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Überfordert vom Leben

Darjarats

Neues Mitglied
Ich hatte vor Jahren eine schlimme Depression die ich sehe gut in den Griff bekommen habe. Doch nun werden mir so viele Steine in den Weg gelegt .. ich habe das Gefühl das wenn ich ein Schritt nach vorne gehe schubst mich etwas 10 m wieder zurück . Es fing damit an das in meiner Familie eine seltene Erbkrankheit fest gestellt wurde an der ich auch erkrankt bin diese aber zum zeit Punkt 2017 nicht ausgebrochen ist . Jährlich muss ich verschiedene Tests machen wie Nerven oder Herztest um zu überprüfen ob die Krankheit ausgebrochen ist oder nicht. Nun wurde ich 2019 wieder getestet und diese zeigten an das es ausgebrochen war aber schriftlich darüber informiert werde und weiter Test dann anstehen würden mit 23 war das ein Schock . Nir gut das ich mich deswegen ablenken konnte mit der Goldenenhochzeit meiner Eltern die im Mai anstand es war eine wunder volle Feier nur leider ging es meiner Mutter nicht gut dich sie wollte die Feier nicht absagen und danach zum arzt fahren gesagt getan im Krankenhaus stellten Die Ärzte fest das sie einen Herzinfarkt hatte und einen Bypass benötigt. Nach der Op dachten wird nun wird alles wieder gut eine Mutter von 9 Kinder eine liebende Oma von 18 Enkeln und 5 Urenkeln eine unendlich geliebte Frau die so sehr vermisst wird in der Familie . Nach ca. 1 Woche nam dann alles seinen Lauf sie hat Wasser in der Lunge die Nieren versagte die Liebe versagte sie wurde in 2 Wochen 4 operiert dann legte man sie ins künstliche Koma Die Ärzte haben alle gegeben da sie merkten wie sehr meine Mutter leben wollte doch das Herz war zu geschädigt von der Erbkrankheit und so kam der Tag an den wir entscheiden mussten ob wir sie an den Geräten hängen lassen oder wir sie gehen lassen. Als Familie wusste wir über die Wünsche unsere Mutter Bescheid deswegen mussten wir nicht lange nachdenken und so führen wir gemeinsam ins Krankenhaus und verabschiedeten uns von ihr . Wir wollten sie nicht alleine lassen bei ihrem Weg da aber nur 3 von uns bei ihr bleiben durften war es schnell entschieden das es die älteste Schwester der Vormund und ich als jüngste Schwester waren und genau um 21:24 blieb dann ihr Herz stehen .Es war der schlimmste Moment meines Lebens ihre Hand zu halten als sie ging sie hat ein riesiges Loch hinterlassen das ich bis heute nicht realisiere das sie fort ist. Nach ihrer Beerdigung musste ich in die Klinik wegen der Krankheit dort wurde mir mitgeteilt das diese Krankheit nun bei mir ausgebrochen ist und ich mich nun für einen Weg entscheiden muss Kinder, Medikamente um die Krankheit zu verlangsamen oder verschiedene Studien. Ich war zu dem zeit Punkt schon überfordert aber das sollte noch nicht alles sein . Ich sprach mit meine partner und wir haben schon länger von Kindern geredet da meine Mutter sich schon so sehnsüchtig welche von mir gewünscht hat da ich das letzte Kind war und alle anderen Geschwister schon abgeschlossen haben. Da ich aber durch die Krankheit Angst davor hatte war ich mir immer unsicher gewesen ob ich überhaupt meine Gene weiter geben möchte wir haben uns viel beraten lassen und kamen zu dem Schluss wir wollen ein baby. Nach ungefähr 4 Monaten ging ich zu meinem Frauenarzt da wir noch nicht schwanger waren ich starke Schmerzen im Unterleib hatte und in der Familie Endometriose einige Frauen hatte wollte ich dies abklären nach einigen Untersuchungen war es klar ich habe ein Zyste die mich unfruchtbar macht ich wurde operiert und während der Operation musste dann geschaut werden in wie weit dann alles intakt bleibt . Die Operation habe ich überhaupt nicht gut vertragen ich hatte Schwierigkeiten beim aufwachen dann war mir Tage danach schwindelig und übel und musste mich viel übergeben so das die Schmerzmittel umgestellt werden müssten da ich keine wirklich vertrage . Die Operation lief sonst ansich sehr gut die Zyste wurde entfernt und die Organe sind intakt geblieben nun stand nichts mehr dem Kinder Wunsch im Weg. Nachdem meine Freunde mit mir sprachen und sie meinten das ich mir Hilfe suchen sollte nach dem Fall meiner Mutter was ich auch schon getan habe doch die Therapeutin tauchte zu vereinbarten Termin nicht auf wollte ich es alleine schaffen und nicht wieder in die Depression verfallen zudem lebte ein Freund von mir und meinem Partner für 3 Monate bei uns obwohl es nur für 2 Wochen sein sollte für den wir alles mit bezahlt haben und seine Katze mir Tapeten Vasen und unser Sofa zerstört hatte versuchte ich alles gegen diese schrecklichen Gedanken anzukämpfen und freute mich nur noch darauf schwanger zu werden . Und vor genau 2 Wochen bin ich endlich schwanger geworden der arzt hat mir auch alles beständigt und es war eine intakte Schwangerschaft ich war in der 5 woche eine wiche später verlor ich das baby in der 6 woche . Alle sagen mir es ist doch gut zu wissen das ich schwanger werden kann das es ja nicht so schlimm ist ich war ja nur in der 6 woche nir hab ich keine kraft mehr es sind 8 Monate zwischen der Goldenenhochzeit und jetzt vergangen und mir ist so viel passiert das ich mich frage was nun als nächstes kommt wie viel ich noch aushalten muss bis ich zusammen breche ich weine nur noch und bin einfach fertig mit diesem Leben. Es tut mir leid für den langen Text und die vielen Fehler aber es ist fast 3 Uhr in der Nacht ich kann seit Monaten nicht richtig schlafen und musste es mal niederschreiben...
 

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G

Gelöscht 107420

Gast
Der Titel deines Threads klingt schlimm und ich würde nur zu gern antworten, weil es mir genauso geht. Aber sorry - der Thread ohne Gliederung machts mit (hat nichts mit dir zu tun) unmöglich, ihn zu lesen.
Sorry.
 

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