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über die liebe

frara

Urgestein
[h=1]Das Gedicht der Liebe[/h]Wie nächtlich ungestüm die Wellen wogen,
Bald schwellend liebevoll zum Sternenkranze,
Bald sinkend zu der Tiefe hingezogen,
Sehnsüchtig flutend in dem Wechseltanze,
Bis Morgenrot empor scheint aus den Wogen,
Noch feucht in blumenlichtem Tränenglanze;
So steigen hier der Dichtkunst hohe Strahlen
Aus tiefer Sehnsucht Meer und Wonnequalen.


Friedrich Schlegel 1772- 1829
 

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frara

Urgestein
Liebe TE, das ist ein stimmungsvolles Gedicht, welches für mich jedoch nichts mit Liebe, sondern mit Hormonrausch und Sehnsucht zu tun hat. Aber ich habe schon vor Jahren bemerkt, dass es so viele Vorstellungen von der Liebe gibt, wie es Menschen gibt. :)
ich empfinde die wortwahl als berauschend schön.. man bedenke, wann schlegel lebte.es gab anfänglich keine liebe, nur wollust... meine meinung
 

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