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Umweltschutz geht uns ALLE an

karlo_one

Aktives Mitglied
Hallo
Der Gipfel zum Klima-und Umweltschutz in Paris wurde verlängert.
Menschen verhandeln über Emissionen,CO2-Aussstoß und sonst welche Belastungen für unsere Erde.
Wir haben nur diese eine Welt!Und sollte die mal "HIN"sein wars das wohl denn eine "Neue" ist kaum in sicht.
Mich würde mal interessieren!:
Wie ihr das seht?
Was tut Ihr so für Klimaschutz und Umwelt?
Ist euch das egal oder verzichtet Ihr ganz bewußt auf Dinge die dem Klima,der Umwelt,und letzendlich UNS allen nicht gut tun.
 

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G

Gelöscht 60940

Gast
Ich sehe das genauso, und sollte selbstverständlich sein.

Die Erde ist ein lebender Organismus, genauso wie wir Menschen. Wie die Bakterien in unserem Darm, sind wir die Menschen auf der Erde. Alles gehört zusammen. Nur der Mensch nutzt aus, wie eine Krankheit. Wie Bakterien die sich im Darm gegen uns richten, richten wir uns gegen die Erde und zerstören sie, geben ihr neue Krankheiten, machen sie auf lange Sicht resistent für Heilungen. Wir töten sie.

Das fängt schon bei der Viehzucht an, Tiere, die wie wir leiden können, leben wollen und sich bewusst sind "Etwas geschieht mit mir" werden getötet, vergewaltigt, geschlagen, verstümmelt. Wir zerstören Pflanzen, vergewaltigen sie mit Gentechniken, verstümmeln sie mit Pestiziden, etc. Man sollte sich doch fragen "Ist der Mensch ein böses Wesen?". Nein, niemand wird böse geboren. Wir alle sind mit dem Drang nach Frieden, Liebe, Zuneigung, Wärme und Geborgenheit geboren. Bis wir selbst ausgebeutet werden und der Kreislauf uns einnimmt.

Ich selber lebe vegan, rein pflanzlich, esse so gut es geht nur biologisches und ökologisches. Setze mich für eine nachhaltige Landwirtschaft und gegen Massenviehzucht ein. Setze mich gegen Lebensmittelverschwendung und damit auch gegen Ressourcengier ein. Ich kaufe keine Shampoos, Drogerieartikel, Waschmittel, und so wenig wie möglich Plastik ein. Stattdessen wasche ich mir die Haare mit Roggenmehl oder nur Wasser, meine Wäsche wasche ich mit Kastanien oder reinem Wasser. Habe kein Auto und fahre die meisten Strecken mit dem Fahrrad oder laufe zu Fuß. Nehme mir immer Stoffbeutel mit. Kaufe keine Kleidung im Billigmassenwarenvertrieb und -handel ein, sondern Second-Hand und so fair wie möglich. Wenn es wirklich sein muss, dann bezahle ich auch mal 100 Euro für eine Hose.

Oft wird gefragt "Aber ist das nicht unheimlich schwer, du verzichtest ja auf alles." und das ist falsch. Ich verzichte garnicht, ich lehne ab. Alles was wir tun bestimmt den Markt, jede Entscheidung, jeder Kauf, jeder Konsum. Wenn man sagt "Die anderen können das ja machen, es schadet ja nicht, wenn ich das dann mache." und millionen Menschen so denken, dann kommen wir nie irgendwo an. Ich sehe da so, ICH verzichte, weil DU es nicht willst. Ich MUSS "verzichten", weil du zu egoistisch bist. Ich WILL verzichten, weil es NICHT um mich geht.

Der moderne Konsum macht uns krank, und mich lange Zeit traurig. Meine Oma, Diabetis, hochgradig adipös. Ich weiß was sie tun kann. Kein Fett, keine Süßigkeiten, kein Fleisch, keine Milch, dafür Obst, Gemüse aus nachhaltiger und permakultureller Landwirtschaft, regional, saisonal, frisch, lecker. Ihr Blutdruck würde sinken, ihr Diabetis vielleicht sogar geheilt. Aber sie kann und will nicht, weil es das ist was sie kennt.

