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Unterdurchschnittliche Körpergrösse bei Männern

Santino

Aktives Mitglied
Da das Thema "Körpergrösse bei Männern", insbesondere mit Bezug zu unterdurchschnittlichen Körpergrössen bei Männern, im Forum regelmässig aufkommt, die Betroffenen häufig stark darunter leiden, wollte ich einen Videobeitrag dazu teilen, der mir gerade untergekommen ist, in dem ein Betroffener (der Mann ist 1,60m gross) zur Situation befragt wird und seine Erfahrungen schildert.

Ich möchte eigentlich keine "gesellschaftliche" Sachdiskussion zum Thema führen, aber dieses Video als Anregung, Unterstützung und Verständnisersuchen bzw. Verständnisangebot für Betroffene einstellen. Was ihr daraus macht, müsst ihr selbst entscheiden. Ggf. sollte der Thread vielleicht geschlossen werden, falls nun im Anschluss eine allzu wilde Diskussion entsteht. Diese beabsichtige ich nicht zu führen.

Entsprechend wusste ich nicht, welches Unterforum angemessen ist, da es sich ja einerseits nicht um ein persönliches Problem von mir selbst handelt (entsprechend wäre "Ich" oder "Gesundheit" nicht passend gewesen, meiner Ansicht nach), ich dieses Thema aber auch nicht sachlich diskutieren möchte. Wenn "Gesellschaft" die falsche Kategorie sein sollte, einfach verschieben.

Hier das Video (follow me.reports):

Viele Grüsse
Santino
 

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Daoga

Sehr aktives Mitglied
Die reine Größe ist nicht das einzige, auch der Körperbau (gedrungen und kräftig oder zierlich) muß mit betrachtet werden. Abgesehen davon ist die Körpergröße natürlich längst nicht das einzige was einen Mann ausmacht, einige berühmte Zeitgenossen der Geschichte waren körperlich auch nicht gerade Riesen, wie Gandhi (1,65) und Napoleon. Interessant: Napoleon-Komplex – Wikipedia
In manchen Sportarten ist ein kleiner und zierlicher Körperbau bei männlicher Muskelkraft sogar ein Vorteil. Und auch Astronauten mußten in früheren Zeiten eher klein gebaut sein, damit sie gut in die engen Raumkapseln paßten.
In Kurzfassung, nicht die Körpergröße ist ausschlaggebend, sondern was Mann daraus macht.
 

Fantafine

Aktives Mitglied
Ich mag kleine Männer. Oft finde ich die Proportionen einfach besser gelungen.

Am Ende des Tages ist mir die Körpergröße total wurscht, aber zurückblickend waren es meist Männer unter 1,75, die ich schick fand.

Dabei war aber die Körpergröße mitnichten alleinig ausschlaggebend. Mein derzeitiger Lebensgefährte ist etwas über 1,80 und vor allem ist er eins - ein sehr sehr netter Mensch.
 

Kampfmaus

Aktives Mitglied
Ich finde schön, dass du das postest @Santino. Ein Video, was bestimmt vielen Menschen mit unter- oder überdurchschnittlichen Größen Mut machen kann. Es ist ganz bestimmt ein harter Weg, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, wenn man (beinahe) täglich mit Kommentaren oder Abweisungen konfrontiert wird. Das finde ich ziemlich erschreckend. Alles andere als leicht damit umzugehen! Aber hier wird gezeigt - es ist zu schaffen und mit der Zeit kann ein guter Umgang damit gefunden werden, vielleicht sogar positive Dinge daraus gezogen werden...

Den Satz am Ende finde ich besonders stark:

"Ich bin völlig okay mit meiner Größe. Ich würde nichts mehr daran ändern wollen, denn in jedem Bereich, in dem man mich gestört hat, hab ich gemerkt, es gibt auch andere Erfahrungen."

Das zu erkennen, ist unglaublich wertvoll.
 

Regis

Aktives Mitglied
Klein zu sein oder sich als zu klein zu empfinden kann schon sehr an einem Menschen nagen. Wobei das auch durchaus Frauen betrifft, das ist kein reines 'Männerproblem.'
Wahrscheinlich belastet es Männer vielleicht mehr, da es gegen das stereotype Paradebeispiel von Männlichkeit spricht (groß, stark).
 

Tamagochi6

Aktives Mitglied
Ich gehöre ebenfalls zu der Fraktion. Ich bin 167cm groß, schmal gebaut und habe kaum Haarwuchs. Nur auf dem Kopf. Bart, Beine, Arme, Achseln... Alles glatt. Das blöde sind die Scherze, die sich andere Männer deswegen gern erlauben. Auch wenn sie nicht böse gemeint sind finde ich das demütigenend. Ich versteh sowas nicht, niemand kann etwas für seine Gene. Zum Glück entspricht mein Schönheitsideal nicht dem klassischen Bild eines Mannes. So bin ich relativ froh drum wie ich bin und finde die Natur hat es gut mit mir gemeint 👍
 

dr.superman

Aktives Mitglied
es hängt halt von der Perösnlichkeit ab,
ob derjenige die für einen Mann in unserem Kulturkreis doch kleinen Körpermaße kompensieren kann.
Tom Cruise oder Napoleon waren andere Persönlichkeiten mit außerordentlichen Fähigkeiten auf mind. einem Gebiet.
wenn jemand aber ein ganz normaler Typ ist und dann 1,60,
das finde ich schon hart.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Auto-Hersteller durchschnittliche Körpergrößen annehmen: Vielleicht passe ich drum immer in Mitteleinstellungen.
Mit Anfang 20 und sogar ohne die damals modernen hohen Absätze war ich 1.75 ( davon ist aber 1 cm gelogen). Also perfektes Mittelfeld, kein Grund zur Reklamation.

