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ungerechte kündigung??

G

Gast

Gast
liebe user,
ich bin 19 jahre alt und habe im altersheim gearbeitet. mein chef hat mich nun ohne grund gekündigt. angefangen zu arbeiten habe ich am 20 august 2015. dann ging es mir psychisch nicht songut und erklärte dies auch meinem chef. er gab mir keinen krankenstand, sondern erstaunlicherweise kündigte er mich gleich. er gab mir jedoch das versprechen, nach erfolgreicher therapie mich wieder anzustellen. er stellte mich wieder an, allerdings nur mehr teilzeit (habe ich auch akzeptiert) und nur mehr als pflegehelferin (wäre sonst soziabetreuerin). ich akzeptietze es, obwohl es mir so vorkam, dass er damals schon woklte dass ich freiwillig gehe. mir ging es bei der arbeit deutlich besser und mein chef zeigte sich gegebüber mir, meiner psychologin und meiner mama letzte woche noch sehr zufrieden. dann habe ich noch einen tag gearbeitet und nun kommt er mit der kündigung, ohne grund und nichts. ich war sehr enttäuscht und wusste nicht was sagen... traurig von einem leiter einer sozialwb einrichtung. ich war zwar noch in der probezeit, denoch habe ich laut einem anwalt das recht auf eine begründung...

wie findet ihr das?
 

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LadyTania

Aktives Mitglied
Vorerst: Es ist keine gute Idee mit Arbeitgebern über deinen psychischen Zustand zu reden. Wenn du nicht in der Lage bist zu arbeiten, solltest du zu einem Arzt gehen und dich krankschreiben lassen. Fertig.

Meine Mum hat auch Depressionen. Wir ließen sie damals in eine Klinik bringen, ihr AG bekam von ihrer Krankheit Wind und kündigte sie. Auch hier gab es keine Begründung. Also gingen wir zum Anwalt und meine Mum bekam eine Abfindung. Dort arbeiten wollte sie nicht mehr, weil der AG sich unter aller Sau benommen hat.

Auch dein AG wird keine Begründung vorweisen können, denn die Begründung "Depressionen" ist schlicht weg kein statthafter Grund. Es ist eine Unverschämtheit! Hier hilft nur der Rechtsweg - Gehe ihn.

Edit: Ich habe überlesen, dass du in der Probezeit bist. Das scheint die Lage wohl zu ändern :/
 
Zuletzt bearbeitet:

Biddi

Sehr aktives Mitglied
Die TE befindet sich noch in der Probezeit. Da reicht als Begründung (......den betrieblichen Anforderungen nicht gewacsen......ode so....). Krankheit als Begründung anzugeben ist dämlich vom AG.
 

Bierdeckel111

Aktives Mitglied
Das ist schon der zweite Thread in kurzer Zeit wo ich von Assichefs in Altersheime lese. Na da möchte ich nicht alt werden wenn schon die Mitarbeiter in den Altersheimen mies behandelt werden. Machen wirst du gegen die Kündigung wenig können aber du könntest ja den Vorfall bei der Presse melden. Das macht sich sicher nicht gut wenn eine soziale Einrichtung einen kompetenten Mitarbeiter bei Krankheit rauswirft. Ist wenigstens eine Genugtuung für dich und sag auch den Chef dann dass du zur Presse gegangen bist. Dann wird er sich doppelt ärgern :) .
 

Rose

Urgestein
Das ist schon der zweite Thread in kurzer Zeit wo ich von Assichefs in Altersheime lese. Na da möchte ich nicht alt werden wenn schon die Mitarbeiter in den Altersheimen mies behandelt werden. Machen wirst du gegen die Kündigung wenig können aber du könntest ja den Vorfall bei der Presse melden. Das macht sich sicher nicht gut wenn eine soziale Einrichtung einen kompetenten Mitarbeiter bei Krankheit rauswirft. Ist wenigstens eine Genugtuung für dich und sag auch den Chef dann dass du zur Presse gegangen bist. Dann wird er sich doppelt ärgern :) .

Das ist ne super Idee.



Vorerst: Es ist keine gute Idee mit Arbeitgebern über deinen psychischen Zustand zu reden. Wenn du nicht in der Lage bist zu arbeiten, solltest du zu einem Arzt gehen und dich krankschreiben lassen. Fertig.
Das hier finde ich mega wichtig!!!
 
G

Gast

Gast
Die eigenen Defizite durch öffentlich machen andrer ( Chef als Versager ) in der Presse / TV zu kompensieren, geht in die Hose.
Und wenn 2 Chef durch Aussagen von ( gekündigten ) das Bild aller Pflegeheim Chefs widerspiegeln sollen, was für eine seltsame Aussage!
Dabei merkt man oft gar nicht, womit man sich selbst im Weg steht.
Wenn ich nicht bereit bin bei mir selber zu schauen, und das zu hinterfragen was da falsch lief, wird sich nichts ändern.
Viel lernen, wenig diskutieren, ist die Prämisse, wenn ich noch in der Ausbildung bin.
Wer gibt schon gern se*lbst die ei*gen*en Schwäch*en zu?
Genau die sind es aber, die oft ein weiterkommen verhindern.
Nicht der ( Chef ) muß sich ändern oder anpassen....
 

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