Das hat mich lange immer überfordert, und dieses Denken ist in so vielen so bombenfest drin. Egoismus, Ich-Denken. Meins, meins, meins, meins, meins, meins, meins. Es geht um Genuss, sich was gönnen, an alten Traditionen festhalten. Und allem steht eine Sache vor: ANGST! Die blanke Angst und die Gier.

Angst zu verzichten, Angst, sich dabei zu quälen. Quälen. Witzig. Man selber will nicht die Qual empfinden, aber dass Tiere und Pflanzen sich quälen, das ist in Ordnung und sollte immer unterstützt werden. Jeden Tag, jede Sekunde. Heute, am 11. Dezember 2015 sind kanpp 100 Tierarten ausgestorben. Während ich das hier geschrieben sind fast eine Millionen Tiere getötet worden. Durch den Menschen, durch dich (falls du, der Leser, nicht speziell TE, das unterstützt). Und die Dunkelziffer ist größer. Nicht alle Betriebe müssen kennzeichnen wieviele Tiere sie haben, der Massenimport aus Afrika, Südamerika und Asien macht es möglich.

Aber das sind doch alles nur Zahlen, kalt und gefühlslos. Worte haben da keine Bedeutung. Und ja, es schmerzt mich auch heute, und wird es immer. Und mir ist das wichtig, da so Gefühle für zu haben. Denn ich empfinde. Wer nichts für diese Tiere empfindet, der ist für mich nun einmal weniger empathisch und hat einen Teil von sich, dem Menschsein verloren. Das ist traurig.

Niemand kann dabei zusehen, wenn er sieht wie ein Tier mit dem Bolzen betäubt wird, die Kehle aufgeschnitten wird und ausblutet, während es dabei noch versucht zu kämpfen, sich zu wehren. NIEMAND! Selbst die Schlachter mussten irgendwann kalt und gefühllos werden. Sie MÜSSEN die Tiere schubsen. Um zu überleben was sie tun werden. Sie werden töten. Sie werden ein Mörder sein. Das geht jedem nah. Und davor muss man sich schützen indem man keinen Bezug mehr zu den Tieren hat, in dem man sie misshandelt, indem man sie verletzt und Macht ausübt. Indem man ein bösartiges Wesen für sie ist. Man spaltet sich.

Tiere sind keine Menschen, aber wir sind Tiere. Wir sind alle Lebewesen. Der Massendemozide sind DER Klimakiller. Mit durch die Industrialisierung und unsere Fabriklandschaften. Die CO2-Emission für ein paar Kilo Fleisch sind derartig gravierend dass es echt an Unverständnis geht, wenn jemand sagt "Ich liebe die Umwelt, und ich liebe es Fleisch zu essen.", denn das ist eine selbstbetrügerische Lüge.

