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Unglücklich verliebt wäre untertrieben

Hallo zusammen,
ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin, aber da es ähnliche Themen gibt, will ich mal mein Problem schildern, und hoffe, dass ich ein paar Tipps bekomme.
Vor guten acht Jahren habe ich (heute fast 31 Jahre alt) beruflich in einer neuen Firma angefangen, dort lernte ich eine Kollegin (heute fast 39 Jahre alt) kennen, die nicht direkt in meiner Abteilung tätig war. Trotzdem sah man sich eigentlich ständig und kam auch des öfteren ins Gespräch. Eigentlich merkten wir beide realtiv schnell, dass wir uns gut verstehen und auf der gleichen Wellenlänge liegen, obwohl die Kollegin knapp 8 Jahre älter ist als ich. Irgendwann wechselte sie zu uns in die Abteilung und ich hatte somit noch mehr mit ihr zu tun. Egal, ob wir zusammen arbeiteten, oder man sich nur mal zwischendurch sah, wir verstanden uns im bestens. Nach einiger Zeit unternahmen wir auch hin und wieder mal privat was zusammen (Essen gehen, Bar oder Kino). Auch da war die Stimmung immer super, wir hatten Spaß und lachten viel. Mit der Zeit merkte ich, dass ich eigentlich mehr als nur Freundschaft für sie empfand. Das Dumme an der Sache war allerdings, dass sie verheiratet war, und zwei Kinder hatte. Da ich jemand bin, dem Familie äußerst wichtig ist, kam es für mich nie in Frage mich irgendwie zwischen sie und ihre Familie zu stellen. Dies funktionierte einige Zeit auch ganz gut. Ich genoss eindfach jeden Moment mit ihr, versuchte allerdings immer ihrem Mann zu begegnen, da mir das alles trotzdem irgendwie unangenehm war. Auch stellte ich mir die Frage, was ihr Mann wohl dazu sagte, wenn ich abends mit seiner Frau ins Kino ging. Das war jetzt nicht wirklich ständig. Aber so fünf bis zehn Mal im Jahr unternahmen wir beide was. Dies hat bei ihr sicherlich auch zeitlich Gründe. Aber im Prinzip war ich zufrieden, und freute mich über jedes Treffen. Manchmal bekam ich was von ihr gekocht, manchmal telefonierten wir mehrere Stunden bis tief in die Nacht. Zu einem wirklich intimen Kontakt kam es nie, allerdings merkte man, dass wir beide irgendwie beim rumalbern irgendwie immer den körperlichen Kontakt suchten. Die typischen Neckereien hatl. Schubsen, Hände festhalten, auskitzeln usw. Vor 2,5 Jahren wurde sie dann ungewollt schwanger (natürlich von ihrem Mann) und die beiden entscheiden sich für die Geburt des Kindes. Komischerweise fiel es ihr unwahrscheinlich schwer, mir die Schwangeerschaft mitzuteilen. Für mich war das ein ganz komisches Gefühl. Irgendwie kam mir die sowieso schon unglückliche Situation noch unglücklicher vor. Das allerletzet Fünkchen Hoffnung verschwand in deisem Moment. Da sie ab diesem moment auch nicht mehr arbeitete, sah ich sie eigentlich kaum noch, auch ansonsten war der Kontakt nicht mehr so besonders. Das lag vermutlich einfach an ihrer veränderten Situation. Nach der Geburt fing sie wieder an zu Arbeite. Zwar nur eine 25 % Stelle, aber immerhin sah ich sie wieder öfter. Dies erfüllte mich wieder mit sofortiger Freude. Denn och war mir klar, dass sich für mich nichts geändert hatte. Für mih war völlig ausgeschlossen, dass ich ihr meine Gefühle mitteilte. Eine Beziehung schien mir sowieso unmöglich und die Freundschaft wollte ich auf keinen Fall riskieren. Ich sagte mir, lieber das genießen, was du hast, als garnichts zu haben. Wobei der Genuß sich einfach nur auf die Freundschaft bezog, ich genoss einfach ihre Anwesenheit, ihr Lachen, ihren Humor. Dennoch merkte ich, dass meine Gefühle irgendwie immer mehr wurden. Ich träumte nachts von ihr, machte mir irgendwie immer wieder Hoffnung. Ich wusste eigentlich, dass das lächlich war und bekam die Sache auch immer wieder in den Griff. vor einem Jahr passierte dann das unglaubliche. Ihr Mann starb plötzlich und unerwartet mit 40 Jahren. Obwohl ich den man ja eigentlich garnicht kannte und nie mit ihm gesprochen hatte, tat mir das ganze unwahrscheinlich Leid. Ich litt irgendwie mit. Einfach, weil ich sah, wie traurig sie war. Dies machte mcih echt fertig. Ich bot natürlich jegliche Hilfe an und machte alles mir mögliche. Am Anfang war dies natürlich sehr schwierig. Nach einiger Zeit, sahen wir uns immer öfter, unternahmen was miteinadner machten