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Verwirrt: Macho, Nice-Guy, Männlichkeit?

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Gelöscht 109092

Gast
Fakt ist: Macho-Männer haben Erfolg, da können dir hier ein Dutzend Frauen nun erklären, sie, und somit die Mehrheit, fänden Macho-Typen ganz furchtbar, und doch ändert es nichts an der Tatsache, dass diese Männer sich gar keine Gedanken darüber machen müssen, weil sie beliebt genug sind.

Am Ende kommt es immer auf die Qualität des Mannes an. Aussehen, Erfolg, Fähigkeiten. Punktet man damit, kann man sich verhalten, wie man will (siehe Macho-Gehabe, frauenfeindliche Sichtweisen usw).

Häufig zu beobachten bei den progressiven Typen ist, dass sie eigene Schwächen nicht als solche anerkennen wollen und sie hinter ihrer vermeintlich fortschrittlichen Einstellung verstecken: Da wird dann zum Beispiel Schüchtern- bis Feigheit zu Höflichkeit verzerrt oder fehlende Männlichkeit (auch körperlich) als positives Merkmal eines für die fortschrittliche Gesellschaft angepassten Mannes ausgelegt und dann nicht verstanden, warum Frauen das nicht attraktiv finden.

Ich finde, du begehst hier einen Fehler: Du fragst, statt selbst zu ergründen, du hörst auf die Worte anderer, statt Fakten zu überprüfen. Achte nicht darauf, was Menschen sagen, sondern darauf was sie tun. Achte darauf, wer Erfolg hat, und frage dich dann, warum er Erfolg hat.
Ich kann mich, aber nicht in ein A******* verwandeln, zumal es für mich einfach gegen die Evolution spricht, dass ein versoffener pöbelnder Macho, der jetzt auch wirklich nicht so intelligent ist (ein Beispiel aus meinem realen Leben) schlussendlich die Krönung der Evolution sein soll, weil er landet bei zig Frauen. Das spricht dann irgendwie doch ziemlich gegen das Ganze. Dass Erfolg und Fähigkeiten punkten da stimme ich dir zu, aber da empfinde ich dann Bill Gates oder Mark Zuckerberg (die ich mir beide nicht als pöbelnde Machos vorstelle) doch als viel bessere Beispiele, als die oben erwähnte Person. Die haben sich durch Intelligenz, Fleiß und einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag auch ein gutes Einkommen erworben, was auch dazu beitragen mag, dass sie es in der Frauenwelt einfacher haben. Das kann ich dann auch absolut nachvollziehen.

Du scheinst ziemlich stark an den von mir erwähnten Rollenbildern orientiert zu sein, aber Dinge, wie fehlende körperliche Männlichkeit (z.B. Vollbart-Wuchs) kann ich gar nicht beeinflussen. Das ist genetisch determiniert. Bei Schüchternheit bin ich mir nicht sicher, aber eine bekannter Psychotherapeut meinte einmal, dass introvertierte schüchterne Menschen möglicherweiser auch von genetischen Faktoren beeinflusst werden. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber im Grunde bestätigen deine Ausführungen, dass die progressiven Thesen einen Irrweg darstellen. Vielleicht sind wir wirklich an evolutionäre Grundprinzipien gebunden, egal in welcher Zeit wir leben. Aber, wie einige hier bereits erwähnten, ist es unmöglich sich über Nacht in einen Macho zu verwandeln. Das funktioniert nicht auf Knopfdruck.

Ich weiß genau, warum wer Erfolg hat, aber, wenn es so einfach wäre es nachzuahmen, dann wären ja alle erfolgreich.
 

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Gelöscht 75067

Gast
Naja ich selbst zu sein, reichte bisher ja nicht. Entweder habe ich mich selbst noch nicht gefunden oder ich muss mich eben verändern. Ob man selber authentisch herüberkommt ist nie leicht zu beurteilen.
Die große Frage wäre aber ob du für dich selbst oder dich für andere veränderst.

Sich für andere zu verändern klappt nie, da auf kurz oder lang das wahre Wesen doch hervorbrichst. Anders ist wenn du dich veränderst um dich weiterzu entwickeln.

Beispiel: Du wärst mega übergewichtig und fängst an abzuspecken und dir Muskeln anzutrainiert. Machst du das nur um Weiber abzustauben, wird sich (wenn auch unbewusst) "so Zweck erfüllt, brauchst es nicht mehr" und schon verwandelt du dich in den Fettklops zurück, was für unzufriedenheit beider Seiten sorgt.

Nimmst du allerdings ab und trainierst, weil du entschlossen hast fitter und gesünder zu werden und dich in deiner Haut wohlfühlen, würde sich dieser neue Lebensstil natürlich in deine Persönlichkeit integrieren, sodass es sich unabhängig der Bestätigung halten kann.
 
