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Trump als Präsident

_Tsunami_

Urgestein
Gut, der selbe Fadentitel für den aktuellen Faden, weil der alte Faden nicht mehr aufrufbar ist.

Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll, aber zuletzt hatte ich mir bspw. Becoming angeschaut, wobei es hauptsächlich um Michelle Obama geht, aber auch ein bisschen Barack Obama. Die sind zwar schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Dienst, aber klingen mir so halbwegs vernünftig.

Wenn ich mir nun Trump anschaue, weiß nicht so recht, der scheint mir den Sprachschatz eines Hauptschülers zu haben, und dem Volk kein Vertrauen zu geben, sondern eher zu polarisieren.

Wie seht ihr das denn?
 

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_Tsunami_

Urgestein
Nun könnte man natürlich sagen, dass er die Wirtschaft angekurbelt hat. Ist das aber wirklich und langfristig so? Ganz unabhängig von Corona?

Ich persönliche sehe da mittelfristig ja den Untergang eines groß verschuldeten Imperiums.

~~~

Wenn ich mir da nur die großen Versprechungen über das Programm "Warp Speed" anhöre, wo ja die besten Wissenschaftler der größten Nation der Welt dran arbeiten, wird mir schon ganz schlecht. Der Rest der Welt tut also nichts? Was für ein Spinner.
 
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C

Chewbacca

Gast
Der Rest der Welt ist es ja auch nicht wert, exklusiv einen Impfstoff zu erhalten. Ethik und Anstand sind diesem Herren totale Fremdbegriffe, stattdessen dreiste Lügen und ein Fettnäpfchen nach dem nächsten.
Wann startet er denn seine ersten Selbstversuche mit Desinfektionsmittel? Ist doch laut ihm so ein interessanter Gedanke, den man weiterverfolgen müsste.
Wenn die Amis diesen Honk wiederwählen, habe ich mein Vertrauen in sie endgültig verloren.
 

KeineAhnung22

Aktives Mitglied
Das ist so ein super schwieriges Thema und so so schwer zu beurteilen.

Viele Amerikaner geben an, dass es ihnen unter der Trump-Regierung (vor Corona) besser ging als vorher, das hat er unter anderem durch Steuersenkungen und eine Rückkehr der Industrie aus dem Ausland geschafft, vielleicht auch durch die Zölle, die die Binnenwirtschaft gestärkt haben könnten.

Ich fand seine Antrittsrede damals sehr, sehr stark und er hat tatsächlich viel darauf gesetzt, seine Wahlversprechen tatsächlich auch umzusetzen. Selbst die höchstkritisierte Mauer, die "zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor Drogen- und Menschenhandel" diene, hat er angefangen zu bauen.

Er scheint auch stark polarisierend zu sein, weil es scheinbar für viele nicht mehr so weiter geht wie bisher, beispielsweise ist er ein Dorn im Auge des militärisch-industriellen Komplexes, der an Kriegen sehr viel Geld verdient und er als einziger Präsident seit langem keinen Angriffskrieg mehr gestartet hat, sondern seine Kriege auf anderen Wegen führt. Auch soll er der Wall Street ein Dorn im Auge sein, da er die Zockerei und die Rettung von Bankern mit Staatsgeldern mit Argwohn betrachtet.

Für viele ist er der beste Präsident seit langem, während die anderen ihn als den schlechtesten Präsident ansehen. Auf mich wirkt er als Mensch sympathisch, auch wegen seiner einfachen Art, man muss sich nicht intellektuell ausdrücken, wenn man beabsichtigt, dass selbst "der dümmste einen verstehen soll". Finde ich teilweise besser als das Fachsprachengeplänkel, weil viele damit einfach zeigen wollen, wie ach so intellektuell sie doch sind. Er tritt oft als Mensch auf und hat halt keine geschriebenen Skripte oder Teleprompter, wovon er einfach abliest und das macht ihn einfach menschlich, auch wenn er dann vielleicht auch mal Unsinn redet.

Ich persönliche sehe da mittelfristig ja den Untergang eines groß verschuldeten Imperiums.
Sei dir gewiss, dass alles steht und fällt mit dem Dollar. Ich vermute - und zwar scheint Trump da einiges zu machen, dass er der Präsident einer Währungsreform sein wird. Dann wird es spannend.

