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Überforderung mit sozialen Situationen

queenofflowers

Neues Mitglied
Hallihallo allerseits,

ich bin weiblich und 18 Jahre jung. Die meisten von euch werden jetzt denken, dass ich in der Blüte meines Lebens stecke und absolut keine Probleme mit Kontakten habe.

Wie soll ich anfangen? Prinzipiell fürchte ich mich vor bestimmten Situationen, die mit meiner Altersklasse zu tun haben. Letztens wurde ich von 2 Mädels gefragt, ob ich mit ihnen am Abend etwas trinken gehen möchte. Ich bin aus Angst, mit Alkohol bzw. alkoholisierten Menschen in Berührung zu kommen, nicht hingegangen.

Eine dieser 2 wollte ich auch einen näheren Kontakt zu mir pflegen. Dabei werde ich auch gefragt, wie es mir geht und was gerade bei mir ansteht. Irgendwie schaffe ich es nicht ,über mich zu reden. Ich habe das Gefühl, zu verstummen, manchmal auch ungewollt. Und so kommt es, dass ich immer zuhöre und so gut wie nie erzähle.

Wenn ich mit einer Gruppe (mehr als 2 Leute) konfrontiert werde, verspüre ich eine ziemlich heftige Symptomatik. Neben einem Engegefühl in der Brust bete ich, dass die Situation bald ihr Ende nimmt. Ich führe dann auch in den meisten Fällen keine natürlichen Gespräche, sondern klinke mich mental aus.

Wenn ich versuche, näheren Kontakt zu Menschen aufzubauen, misslingt mir das. Nach einer gewissen Zeit zerbrechen die Beziehungen aus verschiedensten Gründen, die auch mit einer gewissen Überforderung meinerseits zu tun haben. Ich mache, wenn ich überfordert bin, Witze und kann auch sehr bissig werden. (Sage auch dazu, dass man das nicht ernst nehmen darf, aber trotzdem tun das manche)

Und zu guter Letzt: Ich bin überfordert damit, wenn mir bestimmte Personen gute Sachen tun wie zum Beispiel Dinge schenken oder einfach freundlich sein. Keine Ahnung. Das kann auf jeden Fall manchmal so weit gehen, dass ich ein paar Tage brauche, um mich von diesen Aufmerksamkeiten zu erholen.

Hat irgendjemand von euch mit einer ähnlichen Problematik zu kämpfen? Und was tut ihr, um eure Ängste in den Griff zu bekommen?

Bitte helft mir!!!!
 

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G

Gelöscht

Gast
Hallihallo allerseits,

ich bin weiblich und 18 Jahre jung. Die meisten von euch werden jetzt denken, dass ich in der Blüte meines Lebens stecke und absolut keine Probleme mit Kontakten habe.

Wie soll ich anfangen? Prinzipiell fürchte ich mich vor bestimmten Situationen, die mit meiner Altersklasse zu tun haben. Letztens wurde ich von 2 Mädels gefragt, ob ich mit ihnen am Abend etwas trinken gehen möchte. Ich bin aus Angst, mit Alkohol bzw. alkoholisierten Menschen in Berührung zu kommen, nicht hingegangen.

Eine dieser 2 wollte ich auch einen näheren Kontakt zu mir pflegen. Dabei werde ich auch gefragt, wie es mir geht und was gerade bei mir ansteht. Irgendwie schaffe ich es nicht ,über mich zu reden. Ich habe das Gefühl, zu verstummen, manchmal auch ungewollt. Und so kommt es, dass ich immer zuhöre und so gut wie nie erzähle.

Wenn ich mit einer Gruppe (mehr als 2 Leute) konfrontiert werde, verspüre ich eine ziemlich heftige Symptomatik. Neben einem Engegefühl in der Brust bete ich, dass die Situation bald ihr Ende nimmt. Ich führe dann auch in den meisten Fällen keine natürlichen Gespräche, sondern klinke mich mental aus.

Wenn ich versuche, näheren Kontakt zu Menschen aufzubauen, misslingt mir das. Nach einer gewissen Zeit zerbrechen die Beziehungen aus verschiedensten Gründen, die auch mit einer gewissen Überforderung meinerseits zu tun haben. Ich mache, wenn ich überfordert bin, Witze und kann auch sehr bissig werden. (Sage auch dazu, dass man das nicht ernst nehmen darf, aber trotzdem tun das manche)

Und zu guter Letzt: Ich bin überfordert damit, wenn mir bestimmte Personen gute Sachen tun wie zum Beispiel Dinge schenken oder einfach freundlich sein. Keine Ahnung. Das kann auf jeden Fall manchmal so weit gehen, dass ich ein paar Tage brauche, um mich von diesen Aufmerksamkeiten zu erholen.

Hat irgendjemand von euch mit einer ähnlichen Problematik zu kämpfen? Und was tut ihr, um eure Ängste in den Griff zu bekommen?

