit über 60 ist man einfach ausgebrannt und oftmals krank (Knie, Rücken), und will nur noch weg.

Ich habe halt die A.... -Karte gezogen.
Warum gehst Du denn nicht darauf ein, dass Du sowieso bald in Rente gehen kannst?
Insofern ist das doch alles halb so wild.
 

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