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Überweisung an Psychotherapeuten - und jetzt?

M

Mina D.

Gast
Hallo ihr Lieben,

meine Hausärztin hat mir nach einem langen Gespräch gestern, an die Psychotherapie überwiesen.
Dass es mir nicht besonders gut geht, weiß ich ja schon seit Jahren.
Meine Beschwerden in den letzten Monaten haben allerdings verstärkt zugenommen unter anderem war ich permanent müde, habe schlecht geschlafen, habe ständig kalte Hände und friere generell, meine Haare fallen mir aus und ich fühle mich allgemein unwohl.
Da Schilddrüsenerkrankungen bei mir in der Familie liegen (Tante mit Kropf, und meiner Mutter wurde die SD entfernt) wollte ich mich darauf testen lassen. Die Blutwerte kamen gestern zurück und erstmal ist meine Hausärztin gar nicht auf die SD Werte eingegangen, sondern hat gesagt mit meinem Eisenwert wäre alles okay und ich habe auch sonst keinen Mangel (außer zu niedrige Leukozyten).
Dann hab ich speziell nach der SD gefragt und sie sagte "Alles im Normalbereich". Ich hab mir die Werte mitgeben lassen, mein TSH Wert liegt bei 3,03, laut ihr gut.


Dann hat sie mich, nach langem hin und her, an die Psychotherapie überwiesen.
Als sie davon angefangen hat, bin ich einfach in Tränen ausgebrochen, ich konnte mich einfach nicht beherrschen.
Ich hatte so gehofft, es wäre einfach eine SD Unterfunktion, die ja leicht zu behandeln wäre.
Versteht das folgende jetzt bitte nicht falsch, aber ich fühlte mich in die Psycho-Schiene abgeschoben.
Sie hat in den Schein eine Generalisierte Angststörung und Schlafstörungen eingetragen und mir dann gesagt, ich solle mehrere Praxen abtelefonieren und es kann lange dauern einen Termin zu bekommen.


Jetzt stehe ich da.
Soll ich eine Therapie beginnen? Ich fürchte mich davor...
Was sage ich am Telefon? Wie finde ich einen Therapeuten der zu mir passt?
Und sollte ich das wirklich machen?


Ratlose Grüße

Mina
 

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Waldluft

Mitglied
Letztlich musst du selbst entscheiden, ob du eine Therapie beginnen möchtest oder nicht. Bei Psychotherapien ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig, dass man auch selbst bereit ist, sich wirklich auf die Therapie einzulassen. Unterstützung von außen sollte also von dir gewünscht sein.

Angst und Unsicherheit sind natürlich trotzdem normal, so geht es wohl fast jeder Person, die zum ersten Mal zu einem Psychotherapeuten geht.

Ob du in die "Psychoschiene" gesteckt wurdest, kann ich nicht beurteilen. Wenn du das Gefühl hast, es könne rein körperliche Ursachen für deine Probleme geben, würde ich weitere Meinungen von anderen Ärzten einholen, bestenfalls auch Spezialisten kontaktieren.

Körperliche Beschwerden haben aber nun mal nicht selten auch einen Zusammenhang mit dem psychischen Wohlbefinden.

Wer gesundheitlich angeschlagen ist, neigt auch eher dazu, psychische Probleme zu entwickeln.
Und wer psychische Probleme hat, ist auch anfälliger für Erkrankungen.
Schon allein von diesem Aspekt betrachtet könnte eine Psychotherapie sich als hilfreich erweisen.
 
M

Mina D.

Gast
Letztlich musst du selbst entscheiden, ob du eine Therapie beginnen möchtest oder nicht. Bei Psychotherapien ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig, dass man auch selbst bereit ist, sich wirklich auf die Therapie einzulassen. Unterstützung von außen sollte also von dir gewünscht sein.

Angst und Unsicherheit sind natürlich trotzdem normal, so geht es wohl fast jeder Person, die zum ersten Mal zu einem Psychotherapeuten geht.