Ausflüge usw. Im Prinzip alles wie früher, nur verstärkter. Auch für mich enderte sich eigentlich garnichts. Damasl war für mich klar, dass ich ihr nichts sage, weil ich die Familie nicht kaputt machen und die Freundschaft nicht riskieren wollte. Nach dem Tod ihres Mannes gabs da zwar nichts mehr zu zerstören, aber für mich war es trotzdem ausgeschlossen, weiter tätig zu werden. Ich hätte mich so schlecht gefühlt, es hätte womöglich so ausgesehen, als wollte ich nur die Situattion ausnützen. Allerdings merkte ich, da wir uns ja schon wieder öfter trafen und auch öfter miteinander telefonierten, dass ich mich immer mehr in sie verliebte. mittlerweile würde ich wirklich von Liebe reden. Das ganze hat sich über die acht Jahre immer mehr herauskristallisiert. Mittlerwile ist es halt so schlimm, dass mich die Sache wirklich fertig macht. Ich bin oft traurig, wenn ich über sie nachdenke, anderseits genieße ich die Momente in den wir gemeinsam was unternehmen. Oft bin ich danach aber noch trauriger, weil mir eigentlich klar ist, dass das niemals etwas geben wird. Gestern zB, war ich mit ihr im kino, davor was essen. Es war echt ein toller Abend. Danach war ich allerdings so fertig, dass ich laut schreiend mit aufgerissener Rockmusik durch die Stadt gefahren bin. Teilweise habe ich dabei auch richtig aufs Gas getreten und hatte mich nur noch gerade so im Griff. Nach zwei Stunden ging es mir dann aber auch besser. Allerdings war die Situation noch die selbe.
Es ist insgesmat einfach komisch. Vor einigen Tagen hat sie mir zB erzählt, was sie teilweise mit ihrem Mann (Alkohol, unbegründete Eifersucht seinerseits, Hang zur Agreddivität nach Alkoholgenuß, allerdings nie Gewalttätig, aber wohl na an der Schwelle) mitgemacht hatte. Sie erzählte mir, was ihr an einem Mann wichtig ist, was sie mag, wie ihre Vorstellungen einer Beziehung sind. Das kam mir alles schon komisch vor. Ich kann das nicht deuten, warun erzählt sie mir das? Ich hoffe halt immer auf ein klares Signal von ihr. Das muss sie mir liefern, ansonsten werde ich wegen besagter Gründe nichts machen. Manchmal denke ich, dass es für sie inefach nur eine gute Freundschaft ist. Manchmal denke ich, dass sie auch mehr empfindet. Aber kuschelt man sich bei einer normalen Freundschaft beim Fernseh schauen aneinander? Massiert man sich gegenseitig den Nacken und die Schultern? Ärgert man sich ständig spaßeshalber? Warum kocht sie am Arbeitsplatz und sagt mir, dass die anderen zwei Kollegen zwar auch was abbekommen, sie das ganze aber nur für mich gemacht hätte und anschließend meint, dass das nächste mal nur für mich wäre. Sie sagt mir ,dass ich ein wichtiger Mensch für sie wäre und sie froh ist, dass es mich gibt. Das kann doch nicht nur normale Freundschaft sein, oder? Oder ticken Frauen da wirklich so anders? Sie müsste eigentlich auch geschnallt haben, dass ich mehr für sie empfinde. Ich gehe mit ihr in Kinofilme, die ich mir eighentlich nie anschauen würde, ich mache Dinge für sie, die ich für neimand anderen tun würde. Oder ist sie sich vielleicht auch nicht sicher? Und wartet auf ein deutliches Signal von mir? Wenn ich ihr allerdings sage, was ich für sie empfinde, würde ich verm,utlich von jetzt auf gleich alles zerstören. Das will ich auf keinen Fall.
Mich macht die ganze Situation einfach fertig. Gestern abend im Auto hätte ich am liebsten geheult. Ich glaube, es hat auch niocht viel gefehlt. Es ist einfach eine saublöde Situation. Ich versuche ständig eine nHaken dran zu machen und einfach die Freundschaft zu genießen. Allerdings werden meine Gefühle immer stärker. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, und es stimmt mich einfach unglaublich traurig. Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich prinzipiell eher schüchtern und zurückhaltend bin. Meine letzte Beziehung liegt 9 Jahre zurück. Eigentlich auch nicht normal, aber ich kam halt noch nie bei Frauen wirjklich gut an. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich würde mcih auf jeden Fall sehr freuen, wenn ihr eure Meinungen, Einschätzungen, Tipps, Vorschläge oder vielleicht ähnliche slebst erlebte Ereignisse hier posten würdet.
Vor alle mDanke ich euch fürs zuhören. Das hat mir jetzt mal recht gut getanb, mir einfach alles von der Seele zu tippen.
 