Auf mich wirkt er nach außen hin wie ein Idiot, innerlich scheint er sich über diese Rolle sehr zu amüsieren, so wirkte es auf mich, aber hintenrum scheint er ein geschickter Stratege zu sein. Getreu dem Motto, sei schlau, stell dich dumm.

Amerika war möglicherweise vor ihm auf dem Weg in den Untergang, hat durch ihn jetzt frischen Wind bekommen und steuert entweder auf Untergang oder tatsächlich großen Wohlstand zu. Bleibt abzuwarten.
 
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Sarnade

Aktives Mitglied
Einer meiner kanadischen Verwandten ist der Meinung, dass viele Wähler der Republikaner einer Gehirnwäsche durch die NRA (National Rifle Association) unterzogen worden sind. Anders kann ich es mir auch nicht erklären, wie man einen solchen Idioten wählen kann.
 

_Tsunami_

Urgestein
Trump wäre einer der wenigen US-Präsidenten, der seine 8 Jahre nicht voll macht. Ist Biden wirklich eine Alternative? Mal schauen, wie das US-Volk abstimmt.
 

Grapevine

Mitglied
Also, wenn ich die Wahl habe zwischen jemanden, der offen und direkt ist oder zwischen jemanden, der sich so verschachtelt ausdrückt, dass man nicht weiß, wo man dran ist, dann wähle ich lieber ersteren.

Ich finde es schwer Trump einzuschätzen.
Einfach weil ich nur das Bild kenne, das aus den Medien transportiert wird. Habe mich eher weniger mit seinen konkreten politischen Maßnahmen beschäftigt und ich denke das sollte man tun, bevor man urteilt.
Seine Antrittsrede fand ich vor einigen Jahren auch sehr mitreißend. Dass er Twitter so arg nutzt, fand ich zu erst lächerlich, aber jetzt kann ichs nachvollziehen, einfach weil man so sicherstellt, dass Aussagen "unbearbeitet" und ungefiltert ankommen. Ich habe auch von einem in den USA lebenden deutschen Arzt gehört, dass er und seine Kollegen zufrieden mit seiner Regierung wären, einfach weil sie freier publizieren u forschen dürften.
Krass fand ich zu sehen, was für ein Einfluss der US-Präsident auf Europa hat. Trump sagt, dass die Militärausgaben steigen sollen, Europa folgt.
Ich fand es bemerkenswert, dass er es geschafft hat, Kim Jong Un seinen Willen aufzudrücken...Geldhahn zu..so schnell ging das. Und ich musste darüber schmunzeln, dass er COVID-19 "chinese virus" nannte.
Aber es soll ja nicht um Witz gehen. Politiker sollten daran gemessen werden, was sie tatsächlich tun. Für mich kommt Trump so rüber, als würde er tatsächlich etwas für die USA machen wollen.
Frage ist hier auch: geht es ihm nur um die wohlhabenden weißen in den USA?

Tja, ich halte für mich fest: ich möchte mehr zu seinem politischen Handeln u dessen Auswirkungen informieren.
 
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Grapevine

Mitglied
so!
Ich habe mich ein bisschen mehr zu Trump informiert. Er hat das Schreiben, dass er an den Direktor der WHO gesendet hat, getwittert.
Sind 4 Seiten, in denen er anscheinende Versäumnisse der WHO ankreidet. Am Ende des Schreibens sagt er in etwa "Als Präsident der USA kann ich nicht zulassen, dass mit dem Geld der amerikanischen Steuerzahler so eine schlechte Arbeit finanziert wird, sollten keine gravierenden Änderungen folgen"
Ich kenne keinen deutschen Politiker, der sich ernsthaft Sorge um eine adäquate Verwendung von Steuergeldern macht.
Hab mir nun auch ein Video von Trump aus den 80ern angeschaut, indem er sagt, dass er denkt, dass Amerika ein wahnsinniges Potential hat. Heute sagt er das selbe...das find ich schon mal integer.
Kann man von unseren Politikern nicht behaupten. Da heißt es heute dies, morgen das. Und manche waren sogar in der DDR Linientreue. Gruselig.

Naja, jedenfalls.. ich werde weiter prüfen, ob Trump nur ein Demagoge ist und ob er als Milliardär tatsächlich auch das Wohl des Volkes im Sinn hat.
 
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_Tsunami_

Urgestein
Zumindest twittert Trump nicht gegen Obama, was ja naheliegend wäre. Obwohl, doch, Trump meinte, dass die Aussagen von Obama das größte Verbrechen der Geschichte seien.

Außerdem habe Obama ja nicht die US-Staatsangehörigkeit. Dem Ritual nach hatte Obama Trump wohl einen Brief im Oval Office hinterlassen.
 

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