Ob du in die "Psychoschiene" gesteckt wurdest, kann ich nicht beurteilen. Wenn du das Gefühl hast, es könne rein körperliche Ursachen für deine Probleme geben, würde ich weitere Meinungen von anderen Ärzten einholen, bestenfalls auch Spezialisten kontaktieren.

Körperliche Beschwerden haben aber nun mal nicht selten auch einen Zusammenhang mit dem psychischen Wohlbefinden.

Wer gesundheitlich angeschlagen ist, neigt auch eher dazu, psychische Probleme zu entwickeln.
Und wer psychische Probleme hat, ist auch anfälliger für Erkrankungen.
Schon allein von diesem Aspekt betrachtet könnte eine Psychotherapie sich als hilfreich erweisen.


Ich würde dem Ganzen schon eine Chance geben.... aber selbst davor hab ich Angst, haha :D
Ach schei* drauf, ich versuchs...
 
S

seele28

Gast
Bevor du in Psychotherapie gehst, würde ich die Schilddrüse noch einmal genauer anschauen lassen. Ultraschall, weitere Werte überprüfen lassen usw. Das macht ein Endokrinologe. Der Hausarzt testet nicht alle Werte der Schilddrüse und die sagen auch nicht viel aus. Daher auf jeden Fall noch zum Endokrinologe gehen. Da Schilddrüsenprobleme in der Familie bekannt sind, würde ich das auf jeden Fall machen. Die Symptome passen auch alle zu einer Unterfunktion. Kenne keine Psychische Störung wo einen andauernd kalt ist und die Haare ausfallen. Natürlich kann das eine spätere Auswirkung sein z.B bei Essstörungen. Aber das hat auch mehr dann wiederum mit Mangelernährung, Vitamin und Mineralmangel zutun oder eben Schilddrüse.

Ich hab selbst eine Schilddrüsenunterfunktion, nehme Medikamente dagegen. Geht mir ähnlich wie dir, ständig kalt, Haare fielen mir auch aus, seit ich die Medikamente nehme, ist dies nicht mehr der Fall. Außerdem hab ich bemerkt, das abnehmen extrem schwierig mir fiel, ich war dauernd müde und konnte nachts nicht gut schlafen(Liegt aber bei mir eher an den psychischen Probleme, aber mit der Schilddrüse wurde es noch schlimmer).

Also ich tippe stark auf die Schilddrüse, hol dir bitte noch eine andere Meinung dazu ein, am besten eben ein Endokrinologe.

Ich frage mich auch, warum sie eine Angststörung diagnostiziert hatte, hast du solch starke Ängste und Angst/Panikattacken? Oder wusste sie selbst nicht was los war und hat einfach ins blaue geraten? Ist ziemlich unprofessionell. Auch das sie dich mit deiner Familiengeschichte nicht zu einen Endokrinologen geschickt hatte, bevor sie dich in die psychoschiene rein presst. Blutwerte alleine reichen eben nicht aus, oft wird auch nicht alles getestet, wurde denn auch Vit. D, Vit. B12, sowie auch Magnesium getestet?

Und es kann wirklich sehr lange dauern bis man einen Termin beim Therapeuten bekommt. Daher bitte kläre das vorher noch einmal genauer ab, bevor du unnötig so lange wartest und es doch nichts Psychisches ist. Das würde dir viel Leid ersparen.

Lg Seele28
 
G

Gast

Gast
Ist das nicht ein Überweisung zum Psychiater / Neurologen der entscheidet über eine solche Therapie.
Bei Angsterkrankungen ist das meist keine Psycho- sondern eine Verhaltens Therapie!
Ängste lassen sich auch gut Medikamentös behandeln, wenn nicht zu stark.
Die Verhaltenstherapie ist eine Begleitbehandlung wenn indiziert!
Verhaltenstherapie bei Angststörungen | therapie.de
 
