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Vegan, eigentlich die richtige Entscheidung

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Kleines Seelchen

Aktives Mitglied
Hallo,

macht einer von Euch sich Gedanken darüber, welches Leid wir den Tieren damit antun, nur um Milchprodukte und Fleisch konumieren zu können? Nein? Ich schon, allerdings hat die Sache einen Haken, die vegane Ernährungsform ist nicht gesund und führt tatsächlich zu Mangelerscheinungen. Man muss auf jeden Fall B12 künstlich zu sich nehmen.

Nun frage ich mich, wie kann der richtige Weg der Ernährung aussehen? Gerade bei den Milchprodukten sehe ich das größte Problem, wie soll man die ersetzen können?

Bei Fleischerzeugnissen gibt es ja schon Betriebe, die Tiere wirklich artgerecht halten und ein schönes Leben haben. Gut, getötet werden müssen sie leider schon, aber auch dafür gibt es Lösungen und das direkt vor Ort, wo die Tiere nicht erst noch irgendwo hin gefahren werden müssen.

Wie würde für Euch also eine verantwortungsvolle Ernährung aussehen?
 

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Frau Rossi

Aktives Mitglied
Nur weil vegane Ernährung einige Stoffe nicht enthält musst du nicht darauf verzichten es auszuprobieren.

Es gibt Nahrungsergänzungsmittel bevor du aber mit einer Ernährungsumstellung anfängst würde ich dir raten dich mit deinem Hausarzt zu besprechen
.
Man kann auch kochen und backen ohne Molkereiprodukte und etwas neues auszuprobieren ist doch spannend und macht dir vielleicht sogar Spaß.?
 
D

Die Katze

Gast
Ich definiere eine verantwortungsvolle Ernährung hauptsächlich über die eigene Gesundheit. Sprich kein Junkfood, genug Obst und Gemüse, angemessen Fleisch (wobei ich Fisch wegen Omega 3 am besten finde) und nur ganz selten naschen.

Bzgl Tierwohl hilft es sich über die Produzenten zu informieren oder zum Metzger des Vertrauens zu gehen, statt Discounterfleisch. Den Unterschied merkt man auch im Geschmack btw.
 

Yang

Sehr aktives Mitglied
Nicht wir, die Konsumenten tun den Tieren das Leid an, sondern die Halter, diejenigen denen der Profit wichtiger ist als das Tierwohl. Als Konsument kann man noch so sehr darauf achten, woher und wie die Lebensmittel hergestellt werden, es werden immer schwarze Schafe geben, die sich nicht an den Vorgaben der Tierhaltung halten. Vielen Menschen ist es nicht länger gleich, wie es den Tieren ergeht, bevor sie unter anderem den Weg in die Fleischverarbeitung finden, welches auch ein Grund ist, dass sich viele dazu entscheiden, sich vegan zu ernähren.
Ein großer Vorteil der veganen Ernährung ist, dass sie das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten senken kann.
Wer sich vegan ernährt, verliert meist automatisch Gewicht ohne zu hungern.
Frische Produkte wie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte sind kalorienärmer als verarbeitete, tierische Produkte, erwiesenermaßen erkrankt man seltener an Adipositas, Herzerkrankungen, Diabetes oder Krebs. Die vegane Ernährung enthält mehr Ballaststoffe und keine tierischen Fette, was die Wahrscheinlichkeit, an Adipositas zu erkranken, verringert.
Natürlich gibt es auch Nährstoffe, die im Blick behalten werden müssen. Dazu zählen Vitamin B₁₂, Calcium, Zink und Omega-3-Fettsäuren, Jod, Eisen und Vitamin D1.
Man ist trotz einer Mischkost auch vor diesem Mangel nicht automatisch geschützt.
Auch die Milch gerät zunehmend in die Kritik. Sie soll das Risiko für Prostatakrebs erhöhen, bei Frauen das Risiko an Eierstockkrebs und Brustkrebs zu erkranken erhöhen.
Persönlich ernähre ich mich (noch) nicht vegan, ziehe es aber immer mehr in Betracht.
Meinen Fleischkonsum habe ich schon sehr verringert, ich muss nicht jeden Tag Fleisch essen und Kuhmilch und deren Produkte nehme ich schon seit Jahren nicht mehr zu mir.
Obst und Gemüse fand ich schon immer viel leckerer als Fleischprodukte.
 

