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Unzufrieden mit perfektem Job

Theoretical

Mitglied
Ich mache jetzt seit genau einer Woche eine betriebliche Ausbildung. Ich habe wahnsinnig Glück mit meinem Betrieb, komme mit allen Mitarbeitern klar, verstehe meine Aufgaben und habe Spaß daran. Das ist ein wichtiger Punkt, ich habe nämlich praktisch mein Hobby zum Beruf gemacht (oder bin dabei).

So fühle ich mich allerdings nur während der Arbeit. Davor und danach nervt mich irgendwie alles, ich habe eine recht lange Anfahrtszeit und damit nur etwa zwei Stunden Freizeit am Tag, die ich aber auch nicht richtig nutzen kann, weil ich einfach zu müde bin. Dazu kommt, dass ich mir dann dauernd Sorgen mache, ob ich die ganzen Prüfungen schaffe und was eigentlich die anderen Mitarbeiter von mir halten und so weiter und so fort.

Während ich auf der Arbeit bin, macht mir alles Spaß und ich bin total selbstbewusst und akzeptiere einfach die Umstände, aber danach sehe ich das wieder total anders.

Warum ist das nur so?
 

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E

einsame Katze

Gast
Ich kann mir gut vorstellen, dass du während der Arbeit einfach keine Zeit hast um über andere Dinge nachzudenken.
Sobald du dann auf dem Weg nach Hause bist und anfängst runter zu fahren, fallen dir eben Dinge auf, die eben nicht zu 100% passen.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Bist du wirklich unzufrieden oder hast du dich auf die neue Situation noch nicht einstellen können?

Du bist seit einer Woche dort, d. h. du hast dich auch noch nicht mit dem Drumherum arrangieren können.

Bist du denn mit Öffentlichen unterwegs zur und von der Arbeit? Dann kannst du doch gut lesen oder Hörbücher hören. Das kann entspannen und es dir leichter machen, Zuhause doch noch etwas zu unternehmen.

Lass dir Zeit. Wirf nun bitte nicht gleich deinen Traumjob weg. Schau mal wie es dir in 6 bis 8 Wochen geht.
 

Yado_cat

Aktives Mitglied
Du machst die Ausbildung gerade mal eine Woche, hattest noch nicht mal Berufsschule
und machst dir Gedanken um ungelegte Eier, wie z.B. Prüfungen? :confused:

Gewöhne dich zuerst einmal an die Umstellung von Schule (Ferien) auf Ausbildung / Beruf.
Klar das das was anderes ist wie Schule, wo man mit dem Fahrrad hinfahren oder sogar hinlaufen konnte.

Die Anfahrtszeit würde mich auch nerven, aber 80% der Kids (vor allem die vom Land) haben weite Anfahrtswege, mein Sohn muss alle 4-6 Wochen für 2 Wochen ins Internat für seine Ausbildung :schulterzucken: und kommt in dieser Zeit nur am Wochenende nach Hause, weil er sonst auch stundenlang mit dem Zug unterwegs wäre.
Geht nicht anders und das geht auch vorbei.

Viele Berufstätige pendeln und sind am Tage 12 Stunden für den Job unterwegs und entsprechend erledigt nach Feierabend und viele müssen dann noch Hausarbeit erledigen oder einkaufen.

Es braucht halt seine Zeit, du gewöhnst dich schon noch dran.
Aller Anfang ist schwer.

LG Yado
 
G

Gelöscht 88259

Gast
Ich mache jetzt seit genau einer Woche eine betriebliche Ausbildung. Ich habe wahnsinnig Glück mit meinem Betrieb, komme mit allen Mitarbeitern klar, verstehe meine Aufgaben und habe Spaß daran. Das ist ein wichtiger Punkt, ich habe nämlich praktisch mein Hobby zum Beruf gemacht (oder bin dabei).

So fühle ich mich allerdings nur während der Arbeit. Davor und danach nervt mich irgendwie alles, ich habe eine recht lange Anfahrtszeit und damit nur etwa zwei Stunden Freizeit am Tag, die ich aber auch nicht richtig nutzen kann, weil ich einfach zu müde bin. Dazu kommt, dass ich mir dann dauernd Sorgen mache, ob ich die ganzen Prüfungen schaffe und was eigentlich die anderen Mitarbeiter von mir halten und so weiter und so fort.

Während ich auf der Arbeit bin, macht mir alles Spaß und ich bin total selbstbewusst und akzeptiere einfach die Umstände, aber danach sehe ich das wieder total anders.

Warum ist das nur so?
Hallo Theoretical,

ich hatte genau die gleichen Sorgen wie du, als ich mit meiner Ausbildung angefangen hatte. Generell, als ich irgendwo neu angefangen hatte. Das ist wirklich normal und nicht außergewöhnlich.

Es ist gut, dass du dir Gedanken um Prüfungen machst, denn du bist nun nicht mehr allein im Boot, sondern deine Firma hängt dir im Nacken. Das erhöht den Druck, was dich zum Lernen motivieren soll.

Klar, akzeptierst du die Umstände. Eine andere Möglichkeit hast du nicht, außer aufzugeben. Wegen deiner Freizeit kann ich nur sagen: herzlich Willkommen in der realen Welt.
Ja, die Schulzeiten waren immer sehr toll, weil man hier mehr Freizeit hatte als Arbeit. Diesmal ist es andersrum - man hat mehr Arbeit als Freizeit. Du bist noch in Ausbildung, da ist es noch erträglich und du bekommst viel Sonderbehandlung. Aber, wenn du mal ausgelernt bist und ein ganz normaler Arbeitnehmer wirst, wirst du merken, dass eben das Freizeitleben vorbei sein wird. Jetzt heißt es: arbeiten, Rechnungen zahlen, Verantwortung übernehmen, erwachsen werden.

Deshalb ist es wichtig, sich einen Job zu suchen, der einem Spaß macht, denn ab sofort, wirst sich dein Leben nur noch darum drehen. Morgens, wenn es dunkel ist, zur Arbeit fahren und abends, wenn die Läden schließen nach Hause fahren. Sonne? Freizeit? Freunde? Das musst du aufs Wochenende verschieben oder Urlaub nehmen, wobei dieser auch nur begrenzt ist.

Das Pendeln gehört dazu. Sieh es als Chance, mal von daheim wegzukommen. Ich habe mich z. B. bewusst für eine andere Stadt entschieden, um nicht immer im geschlossenen Kreis zu bleiben. Vielleicht ergibt sich später die Möglichkeit, dort zu wohnen oder an einer anderen Stelle zu arbeiten, wo du nicht viel fahren musst.

Ich weiß, das hört sich alles doof an - aber, man gewöhnt sich daran. Aller Anfang ist schwer und du wirst es auch eher mögen. Jetzt verdienst du dein eigenes Geld, musst aber auch deine eigenen Rechnungen bezahlen - du hast mehr Spielraum, du kannst selbstständig arbeiten, du beteiligst dich aktiv am Arbeitsmarkt, du wirst erwachsen und reif. Sieh es positiv.

Viel Glück!
 

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