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Unverständnis für Gesundheit im Beruf

L

LVchen

Gast
Hi,

was ich über die Jahre hinweg immer mal mitbekommen habe, speziell bei mir, ist, dass die Leute auf der Arbeit generell nicht so wahnsinnig viel Verständnis dafür haben, wenn jemand gesundheitliche Probleme hat. Das habe ich im Praktikum in Deutschland an der Schule gemerkt, dann in Frankreich an der Schule und an der Uni kam halt auch schon mal eine Bemerkung.

Die Leute können und wollen sich das offenbar einfach nicht vorstellen, dass jemand auch in den Twens mal was hat. Sei es nun irgendwie Rücken, mal Infekte, dermatologische Probleme, die zu Gehschwierigkeiten führen usw.

Ich habe oft den Eindruck gewonnen, dass die Leute mir "persönliche Stricke" daraus gedreht haben bzw. sie eine Art Antipathie entwickelten.

Dazu muss ich sagen, dass bei mir die Gesundheit an erster Stelle mit steht, was ja nicht verwerflich ist.

LG
LVchen
 

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Bambieaugen

Aktives Mitglied
Liebe LVchen,

ich kann mir sehr gut vorstellen, dass im Arbeitsleben mangelnde Rücksichtnahme auf gesundheitliche Probleme mitschwingt.
Ich kann nur über Reaktionen hinsichtlich psychischer Erkrankungen berichten.
Es ist in der Tat so, dass es ein Stigmata darstellt und das man Depressionen und Einnahme von Ads lieber für sich behalten sollte.
 
M

Monarose

Gast
Mich nerven Kollegen, die aus Mücken Elefanten machen und wegen jedem Schnüpfchen zuhause bleiben. Aber wenn man richtig krank ist, muss man natürlich erstmal gesund werden, bevor man schaffen kann und soll.
Ist aber blöd, wenn immer die gleichen Leute vorzugsweise montags oder freitags "krank" werden und die anderen ihre Arbeit miterledigen müssen.
 
L

LVchen

Gast
Das Lustige ist ja, dass ich GAR NICHT MAL SO VIEL FEHLE, wie man jetzt vielleicht annehmen könnte. Zumindest war das weder im Praktikum noch in Frankreich der Fall. Aber ich bekomme das auch bei anderen mit, wie scheiße auf Arztbesuche, Krankheiten reagiert werden. Da heißt es dann: "die haben ein aufwändiges Privatleben".

Ich habe während meiner 7 Monate in Frankreich im Ganzen 5 Tage gefehlt und die haben schon dumme Sprüche gebracht so ungefähr.
 
G

Gast

Gast
sehe das ähnlich wie patch. zudem nerven auch leute, die sich vornehmlich über ihre krankheiten definieren, was man ja häufig bei älteren kennt, aber auch unter twens kommt so was vor.

wenn z.b. ein neuer kollege bereits nach kurzer zeit alles aufzählt, was ihn in irgendeiner form blockieren könnte ("ich habe übrigens häufig rückenprobleme, also wenn ich mal "nein" sage, wenn es ums aktenschleppen geht, bitte nicht böse sein" ... "ich erkälte mich ziemlich leicht, also nicht wundern, wenn ich häufiger mal wegen schnupfen ein paar tage fehle" ... "ich bin allergisch gegen dies und das, also bitte nicht wundern, wenn ich vom mitgebrachten kuchen nichts esse" etc etc. - alles schon erlebt), und man nichts über den anderen weiß, außer, welche gebrechen ihn plagen.

jeder hat doch so seine wehwehchen, die meisten haben es im rücken, kaputte knie, häufig kopfschmerzen, darmprobleme, hautkrankheiten usw. die meisten verstehen nur, dass dies im arbeitsleben nicht unbedingt etwas zu suchen hat. wenn ich den anforderungen in meinem job körperlich nicht gewachsen bin - dann bin ich da falsch. ansonsten sollte man seine kollegen mit krankheitsgelaber in ruhe lassen. wie gesagt, jeder hat sein zipperlein.
 

Bambieaugen

Aktives Mitglied
Mich nerven Kollegen, die aus Mücken Elefanten machen und wegen jedem Schnüpfchen zuhause bleiben. Aber wenn man richtig krank ist, muss man natürlich erstmal gesund werden, bevor man schaffen kann und soll.
Ist aber blöd, wenn immer die gleichen Leute vorzugsweise montags oder freitags "krank" werden und die anderen ihre Arbeit miterledigen müssen.
Ganz schön herz- und respektlos..

Du weißt ja nicht, aus welchen Gründen ein Kollege zu Hause bleibt.
 

Mystic Prophecy

Aktives Mitglied
Ich denke, dass es oft auch daran liegt, dass die Menschen nicht unbedingt an die negativen Dinge des Lebens erinnert werden wollen. Und Krankheiten gehören nun mal dazu.

Einige wissen wohl auch nicht, wie sie darauf reagieren sollen.

Und in manchen Betrieben ist natürlich auch die Sorge um den Arbeitsplatz im Hinterkopf, wenn der Betrieb bereits angekündigt hat, Stellen abbauen zu müssen.
Gerade in diesem Fall werden wohl die meisten nur noch nach ihrem eigenen Vorteil schauen.

Unterm Strich dürfte es viele unterschiedliche Gründe geben, weshalb den meisten dieses Thema unangenehm ist.
 
L

LVchen

Gast
Ich bin schon mit allen möglichen Sachen arbeiten gegangen. Auch nach OPs usw. Man sieht einem das natürlich dann an. Speziell in Frankreich kamen blöde Sprüche, v.a. von Leuten in sozialen Berufen... :rolleyes:
 

Mystic Prophecy

Aktives Mitglied
Oftmals wird es auch an der Mehrbelastung liegen, wenn man nicht gerade begeistert ist, wenn ein Kollege krank ist (womöglich über längere Zeit).

Wenn so oder so schon recht viel Arbeit vorhanden ist und dann auch noch eine Person wegfällt, steigt die Belastung natürlich auch an.

Allerdings finde ich es doch seltsam, dass Du in Frankreich von den Leuten angegangen wurdest, weil Du arbeiten gegangen bist, obwohl Du krank warst, LVchen.

(Wobei ich auch Kollegen kenne, die sofort Jammern, wenn ein anderer Kollege mit Erkältung in der Arbeit erscheint. Er könnte sie ja anstecken... - Das dürfte ja aber nach einer OP nicht wirklich der Fall sein.)
 

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