_cloudy_

Urgestein
Hallo KS.

Es gibt ja nicht nur viel Fleisch essen oder vegan sondern auch ein Mittelding, vegetarisch leben oder wenig Fleisch konsumieren.

Ich esse z.B. immer weniger Fleisch, weil auch mein Ekel immer größer wird und ich nicht ausblenden kann, wie gemein die Tiere gehalten werden.

Aber auf viele Lebensmittel, die tierisch sind, könnte ich einfach nicht verzichten. Da würde mir essen überhaupt nicht mehr schmecken. Wie Käse, Sahne..

Das muss halt jeder für sich entscheiden.

Die Massentierhaltungen sind auch nicht Schuld der Bürger, da hat keiner geschrien ich brauche mehr Fleisch. Früher gab es auch nur 1, 2 mal die Woche Fleisch, und das war ok.

Es wird viel verdient mit den Massentierhaltungen, für die Standorte sind das hohe Steuereinnahmen, die werden von der Politik geschützt. Da nützt das leider nichts, wenn man verzichtet. Es gibt halt doch viele, denen es egal ist, oder die so wenig Geld haben, dass sie sich nur dieses Billigfleisch leisten können.

Aber dass du dir Gedanken machst ist schon gut.
 

Mozu

Aktives Mitglied
Hi :) Ich ernähre mich seit mehreren Jahren vegan und habe mich seitdem auch ein wenig mit (gesunder) Ernährung auseinandergesetzt.

Wie kommst du denn darauf, dass vegane Ernährung nicht gesund sei? Tatsächlich gibt es viele wissenschaftliche Arbeiten, die nahe legen, dass die vegane Ernährung eine der gesündesten Ernährungsformen ist. Natürlich kann man sich aber auch vegan UND sehr ungesund ernähren. Ob eine Ernährung gesund oder nicht gesund ist, hat weniger mit der Philosophie dahinter und mehr mit den eigentlichen Nahrungsmitteln zu tun. Wenn dich gesunde vegane Ernährung interessiert, kann ich dir sehr das Buch "How not to die" von Dr. Michael Greger empfehlen. Er geht sehr wissenschaftlich an die Sache heran und hat unzählige Studien zusammengesammelt, die aufzeigen, welche Nahrungsmittel aus welchen Gründen gesund oder eben nicht sind.

Was das Thema B12 angeht: auch bei den Tieren, deren Produkte man isst, kommt das B12 nicht aus ihrem eigenen Körper, sondern wird entweder (wenn sie Glück haben und auf einer natürlichen Weide grasen dürfen) über den "Dreck" bzw. die Erde aufgenommen, oder aber ihrem Futter beigemischt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit nimmst du also auch jetzt schon auf sehr indirektem Weg Nahrungsergänzungsmittel zu dir. Zudem kommt B12 auch in manchen Pflanzen vor, wie z.B. Algen. Daraus wird das B12 in veganen Ergänzungsmitteln gewonnen! Aber da diese Pflanzen normalerweise nicht Bestandteil einer westlichen Ernährung sind, und es zudem unklar ist, wie viel B12 sie eigentlich enthalten, wird eben bei uns normalerweise supplementiert.
 

Kleines Seelchen

Aktives Mitglied
Wenn man wirklich die Schuld sucht, die liegt wohl eher wirklich an der Regierung, weil diese Kontrollen ansetzen können und die Gesetzeslage ändern könnten. Eine permanente Video überwachung wäre auch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Der Konsumer kann aber durchaus auch mithelfen, in dem er kein Billigfleisch kauft und sich mal gedanken macht. Ich sehe darin auch kein Problem, das Fleisch komplett wegzulassen, nur bei den Milchprodukten ist in mancher Hinsicht noch schwierig. Ich trinke zum Beispiel Kaffee und da die ganzen Esatzprodukte darin nicht schmecken, trinke ich ihn schon schwarz.

Schwierig wirds wirklich bei Fertigprodukten oder in Frittenbuden oder ähnlichem. Da wird einfach noch viel zu wenig veganes angeboten.
 
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