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Valdoxan...bitte um Hilfe

Nicnac

Neues Mitglied
:):)An alle hier ein nettes Hallo:):):)

Ich bin neu hier und habe ein riesiges Problem. Vor 4 Monaten war ich sechs Wochen in einer Klinik und habe abends für´s schlafen Valdoxan bekommen, das echt super geholfen hat.
Nach dem Klinikaufenthalt hat sich mein Neurologe geweigert, mir dieses Medikament aufzuschreiben und ich habe 5 Wochen ein anderes Medikament bekommen, welches mir nicht geholfen hat.

Ich war nochmal bei diesem Neurologen und ich bekam das Medikament nicht, mit der Begründung, es hilft nicht.

Dann war ich nochmal bei einem anderen Neurologen, der sich auch geweigert hat, mir das Medi zu verschreiben.

Habt ihr eine Idee, was ich machen kann? Das Medi ist Verschreibungspflichtig und auch die Krankenkasse kann mir nicht helfen.

Bitte um eure Hilfe und ganz lieben Dank :)

Nic
 

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PadraigOfGlencoe

Aktives Mitglied
Hey nicnac,

ich nehm das auch und bei mir hilft es ebenfalls ganz gut.

Mein Tipp: schau mal, ob zu der Klinik auch eine Tagesklinik im Umland gehört (ist öfters so), die bei Dir in der Nähe ist, und falls ja, melde Dich dort.

Wenn die die Möglichkeit bieten, dass die Dich anstelle Deines bisherigen Neurologen (und Du hast ja nen triftigen Grund zu wechseln) betreuen würden, dann kannste dahin wechseln und Dir das von denen verschreiben lassen (das tun die in der Regel, weil die sehr viel eher ein Interesse daran haben, mit den Patienten zusammenzuarbeiten, und wer kann besser wissen, was für ihn wirkt, als der Betroffene selbst??).

Ich halte es so, und das klappt gut.

Wenn´s Dir nix ausmacht, lass mich wissen, ob das bei Dir so funktioniert.

LG, P.O.G.
 

Pudelmütz

Mitglied
Zunächst noch eine andere Frage: Nimmst du sonst noch andere Medikamente, die auf die Psyche wirken, oder ist das Medikament, was du dir verschreiben lassen möchtest so ein Hammerzeug? Hast du Probleme beim Einschlafen und/oder Durchschlafen? Kannst du ohne Medis gar nicht schlafen? Fragen über Fragen sorry. Aber haben dir die Neurologen keine Alternativen angeboten und hast du schon andere Sachen ausprobiert? Vielleicht findest du eine Alternative, denn nicht schlafen können ist für die Genesung nicht förderlich.
 

Nicnac

Neues Mitglied
Wow, schon mal ein riesen Dankeschön an euch :) freu :)

Die Idee mit der Tagesklinik ist nicht, ich werde es versuchen :) Nochmal danke an dich :)

Ich nehme auch noch andere Medis, Trevilor und Gabapentin. Ich hatte vor 1,5 Jahren ein Subdurales Hämatom und mir wurde für 4 Monate die Schädelplatte entnommen.
Seit dem habe ich auch Depris, erst als ich die 6 Wochen im KH war wurde alles besser.

Ich habe zwar noch die Mißempfindungen im Kopf, aber mit Tuch lässt es sich aushalten.
Was ich echt nicht verstehe, endlich habe ich die richtigen Deprimedis( ich hatte vor dem KH noch andere) und dann sowas. Von Valdoxan gibt es kein Generika.

Hab ein wenig im Internet geschaut, viele haben wie ich gute Erfahrungen damit gemacht und ich versteh die Ärzte nicht. Mein neuer Neurologe hatte einen Brief da, dass die Krankenkassen das billigste, z.B. Citalopram verschreiben müssen. Das hatte ich auch schon und hat mir nicht geholfen.
DANKE nochmal an euch....melde mich wieder :)

LG Nic
 

PadraigOfGlencoe

Aktives Mitglied
Hey nic,

die Kassenfuzzis ham ja wohl echt einen an der Klatsche! Citalopram is meines Wissens vergleichbar mit Venlafaxin, wirkt also über die Serotonerge/Noradrenerge Schiene, nicht jedoch über Melatonin, und kann sich somit gar nich positiv auf Dein Schlafverhalten auswirken. Also vollkommener Müll, was die labern (genauso gut könnte man sagen: "Huch, wir ham grad kein Mittel gegen Durchfall, schluckense doch n Aspirin!").

Also, nicht mit solchen mentalen Nullnummersprüchen abspeisen lassen. Und wie gesagt, wenn es Dir geholfen hat, MÜSSEN die Dumpfbacken Dir das verschreiben, ES SEI DENN, es gibt - z.B. aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Deiner Medis - eine eindeutige Kontraindikation; das müssten die Dir dann aber auch genau SO sagen und auch benennen können, worin genau das Risiko denn bestehen soll.

