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Trennung, wäre es doch noch zu Retten wenn beide Wollen

Spaks

Mitglied
Hallo ihr Lieben,

vor zwei Tagen habe ich mich von meinem Freund getrennt, mit dem ich nun etwas mehr als 2 Jahre zusammen war.
Es tut unglaublich weh, und ich Frage mich ob es noch einen anderen Weg gegeben hätte/ ob man es noch retten kann.

Grundsätzlich gab es keinen Streit, der die Trennung ausgelöst hat. Es war eine "Vernunftentscheidung".
An der Zweifel ich nun doch.

Gründe für die Trennung waren für mich:

- Er äußert sich nahezu immer Negativ zu Dingen, Menschen die nicht so funktionieren, wie es für ihn Richtig ist.
- Frage ich ihn nach Ratschlägen zu verschiedenen Situationen, kommt oft eine Antwort wie " Das musst du wissen."
- Wenn ich Themen anspreche die für Ihn wieder nicht Vernünftig/Richtig sind, bekomme ich oft nur einen unverständlichen Blick und eine antworten wie, dass das keinen Sinn macht, denk doch mal Logisch.
- Er ist eher ala auf nr sicher und so dass man nirgendwo aneckt und ich bin eher Sprunghaft alles mögliche mal probieren, vielleicht klappts vielleicht nicht.

Versteht mich nicht Falsch, natürlich lasse ich andere Meinungen zu, aber dann soll man es mir doch bitte auf Augenhöhe erklären.
Ich glaube diese Unfreundlichkeiten oder auch Abwertungen meint er gar nicht böse, er hat es nur nie gelernt anders oder meiner Meinung nach besser zu Kommunizieren.

Ich habe das Thema letztens schonmal angesprochen. Er hatte im ersten Moment keine Antwort für mich. Wochen später habe ich nachgefragt ob er sich Gedanken gemacht hat.
Er sagte, er hatte das Gefühl alles wäre besser geworden (das Problem hat sich aufgelöst) und hat es deshalb Verdrängt.
Danach hat er sich richtig viel Mühe um mich gegeben, er war sehr zuvorkommend und liebevoll.

Nur an dem eigentlichen Problem hat er eigentlich nicht gearbeitet. Aber von jetzt auf gleich geht es wohl auch nicht.

Was meint Ihr, kann man zusammen daran Arbeiten und es retten wenn wirklich beide den willen haben Mitzuarbeiten oder ist das ein verhalten, dass so tief im Wesen verhalten ist, mit dem ich entweder klar kommen muss oder die Trennung doch richtig war.
 

cucaracha

Urgestein
Wenn du ihn liebst.....hätte ich eine Paarberatung oder Paartherapie gemacht.
Solche Dinge wären für mich keine wirklichen Trennungsgründe.
Vielleicht kann er etwas verändern.

Du könntest ihm gegenüber auch toleranter werden ..
 

Ciar

Mitglied
Hi Spaks,

Deine Zweifel ob die Trennung richtig war bzw. ist sind völlig normal.
Darf ich fragen wie alt Ihr seid?
Veränderung ist immer schwierig und darauf solltest Du nicht bauen. Wenn er es tut, dann ist es wunderbar... aber stelle Dich lieber darauf ein, dass Du einen Weg finden musst mit seinen "Macken" zu leben. Wenn Du für Dich sagst, dass Du das nicht kannst oder möchtest, dann lass es lieber... geh durch das Tal der Trennung und such Dir jemanden der besser passt.

Liebe Grüße
Chris
 

Bärt

Aktives Mitglied
Also für mich hört sich das ganz klassisch an, das kenne ich auch.

Lange Zeit habe ich mir Gedanken um die Probleme meiner Frau (Mehrere, immer wieder passiert das so) gemacht und habe dann immer versucht den besten Lösungsweg zu finden. Sie hat die Ratschläge dann nicht angenommen und hat gemeint ihr Ding machen zu müssen...Ergo "Das musst du wissen"

Ich denke das dieses "Problem" auf Gegenseitigkeit beruht.
Wenn du selbst nicht damit klar kommst einen Mann zu haben der dir helfen will und dir klar zeigt was die beste Idee ist um bestimmte Situationen zu lösen, dann ist das eben so.
Du hättest dich ja mal ein Wenig anpassen können.
Vielleicht hatte er einfach oft Recht?

Mir scheint als wären das typische "Probleme" zwischen Männern und Frauen.
 

Binchy

Sehr aktives Mitglied
Versteht mich nicht Falsch, natürlich lasse ich andere Meinungen zu, aber dann soll man es mir doch bitte auf Augenhöhe erklären.
Hallo, es hört sich so an, als wenn Euch beidseitig etwas Toleranz zu fehlen scheint und Ihr vielleicht wirklich eine Paartherapie hättet machen sollen.

Das mit "auf Augenhöhe" hört sich etwas arrogant an, vermutlich hast Du es nicht so gemeint.

Ich kenne das oft, dass Männer eher wortkarger sind und helfen wollen, indem sie Lösungen anbieten und einem helfen, das Problem anzugehen. Und Frauen möchten oft keine direkten Lösungen, sondern reden und ihren Gedanken und Gefühlen Luft machen. Und beide Seiten sind dann etwas verärgert, weil sie sich unverstanden fühlen in ihren Bedürfnissen. Natürlich gibt es viele Frauen und Männer, die nicht so sind, klar.

Aber vielleicht passt das für Euch auch. Ihr könnt euch gegenseitig vermutlich nicht gut in die Gedanken- und Gefühlswelt des Anderen einfühlen. Wenn, dann müsst Ihr euch beide ändern und an Eurer Kommunikation arbeiten.

Würde er denn überhaupt nochmal einen Neuanfang wollen?
 

klecksfisch

Aktives Mitglied
Ich denke, wenn du dich in einer Beziehung nicht wohl fühlst, dann ist es nicht passende Partner.
Für mich liest es sich so, als ob du mit ihm über nichts reden kannst, er zieht sich mit seiner Meinung zurück, ist evtl. nicht interessiert und das finde ich schrecklich.
Entweder ist er Menschen gegenüber so oder bei euch ist etwas vorgefallen, was ihn veranlaßt hat, sich zurückzuziehen.
 

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