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Gelöscht 109092

Gast
Männer, die auf "anständige" (das mag jeder für sich definieren müssen, aber wir haben als Gesellschaft ja doch eine grobe Vorstellung davon, was das ist), intelligente und vielleicht eher ruhige (= nicht tussig, keine Partymenschen) Frauen stehen, dürften dann aber massiv enttäuscht werden, wenn sie vor der Überprüfung hofften, dass sich diese Frauen nicht auf "Machos" stürzen.
Wie gesagt die Hipster entsprechen diesem Klischee, aber nicht zur Gänze und sind durchaus erfolgreich. Vielleicht liegt auch wirklich alles an der Optik. Meiner bester Freund ist definitiv kein Macho, aber einfach verdammt gut aussehend (das kann man auch als Mann beurteilen) und landet dementsprechend leicht bei Frauen. Er beeindruckt, dann auch oft durch andere Dinge, wie Gitarre spielen am Lagerfeuer oder so nen gewissen Charme, der, aber überhaupt nicht aufdringlich ist und meistens habe ich das Gefühl, dass die Frauen stundenlang mit ihm flirten und ihm dann einfach indirekt vermitteln, dass er sie jetzt küssen muss. Das ist meist ein sehr passiver Vorgang und jetzt nicht ein Aufriss, wie ich es mir bei einem Macho vorstellen würde, der sich einer Frau sehr dominant und willensstark aufdrängt.
 
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Gelöscht 109092

Gast
Bist du denn wirklich du, oder folgst du nur der "linksliberalen" Ideologie?
Das ist keine Ideologie. Tierschützer bin ich aus Prinzip (hatte auch immer Haustiere) und, weil ich Fleisch ohnehin für schädlich halte. Ich bin Vegetarier und versuche mich gesund zu ernähren. Ich bin, aber keiner, der deswegen andere missionieren will. Und allgemein halte ich den Liberalismus in Kombination mit einer sozialen Marktwirtschaft für die beste denkbare gesellschaftliche Form des Zusammenlebens. Auch habe ich einfach im persönlichen Freundeskreis Menschen, die zu jenen Minderheiten gehören für deren Rechte ich mich einsetze und ich denke mir dann immer, wie es wohl wäre, wenn ich in der betreffenden Situation wäre. Das beste Beispiel sind hier Menschen mit Beeinträchtigung (wozu auch meine Mutter zählt). Das kann einfach jedem über Nacht passieren und deswegen finde ich, sollte man eine Gesellschaft danach messen, wie sie mit ihren Minderheiten und Schwächeren umgeht. Bei mir spielen somit auch persönliche Gründe mit, wieso ich überhaupt kein reaktionärer Mensch sein könnte.
 
G

Gelöscht 109092

Gast
Musst du auch nicht. Ein beliebter Denkfehler, den ich ja bereits angedeutet hatte:
A*löcher haben keinen Erfolg bei Frauen, weil sie sich so schlecht benehmen, sie haben Erfolg, obwohl sie sich so benehmen. Diese Schwäche wird von diesen Frauen in Kauf genommen, weil genügend andere Stärken vorhanden sind.
Nimm die Stärken mit, vermeide die Schwächen. Ein dominanter, selbstbewusster, durchsetzungsfähiger Mann ist nicht gleich ein A*loch. Er wird nur leicht zu einem, weil er es sich leisten kann.
Naja Wikinger brauchen wir im Jahr 2020 nicht mehr, aber im Prinzip hast du sicher recht. Als ich vor 3 Jahren mit 2 Freunden in Südamerika war, war es denkbar leicht Sex zu haben (ohne, dass ich jetzt jemals Prostitution in Erwägung gezogen hätte oder wir irgendwie die Armut von Menschen ausnutzten). Es war einfach ein Tinder-Date eines Backpack-Touristen mit einer Einheimischen. Da ich eher Romantiker bin, beschränkte sich das zwar, aber der Kontrast zu Europa ist einfach gewaltig und Chile war in meinen Augen kein so armes Land, wie ich es in Asien erlebt hatte. Ich weiß nicht, ob Frauen hier tatsächlich anders ticken oder Frauen in Chile weniger wählerisch sind. Es ist jedenfalls auffallend. Es ist ja nicht so, dass Latino-Männer schlechter aussehen. Aber ich erinnere mich, dass die Frauen sich sehr über den "Machismo" in ihrem Land beschwerten.



Tut es faktisch nicht. Du lässt dich von deiner idealisierten Vorstellung blenden, die die Natur aber nicht interessiert. Distanziere dich mal davon und betrachte es neutral: Dass es noch so viele solcher Männer gibt, zeigt doch schon, dass sie sich evolutionär durchsetzen. Würde ein Hang zur Dominanz und Aggressivität von Frauen nicht selektiert werden, gäbe es schon längst keine gesteigerte Aggressivität mehr bei Männern. Aber sie setzt sich durch, sie ist attraktiv, sie überlebt.
Dann müsste man, aber doch beinahe die rechte Theorie bestätigen, dass wir bald alle von muslimischen Männern ersetzt werden, die aus einer viel härteren und patriarchaleren Kultur als der unseren kommen. Würde das dann nicht im Endeffekt Sinn machen? Unseren Männern wird ja von Hardcore-Rechten vorgeworfen, dass wir nicht mehr im Stande seien unsere Frauen zu beschützen. Ich teile diese Ansichten keineswegs, ich gebe sie nur wieder.