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tulpe

Sehr aktives Mitglied
Ersteinmal Respekt, dass Du Dich trotz Deiner starken Gefühle, nie in die Beziehung reingedrängt hast! Das können die wenigsten!

Zur aktuellen Situation:

Ich würde an Deiner Stelle das nächste Mal, wenn ihr zusammengekuschelt vor dem Fernseher sitzt, sie einfach mal ganz spontan fragen, ob Du sie küssen darfst. Einfach so. Lacht sie oder ist sogar ablehnend, kannst Du immer noch sagen, dass Du gerade irgendwie mal das Bedürfnis hattest, sie zu küssen......einfach nur so.

Geht sie jedoch darauf ein, dann folgt bestimmt eine Situation, in der ihr über "Euer Thema" reden werdet.

LG
tulpi
 

Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
ich würde sie einfach darauf direkt ansprechen. kostet zwar mut, aber das kann ja nicht noch 2 jahre so weitergehen. am wichtigsten: du solltest nach ihrer antwort (welch deutlich sollte, ob es eine chance gibt) die entsprechenden konsequenzen ziehen und dich nicht mehr mit ihr treffen, zumindest nicht zu zweit ins kino etc. ich weiss, das klingt hart, aber du reibst dich doch vollkommen auf! such dir lieber eine andere nette... mir scheint, als sei geniesse sie ein wenig die aufmerksamkeit, die sie bei ihrem mann nicht so ganz findet - dennoch hat sie sich klar für diesen entschieden. selbst wenn sie einen restfunken für dich empfindet, so wird sie ihren mann/familie wohl kaum dafür aufgeben.

entschuldige die harten worte, aber es gibt einfach zu viele, die so etwas jahrelang mitmachen...

alles gute, se
 
G

Gast

Gast
Ich habe meine Kennung verschlust, deswegen schreib ich mal als Gast:

ICH kenne das ganze Spiel auch, nur aus weiblicher Sicht...

Mein "interessierter" Mann, auch ein wesentlich jüngerer Kollege, hat zwar auch schon total süsse Anläufe gemacht, ABER: Ich bin selber auch zu schüchtern um das ganze steuern zu wollen/ können..
Hätte mir von ihm auch einfach mal eine "Attacke" gewünscht. Kam aber nix, im Gegenteil, er hat sich sozusagen "zwangsentliebt"... Zwar nicht das, was ich wollte, aber was ich damit sagen will: Mach dich mal "ran" dort.. Entweder es ist ein Volltreffer... Oder eben nicht. und DANN würde ich die Beziehung zu ihr an deiner Stelle auch abbrechen, weil zu anstrengend,.....
Also, als Tipp von einer Frau:

einfach mal "Machen"


Alles Gute für euch!