Ich esse seit Jahren kein Fleisch, und seit 1 1/2 Jahren lebe ich vegan. Und ich vermisse Fleisch oder Milchprodukte nicht. Milchprodukte... das ist abstoßend. Ein Kind, ein kleines Baby, wird der Mutter entrissen, damit es nicht anfängt "bei der Mutter zu saufen" (wie Landwirte es gerne bezeichnen). Die Milch ist NICHT für das kleine Wesen, das Baby, nein, es ist für UNS. MEINS, MEINS, MEINS, MEINS, MEINS. Milch ist mitunter einer der Gesundheitskiller. Und KEIN EINZIGER Arzt kann wirklich sagen warum es denn so wichtig wäre, Milch zu trinken. Sie können zwar die Reaktionen erklären, aber selbst die sind nicht richtig. Denn sie bruhen auf falschen Lehrmethoden. Ärzte wissen nur was sie zu hören bekommen, was sie an der Uni gelernt und erforscht haben. Aber das entspricht nicht unbedingt der Wahrheit. Was wir heute wissen ist morgen falsch. Erst ist Milch krebserregend, dann ist sie wieder wichtig für die Knochen. Aber, man muss sich doch mal vorstellen. Der Mensch ist mitunter das einzige Lebewesen, dass ausbeuterisch wie ein Monster, eine Kuh vergewaltigt, wenn sie gekalbt hat ihr das Kind zu nehmen unter Qualen von beiden, (die männlichen werden sofort getötet und zu Wurst verarbeitet, die Frauen (das sage ich bewusst) werden zur Milchproduktion weiterverarbeitet (auch bewusst gesagt)) und dann wird dem Kind die Milch für ein paar Tage gegeben (nicht immer, sogar seltener), bis WIR dann die Milch bekommen. Das Kalb kriegt irgendein Pulvergemisch, ist unwichtig, soll halt nur überleben. Auch die Hühnerzucht ist genauso. Wir beuten die Menstruation eines Huhns aus. Und alle Tiere in de Viehzucht sind krank. Die Sterblichkeitsrate liegt in JEDEM Betrieb bei knapp 40%, das ist zuviel. Also brauch es mehr Tiere. Mehr, mehr, meins, meins. Mit mehr Tieren wird mehr geschlachtet. Man muss sich mal vorstellen, nach nur 1 1/2 Jahren wird ein Huhn "aussortiert", weil es nichtmehr genügend menstruiert, ihre Periode nichtmehr so oft einsetzt. Normalerweise menstruiert ein Huhn im Schnitt, 10 Mal. Pro "Nest" knapp 5. Wir beuten den natürlichen Instinkt des Huhns aus. Denn es MUSS immer ein Nest haben, aus knapp 5 Eier um es dann zu brüten damit Küken schlüpfen können. Wir nehmen diese Eier aber immer weg, und das Tier ist ständig bei der Arbeit sein "Nest" wieder vollzumachen. In vielen Betrieben gibt es deswegen "Atrappeneier", damit die Hühner einen Anreiz haben.

Bei Schweinen ist es ebenso, Schweine sind unheimlich intelligente Tiere, sie sind sich sogar ihrer selbst bewusst. Können, schneller als ein Menschenkind, sich selbst im Spiegel sehen. Nach nur wenigen Stunden begreift das Schwein schon, dass es sich um sein Spiegelbild handelt. Menschen brauchen dafür Wochen bis Monate. Deswegen wird den Schweinen auch sehr schnell langweilig, sie fangen an ihre Mitgefangenen zu essen. Die EU-Komission hat dafür auch eine super Idee gehabt, einmal am Tag dürfen die Schweine Heu bekommen. Oder ein Spielzeug haben.

Und das ist demeter-Standard. Demeter ist da nicht anders als jede andere Massenzucht, obwohl es sich dabei um "Biofleisch" handelt.

Mit allem kommt zusammen, dass sehr viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Die Bewirtschaftung der Anlagen, der Kraftfutteranbau, etc pp.

Pestizide die im Anbau von Lebensmitteln genutzt werden. Die meisten Lebensmittel im Supermarkt haben einen Pestizidwert der über den Richtlinien liegt, aber weil es aus Südamerika stammt, müssen sie diese auch nicht einhalten. Menschen, Tiere und Natur sterben, sekündlich. Mütter verliehren ihre Söhne, sowohl Kuh als auch Mensch. Dann weiter mit der Industrie. Für was ist die Industrie bloß gut? Für Entertainment, Haben, ich versteh es nicht. So viele haben irgendeinen unglaublich unwichtigen Job, der nur für den Kapitalismus steht. Das Kapital liegt im Konsum, im Tier, in der Natur. Geld. Und darum geht es auch nur.

Das einzige was ICH glaube wirklich zur Lösung beiträgt ist... kein Geld mehr. Für niemandem, von niemandem, durch niemanden. Geld treibt uns. Geld treibt Landwirte dazu Massenhaltung zu betreiben, Geld treibt die Mutter in Brasilien dazu ihren Sohn zur Arbeit zu schicken, der sich vergiftet an den Pestiziden und stirbt, Geld treibt die Menschen dazu ganz unfassbar schreckliche Dinge zutun. Zu töten, zu vergewaltigen, zu zerstören.

