Diese Männer-Frauen-Threads laufen irgendwie immer gleich
😛 Da gibt es im Brigitte Forum auch so eine ewig lange Wurst. Der Krieg scheint im Privaten erreicht - damit hat der RadikalFeminismus seine Ziele ja verwirklicht. Solange solche Debatten geführt werden und ein Mann "Männer!", eine Frau "Frauen!" sind, also keine Individuen, keine einzelnen Menschen, sondern Teil eines sogenannten "Patriarchats"/"Feminaziats" kann endlos weiter diskutiert werden bis zum erbrechen. Den Druck spüren heutzutage beide Geschlechter.
Ich frage mich als wem das nützt und denke auch, der Marktwirtschaft.
1. Alice Schwarzer. Mit Emma und ihren Büchern, mit den Medienauftritten verdient sie gutes Geld, egal was sie für Blödsinn verzapft. Mir sind Leute immer suspekt, die einen Rummel veranstalten, bei dem sie dick Kohle machen.
2. Die Firmen erhalten günstige Teilzeit- und Vollzeitkräfte. Doppelt so viele Arbeitnehmer (Angebot-Nachfrage), oft in Teilzeitstellen oder Minijob zu Minimallöhnen ausgepresst - das ist geil.
3. Singles und genervte, gestresste Menschen ohne Familienbasis, wurzellos, gehen mehr shoppen zur Kompensation.
4. Auch die Politik hat was davon: Je mehr Stress im privaten umso weniger wird sich darum gekümmert, was die da oben (nicht) tun.
Also, hauen wir weiter aufeinander rum statt Kinder zu kriegen, der Euro und unsere Politiker danken es uns
😀
P.S. Der Matussek ist so ein Flaggschiff der "Maskulisten" und hat sich in einer Talkshow fast gekloppt. Zitat des Senders: "Wir werden in Zukunft nur noch Leute einladen mit einem Mindestmass an Benehmen". Also nicht gerade ein leuchtendes Vorbild. Halte mich persönlich lieber an Rainer Paris:
"Nichts erhöht das Aggressionsniveau einer Gesellschaft mehr als die Vergiftung der Geschlechterverhältnisse. Sie raubt den Menschen das emotionale Hinterland, die Hoffnung, daß es jenseits der privaten Miseren und Katastrophen vielleicht doch eine Chance von Glück geben könnte. Wenn sich bei einer relevanten Minderheit von Männern das Grundgefühl ausbreitet, daß es keine Frauen mehr gibt, zumindest keine, die es wert scheinen, begehrt zu werden, so ist dies in seinen atmosphärischen Auswirkungen und Folgen für die mentale Verfaßtheit der gesamten Gesellschaft kaum zu unterschätzen."
Quelle:
http://www.uni-koblenz.de/~vladimir/breviary/paris.html