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Üble Nachrede/ Mobbing von Nachbarn, ich kann nicht mehr

Vanillemond

Mitglied
Liebe Foris,

vielleicht habt ihr mir ein paar Ratschläge, denn ich weiß nicht mehr weiter.

Seit ein paar Jahren bewohne ich mit meinem Kind eine Sozialwohnung, die nicht nur sehr hellhörig ist, sondern auch Menschen leben die uns das Leben schwer machen müssen.

Angefangen hat das ganze Drama, als ich meine Nachbarn einmal freundlich und kleinlaut bat, Nachts etwas leise zu machen. Mein Kind würde vom Lärm aufwachen und dann nicht mehr einschlafen können (ich auch nicht).
Die Nachbarn hatten ständig Besuch, was auch ok. ist, doch diskutierten sie dermaßen laut, dann mitten in der Nacht verabschiedeten sie sich laut im Treppenhaus und sprachen dort auch noch laut weiter. Wir haben unser Schlafzimmer direkt an der Eingangstür und so ist es um so lauter. Es ist in ihrer Kultur normal und wurde auch bis wir einzogen, von den anderen Nachbarn so toleriert. Wohl auch, weil drei von sechs schwerhörig sind und zwei von sechs selbst so laut sind ;)

Obwohl ich die Nachbarn absolut freundlich ansprach, war es, als hätte ich sie persönlich beleidigt. Die Nachbarin reagierte auf mich wie eine Furie. Schrie mich an, wer ich eigentlich sei ihr Vorschriften zu machen und überhaupt, sie würde hier Miete zahlen!

Bis dato grüßten wir uns freundlich, ab da war ich etwas abscheuliches für sie. Kurz darauf war sie lange weg da sie persönliche Probleme hatte und es ging mit ihrem Mann weiter: Ich machte ein halbes Jahr die Treppenreinigung allein, da er kulturbedingt als Mann nicht zu putzen hat. Ich nahm das so hin und sagte nichts. Ich war noch schockiert vom Ausraster seiner Frau, dass ich es dabei belassen wollte.
Immer grüßten wir uns in der Zeit als sie nicht da war und alles war ok.
Dann war auch er einige Monate bei ihr und keiner mehr in der Wohnung.

In der Zeit ging Corona los. Ein Nachbar über ihnen ist pflegebedürftig. Er warf wohl unwissend Feuchttücher in die Toilette (es gab ja ein Mangel an Toilettenpapier), es kam zu einer extremen Verstopfung der Rohre und es lief zu den besagten Nachbarn die neben mir wohnen.
Das ganze Treppenhaus fing an zu stinken nach verwest. Sowas übles habe ich noch nie gerochen. Im Treppenhaus sah man zwar nichts und keiner wusste von einer Verstopfung, doch von Tag zu Tag stank es immer schlimmer und ich klopfte bei den Nachbarn neben mir, da ich dachte der Mann sei wieder zurück und ihm sei vielleicht etwas zugestoßen. (Man weiß ja nie, man fällt hin und stirbt und keiner merkt etwas, leider traurige Realität).

Da mir keiner öffnete, rief ich den Vermieter an und es stellte sich dann schnell heraus, dass die gesamten Fäkalien vom pflegebedürftigen Nachbarn obendrüber, bei den Nachbarn unten drunter übergequollen war und die halbe Wohnung in wahrsten Sinne des Wortes unter Sch***e stand.
Im Grunde haben sie es mir zu verdanken, dass nicht schlimmeres Passiert ist, denn auch die Nachbarin unter den Nachbarn (es sind drei Stockwerke), hatte schon tropfendes Wasser an der Decke.

Der Vermieter sagte mir daraufhin, er hätte nun eine Reinigungsfirma angerufen, diese würde im laufe des Tages kommen um das Treppenhaus zu putzen. (Durch die Mitarbeiter der Rohrfirma (sorry, weiß nicht wie die sich nennen), wurden die Fäkalien im ganzen Treppenhaus verteilt).

