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Trinkwasserverordnung 2011

sommervision

Aktives Mitglied
Seit dem 01.11.2011 wird lt. Trinkwasserverordnung § 14 Abs. 1 eine Überprüfung des Trinkwassers auf eine Belastung von Legionellen gefordert.
Wir sind Mieter und unsere Wohnungsbaugesellschaft will die Kosten dieser Überprüfung mit 0,40 € pro Quadratmeter auf die Betriebskosten verrechnen.
Ich weiss, dass die Mieter die Kosten zu tragen haben. Ist es denn rechtens, diese auf die Quadratmeter umzurechnen. Wir wissen doch gar nicht, was so eine Überprüfung kostet. Sollten die tatsächlichen Kosten nicht dann auf die Mieter umverteilt werden und nicht auf Quadratmeter?
Danke für Eure Informationen im voraus.
 

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T

Tiger22

Gast
Hallo Sommervision,

dies ist ein strittiges Thema, noch immer. Haus und Grund hält diese Kosten für umlagefähig, der Mieterverein nicht.
Letzte aktuelle Information vom November ist, dass die Umlage auf den Mieter rechtens ist, da sie laut § 2 Ziffern 2 und 5 a) der Betriebskostenverordnung unter die Kosten der allgemeinen Wasserversorgung fällt.
 

sommervision

Aktives Mitglied
vielleicht, weil du dein wasser nach qm bezahlst? gerechter wäre es schon, das man die rechnung nach wohnungseinheiten aufteilt. aber ich denke schon, dass es unter die betriebskosten zählt, warum auch nicht.
hallo, wir bezahlen Wassergeld nach dem Stand der Wasseruhr. Ich verstehe schon, dass die Kosten auf die Betriebskosten umgerechnet werden. Ist es jedoch gerecht, dies nach Quadratmeter zu tun. Hier werden ja schon die Kosten pro Quadratmeter vorgelegt. Wenn die Wohnungsbaugesellschaft die Kosten offen legt, so könnte man doch sehen, ob dies wirklich so ist oder ob man nur wieder einen Überschuss herausschlagen will.
 

kaia

Mitglied
hallo, wir bezahlen Wassergeld nach dem Stand der Wasseruhr. Ich verstehe schon, dass die Kosten auf die Betriebskosten umgerechnet werden. Ist es jedoch gerecht, dies nach Quadratmeter zu tun. Hier werden ja schon die Kosten pro Quadratmeter vorgelegt. Wenn die Wohnungsbaugesellschaft die Kosten offen legt, so könnte man doch sehen, ob dies wirklich so ist oder ob man nur wieder einen Überschuss herausschlagen will.

Verstehe ich das richtig, dass du eher die Befürchtung hast, dass der VM nicht korrekt abrechnet, nicht, dass du mit der Art der Aufteilung nicht einverstanden bist (Also lieber nach Wohneinheiten statt nach qm)?

Ich denke, wie bei jeder Nebenkostenabrechnung hast du das Recht, die entsprechenden Belege beim VM einzusehen, dann kannst du ja überprüfen, ob die 0,40 € pro qm passen oder zu viel sind. Ich hätte jetzt als erstes vermutet, dass der VM einen entsprechenden Preis für die Überprüfung erhalten hat und schon entsprechend umgerechnet hat.
 

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