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Völlig wirre Gedanken über den eigenen Werdegang - Sind das schon Depressionen?

A

Alfonss

Gast
Ich bin knapp 30 Jahre alt und im Einzelhandel beschäftigt. Seit geraumer Zeit reflektiere ich meinen bisherigen Werdegang fast täglich, lese Artikel und Erfolgsstories von Sportlern die in jüngsten Jahren schon ganz oben waren, Unternehmern etc.., sehe dabei dass mich ehemalige Schulkameraden beruflich überholt haben und komme damit überhaupt nicht klar.

Ich finde keine Ruhe und keine Zufriedenheit, ständig dreht sich alles in meinem Kopf darum dass andere mehr erreicht haben, besser sind als ich und sich überhaupt im Job glücklicher fühlen. Deswegen kann ich mich auf der Arbeit schon gar nicht mehr richtig konzentrieren. Als wenn ich fühlen würde in mir steckt auch irgendein besonderes Talent, nur ich habe es nicht entdeckt. Wenn ich in Gesellschaft bin ist das berufliche Thema Gift für meine Laune, und wenn ich nicht aufpasse äußere ich mich abfällig über diverse Dinge die andere haben, sprich neustes Iphone, Daimler etc... Aber nicht aus Neid sondern weil ich allein bei dem Wort Beruf schon aggressiv werde, alles auf mich beziehe und diese Vergleiche anstelle, dann werde ich zynisch obwohl es nicht gerechtfertigt ist. Irgendwie ein Teufelskreis und der verzweifelte Wunsch auch in irgendeiner Form erfolgreich zu sein.

Es herrscht permamente Unzufriedenheit, Wut über mich selbst und auch eine lähmende Demotivation aus der ich keinen Ausweg sehe. Daher nimmt auch die Lust auf Unternehmungen ab, ich hänge abends und am Wochenende nur noch herum und trichtere mir selbst ein versagt zu ahben und nie gut genug zu sein.

Könnte man das als Depressionen werten?
 

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