Nach einigen Stunden hörte ich im Treppenhaus jemand putzen. Es waren eine Frau und ein Mann. Ich begrüßte sie freundlich und bat sie auch das Treppengeländer zu desinfizieren, mit den Worten ich hätte das sonst auch gemacht, doch Corona bedingt gab es zu dieser Zeit kein Desinfektionsmittel mehr zu kaufen. Plötzlich fing die Frau an mich anzuschreien. Sie würden jetzt nur das aller nötigste Putzen, sie seien doch keine Putzleute, was ich mir denn denke! Erst später, erfuhr ich dass sie nicht die versprochenen Reinigungsmenschen waren, sondern Familienmitglieder von den Nachbarn neben mir mit denen ich ja indirekt Streit hatte. Auch hier verletzte ich ungewollte ihre Ehre und ihren Stolz.

Später kamen dann die Reinigungsleute, die Treppe wurde gereinigt und desinfiziert, die Nachbarn bekam in ihrer Abwesenheit einen neuen Boden und alles war ok. Sie kamen dann nach einigen Monaten wieder zurück. Der Mann, der vor seiner Abwesenheit noch mit mir sprach, war dann ganz verändert. Er wechselte nun plötzlich die Straßenseite wenn wir uns begegneten, grüßte auf meine "Hallo" nie mehr zurück und ging mir aus dem Weg.
Keine Ahnung was ich ihm getan habe, aber wahrscheinlich sprach sich herum, dass ich seine Familie als "Putzleute" angesehen hatte. (Wie furchtbar / ich selbst habe als Reinigungsfrau Toiletten geputzt und finde das nicht unehrenhaft).

Auf dem Balkon hörte ich dann später seine Frau (die nicht mehr mit mir redet weil ich sie bat leiser zu sein), sagen: "Schatz, die schaut dich nicht an". Er, seine Frau und weitere Familienmitglieder saßen im Garten und ich hörte wie er sagte dass ich ihn beobachten würde. Aja!

Ich habe ihn nie irgendwie anders angeschaut als andere Männer, ich hatte nie irgendein Interesse, zumal er mindestens 30 Jahre älter sein wird. Ich bin eine alleinerziehende Mama, die wirklich ganz andere Sorgen hat als irgendwelche Schwärmereien.
Zumal ich sehr schlecht sehe, keine Brille trage und keine Kontaktlinsen.
(Ist eine längere Geschichte, aber es gibt Tage, da kann ich nicht sagen ob dort vorn ein Mensch oder ein Baum steht).

Da die Familie im Sommer immer gern draußen ist, genau gegenüber von meinem Balkon und ich unbeschwert einfach auf dem Balkon sein möchte, aber jetzt Angst habe dass sie sagen ich würde sie beobachten oder ich sie angaffen würde, habe ich ein Paravent gekauft und in die Ecke gestellt wo wir uns nicht mehr sehen können. Ich dachte damit sei das Problem erledigt, aber prompt lästerten sie lauthals ich sei doch psychisch Krank, wer würde mich denn überhaupt anschauen?
Also wie ich es mache, alles ist falsch.

Inzwischen haben nun von ca. 30 Familien ( es gibt mehrere Häuser drum herum) 15 ein Problem mit mir und meinem Kind, da die Nachbarin zu wirklich jedem hin ist und über mich gelästert hat. Witzigerweise habe ich aber nie mit den anderen irgendetwas zu tun gehabt außer "Hallo" zu sagen.

Nun ist klar, dass wir wegziehen müssen, aber ich bekomme nur Absagen. Wie der Wohnungsmarkt ist, muss ich nicht sagen, das wissen viele. Mir geht es mit der Situation immer schlechter. Ich bin wie gefangen. Ich kann den Balkon nicht mehr benutzen, ich kann sämtliche Dinge nicht mehr machen, wie z.B. ein im Treppenhaus abgestelltes Paket zu begutachten ob es meins ist, weil direkt darüber gelästert wird dass ich schnüffeln würde. Ich kann nicht nach Links oder Rechts, nicht nach oben oder unten schauen weil alles negativ ausgelegt wird.