PS: Mal genauer den Ausgangspost lesen! Der Mann von fraglicher Frau lebt nicht mehr....
 

ichwillleben

Mitglied
Hallo!
Das muss wirklich Liebe sein. 3 Dinge: 1. ich denke das Signal hat sie Dir bereits gegeben... in dem sie Dir von ihren Beziehungsproblemen mit ihrem Mann erzaehlt hat und Dir eroeffnet hat wie sie sich eigentlich eine Beziehung vorstellt (mit Dir stand zwischen den Zeilen!) Frauen koennen manchmal kryptisch sein, und erwarten, dass es die Maenner verstehen, ohne direkt zu werden, wahrscheinlich umso mehr weil ihr schon so lange befreundet seid). 2. Du nutzt die Situation nicht aus, Du bist ihr seit Jahren als Freund zur Seite gestanden, als ihr Mann starb noch mehr. 3. Kuscheln vorm Fernseher nur als Freunde ist NICHT normal und ein weiteres Zeichen ihrerseits, dass sie Deine Zuneigung und Naehe geniesst. Sie braucht wahrscheinlich viel Verstaendnis und auch Zeit, aber Du solltest es ihr behutsam gestehen und ihr sagen, dass Du mehr fuer sie empfindest und gerne mit ihr und ihren Kindern!! (ueberleg Dir das gut ob Du das wirklich willst, aber das hast Du wahrscheinlich schon, denn wenn es nicht funktioniert, dann hast Du eine Freundin verloren), sag ihr auch, dass Du ihr Zeit gibst und dass Du verstehen wuerdest wenn sie nicht bereit ist, aber dass Du es bist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es auch moechte und wenn Du ihr klar machst, dass falls sie nicht will, dass sich an Eurer Freundschaft nichts aendert, dann riskierst Du gar nichts, ausser dass Du sie gewinnst, als das was Du eigentlich von ihr moechtest. Alles Gute.
 
So, nun sind zwei Tage seit meinem Eintrag hier vergangen. Erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Zum zweiten, muss ich sagen, dass es mir auch um einiges besser geht. Nicht mal, weil sich an der Situation was geändert hat, sondern, weil ich mich einfach wieder bisschen runter gefahren habe. Habe mich an dem besgaten Abend vielleicht auch ein bisschen da reingesteigert.

@ tulpe:

Siehst du, genau das ist mir aber zu gefährlich. Ihr man ist nicht mal ein Jahr Tod. da kann ich das nicht bringen. Finde ich zumindest. Der Vorteil, wenn sie drauf eingehen würde, wäre unglaublich. Aber falls es nach hinten losgeht, kann ich das nicht mit einem Spruch wieder so einfach gut machen. Mittlerweile denke ich, dass ich einfach Geduld haben muss, und mich langsam weiter rantasten muss. Da muss ich dann halt durch. Das einzige, was der Sache, bzw. mir dann das Genick brechen würde, wäre, wenn sie auf einmal mit einem neuen Mann dastehen würde. Dann wäre alles vorbei. Dann würde ich es ihr auch einfach sagen und würde mich anschließend komplett zurück ziehen. Das würde ich dann glaube auch nicht mehr packen.

@schmuddelwetter:

Ja, das klingt äußerst hart. Genau das will ich ja vermeiden. Deswegen meinte ich ja. So kann ich wenigestens die Freundschaft genießne. Anders habe ich garnichts mehr. Ich glaube, ich muss es einfach riskieren noch zu warten. Und mcih in dieser Zeit einfach rantasten und mich von meiner besten Seite zeiogen und einfach voll und hganz für sie da sein.
Übrigens kann sie bei ihrem Mann keine Aufmerkksamkeit mehr finden. Der ist nämlich vor einem 3/4 Jahr gestorben. Das macht die ganze Sache doch noch komplizierter.

@ Gast:

Du hast nicht unrecht. Ich werde mcih auch weiter "ran" machen. Aber ganz bedacht und vorsichtig. Ihr es einfach zu sagen wäre, glaube ich, der falsche Weg.