Letztens kam die Mitbewohnerin auf die Idee nachzumessen. Am Türrahmen mit Brettchen auf dem Kopf, die Schmalseiten bilden dann ja einen rechten Winkel:
Leute - ich bin geschrumpft! Mit Resthaaren hab ich noch 1.70m. Nur die Nase wird länger.

Bis quasi letzten Monat war die Welt noch in Ordnung und jetzt das. Also hab ich jetzt allen Grund, endlich wieder depressiv zu werden?
Oder stimmt da was ganz anderes nicht? Wenn ich nicht nachgemessen hätte, wär ja nix passiert.
Alles sah aus meiner Sicht genau so aus wie immer.

Besser wär, wenn ich jetzt einfach trickse. Ich nehm noch mal den Zollstock, knips aber 5 cm ab.
Ich passe einfach die abgelesene Zahl ( dann ja 1.75) an mein Befinden an, nicht umgekehrt.
Und für die Nase nutz ich das Restchen.
Da steht dann drauf 5 cm (und den Rest weiss man nicht), also hab ich sogar noch ein Stupsnäschen+
Mittlerweile werde ich auch etwas kurzsichtig, da sind die Messergebnisse ohne Brille eh "diskutierbar".
Aber mal im Ernst: wenn einer kommt und mich ok findet, dann die Brille aufziehen muss um was zu finden ( Größen, Längen?) , dann wär der ja pingeliger als ich selbst?
Ausserdem muss ich ja noch weiter schrumpfen, wenn ich mal so gut wie Napoleon werden will...
 
Zuletzt bearbeitet:

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Der kann immer noch den Witz reißen, daß er zu den "Schrumpfgermanen" gehört. (Schlecht ernährte (Vor-)Kriegsgeneration und daher eher kleinwüchsig.) Selbstironie nimmt Spöttern den Wind aus den Segeln.
Tom Cruise gehört tatsächlich auch zu den Kleingeratenen, aber witzigerweise spielte er in einigen Filmen Jack Reacher, der in den Büchern als ziemlicher Riese geschildert wird, der allein durch sein Format schon einschüchtert.
 

Santino

Aktives Mitglied
Ich wollte das Thema nicht sachlich diskutieren, aber da die Beiträge hier fast alle in eine Richtung zu gehen scheinen, möchte ich die andere Seite beleuchten:

Ich glaube, dass man die Belastung der Betroffenen nicht klein reden darf. Gerade bei Männlichkeitsbildern und entsprechender Diskriminierung, wenn man diesem Bild nicht entspricht, ist die Gesellschaft meinem Empfinden nach wenig achtsam. Um selbstironisch auf Spott, Häme, Ausgrenzung, Ablehnung und schlimmstenfalls Mobbing zu reagieren, braucht es gewisse Voraussetzungen - offenbar hat der Mann im Video bspw. guten familiären Halt und ist zudem anderweitig sozial auch gut angebunden. Ich denke, dass es solche Unterstützungsfaktoren - man nennt sie auch Resilienzfaktoren - braucht, um ein entsprechendes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein entwickeln zu können, um sich auch langfristig emotional vor derartigen Angriffen und Abwertungen schützen zu können.

Eine solche Stärke entsteht nicht aus der Luft heraus - wer immer nur Ablehnung erlebt und gleichzeitig wenige soziale Schutzfaktoren hat, wird dieses Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein derart nicht entwickeln können. Es gibt dazu in der Resilienzforschung und entwicklungspsychologischen Forschung auch entsprechende Studien.

Vorlesung dazu:

Entsprechend sollten es sich Männer, die nicht so locker selbstironisch mit derartiger Ablehnung umgehen können, nicht als Eigenverschulden beschreiben, dass sie diese Fähigkeit nicht haben. Es gehört schon viel mehr dazu, um eine solche innere Stärke und Selbstakzeptanz entwickeln zu können, nicht nur Wille und "Ich änder jetzt mal meine Einstellung". Die meisten von uns kennen Unsicherheiten, in körperlichen und geistigen Eigenschaften bedingt. Die wischt man in der Regel nicht einfach weg.

Ich habe daher Verständnis für die Männer, die nicht so locker damit umgehen wie der Mann im Video. Man sollte es Menschen zugestehen, sich schlecht fühlen zu dürfen. Wenn man selbst nicht betroffen ist, ist es, denke ich, meist ein Leichtes zu sagen, irgendetwas wäre im Grunde doch kein Problem, wenn man nur bewusst anders damit umgeht. So einfach ist das nicht. Da gibt es keine Entscheidung oder Erkenntnis, dass die Unsicherheitsfaktoren ja völlig egal seien. Dafür braucht es gewisse Voraussetzungen und, wenn es die nicht gibt, viel Kraft und Eigenarbeit. Das macht man nicht so nebenbei, die meisten schaffen es nie.
 
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