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Umgang mit Verschwörungstheoretikerin

Neverleaving

Aktives Mitglied
Hallo,
gerade jetzt in Corona-Zeiten sprießen die Verschwörungstheoretiker in meinem Umfeld nur so aus dem Boden. Und ich frage mich immer wie man am besten mit diesen Menschen umgeht? Sie selber sehen sich ja nicht als Verschwörungstheoretiker. Mich nervt es, wenn Menschen versuchen mit zu "missionieren".
MfG
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Ich finde sie in ihrer Torheit eigentlich recht amüsant.
Ehrlich gesagt, tun sie ja nix - sie sind zumeist ungebildet, chancenlos und haben wenig Freude im Leben.
Erreichen tun sie nichts. Wer hört schon auf sie?
Über die "Reptiloiden" habe ich mich schlappgelacht und die "Gates-Verschwörung" hat auch Comedy-Qualität.
Ich gönne ihnen ihren "Spaß", veräppel sie aber dann und wann, wenn es selbst mir zu bunt wird.
 
G

Gelöscht 114884

Gast
Mit dem größten Teil muss man gar nicht anders umgehen als sonst. Normalerweise bedienen wir Menschen uns an Schlagzeilen, um überhaupt Gesprächsthemen mit anderen Menschen zu haben. Ohne wirkliche Ahnung wird dann einfach darauf was hin- oder nachgeplappert. Es geht in viele Fällen eigentlich nur darum, dass man überhaupt miteinander spricht als über was man spricht. Corona ist jetzt leider nur ein Dauerschlagzeilenthema, daher ist dieses Thema empfindlicher und nervender geworden und manche dahergesagten Sprüche tiefer verankert. Daher redet man nochmals öfters darüber, obwohl man eigentlich schon genug von dem Thema hat. Also selbst die eher Richtung Verschwörung glauben, haben das Thema eigentlich selbst satt und wollen eigentlich selbst nur, dass das Thema aufhört. Eigentlich ist das alles ähnlich wie Gerüchte auf der Arbeit, die sich wie die stille Post überträgt. Umso mehr spannendes dazugedichtet wird, umso mehr macht das Gerücht mehrere Runden.

Wenn jemand aber nun hart anfängt zu missionieren, dann kann man schwer mit dem Thema selbst umgehen, wenn man eigentlich nichts davon hören möchte. Dann sollte man das Thema abwürgen. Theorien bleiben erstmal Theorien und daher ein Glaube an ihre Wahrheit. Bringt ja auch nichts, wenn ich einen Zeuge von Jehovas mit Argumenten von seinem Glauben wegbringen wollen würde. Das Missionieren hätte gar nicht begonnen, wenn man nicht auf die Standartargumentationen nicht schon seine eigenen passenden Antworten hätte. Daher sagt man denen oft wenig Neues, wenn man sich auf Gespräche einlässt und denen seine eigene Meinung/Wahrheit klar machen möchte.

Wenn mir aber einer an herzen liegen würde und mich das Missionieren nervt und ich sehe, dass es ihm nicht ganz so gut tut, dann würde ich einen kleinen Trick anwenden. Ich mich etwas als gläubig verhalten, mir selbst neue Theorien zusammenspinnen, die genau so von den Zusammenhängen möglich sein könnten und ihm dies weiter geben und warten bis er das so weiter erzählt als wäre es die Wahrheit, ohne weiter nachzuhaken. Wieder ähnliches Verhalten wie bei Gerüchten. Sobald er das tut, würde ich ihn immer wieder damit Konfrontieren, und mich schon etwas lustig machen, wie naiv er auf mich rein gefallen ist und ihm bewusst wird, dass es auch bei seinen anderen Theorien der Fall sein könnte. Selbsterkenntnis bringt dann oft mehr als Argumentationen.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Wenn man sich gut in dem Thema auskennt, kann man sie systematisch auf den Arm nehmen, bis sie hoffentlich selber irgendwann merken, daß man sie veräppelt. Denn für jede abstruse VT gibt es garantiert noch eine, die noch abstruser ist. Reptiloiden, Hohle Erde, Nazis auf dem Mond und so weiter. Die Zeugen Jehovas hab ich schon mal erfolgreich in die Flucht geschlagen, kann bei Coronaleugnern oder Chemtrail-Anhängern genauso klappen.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
"Verschwörer-" bzw. "Konspirationstheorien" als Argumentation, mit denen politische Autoritäten im Sinne einer Sündenbocksuche von eigenen Mißerfolgen ablenken und ihre Herrschaft stabilisieren würden.
Gilt aber nicht nur für politische Autoritäten. Anhänger von VTs sind ziemlich oft selber Loser, die im Leben nix raffen, ganz ohne Autorität, und sich dann wenigstens mit galoppierendem Quatsch wichtig machen und alle Schuld an irgendwas seit Adam und Eva auf bestimmte Gruppen (die Eliten, die Geheimdienste, die Regierung, die Ausländer, weitere hier einsetzen) als Sündenböcke schieben wollen.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Das Missionieren hätte gar nicht begonnen, wenn man nicht auf die Standartargumentationen nicht schon seine eigenen passenden Antworten hätte. Daher sagt man denen oft wenig Neues, wenn man sich auf Gespräche einlässt und denen seine eigene Meinung/Wahrheit klar machen möchte.
Das hängt davon ab, wie gut das eigene Wissen ist. Wenn man selber nur Standard kennt, kann man ihnen tatsächlich nichts neues sagen, worauf sie nicht schon selber in ihrer Ausbildung gedrillt werden. Wenn man sich aber wirklich gut auskennt, über den allgemeinbekannten Standard hinaus, dann kann man ihnen Beine machen. Brauchst nur mal nach der Göttin https://en.wikipedia.org/wiki/Asherah fragen, der Partnerin des späteren Bibel-Alleingottes, und schon sind sie hilflos.
 

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