@ ichwillleben:
Das sie mir das mit den Problemen erzählt hat, hat mich ja auch sehr gewundert. Habe das auch mal meiner Schwester gesagt, und die meinte auch, dass das nicht normal wäre. Und das ich der "beste Freund" bin, kann auch nicht sein. Da hat sie noch Freundinnen, denen sie das eher anvertrauen würede. zumindest, wenn es darum geht, sich was von der Seele zu reden. Aber vielleicht hatte es bei mir ja wirklich andere Gründe.
Du sagst es. Sie braucht vermutlich Zeit, deswegen glaube ich, ist es ein Grund mehr, mich langsam ran zu tasten. Die Gefahr ist halt nur, dass es zu langsam ist. Aber das Risiko muss ich vermutlich eingehen. Wenn sie irgendeine Frau wäre, wäre es egal. da könnte man wirklich einfach auf Abstand gehen. Aber das will ich ja hier vermeiden.
Das mit den Kindern habe ich mir wirklich schon überlegt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das eigentlich kein problem darstellensollte. Erstens bin ich eigentlcih ein Familienmensch und zweitens kann das ganze ja auch sehr positiv sein. Kinder sind doch was schönes.
 
N

Neofene

Gast
Das ist schon sehr lange mit euch beiden. Um nicht zu sagen zu lange. Du solltest ein bisschen mehr Mut aufbringen, was hast du denn zu verlieren? Meinst du, nur weil du ihr ihre Liebe gestehst und sie nicht kann/nicht will, würde eure Freundschaft drunter leiden? Muss nicht so sein, nicht wenn auch sie dich liebt. Da musst du doch etwas spüren, wenn es da ist :eek:. Ich an deiner Stelle hätte Angst, dass sich das Ganze im Sande verläuft und sie irgendwann mit Mister XY vor der Tür steht, weil du deine Chance verpasst hast. Denk darüber nach, wie würdest du dich dann erst fühlen? Ich weiß wovon ich rede, ich war/bin in ähnlicher Lage nur andersrum und wenn man noch nicht bereit ist, dann braucht es eben Zeit - aber zumindest die Gefühle zu gestehen kann nicht schaden, ja, sogar einen nach vorne bringen. Bei uns hat sich dadurch überhaupt nichts zum Negativen verändert....

Alles Gute!
 

Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
@schmuddelwetter:

Ja, das klingt äußerst hart. Genau das will ich ja vermeiden. Deswegen meinte ich ja. So kann ich wenigestens die Freundschaft genießne. Anders habe ich garnichts mehr. Ich glaube, ich muss es einfach riskieren noch zu warten. Und mcih in dieser Zeit einfach rantasten und mich von meiner besten Seite zeiogen und einfach voll und hganz für sie da sein.
Übrigens kann sie bei ihrem Mann keine Aufmerkksamkeit mehr finden. Der ist nämlich vor einem 3/4 Jahr gestorben. Das macht die ganze Sache doch noch komplizierter.

oh, das hatte ich überlesen, sorry dafür... dann sieht das natürlich etwas anders aus. wollte damit nur sagen, dass du dich nicht bei aussichtlosigkeit zu lange damit herumquälen solltest... also sag ihr bald, was du für sie empfindest.

alles gute, sw
 
So, nun ist wieder eine Woche vergangen und wir nähern uns immer weiter an. Das bilde ich mir zumindest ein. Diese Woche war ich eigentlich jeden Tag bei ihr, um ihr bei Umbauarbeiten zu helfen. Einige denke jetzt bestimmt, naja, lässt der Trottel sich schön ausnutzen. Aber ich denke, ich muss einfach jede Chance nutzen, in ihrer Nähe zu sein um zeigen zu können, was in mir steckt. Wir haben zB auch die ganze Woche abends immer längere Zeit telefoniert. Und da gin g es nicht nur um die Umbauarbeiten.

Gestern hatte sie zB Ärger mit einer Freundin. Da hat sie sich sogar noch nach zwölf per SMS gemeldet. Wir hatten zwar nicht mehr telefoniert, aber ich finde es ein gutes Zeichen, wenn sie sich an mich wendet. Klar, man könnte das auch wieder auf rein freundschaftlicher Basis sehen. Aber das kann ich einfach nicht glauben. Da muss mehr sein. Und das muss ich einfach langsam aufbauen. Schritt für Schritt.

Ich sende ihr halt immer wieder Signale, die man eigentlich verstehen sollte. Ich vermute, dass sie einfach noch Zeit braucht. Demletzt hat sie mir auch genau das durch die Blumen gesagt. Sie meinte, dass sie auf jdene Fall wieder einen Partner will, nur halt im Moment noch nicht, da das noch zu schnell wäre. Dies bedeutet für mich ja so oder so, dass ich warten muss, und auch kann und will.

