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Überqualifizierter Bewerber

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 74948
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G

Gelöscht 74948

Gast
Hallo,

Ich arbeite auf einer Behörde. Für mein Team sind wir auf der Suche nach einen Sachbearbeiter. Im letzten Bewerbungsgespräch hatten wir eine Kandidatin, die zuvor eine hohe Leitungsposition auf einer anderen Behörde hatte. Während des Gesprächs hat sie häufig von Entwicklungsmöglichkeiten geredet und mein Vorgesetzter versprach ihr, dass sie nach einer gewissen Zeit eine andere Position haben könne. Zum einen war das nicht mit mir abgesprochen und zum anderen gibt es momentan keine Positionen zwischen mir und den Sachbearbeitern. Ich habe kein Interesse daran, jemanden einzustellen, der überqualifiziert ist und eigentlich von Anfang an auf eine andere Position spekuliert. Fachlich und persönlich wäre die Person sehr gut geeignet, aber was bringt es, wenn die Position nicht passt? Ich bin momentan sehr sauer auf meinen Vorgesetzten, weil er einfach leichtfertig mit etwas ködert, was nicht abgesprochen war. Wie seht ihr das Ganze?
 
Ich sehe dass so, dass dein Vorgesetzter das Beste für die Behörde rausholt.
Hast du Angst, ihr unterlegen zu sein?
Ich habe kein Interesse daran, jemanden einzustellen, der überqualifiziert ist und eigentlich von Anfang an auf eine andere Position spekuliert. Fachlich und persönlich wäre die Person sehr gut geeignet,
Keine Angst, DU wirst ja nicht gefragt und stellst niemanden ein.
 
Hallo,kann Dich auch gut verstehen. Du sitzt bei dem Vorstellungsgespräch dabei und musst zusehen, wie sich die neue Bewerberin bereits als Vorgesetzte etabliert. Das war so nicht geplant.
 
Wer weiss, ob sie nach wie vor an einer höheren Position interessiert ist. Im Vorstellungsgespräch erzählt man ja gerne, wie ambitioniert man doch ist....
Ich bin für meinen aktuellen Job auch überqualifiziert, aber bin da trotzdem glücklich und zufrieden.
 
Hey @Jesjes
ich bin da bei Bingenervt. Es ist doch immer schwer, sich richtig zu verkaufen, wenn man überqualifiziert ist. Aus ihrer Führungsposition ist sie eine gewisse Selbstdarstellung gewohnt.

Aber dass sie sich jetzt auf diese Stelle bewirbt, ist doch eher ein Zeichen, dass sie das nicht mehr möchte, zu hoch auf der Leiter stehen, aus welchen Gründen auch immer. Davon würde ich erstmal ausgehen. Wenn du ansonsten das Gefühl hast, sie würde ihre Sache gut machen, wäre ich nicht besorgt, an deiner Stelle.

Dein Vorgesetzer hat bei ihr auch ein gutes Gefühl, also ist er erstmal im Gespräch auf ihre Wünsche eingegangen. Was dann davon am Ende umgesetzt wird, ob sie das überhaupt will, das kann man doch abwarten, wie sich das entwickelt.
 
Warum sprichst du nicht mit deinem Vorgesetzten darüber? Es wird ja einen Grund gehabt haben, weshalb du bei dem Vorstellungsgespräch dabei warst. Da bespricht man doch auch die Ergebnisse der Vorstellungsgespräche gemeinsam. Dann kannst du deine Bedenken äußern und er kann dir mitteilen, was für Gedanken er dabei hatte. Vielleicht gibt es in eurer Behörde ja noch andere Teams, wo vielleicht irgendwann eine leitende Position frei werden könnte.
 
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