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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Auf keinen Fall will ich den Islam als Alleinschuldigen für Gewalt abstempeln. Das wäre auch sachlich falsch. Nur eben heisst das Thema dieses Fadens nicht „Alle Ursachen für heutige Gewalt“. Im Prinzip will ich zunächst den Islam verstehen. Dafür lese ich viel und spreche auch mit Muslimen. Und dann kommt die Überlegung, welche Brücken gebaut werden können, von Christ zu Muslim oder auch von Nicht-Gläubiger zu Muslim. Und das Verstehen sowie das Brückenbauen haben aus meiner Sicht auch keinen Selbstzweck, sondern sollen helfen, gesellschaftliche Probleme zu verkleinern oder gar zu lösen.
Aber von Vorschlägen zum Brückenbau habe ich bisher noch nicht viel gelesen. Alles was ich bisher hier gelesen habe war eine sehr ausführliche Darlegung, warum der Islam einfach gewaltbereit ist und dass man daran sowieso nichts ändern kann. Brückenansätze lese ich hier noch nicht. Aber vielleicht kommt das ja jetzt dann: Bin gespannt!
 
Das wird sie immer. Weil Religionen von Menschen gemacht werden und es immer ein paar Menschen gibt, die sich rein um der Macht wegen engagieren.
 
Schlimm ist es wenn Religion als Machtinstrument missbraucht wird.

Das wird es doch in fast allen Ländern, die nicht einer athesitischen Doktrin folgen.

Erst aus der Religion und deren daraus folgenden Gesellschaftsordnung ergibt sich der Machtanspruch. Während das Volk dieser Ordnung folgt und damit aktiv oder passiv "gaubt" und vor allem dient(!), ist der Machterhalt der Eliten sichergestellt.
Und wenn es mal zu Reformen kommt, dann gilt der alte Grundsatz "teile und herrsche". Folglich verbleibt also die Macht bei der gleichen Personengruppe, in der es nur geringe Fluktuationen gibt
 
Hallo, Violetta,

bis ich zu dem Punkt "Brückenbauen" komme, können wir aber jetzt schon damit beginnen. Ich schlage vor, dass wir gemeinsame Überlegungen anstellen, wie man da vorgehen sollte. Für mich steht an erster Stelle das Verstehen. Und wie Daoga schon richtig erwähnt hat, ist der Islam in Deutschland überzogen mit Selbst-Beweihräucherungen, die weder Daoga noch ich sachlich für korrekt halten. Neulich las ich auf einer islamischen Internetseite die Aussagen von Muslimas, die Mohammed priesen als den perfekten Ehemann bzw. als den fehlerfreien Menschen.

Die Frage stellt sich für mich: Wie kann ich zu einem Muslimen ein Brücke bauen, wenn wir völlig unterschiedliche Ansichten über Mohammed haben?

Das grundsätzliche direkte Infragestellen wird als islamfeindlich und respektlos empfunden. Das Ignorieren von bekannten Tatsachen aber führt zu einem falschen Umgang mit den Aussagen im Koran bzw. mit den (angeblichen) Aussagen Mohammeds.
 
Und wie Daoga schon richtig erwähnt hat, ist der Islam in Deutschland überzogen mit Selbst-Beweihräucherungen, die weder Daoga noch ich sachlich für korrekt halten. Neulich las ich auf einer islamischen Internetseite die Aussagen von Muslimas, die Mohammed priesen als den perfekten Ehemann bzw. als den fehlerfreien Menschen.

Viele Christen preisen auch Jesus als den perfekten Menschen. Da ist kein großer Unterschied.

Die Frage stellt sich für mich: Wie kann ich zu einem Muslimen ein Brücke bauen, wenn wir völlig unterschiedliche Ansichten über Mohammed haben?

Bei den Fanatikern hast Du keine Chance. In keiner Religion und keiner Ansicht und die anderen sind nicht das Problem, die akzeptieren ja durchaus, dass es andere Ansichten gibt. Und das ist die Mehrheit.

Ich arbeite nun als einzige nichtmuslimische Frau mit überwiegend muslimischen Männern zusammen und habe keine Probleme damit. Weder die mit mir noch ich mit denen.
 
Viele Christen preisen auch Jesus als den perfekten Menschen. Da ist kein großer Unterschied.