Es geht um Geld, wenn es um Umweltschutz geht. Denn das haben viele Landwirte: Sie wollen schon, nur können sie nicht. Sie haben keine Sicherung, sie fürchten um ihre Existenz, wenn es weniger Geld gibt. Sie haben Angst etwas zu ändern. Angst! Angst und Geld.

So vieles läuft verdammt falsch, mag das auch der Waffenexport sein. Mag das in China die Smogdecke sein. Mag das in Bolivien, in Kapstadt, oder in Neuseeland sein.

Aber niemand will von sich aus was ändern. Weil er Angst hat. Und die, die kann man niemandem nehmen.
 

Bierdeckel111

Aktives Mitglied
Es ist nicht nur der Klimawandel. Diese ganze Umweltverschmutzung tut auch den Menschen selber nicht gut. Warum glaubt ihr gibt es immer mehr Krankheiten und kranke Babys? Was ich mal hörte werden bis 2040? die Krebsfälle um 60 %! steigen. Außerdem wird in 20 Jahren jedes dritte Kind Autist sein. Das wird noch lustig für uns alle werden deswegen denke ich wird es früher oder später eh einen Krieg geben und die Wirtschaft zusammenbrechen weltweit.
 

Rose

Urgestein
Ich versuche soviel es geht auf Plastik zuverzichten.

Ich gehe einkaufen mit sogenannten Jute Beuteln. Die habe ich in meinem Auto, in meinen Handtaschen. Auch wenn ich Klamotten und Schuhe kaufe, lasse ich das Zeugs darin einpacken.

Obst und Gemüse kaufe ich nur unverpackt und wenn dann nur im Netz und nicht in Plastiktüten.

Ich benutze nur noch Deoroller und Pumpsprays.

Ich ernähre mich vegan.


Das ist nicht viel, aber ein Anfang. Wenn das viel mehr Menschen machen würden, wäre schon mal ein guter Anfang geschaffen.
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Hallo
Danke für Eure Meinungen vielleicht werden es ja noch ein paar mehr die sich mal hier zu äußern.
Mir geht es nicht "nur"um die Landwirtschaft und die Tierproduktion!
Natürlich sind die Pestizide giftig und schädlich für uns Menschen allein dieser Gestank beim ausbringen,ich rieche das oft wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin.Einfach fürchterlich.
Natürlich werden Tiere gequält für Profite.

Aber ich glaube es gibt auch sehr viele Menschen denen unsere Welt,Umwelt schlicht und einfach EGAL ist.
Ich fahre sehr viel Fahrrad(Auto habe ich auch nicht mehr)
Kaufe auch alles mit dem Rucksack auf dem Fahrrad ein.

Oftmals ging es mir sehr schlecht wenn ich nach einer längeren Radtour nachhause kam und dies konnte ich mir immer nicht erklären.
Bis ich mich jetzt selber mal beobachtet habe womit das anfängt.
Es fängt damit an das ich laufend in der Umwelt entsorgten Mülle sehe.
Flaschen,Gläser,Verpackungsplister,ja sogar Fenster,Kühlschränke,Autoreifen,Herde,Rasenmäher.
Müll Müll Müll wo mich mein Fahrad hin trägt.
Das macht mich so wütend das es mir nur noch schlecht geht.
Was sind denn das für "Menschen"die all diese Dinge achtlos in Wald,Feld und Flur entsorgen?
Am schlimmsten ist es nach Tagen wie Himmelfahrt und 1.Mai.
Wo man schaut im Wald liegt Müll und Abfall.
Ich frage mich dann immer:waren hier jetz wirklich Mensch unterwegs.
Kann nicht sein! Ein "höheres Wesen" würder doch niemals seinen eigen Lebensraum so fatal selbst zerstören.
 
G

Gelöscht 60940

Gast
Viel hat mit der Abgrenzung zwischen Land (also Erde, bzw natürlichem Boden) und Mensch zutun. Der Mensch sieht nurnoch das technisierte, nur noch Asphalt, Metall und Plastik.

