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Verwandte beschwert sein Leben u.a. durch verkrampfte Einstellung

S

Semmelnapf

Gast
Guten Tag,

grundsätzlich: Über Tipps, Meinungen etc. bin ich sehr dankbar!

Zu meinen Verwandten (Kurzübersicht): 25, sehr schlechter Hauptschulabschluss, Kindheit "rumgestreunert", hatte 'ne stark psychisch labile Phase (bei Stress sofort bewusstlos umgefallen und kann sich an nichts erinnern), wollte schon immer professioneller Musiker werden (Rap) und hat auch das Zeug zu (kein daher Gerede), hat nach der Schule nichts gebacken bekommen, war Drogensüchtig und hat einige Drogen ausprobiert, lebte und lebt von Harz IV, hat sich viel Schulden gemacht wegen sinnlosen Dingen, hat etliche Maßnahmen "probiert" (teils schnell aufgegeben), versemmelt sich Sozialsätze durch nicht erscheinen bei Terminen und dümpelt sein Leben vor sich hin. Durch seine Ablenkungen sowie sein nichts tun ist er auch magersüchtig würde ich meinen. Er ist sehr wenig und ihn ist auch morgens oft schlecht und weigert sich auch zu essen/trinken, da ihm sonst schlecht werden soll. Zurzeit wohnt er bei seiner Mutter und ihrem Freund.

Er hat starke Probleme mit sich selbst und lenkt sich ab durch vielerlei Dinge (zurzeit Playstation 4) und besitzt gegenwärtig die Möglichkeit an einer Musikschule im nächsten Jahr eine Ausbildung professionell Musik zu machen. Es sieht zurzeit nicht gut aus aus der Sicht, dass er nichts macht bzw. gedenkt zu machen aber durch inneres blockieren, depressiv sein (und somit viel Zeit mit nichts tun zu verbringen).

Er besitzt sturen und aggressiven Charakter, wenn es um Einstellung und Meinung geht und rutscht schnell ins emotionale-aggressive ab (wodurch er wieder schnell ins depressive Verhalten verfällt). Dadurch bringt er sich oft in heikle Situation, die unter Umständen ihn viel im Leben verbauen kann und schon verbaut hat. Viele seiner Probleme wird er selbst nicht Herr und psychologische Betreuung erreicht ihn nicht ("es kann nur dem geholfen werden, der sich helfen lassen will") eben durch die beschrieben Sachlage und sein Verhalten.

Ich persönlich bin zeitlich sowie örtlich nicht in der Lage ihn mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, da er wenn überhaupt intensive Hilfe benötige.

Jetzige Situation: Er wohnt bei seiner Mutter und ihrem Freund im Haus auf einem Dörfchen, welches weiter von der Stadt entfernt ist und er sozusagen dadurch ein wenig, aber besonders durch sein seßhaftes Verhalten, kein richtigen Kontakt zur Außenwelt besitzt. Er besitzt kaum Geld und ist größtenteils abhängig von seiner Mutter und ihrem Freund (er besitzt 'ne Menge Geld und hat viel rechtliches Wissen wodurch er ihm oft hilft). Er schreibt oft Formulare etc. für ihn vor und hält es ihm vors Gesicht mit den Gedanken daran, dass es ihn besser gehen wird und er alleine den Sprung schafft. Er bekommt dort kostenlos Nahrung und wohnt dort fast kostenlos.

Seine Mutter hält 7 Katzen und 3 Hunde (riesiges Haus mit Garten, dadurch annehmbar und kein bedrängen für die Tiere). Er regt sich über das Verhalten seiner Mutter auf, dass Sie z.B. eine Katze besitzt die nicht kastriert ist und draußen frei rumläuft. Sie wird das noch ändern, macht das aber nicht sofort und ist auch in ihrer Einstellung und Meinung senil gestresst, d.h. sie regt sich schnell auf, wird schnell laut, ist etwas beschränkt wenn es um das Verhalten der heutigen Jugend geht. Ihr Mann ist auch senil, aber regt sich nicht so schnell auf. Diskussionen mit ihm und seiner Mutter eskalieren meist in der Hinsicht, dass er ausrastet, mit den Tierschutzverein droht, dass die vorbeikommen werden und die Tiere wegnehmen werden und sie macht sich darüber lustig usw. wie ein altes Ehepaar. Fakt ist, sie wird sich in ihrer Meinung und Einstellung kaum ändern, man kann sie anreizen diese und jene Dinge zutun wenn man auf ihre Art und Weise darauf zugeht und ihr das in Ruhe erklärt. Er lässt mit sich jedoch kaum Reden.

Nun möchte er auf Grund des freilaufens der einen nicht kastrierten Katze ausziehen, da es wieder mal gekracht hat und er meine, er hetzt ihr den Tierschutzverein auf den Hals und zieht bald aus. Ich habe schon mit ihn geredet und habe ihn auch klar gemacht, dass das kein gutes Verhalten in der Hinsicht ist, dass er sich dadurch selber schadet zumal er aus seinen Sumpf schlecht rauskommt und bisher wenig Erfolge im Leben gefeiert hat. Er bleibt jedoch stur und sagt, dass ihm das egal ist, er schaffe es schon und Tiere sind ihm wichtig, er kann da nicht wegsehen usw.

Meine Argumente waren u.a., dass jeder Mensch gewisse Dinge sieht und weis und jeder eine andere Einstellung und Art besitzt. Das man (hyperbolischer Weise) auch sagen könnte, ey, du hast dir 'ne PlayStation 4 gekauft, damit fördert du XYZ und so und so viele Menschen leiden und sterben, nicht wegen dir, aber hey du förderst das. Auch sagte ich ihm, dass es nichts bringt wegen der eigenen Einstellung und Sturheit sich gewisse Wege zu verbauen. Er erhöht damit das Risiko nicht aus sein Loch rauszukommen. Sein Argument war, besser mit seiner eigenen Einstellung zufrieden leben als gut leben und wegzuschauen. Habe ich ihn gesagt, ist eine edle und gute Einstellung die man nicht ablegen sollte, aber nicht wegen Tieren so übertrieben zu reagieren sowie sich gleich damit Wege zu verbauen ist kontraproduktiv. Ich teile in vielen Hinsichten seine Meinung, aber nicht seine Reaktion. Was ich ihn noch sagen kann, kein Schimmer. Vielleicht hat hier jemand Tipps etc., wofür ich auf jeden Fall sehr dankbar wäre.

Ich bedanke mich für das durchlesen und wünsche vorerst einen schönen Tag,

mfg semmelnapf.
 

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G

Gast

Gast
Es gibt "Professioneller Musiker" nicht als Ausbildungsberuf.
Dein Freund ist ein ziemlicher Schwätzer, scheint mir.
Das beste, was seiner Ma passieren kann, wäre sein Auszug.
Ich würde mich da komplett raushalten.
Achte auf dich.
 

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