LG, P.O.G.
 

111kleinbuchstabe

Aktives Mitglied
Ich bin neu hier und habe ein riesiges Problem. Vor 4 Monaten war ich sechs Wochen in einer Klinik und habe abends für´s schlafen Valdoxan bekommen, das echt super geholfen hat.
Ich möchte mal in Erinnerung rufen: Es gibt auch noch den natürlichen Schlaf(-rhythmus). Hab mal gelesen, dass all diese Psychopharmaka den Schlaf unnatürlich beeinflussen.

Ich meine, mal *natürlich* schlecht schlafen ist auf der einen Seite und ein Präparat mit Nebenwirkungen (ohne kenne ich nicht) auf der anderen ist eine Abwägungsfrage. <- (1) (2) -> Und für die Gemeinschaft der Krankenkassenbeitragszahler auch eine Kostenfrage, um mal ein persönliches Argument einzubringen. :D
 

PadraigOfGlencoe

Aktives Mitglied
1. Die Kassen haben ein Plus erwirtschaftet.

2. Die Kassen haben jede Menge Geld für protzige Gebäude und anderen Luxus.

3. Die Kassen zahlen für ganz viele Medikamente für SELTENE Erkrankungen schon nicht - dann können sie wenigstens für anerkannte und weitverbreitete (beides trifft auf mit Valdoxan behandelte Erkrankungen zu!) Krankheiten blechen!

So viel zu Deinem "Argument". Ob man ein solches Medikament nimmt oder nicht, liegt IMMER in der Entscheidungsgewalt und auch in der Verantwortung des Einzelnen. Mir hat es jedenfalls noch nichts geschadet. Die krassen Schlafstörungen hingegen schon.
 

111kleinbuchstabe

Aktives Mitglied
3. Die Kassen zahlen für ganz viele Medikamente für SELTENE Erkrankungen schon nicht - dann können sie wenigstens für anerkannte und weitverbreitete (beides trifft auf mit Valdoxan behandelte Erkrankungen zu!) Krankheiten blechen!
Kann man auch umgekehrt sehen. Der Verteilungsmodus wird durch vermehrtes Abrufen von Leistungen alleine auch nicht besser. Anderes Thema.
Mir hat es jedenfalls noch nichts geschadet. Die krassen Schlafstörungen hingegen schon.
Nebenwirkungen fangen nicht erst an, wenn diese einem selber zu stören beginnen.
Ich sehe Schlafstörungen (im allgemeinen) nicht als Krankheit an, kann sein dass es eine Störung ist, mehr aber nicht.

Wenn die Natur den Körper wach hält, dann wird sie schon einen Grund haben. Zumindest sollte vorher genügend körperliche Tagesaktivität versucht werden, aber auch nicht zuviel. Auch Stress ist kein Grund, um bei Schlaflosigkeit unbedingt Medikamente zu brauchen, weil dann sollte man eben dem Stress eben aus dem Weg gehen. Alles andere ist künstlicher Sachzwang.
 

PadraigOfGlencoe

Aktives Mitglied
...Nebenwirkungen fangen nicht erst an, wenn diese einem selber zu stören beginnen.
Ich sehe Schlafstörungen (im allgemeinen) nicht als Krankheit an, kann sein dass es eine Störung ist, mehr aber nicht.

>>>> Klaro, die Schlafstörungen sind ja auch tatasächlich nicht die KRANKHEIT, sondern nur Symptome derselben.

Wenn die Natur den Körper wach hält, dann wird sie schon einen Grund haben. Zumindest sollte vorher genügend körperliche Tagesaktivität versucht werden, aber auch nicht zuviel. Auch Stress ist kein Grund, um bei Schlaflosigkeit unbedingt Medikamente zu brauchen, weil dann sollte man eben dem Stress eben aus dem Weg gehen. Alles andere ist künstlicher Sachzwang.
Wenn das mit dem "Stress aus dem Weg gehen" so einfach wäre! Und auch das mit der - zuweilen tatsächlich nicht ausreichenden - Tagesaktivität ist wiederum ein Symptom derselben Erkrankung. Fakt ist aber, dass es zuweilen leider (!) nicht zu umgehen ist, wenn man "wieder auf die Hufe kommen" will, medikamentös zu therapieren.

Übrigens: ich gehöre zu denen, die - insbesondere synthetische - Medikamente meiden, wo es nur geht, und habe mich trotz total abgekacktem Immunsystem (vorvorletzter Winter: 6 mal Antibiose, vorletzter Winter: 2-monatiger Infekt, aber OHNE Antibiotika (mit Umckaloabo) in den Griff bekommen, letzter Winter: nur 2 leichte, kurze Infekte, die keine besondere Behandlung erforderten!) innerhalb von 2,5 Jahren wieder in den Bereich einer relativ normalen Infektanfälligkeit zurückgekämpft!
 

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