S

seele28

Gast
Ist das nicht ein Überweisung zum Psychiater / Neurologen der entscheidet über eine solche Therapie.
Bei Angsterkrankungen ist das meist keine Psycho- sondern eine Verhaltens Therapie!
Ängste lassen sich auch gut Medikamentös behandeln, wenn nicht zu stark.
Die Verhaltenstherapie ist eine Begleitbehandlung wenn indiziert!
Verhaltenstherapie bei Angststörungen | therapie.de
Falsch, der Patient selbst entscheidet ob er eine Psychotherapie machen will oder nicht, da braucht er keine Zustimmung vom Psychiater. Der Psychotherapeut entscheidet dann ob eine Therapie nötig ist und welche. Und ein Neurologe hat auf dem Gebiet Psyche nichts zu tun. Wenn dann wäre sie auch bei einem Psychiater richtig, aber nicht bei einem Neurologen. Der Psychiater kann zusätzlich zur Psychotherapie Psychopharmaka verschreiben, aber Medikamente sind keine Dauerlösung.

Eine Verhaltenstherapie ist auch eine Psychotherapie, sowie die Tiefenpsychologische und die Analytische Therapie auch zu Psychotherapien dazugehören. Und was für die Te das richtige ist, wird dann der Psychotherapeut entscheiden. Falls es sich überhaupt um eine Psychische Erkrankung handelt. Angststörungen können auch mit Tiefenpsychologische Therapie behandelt werden, zumindest dann wenn Traumatische Erlebnisse eine Rolle spielen.
 
G

Gast

Gast
Psychiater sind oft auch Neurologen.
Was aber unerheblich ist, jetzt weißt du es.
Nicht der Hausarzt sollte das entscheiden, der hat nicht die Erfahrung bei psychischen / seelischen Erkrankungen.
Und Medikamente gehören bei solche Erkrankungen oft zum Einstieg in eine Therapie dazu, das entscheidet nicht der Hausarzt.
Und wen du entscheidest ob du ein Therapie brauchst, das brauchst du wohl keine.
Warum ohne Leidensdruck was ändern, oft fehlt ja grad die Krankheit Einsicht....
 
G

Gast

Gast
Sie braucht bei Angst keine Psychopharmaka.
Und keine Psychotherapie sondern meist eine Kognitive Verhaltenstherapie
Der Therapeut entscheidet nichts, das macht der Arzt, welche Art der Therapie da nötig ist.
Dazu sind Hausärzte / Allgemein Ärzte nicht ausgebildet und qualifiziert, oder operieren die auch....
 
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seele28

Gast
Psychiater sind oft auch Neurologen.
Was aber unerheblich ist, jetzt weißt du es.
Nicht der Hausarzt sollte das entscheiden, der hat nicht die Erfahrung bei psychischen / seelischen Erkrankungen.
Und Medikamente gehören bei solche Erkrankungen oft zum Einstieg in eine Therapie dazu, das entscheidet nicht der Hausarzt.
Und wen du entscheidest ob du ein Therapie brauchst, das brauchst du wohl keine.
Warum ohne Leidensdruck was ändern, oft fehlt ja grad die Krankheit Einsicht....
Schon lange hab ich nicht mehr solch einen Blödsinn gehört. Wenn es nach dem ginge, brauch ich also auch keine Therapie? Ich hab irgendwann von selbst gemerkt dass ich eine Therapie brauche, war mit 17 Jahren zum ersten Mal bei einer Therapeutin und bin seit dem auch in Behandlung.

Ich weiß dass viele Psychiater auch Neurologen sind. Aber nicht jeder Neurologe ist auch Psychiater...daher ist es Quatsch den Neurologen bei psychischen Erkrankungen zu erwähnen. Und ein Hausarzt kann schon psychische Probleme vermuten und kann einen darauf hinweisen das eine Psychotherapie hilfreich wäre und kann auch einen dahin überweisen. Wobei man heutzutage keinerlei Überweisung mehr braucht, außer man ist im Hausarztvertrag.

Medikamente wie gesagt können eine Stütze sein, sie tun aber die Symptome nur unterdrücken, nicht therapieren. Daher kann nur eine Psychotherapie langfristige Erfolge bringen. Ich kenne mich da recht gut aus, da ich selbst viele Psychische Probleme habe. Daher weiß man vieles dann auch aus eigener Erfahrung.
 

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