Bitte helft mir!!!!
Das komische Gefühl, wenn mir jemand etwas Gutes tun möchte, kenne ich. Bei mir hatte es etwas mit dem Selbstwert zu tun. Ich dachte damals "das habe ich doch gar nicht verdient" bzw. "dafür habe ich doch gar nichts geleistet". Was denkst du in so einem Fall?

Gibt es eine Erfahrung, weshalb dir alkoholisierte Menschen Angst machen? Oder ist Alkohol in deiner Familie als enthemmend oder abhängig machend angesehen?
 

Griseus

Mitglied
Auch wenn du keine sonderlich konkreten Beispiele gebracht hast, muss ich irgendwie sagen, das ganze kommt mir sehr bekannt vor...
Ich kann gut vor Gruppen reden, aber nicht in Gruppen. Genauso habe ich mich in der Schule nie gemeldet. Nein nicht wenig, sondern nie! Als ich eine gute mündliche Note brauchte, habe ich versucht mich dazu zu zwingen, aber eben jenes "Engegefühl" hielt mich letzten Endes doch davon ab.

Übung kann natürlich etwas helfen, wenn man sich seiner Sache sicher ist fällt einiges leichter, aber du musst dich nicht ständig unter Druck setzen, das macht das Leben auch nicht lebenswerter.
Und es hilft auch seine Grenzen zu kennen, bzw. eben was man gerne mitmacht und was nicht. Besoffene Leute können mir genauso gestohlen bleiben, wenn ich mich irgendwo mitschleifen lasse, dann höchstens um andere Glücklich zu machen.

Das Problem da hinter ist aber, dass nur wenige dieses Verhalten verstehen können...
Wenn sie glauben einem einen Gefallen zu tun, wenn man das doch eigentlich gar nicht so haben möchte o.o muss man sich dann auch revanchieren? Im prinzip ja, aber wie und mit was? ... So viel zum Thema Geschenke <.<

Aber pass umbedingt auf, dass du dir ein paar Leute in deiner Nähe hälst! Sonnst kann es ziemlich schnell ziemlich einsam werden.
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!


Mit sozialem Verhalten und Kontakten habe ich auch mitunter meine Probleme, auch wenn es weit besser als früher ist.


Was aber wichtig sein könnte: Was genau für Ängste hast du? Also klar, eben das Reden mit Gleichaltrigen, so etwas wie eine Freundschaft aufbauen. Aber wnen du mit einer Gruppe konfrontiert wirst...ist da einfach Enge...Panik...Angst, oder kannst du auch sagen, welche Ängste du dabei hast. Also was genau befürchtest du dann?
Dass die Gruppe schlecht über dich denkt und dich ausschließt? Dass sie dich dissen, blöde Witze machen? Oder dass du dich irgendwie blamierst?
Ist da einfach „nur“ körperliche Panik oder auch konkrete Ängste?


Denn wenn da konkrete Ängste sein sollten, kannst du sie eventuell mit Tricks ein bisschen kleiner machen,


dass du daran zweifelst, wenn jemand nett zu dir ist, verstehe ich gut. Eventuell hast du leider schon einige schlechte Erfahrungen gemacht und bist daher entsprechend misstrauisch. Letztlich ist es ja auch nur schlau, wenn man hinter fragt und nicht jede Person gleich für nett hält. Nur sollte es eben nicht so sein, dass man immer und überall Gefahr und Lügen sieht. Das so halbwegs gerade und in der Balance zu halten, ist echt nicht leicht.


Alles Gute!
 

Sadie02

Aktives Mitglied
öhmm, ist körperliche panik nicht eine körperliche reaktion auf eine geistige angst? oder was meinst du mit Körperliche panik?

tricks. na ich weiß nicht. ich weiß nicht ob man sich selbst verarschen kann? zumindest nicht zufriedenstellend und auf dauer. von dem versuch, sich selbst zu verarschen, würde ich absehen. als wenn jemand schlauer wäre, als seine angst. lächerlich. als wenn... die angst verarscht uns. und wir merken es nicht einmal. so sieht es aus. sich seinen ängsten nicht zu stellen, ist einfach nur feige. die angst vor der angst. lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende.

auch von mir, alles gute

Natürlich, aber die Frage ist doch, hat die Angst einen Hintergrund? ich kann zum Beispiel Pferde nicht ab. Habe Angst vor den Viechern, obwohl ich niemals ein negatives Erlebnis mit einem Pferd hatte. Eine Phobie also...eine unlogische Panik.

Mit Tricks meinte ich zum Beispiel: Wenn ich Gleichaltrige in Gruppen meide, weil ich Angst habe, dass sie über mich lachen oder mich verarschen, dann könnte ich mir vorher das maximal schlechte vorstellen. Dann könnte ich sehen....was dann dadurch passieren würde, wenn es tatsächlich so kommen würde. Und dann erkennt man oft, dass es gar nicht so eine Katastrophe wäre, ganz objektiv, wie man vorher denkt. Also nach dem Motto, das schlechtste erwarten, die Folgen davon nüchtern sehen...und dadurch weniger Angst haben.
 

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