Das sind Extrembeispiele, die nur eine geringe Rolle spielen, da sie von der Menge her gesehen sehr unbedeutend sind.

Ich erkenne an, dass sie aus gutem Grund bestehen und nicht einfach beliebig verändert werden können.

Eben. Denn evolutionär betrachtet sollen(/=können) sich bestimmte Männer nicht durchsetzen. Männliche (wie auch weibliche) Attraktivitätsmerkmale sind ja nicht willkürlich, sondern dienen immer als Hinweis darauf, ob der Mensch gesund, stark, durchsetzungs- und überlebensfähig ist etc. Dementsprechend müssen, die körperlich nicht begehrt werden, anderweitig punkten.

Musst du zum Glück ja auch nicht. Du musst dich nur verbessern und dann sehen, ob das am Ende ausreicht.
[/QUOTE]

Mag sein, dass das Extrembeispiele sind, aber im Endeffekt gibt es ja verdammt viele Beta-Männer-Familienväter, die mit ihrem Mittelstands-Einkommen eine Frau gut versorgen können.
Das mit Attraktivitäts-Merkmalen stimmt sicher, aber ist das wirklich zwingend notwendigerweise ein Bart? Justin Bieber der Inbegriff eines Milchbubis oder die Jungs von One Direction galten in meiner Jugend ja als unglaublich begehrt bei vielen Jugendlichen und jungen Frauen. Ich denke, dass man hier nicht verallgemeinern kann.

Verbessern ja, aber wohin genau? Selbstbewusster? Möglicherweiser auch aggressiver und dominanter?
 
G

Gelöscht

Gast
Naja ich selbst zu sein, reichte bisher ja nicht. Entweder habe ich mich selbst noch nicht gefunden oder ich muss mich eben verändern. Ob man selber authentisch herüberkommt ist nie leicht zu beurteilen.

Das ist die Frage, ob du ein Abziehbild sein willst von deinem Bruder oder den Hipsterstudenten, oder ob du vielleicht auch deinen eigenen Stil, Geschmack und Meinung hast. Wenn du sehr schüchtern bist, ist es halt schwierig, aber gerade an der Uni kommt man doch total locker in Kontakt. Natürlich will man da noch keine Kinder und Heiraten. Da will man doch erst mal schauen, dass man das Studium packt, Beruf usw. Mach dir nicht so viel Druck!
 
G

Gelöscht

Gast
Ich finde das absolut lächerlich, dass man als Mann unbedingt diesen Hipster-Bart braucht, um bei den Mädels anzukommen. Glaubt ihr das wirklich? Nur, weil die scheinbar angesagten Typen den haben? Wenn du das auf deinem Profilbild bist, was zu sehen war am Anfang, dann bist du eher der Typ "Milchbubi". Du siehst aber, das kann ich dir prophezeien, mit einem Vollbart auch nicht männlicher aus.

Warum willst du unbedingt einem Klischee entsprechen. Du hörst dich doch intelligent an, hast gute Ansichten, hast was auf dem Kasten.

Ich kann dir nur raten: geh raus, lerne Menschen kennen, übe das Reden (nicht das von oben herab ich bin so ein toller Hecht Geprahle). Bleibe du selbst. Bleibe natürlich und authentisch. Wenn du versuchst eine Rolle zu spielen, dann wird das ganz schön schiefgehen.
 
G

Gelöscht 109092

Gast
Ich finde das absolut lächerlich, dass man als Mann unbedingt diesen Hipster-Bart braucht, um bei den Mädels anzukommen. Glaubt ihr das wirklich? Nur, weil die scheinbar angesagten Typen den haben? Wenn du das auf deinem Profilbild bist, was zu sehen war am Anfang, dann bist du eher der Typ "Milchbubi". Du siehst aber, das kann ich dir prophezeien, mit einem Vollbart auch nicht männlicher aus.

Warum willst du unbedingt einem Klischee entsprechen. Du hörst dich doch intelligent an, hast gute Ansichten, hast was auf dem Kasten.

Ich kann dir nur raten: geh raus, lerne Menschen kennen, übe das Reden (nicht das von oben herab ich bin so ein toller Hecht Geprahle). Bleibe du selbst. Bleibe natürlich und authentisch. Wenn du versuchst eine Rolle zu spielen, dann wird das ganz schön schiefgehen.

Also ich will diesen Bart ja sowieso nicht. Ich habe nur das Beispiel einer Freundin gebracht, die auf solche Wikinger-Typen steht, die aber gleichzeitig betont, wie feministisch sie sei und, wie veraltet die klassischen Rollenbilder seien und das fand ich sehr amüsant.
 
G

Gelöscht 58773

Gast
Also ich hätte ja ein Problem damit, ständig an oberflächliche Frauen zu geraten. Oberflächliche Beziehungen ergeben sich halt schneller, als was qualitativ hochwertiges. Von Frauen, die sich von Äußerlichkeiten beeindrucken lassen und Stars anhimmeln, würde ich mich halt einfach fern halten. Mit den richtigen Tricks bekommt man die halt gut rum, wenn man denn möchte. Doch will man das?
 
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