Warum fahren denn Mensche bloß immer in die Natur um zu "entspannen"? Weil es ihnen gut tut, besser geht.
Dieser Lebensraum ist für niemanden gut, auch nicht für den Menschen. Denn er ist kein Lebensraum, ein selbstinszeniertes Theaterspiel. Mir kommt das alles oft falsch vor, das ist einfach alles nicht echt. Jobs, Geld, Shoppen, Studieren, Espressomaschine. Ich kann das alles nicht leiden, Espressomaschinen sind mir zu laut, Autos stinken fürchterlich. Parfüm riecht richtig unangenehm. Und alles, alles ist so verdammt unecht.

Werbung, Zeitschriften, "heiße Stories der Stars und Sternchen", die Supermärkte vollgestopft mit toten Leichenteilen, überall alles voll mit Salz oder Zucker damit es "schmeckt".

Das ist ständiger Stress. Überall. Und den MUSS man ertragen, sonst fällt man raus aus dem Konzept.

Einmal war ich in einem Waldcamp. Für ein paar Tage zu Besuch. Die Leute da wurden halt für Spinner gehalten. Aber ich hab mich noch nie wohler gefühlt. Habe mir morgens eine Tasse Tee gemacht mit Waldkräutern, mich auf eine hochgewachsene Wiese gesetzt und nur den Wolken beim Ziehen zugesehen. Ich hab mich damals gefragt "Wieso wird sowas als träumerisch gesehen? Warum müssen wir dies oder jenes tun? Warum denken wir, dass dieses Leben, das Leben nichts tun zu müssen, nicht richtig ist. Warum haben wir das Gefühl eine Aufgabe haben zu MÜSSEN?" Es ist schon schön ein Ziel zu haben. Da war mein Ziel auf einen Baum zu klettern ohne runterzufallen. Als ich wieder zurückkam, in die laute Stadt, die ersten Tage war ich so perplex. Menschen kamen mir auf einmal ganz komisch vor, als würden sie sich was vorspielen. Das Gefühl blieb halt nur ein paar Tage. Hätte ich aber die Wahl, dieses oder das das ich im Wald hatte. Ich würde in den Wald gehen. Was ich wohl auch tun werde.

Aber ich denke man könnte jedem diese Wahl geben, und die meisten würden sie so beantworten. Aber sie belügen sich weiterhin mit "Ich kann aber dieses oder jenes nicht verzichten.", die Frage ist aber "Würdest du es denn genauso empfinden, hättest du es niemals gehabt?" Die meisten klammern sich an das was sie haben. Auto zum Beispiel. Oft der Einwand "Ich muss damit zur Arbeit fahren.", aber muss es denn eine Arbeit 30 km entfernt sein? Kann es nicht direkt vor der Haustür sein? "Ich möchte meine Freunde besuchen.", aber was wenn deine Freunde direkt neben dir sind? "Meine Familie." nun, was wenn sie auch neben dir wohnen? Was das Fleisch betrifft "Wir brauchen es, es ist gesund.". Würdest du es auch selber schlachten können? Selber jagen und dann töten? Milch. "Da ist Kalzium drin, es ist wichtig für mich." Siehst du Babynahrung für dich als wichtig? "Eier sind gut für dich." Würdest du auch die Menstruation deiner Frau essen? Geld. "Jeder braucht Geld." aber was brauchst du denn, wenn nicht Geld? Geld ist nur ein Tauschmittel. Wir tauschen es ein. Aber statt Ware gegen Ware ist es Zeit gegen Geld und dann auch noch entweder sehr sehr viel oder viel zu wenig.

Klimaschutz ist nunmal so eine Sache, es hängt soviel damit zusammen. Und niemand würde davon profitieren. Die Industrie müsste Alternativen durchsetzen und umstrukturieren, die Absatzmärkte würden sich verringern, vieles müsste ihrer Meinung nach teurer für sie werden. Höfe müssten wirklich artgerecht werden anstatt nur so zu tun. Die Landwirtschaft müsste Minuserträge einbüßen, da sie ihre Pflanzen überzüchtet haben und diese nichtmehr von selber aus widerstandsfähig sind. Tiere würden in breiten Massen sterben da sie so krankheitsanfällig sind wie sonst was, man könnte weniger verkaufen. Alles wäre teurer, also bezahlt man den schlimmsten Preis: das eigene Zuhause.