Heute Nacht das Signal von mir war, nachdem sie sich bedankt hatte, dass ich immer für sie da bin, dass ich ihr folgendes schrieb:

Dafür musst du dich nicht bedanken. Für manche Menschen macht man manchmal manche Dinge mehr als gerne.

Ich weiß, das hört sich bisschen weich an. Aber ich denke es ist verständlich. Solche Signale gebe ich ihr eigentlich öfter.

Was mich vor einigen Tagen aber eigentlich wieder stutziger stimmte, war, dass sie sich Gedanken um mein Singelleben machte. Sie meinte, ob es vielleicht was helfen würde, wenn ich mal ein, zwei Wein trinke und sie mich dann überzeugen könnte, eine nette Frau anzusprechen. Das sagt man ja eigentlich auch nicht unbedingt zu dem mann, den man mag, oder? Das wäre ja im Prinzip eine Aufforderung andere Frauen anzusprechen. Dies wäre im Prinzip wieder ein Zeichen, dass sie mich nur als Freund will. Oder es war einfach nur ein Test, wie ich reagiere. Wobei meine Reaktion darin bestand, dass ich meinte, dass ein Glas Wein daran nichts ändern würde. Außerdem meinte ich dann noch, dass sie alle nett wären, aber nur wenige wirklich toll. damit meinte ich natürlich sie, aber das habe ich da völlig vergeigt.

Naja, ich muss einfach weiter versuchen, von mir zu überzeugen und hoffe, dass ich dabei nicht einfach nur ein immer besserer Freund werde.


@ Neofene:

Ich kann mri einfach nicht vorstellen, dass jetzt schon der richtige Zeitpunkt ist. Ihr Mann ist erst seit einem 3/4 Jahr gestorben. Das kann ich einfach nicht bringen. Ich will ihr schon klar signalisiseren, was ich für sie empfinde, aber es ihr halt nicht direkt sagen. Ich kann ihr ja meine Gefühle auch durch mein Handeln zeigen. Die frage ist, ob sie diese auch so versteht. Ich denke aber, dass ich das auch ganz gut hinbekomme und ich ihr halt einfach Zeit geben muss.
Interessant wird, was passiert, wenn ihre Umbauarbeiten, bei denen ich ihr helfe, beendet sind. Wenn ich dann wieterhin in engem Kontakt mit ihr stehe, bin ich einen Schritt weiter.


@ Schmuddelwetter:

Du hast ja Recht, wenn ich mich selbst quäle, ist das auch total bescheuert. Aber im Moment sehe ich da keine andere Lösung. So schlimm ist es ja auch nicht. Quälen wäre da sicherlich übertrieben. Eindfach ist es allerdings auch nicht. Aber ich glaube, dass ich einfach Geduld haben muss.
 

Benedikt

Mitglied
Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Mensch für seine Liebe große Opfer bringt und alles, was noch wichtig ist in seinem Leben,zu kurz kommen lässt. Ein guter Freund von mir hat ähnlich gelitten und lange durchgehalten, bis er sich gefragt hat, wem seine Liebe gilt: Der Frau, die in den ganzen Tag unruhig sein lässt oder einem idealen Bild von ihr, das nie ernsthaft in Frage gestellt wurde, weil die "Stunde der Wahrheit" nie ins Spiel kommen konnte. Er hat, nachdem er den schmerzhaften Abschied auf sich genommen hatte, plötzlich gemerkt, dass er Vieles von dem,was er in ihr gesehen hatte, nur phantasiert und gedeutet hatte. Eines Tages war er lächelnd auf mich zugekommen und sagte mir, mit Tränen in den Augen:"Gott-sei-dank bin ich endlich von dieser Fliegenfalle weggekommen. Ich hätte mich zu Tode gestrampelt." Dann hörte ich länger nichts mehr von ihm,bis eine Karte kam mit einer lachenden Familie. "Willst Du uns mal besuchen?" Dann habe ich einen lebendigen liebenswerten Menschen getroffen im Kreis seiner Familie und es hat einfach gut getan.
 

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    +2
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