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ungeschickt im Praktikum - Bachelornote im Eimer?

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Gast

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Hallo,

Ich hoffe, ihr könnt mir hier weiterhelfen :)

Ich bin derzeit im letzten Semester meines Bachelorstudiums und habe vor Anmeldung meiner Bachelorarbeit noch ein halbes Jahr Praxissemester hingelegt - in dem gleichen Forschungsinstitut, wo ich meine Bachelorarbeit schreiben werde. Mein Erstkorrektor ist ein Prof an unserer FH, der mit unserem Institut im Grunde nichts am Hut hat. Der Zweitkorrektor ist unser Institutsleiter.
Der Anfang des Praxissemesters lief miserabel: Ich bekam wichtige Termine nicht mit, habe im Labor einige Fehler gemacht (Sachen vergessen wegzuräumen, unbenutzte Termine an den Mikroskopen nicht abgebucht etc. aber Gott sei Dank nichts, was mir oder anderen die Experimente versaut hätte). Wir hatten zusätzlich ein Blockseminar, wo es in einer Gruppe um Labororganisation ging, wo ich zu Anfang eingeteilt wurde und die von unserem Institutsleiter organisiert wurde. Leider hatte ich aus Zeitmangel (musste während der Praxisphase noch Klausuren schreiben) scheinbar nicht genug beizutragen - diesen Monat findet das gleiche Seminar statt und ich werde als Einzige einer Gruppe zugeteilt, die nicht von ihm geleitet wird. Mittlerweile haben sich die Probleme etwas eingependelt, die gleichen Fehler wie damals hätte ich jetzt nicht mehr gemacht - oder zumindest nicht in dem Umfang. Allerdings wünsche ich mir, ich hätte mich am Anfang etwas mehr zusammenreißen können, da der erste Eindruck zählt und ich jetzt Angst habe, dass der Institutsleiter als Zweitkorrektor ein dermaßen schlechtes Feedback an meinen Erstprüfer gibt, dass es mir die Bachelornote erheblich runterzieht. Auf der anderen Seite bekommt der Zweitprüfer von meinem Arbeitsalltag nicht allzu viel mit und ich denke nicht, dass meine Betreuerin mich vor ihm extrem schlechtreden wird - ich denke, sie weiß, dass mir die meisten Fehler nicht aus Faulheit oder Scheißegalhaltung heraus entstehen sondern weil ich allgemein eine etwas zerstreute Person bin und nicht viel Erfahrung mit (überfüllten) Laboren habe. Zudem weiß ich, dass er oft der Meinung war, Studenten eine zweite Chance zu geben, die sich nicht so gut in ihrem Studium geschlagen haben und er hinterher sehr zufrieden mit ihnen war. Aber wie sieht es aus, wenn man in seinem Institut selbst alles andere als professionell gewirkt hat? Ich kann die Situation gerade absolut nicht einschätzen. Hat irgendwer von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, wie es bei ihm/ihr ausgegangen ist? Es würde mir glaube ich sehr weiterhelfen.

LG
 

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Gast

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Hallo,

Ich hoffe, ihr könnt mir hier weiterhelfen :)

Ich bin derzeit im letzten Semester meines Bachelorstudiums und habe vor Anmeldung meiner Bachelorarbeit noch ein halbes Jahr Praxissemester hingelegt - in dem gleichen Forschungsinstitut, wo ich meine Bachelorarbeit schreiben werde. Mein Erstkorrektor ist ein Prof an unserer FH, der mit unserem Institut im Grunde nichts am Hut hat. Der Zweitkorrektor ist unser Institutsleiter.
Der Anfang des Praxissemesters lief miserabel: Ich bekam wichtige Termine nicht mit, habe im Labor einige Fehler gemacht (Sachen vergessen wegzuräumen, unbenutzte Termine an den Mikroskopen nicht abgebucht etc. aber Gott sei Dank nichts, was mir oder anderen die Experimente versaut hätte). Wir hatten zusätzlich ein Blockseminar, wo es in einer Gruppe um Labororganisation ging, wo ich zu Anfang eingeteilt wurde und die von unserem Institutsleiter organisiert wurde. Leider hatte ich aus Zeitmangel (musste während der Praxisphase noch Klausuren schreiben) scheinbar nicht genug beizutragen - diesen Monat findet das gleiche Seminar statt und ich werde als Einzige einer Gruppe zugeteilt, die nicht von ihm geleitet wird. Mittlerweile haben sich die Probleme etwas eingependelt, die gleichen Fehler wie damals hätte ich jetzt nicht mehr gemacht - oder zumindest nicht in dem Umfang. Allerdings wünsche ich mir, ich hätte mich am Anfang etwas mehr zusammenreißen können, da der erste Eindruck zählt und ich jetzt Angst habe, dass der Institutsleiter als Zweitkorrektor ein dermaßen schlechtes Feedback an meinen Erstprüfer gibt, dass es mir die Bachelornote erheblich runterzieht. Auf der anderen Seite bekommt der Zweitprüfer von meinem Arbeitsalltag nicht allzu viel mit und ich denke nicht, dass meine Betreuerin mich vor ihm extrem schlechtreden wird - ich denke, sie weiß, dass mir die meisten Fehler nicht aus Faulheit oder Scheißegalhaltung heraus entstehen sondern weil ich allgemein eine etwas zerstreute Person bin und nicht viel Erfahrung mit (überfüllten) Laboren habe. Zudem weiß ich, dass er oft der Meinung war, Studenten eine zweite Chance zu geben, die sich nicht so gut in ihrem Studium geschlagen haben und er hinterher sehr zufrieden mit ihnen war. Aber wie sieht es aus, wenn man in seinem Institut selbst alles andere als professionell gewirkt hat? Ich kann die Situation gerade absolut nicht einschätzen. Hat irgendwer von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, wie es bei ihm/ihr ausgegangen ist? Es würde mir glaube ich sehr weiterhelfen.

LG
Deine Professoren sind es gewohnt mit Studenten zu arbeiten, die sich in der Praxis mangels Berufserfahrung ungeschickt anstellen. Du wirst eine gute Note bekommen. Als Student wirst du auf praktische Tätigkeiten einfach nicht vorbereitet. Die Unternehmen sind später deutlich strenger. Die meisten Unternehmen ziehen einen CTA/BTA (mit abgeschlossener Ausbildung) gegenüber eine BA/Master-Absolventen vor. Ich will dir ja keine Angst machen, aber du solltest dir ernsthaft darüber Gedanken machen, ob ein Master oder eine Ausbildung zum BTA nach dem BA-Abschluss cleverer wäre - ich tippe auf die Ausbildung....
 
G

Gast

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Hallo Gast,

Vielen Dank für deine Antwort! Also ich werde wahrscheinlich sowieso nicht im reinen Biosektor bleiben sondern mich um einen Master in Medizintechnik bemühen, zumal ich zumindest durch einige Nebenjobs ein wenig Erfahrung mit Elektronik, Leiterplatten etc. sammeln konnte und auch jetzt eigentlich Biotechnologie studiere (physikalische Grundlagen sind also eigentlich da). Mir ist klar, dass das viel Arbeit wird, da ich einiges nachzuholen habe aber das ist es mir auch wert. Um in den Master allerdings reinzukommen, bedarf es einer gescheiten Bachelornote und da war auch mein Problem: Hatte ich mir durch meine Arbeitsweise meine Abschlussnote versaut? Aber du hast wahrscheinlich Recht: Von Bacheloranten wird in der Hinsicht wahrscheinlich nicht allzu viel erwartet.

LG
 

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