Auch denke ich mir, was wenn wir wegziehen würden und das Geläster weiter geht? Die Leute sind sehr gesprächig, in einer kleinen Stadt kennt der eine den anderen und plötzlich ist der "neue" Nachbar ein alter Bekannter von den alten Nachbarn und das Mobbing geht weiter..
Also auch nicht effektivste Lösung.

Was also kann ich tun? Wie gesagt, ich bin alleinerziehend, ich habe auch körperliche Beschwerden und es meine ganze Kraft geht für solch nutzlosen Menschen verloren. Kraft, die ich für mein Kind bräuchte.

Hoffentlich konnte jemand den ganzen Text lesen. LG
 
Zuletzt bearbeitet:

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Vanillemond

Mitglied
Ja, das mache ich schon lange. Ich bewerbe mich auf sämtliche Wohnung aber es kann noch zwei Jahre gehen, bis wir eine andere Wohnung bekommen.

Ich weiß dass ich die Nachbarn nicht ändern werden kann, darum ist meine Angst da, der Mobbing geht weiter wenn wir wegziehen. Somit wäre das Problem nicht gelöst.
 

Vanillemond

Mitglied
Als Beispiel hatte ich mich vor kurzem um eine Wohnung beworben. Wir haben sie dann nicht erhalten, aber kurze Zeit später habe ich erfahren dass der Sohn von der Nachbarin dort (im gleichen Haus) eine Wohnung bekommen hat. Wenn wir nun unwissend dorthin gezogen wären, wäre der Mobbing 100% weiter gegangen.
Die haben in der Stadt viele Verwandte und Bekannte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vanillemond

Mitglied
Ja, du stehst endlich deine Frau und schreist zurück, wenn das asoziale Dreckpack wieder ankommt.

In deiner Geschichte sehe ich auf einen Blick gefühlt 20 Situationen, die nie passiert wären, wenn direkt von Anfang an anders gehandelt worden wäre.
Ein einziges mal habe ich mich verbal gewehrt, aber ohne zu schreien und sofort rief sie ihren Sohn an, der direkt auf der Matte stand. Sie haben mich dann in ihrer Sprache als Schlampe beleidigt. Man muss aufpassen was man sagt. Sie sehen mich allein, die Alleinerziehende und stehen als riesige Familie natürlich ganz stark da. Könnte mir vorstellen dass das auch ein Grund ist, weshalb Mitläufer mitziehen.

Nächste Woche habe ich ein Termin bei einer Psychologin ausgemacht. Ich hoffe man kann mir etwas den Druck nehmen, bis ich was anderes gefunden habe.
 
Zuletzt bearbeitet:

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Solche fiesen lästernden Nachbarn gibt es.
Ignoriere sie komplett...sprich mit ihnen kein Wort.

Ist ein Nachbar nach 22 Uhr laut...hole gleich die Polizei.

Vielleicht findest du in der Nachbarschaft auch mal Verbündete...aber alle Fieslinge und Freunde der Fieslinge würde ich komplett ignorieren.
Vielleicht sind sie auf dich neidisch oder eifersüchtig wegen ihrer Männer.
 

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    Das stimmt, vielleicht wollen viele einfach kein Gespräch weil dieser Chat öffentlich ist und jeder mitlesen kann
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    Einige kommen, grüßen und verabschieden sich wieder. Da frag ich mich schon, wozu das dienen soll. Andere suchen wen zum Schreiben. Und das in einem Chat, ganz komische Leute 🤪
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    Das stimmt, vielleicht wollen viele einfach kein Gespräch weil dieser Chat öffentlich ist und jeder mitlesen kann
    Ja, mach dir mal einen Account 😁
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  • (Gast) pummel:
    Dishonor meinte:
    Einige kommen, grüßen und verabschieden sich wieder. Da frag ich mich schon, wozu das dienen soll. Andere suchen wen zum Schreiben. Und das in einem Chat, ganz komische Leute 🤪
    das verstehe auch nicht 😅😂
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