Also wenn ich Dich richtig verstehe, dann behauptest Du, dass beide friedliebend waren und keine politischen Ämter für sich beanspruchten oder umgekehrt: Beide gingen auch mit Gewalt gegen Andersgläubige vor und wollten politische sowie religiöse Führer in einer Person sein. Aha. Deine Geschichtskenntnisse sind verblüffend.




Bei den Fanatikern hast Du keine Chance. In keiner Religion und keiner Ansicht und die anderen sind nicht das Problem, die akzeptieren ja durchaus, dass es andere Ansichten gibt. Und das ist die Mehrheit.

Solange Menschen ohne Gewalt gesprächsbereit sind - gibt es immer eine Chance auf Verständigung. Du kennst meine Hartnäckigkeit nicht.

Ich arbeite nun als einzige nichtmuslimische Frau mit überwiegend muslimischen Männern zusammen und habe keine Probleme damit. Weder die mit mir noch ich mit denen.

Einerseits tust Du das, was diese Männer von Dir wünschen und andererseits - klar geht das ganz prima. Es geht sicher auch nur um berufliche Dinge am Arbeitsplatz. Weisst Du wenigstens, zu welcher muslimischen Gruppe diese Männer gehören?
 
Also wenn ich Dich richtig verstehe, dann behauptest Du, dass beide friedliebend waren und keine politischen Ämter für sich beanspruchten oder umgekehrt: Beide gingen auch mit Gewalt gegen Andersgläubige vor und wollten politische sowie religiöse Führer in einer Person sein. Aha. Deine Geschichtskenntnisse sind verblüffend.

Ich habe nirgends behauptet, dass beide friedliebend waren. Wo habe ich das behauptet?



Solange Menschen ohne Gewalt gesprächsbereit sind - gibt es immer eine Chance auf Verständigung. Du kennst meine Hartnäckigkeit nicht.

Das sind aber dann nicht die Fanatiker, von denen Du sprichst. Die sind nämlich nicht gesprächsbereit.

Einerseits tust Du das, was diese Männer von Dir wünschen und andererseits - klar geht das ganz prima.

Woher willst jetzt Du wissen , ob ich nur tue, was sie von mir wünschen. Ich habe geschrieben, dass ich mit denen zusammenarbeite, nicht dass ich deren Sklavin bin. Im Gegenteil.

Es geht sicher auch nur um berufliche Dinge am Arbeitsplatz.

Nein geht es nicht. Wir reden ziemlich viel privat. Sie betrachten mich mittlerweile als Teil ihrer Familie. Obwohl ich einen anderen Glauben habe. Und das war noch nie Thema.

Weisst Du wenigstens, zu welcher muslimischen Gruppe diese Männer gehören?

Nein. Und es ist mir auch egal. Man muss nicht alles auf Teufel komm raus auf die Glaubensdiskussion runterbrechen.

Jedenfalls mögen sie ihre gewalttätigen Glaubensbrüder auch nicht.
 
Liebe Kasiopaja,

wenn Du sagst „viele Christen preisen Jesus als den perfekten Menschen“ und das mit muslimischen Aussagen „Mohammed war ein perfekter Mensch“ vergleichst, dann noch zu dem Ergebnis kommst „da ist kein großer Unterschied“, dann stellt sich doch die Frage, was genau Du vergleichst. Also was meinst Du mit „kein großer Unterschied?“ Was genau vergleichst Du?

Wenn Du meinst, „beide“ machen eine gleichartige Aussage, dann hilft uns das nicht weiter. Zielführender wäre doch die Frage, welche Aussage kommt der Realität am nächsten? Oder?

LG, Nordrheiner
 
Liebe Kasiopaja,

wenn Du sagst „viele Christen preisen Jesus als den perfekten Menschen“ und das mit muslimischen Aussagen „Mohammed war ein perfekter Mensch“ vergleichst, dann noch zu dem Ergebnis kommst „da ist kein großer Unterschied“, dann stellt sich doch die Frage, was genau Du vergleichst. Also was meinst Du mit „kein großer Unterschied?“ Was genau vergleichst Du?

Beides. Jeder denkt sein Religionsführer war perfekt.

Wenn Du meinst, „beide“ machen eine gleichartige Aussage, dann hilft uns das nicht weiter. Zielführender wäre doch die Frage, welche Aussage kommt der Realität am nächsten? Oder?

LG, Nordrheiner

Niemand weiß, was der Realität am nächsten kommt, denn niemand hat die Religionsstifter persönlich gekannt, noch deren tatsächlich Aussagen persönlich gehört.
 
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