Denn Zuhause, das ist die Erde. Zuhause ist wo alles lebt. Zuhause ist dort wo du bist, wo du lebst, wo du isst, wo du liebst, und wo du sterben wirst. Und das werden die Konzerne nie verstehen. Zuhause ist Geld für sie. Und wir, wir sind nicht wichtig. Niemand ist wichtig. Nur das Geld.

Ich frage mich, was nützt es denn sich dagegen aufzulehnen zu sagen "Ich will das nicht. Das ist falsch. Was du tust, das verletzt mein Zuhause."? Manchmal kommt man sich da sehr klein vor. Deswegen finde ich es immer toll, wenn viele sich vernetzen und gemeinsam versuchen etwas zu ändern. Nur... ich habe oft das Gefühl, dass dieses "ändern" meißt nur eine Aufschiebung ist. Ein Aufschieben bis die Gesetze wieder fallen gelassen werden. Es werden Klagen eingereicht. Prozesse. Geld fließt wieder in Strömen von den gierigsten Menschen.
 
M

Mr. Pinguin

Gast
Aber niemand will von sich aus was ändern. Weil er Angst hat. Und die, die kann man niemandem nehmen.
Klasse Beitrag. Außer dem, was man selber alternativ machen kann, kann man versuchen die Leute darauf hinzuweisen. Wie z.B. hier geschehen ;) . Das leidige ist, dass die Leute von sich aus erstmal den ersten Schritt der Erkenntnis haben müssen, um die Bereitschaft zu entwickeln, etwas zu machen. Das kann ziemlich zäh gehen, weil sie in ihren gewachsenen Strukturen so verhaftet sind und Veränderung machen die meisten nicht gerne. Aber auf dem TV z.b. kommen eigentlich schon viele umweltkritische Reportagen und Dokus. Das denke ich trägt schon gut dazu bei, dass sich ein öffentliches Bewusstsein ausgebildet hat, dass man was machen muss.

Bzgl. den Alternativschmapoos und -waschmitteln muss ich nachhaken. Klappt das wirklich mit Roggenmehl und Kastanien und reinem Wasser? Fühle mich hier als Umweltsünder hoch drei. *schäm*



P.S. zum zweiten Beitrag #6 . Find ich ebenfalls klasse. Hab jetzt Lust auf Waldcamp bekommen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

primechecker

Aktives Mitglied
Ich tue sogut wie nichts für den Umweltschutz. Das wäre aber wohl auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein oder wie das heißt. Man ist so unbedeutend, dass es nicht ins Gewicht fällt. Das Gesellschaftsbewusstsein muss erwachen und darauf warte ich momentan.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin schon für Natur und Co. - selbst wenn ich es nicht wäre, ist es ja nicht schlimm, es ist bloß eine andere Sicht - bloß es gibt zu viele mächtige Individuen, die alles dagegen tun, sodass man selbst kaum eine Möglichkeit hat, die Zustände wirklich maßgeblich und nachhaltig zu verbessern.
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Das wäre aber wohl auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein oder wie das heißt. Man ist so unbedeutend, dass es nicht ins Gewicht fällt.

Viele Tropfen füllen auch einen Ozean!
Das schlimme ist halt das wohl die Meisten so denken.
 

karlo_one

Aktives Mitglied
P.S. zum zweiten Beitrag #6 . Find ich ebenfalls klasse. Hab jetzt Lust auf Waldcamp bekommen. :)

In den Wald fahre ich jeden Tag mehrer Stunden aber ausschließlich mit dem Fahrrad.
Ich hasse Menschen die nur mal so mit dem Auto in den Wald fahren und habe solchen auch schon erheblich meine Meinung hierzu gesagt.
 

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